Rot-Rot-Grüne “Denkfabrik”

Dienstag, 2. Februar 2010
Berichtet von Adimin
Andrea Ysilanti (SPD)

Andrea Ysilanti (SPD)

„Denkfabrik“ soll Nährboden für Rot-Rot-Grün schaffen

Berlin. Rot-Rot-Grüne Koalitionen genießen in weiten Teilen der Bevölkerung kein großes Zutrauen. Deshalb haben jetzt prominente Politiker wie Andrea Ypsilanti (SPD), Sven Giegold (Grüne) und Katja Kipping (Linke) eine „Denkfabrik“ gegründet. Sie soll den Weg für eine soziale Mehrheit ebnen.

Neue Mehrheiten braucht das Land – zumindest wenn es nach einigen prominenten Politikern geht: „Es ist ein offenes Geheimnis, dass Rot-Rot-Grün nicht gerade sehr beliebt ist und dass man einer solchen Koalition noch nicht genug zutrauen würde“, sagt der Grünen-Europaabgeordnete Sven Giegold im DerWesten-Gespräch. Doch das soll sich schon

Sven-Giegold (Grüne)

Sven-Giegold (Grüne)

bald ändern. Deshalb haben jetzt 152 Gleichgesinnte aus SPD, Linkspartei und Grüne aber auch aus Gewerkschaften, Umweltbehörden, Wissenschaftlern, Kunst und Kultur eine „Denkfabrik“ gegründet.

Das „Institut Solidarische Moderne“ wolle zur Stärkung der gesellschaftlichen Stimmung gegen den Neoliberalismus beitragen und so die Basis für sozial-ökologische Koalitionen auch in den Parlamenten stärken, so die Linkspartei-Vizechefin Katja Kipping am Montag bei der Vorstellung des Projekts in Berlin.

Zu den Sprechern der Initiative gehört auch die ehemalige hessische SPD-Spitzenkandidatin Andrea Ypsilanti, die 2008 mit der Bildung der von der Linken tolerierten rot-grünen Minderheitsregierung gescheitert war.

„Die Menschen sehnen sich nach Alternative zu Schwarz-Gelb“

Linkspartei-Chefin Katja Kipping

Linkspartei-Chefin Katja Kipping

In Sachen Öffentlichkeitsarbeit sei für das „Institut Solidarische Moderne“ die Initiative „Neue soziale Marktwirtschaft“ mit ihrem publikumswirksamen Erfolg ein Vorbild: „Zwar werden wir nicht so viel Geld wie diese Initiative zur Verfügung haben. Aber wir hoffen, dass wir auch sehr bald viele Mitglieder haben, die uns Geld für Tagungen, Publikationen und Studien zur Verfügung stellen.“

Neben Politikern wie die Juso-Bundesvorsitzende Franziska Drohsel, die Chefs der Grünen Jugend, Gesine Agena und Max Löffler, haben sich auch mehrere Prominente der Denkfabrik angeschlossen.  ….

Quelle: DERWESTEN   –>

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