Ex-Ministerpräsident kritisiert Hartz IV

Montag, 16. November 2009
Berichtet von Adimin

Die eigenen Reihen stehen nicht mehr stramm. Herr Höppner kommt rechtzeitig zum Parteitag der SPD zu seiner Erkenntnis. Ob die vor der Bundestagswahl bereits besser gepasst hätte, ist ähnlich jetzt wohl auch zu bezweifeln.

Der SPD-Politiker erklärte im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung der Sozialtage Südbaden, dass gute Politik vor allem Gerechtigkeit bedeuten würde. Nach Worten Höppners herrsche in der heutigen Zeit überall Angst vor einem sozialen Abstieg, die infolge der Hartz IV Reformen erheblich verschärft worden sei.Insbesondere drückte der Ex-Ministerpräsident sein Missfallen über die wachsende Bedeutung der Ein-Euro-Jobs aus. “Warum gibt man den Leuten keine normalen Arbeitsverträge? Dann hätten sie auch das Gefühl, echte Arbeit zu haben”, forderte Reinhard Höppner.

Der ehemalige Ministerpräsident Sachsen-Anhalts, Reinhard Höppner, hat sich kritisch zu den von seiner eigenen Partei angestoßenen Hartz IV Reformen geäußert.
Der SPD-Politiker erklärte im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung der Sozialtage Südbaden, dass gute Politik vor allem Gerechtigkeit bedeuten würde. Nach Worten Höppners herrsche in der heutigen Zeit überall Angst vor einem sozialen Abstieg, die infolge der Hartz IV Reformen erheblich verschärft worden sei.

Inbesondere drückte der Ex-Ministerpräsident sein Missfallen über die wachsende Bedeutung der Ein-Euro-Jobs aus. “Warum gibt man den Leuten keine normalen Arbeitsverträge? Dann hätten sie auch das Gefühl, echte Arbeit zu haben”, forderte Reinhard Höppner.  Quelle

Ähnlich haben sich bereits die Grünen des Landesverbandes NRW am 13.06.2007 geäußert, wie hier berichtet wird:
Die nordrhein-westfälichen Grünen scheinen sich als erster Landesverband von Hartz IV zu distanzieren und forderten gleichzeitig eine Kurskorrektur. Am Wochenende (Anm.: 13.-14.6.2009) fand in Bochum eine Landesdelegiertenkonferenz statt. Auf dieser wollten die Grünen aus NRW einen Antrag für einen “Neuaufbruch in der Sozialpolitik” beschließen, und der sollte auch ein Signal auf den Kurs der Bundespartei setzen.

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