Der Markt alleine wird’s nicht richten

Mittwoch, 30. Dezember 2009
Berichtet von Adimin
Hans-Werner Sinn

Hans-Werner Sinn

Volkswirt Hans-Werner Sinn erhält vom NABU den „Dinosaurier des Jahres 2009“

29. Dezember 2009 Der NABU hat den Ökonomen und Präsidenten des Münchener Instituts für Wirtschaftsforschung (ifo), Hans-Werner Sinn, mit dem „Dinosaurier des Jahres 2009“ ausgezeichnet.

„Mit der Finanz- und Wirtschaftskrise ist auch Hans-Werner Sinn zurückgekommen. Seitdem verbreitet er hemmungslos seine veralteten Theorien vom alles regulierenden Markt und lässt kaum eine Gelegenheit aus, die moderne Umweltpolitik in der Öffentlichkeit zu attackieren“, begründete NABU-Präsident Olaf Tschimpke die Wahl. Sinn sei ein „Dampfplauderer mit egoistischem Sendungsbewusstsein“, der dem Ansehen und den Verdiensten des Natur- und Umweltschutzes nachhaltig schade.

Mit bewusst markigen Sätzen versuche Sinn in seinen Büchern, Artikeln und öffentlichen Auftritten Umweltschützer als „grüne Ideologen“ abzutun sowie die Mär von angeblich so effizienten Marktlösungen zu verbreiten, die keinerlei Vorgaben von staatlicher Seite benötigten. Besonders giftet Volkswirt Sinn dabei gegen die Förderung erneuerbarer Energien. Er spricht sich gegen Windräder und Solarzellen aus, weil sie seiner Meinung nach nicht helfen, klimaschädliches Kohlendioxid einzusparen, und er bestreitet die wirtschaftlichen Potenziale erneuerbarer Energien.  [...]

Quelle

Da fragt man sich tatsächlich, ob der Kopf mit Stroh gepolstert ist oder der Arbeitgeber diese Haltung verlangt oder beides.

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