“Bis die Scheiße aufhört!”

Mittwoch, 3. Februar 2010
Berichtet von Adimin

Auftakt Studierendenproteste 2010

Die Polizei begleitete die DemonstrantInnen im Kordon und umzingelte sie zeitweise.                Foto: dpa

Die Polizei begleitete die DemonstrantInnen im Kordon und umzingelte sie zeitweise. Foto: dpa

FRANKFURT taz | Weiße Häubchen türmten sich im dichten Schneegestöber auf schwarzen Kapuzen. Vor allem Durchhaltevermögen und Kälteresistenz waren am Samstagnachmittag auf dem alten Campus der Frankfurter Goethe-Universität verlangt.

Die Demonstration “Die Uni gehört allen! Für freie Bildung und ein selbstbestimmtes Leben” sollte der Auftakt der Studierendenproteste 2010 werden und erreichte das Klassenziel locker. Die Veranstalter hatten im Vorfeld 1.500 Teilnehmer aus dem ganzen Bundesgebiet erwartet. Gekommen waren über 2.000, vor allem Autonome, Mitglieder antifaschistischer Gruppen, Globalisierungsgegner, aber auch Schülerinnen, Gewerkschafter, vor allem die der anarchistischen FAU, vereinzelte Grüne und Vertreter der Linkspartei. Sie wandten sich gemeinsam nicht nur gegen Studiengebühren, sondern forderten auch “eine radikale Demokratisierung aller Lebensbereiche”, einen Abschiebestopp und die Abschaffung von Kapitalismus und Hartz IV…


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