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Autor Thema: Gesprächsabläufe  (Gelesen 5805 mal)
Kassandra
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« am: August 17, 2010, 13:29:41 »

Ich hatte nun letztens mal wieder seit langem einen Termin bei der ArGe. Ich bin früher mit den Sachbearbeitern immer ganz gut klar gekommen. Da ich nicht dumm bin und ganz gut reden kann, war das Auskommen meistens hervorragend (Abschied mit Handschlag und gute Wünsche  zwinki).

Ich habe nun einen neuen Sachbearbeiter bekommen, der leider völlig anders drauf ist.  peace
"Ich diskutiere nicht mit Ihnen" oder "Wenn Sie die Konfrontation suchen, breche ich das Gespräch ab" sind dann so Standardsätze, wenn ich freundlich um meine Rechte "kämpfe".
Er lässt mich auch gar nicht ausreden, sondern redet einfach weiter oder dazwischen.....

Beispiel? Er fragt mich nach den Bewerbungen, will die Absagen (die ich extra kopiert hatte) dann nicht sehen, sondern unterbricht mich direkt wieder mitten Gespräch "ja ja... weiter".
Als ich um Stellenangebote von ihm bat, wusste er nicht mal meinen Beruf, suchte dann unwirsch am PC herum und fand nichts.
Am Ende hat er sich dann bei mir beschwert  motz! Ja, im Ernst! Und zwar weil ich so viel Zeit in Anspruch genommen hätte, dabei war ich nur bemüht, seine Fragen zu beantworten und meine ganzen Aktivtäten aufzuzählen. Das war dann wohl zu viel.

Was sollen dann die Gespräche und Termine? Ich meine, ist doch sinnlos auf diesem Level..... Jobs suchen sie nicht (nur auf Anfrage), Schuld sind nur die eHB, Beratungspflicht (was ist das?!).

Gesprächsabläufe bei der ArGe?
Nur noch mit "JA" und "Nein" antworten Huh? (-->dann wird mir wohlmöglich unterstellt, ich wirke nicht mit...)

Ich stehe mal wieder auf dem Schlauch, Leute.......... bliink
Wie regelt ihr das?

Drei Dinge sind im Leben eines Menschen wichtig. Erstens: Menschlichkeit. Zweitens: Menschlichkeit. Und drittens: Menschlichkeit.
Adimin
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Man wird älter..... wenn man in den Spiegel guckt


« Antworten #1 am: August 17, 2010, 13:41:32 »

Erst einmal  bei uns.

Nun, eigentlich ist es einfach:

Gehe nie zu Deinem Fürsten, wenn Du nicht gerufen wirst, also alles schriftlich machen.

Und wenn es sich dann nicht umgehen läßt, dort aufzuschlagen, dann nur mit Begleitung. Derjenige braucht ja noch nicht einmal etwas sagen, sondern nur mitschreiben ud als Zege wirken.
Dann wird der schon viel freundlicher.
Und wenn er eine Begleitung ablehnt, dann geht man eben wieder zur Tür hinaus und dann zum Teamleiter. Es sit gesetzlich verankert, das man eine Begleitung dabei haben darf.

Wen sich nämlich nur zwei gegenübersitzen heißt es Aussage gegen Aussage. zwinker

Soll + Haben
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« Antworten #2 am: August 17, 2010, 14:08:15 »

Gesprächsabläufe bei der ArGe?
Nur noch mit "JA" und "Nein" antworten Huh? (-->dann wird mir wohlmöglich unterstellt, ich wirke nicht mit...)

Kommt mir vor wie ein Gesprächsprotokoll von mir und meinem Termin beim Orthopäden - der war genau so!!! Damit will ich sagen, dass es solche Kommunkationsidioten leider überall gibt!  keine Ahnung  Ich habe irgendwann mal auf den Tisch gehauen und gesagt, er soll mich gefälligst ausreden lassen.  cry Resultat: er hat mich zu einem Kollegen verwiesen.

Zum SB würde ich in Begleitung gehen, manchmal hiflt das, damit sie sich an normale Höftlichkeitsregeln halten. Ist er denn immer so? Auch wenn das nicht gut ankommt = vielleicht hatte er nur einen miesen Tag, vorher Kundschaft, die ihm zugesetzt hat oder ähnliches? Wenn nicht, muss Klärung her und es muss ihm jemand sagen, dass man so nicht kommunziert. Beschwerde beim Vorgesetzten. Manchmal gibts dann ein klärendes Gespräch zu dritt.
Rotkäppchen
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« Antworten #3 am: August 17, 2010, 14:19:30 »

Schließe mich der Meinung meiner Vorredner an.

Diese Sorte Mensch ist ein Mensch, der gerne die Oberhand über die anderen hat und dabei auf die agressive Tour gehen. Er stellt sie ein wenig als dumme Kinder hin und reagiert etwas ungeduldig und genervt, weil er es sich ja als SB leisten kankn. Eigentlich müsste man ihm die Masche, richtig auf den Punkt gebracht, im Gespräch aufdecken.

Ich würde das auch so machen: Immer mit Begleitung gehen und so viel wie möglich aufschreiben, und wenn es dir einmal zu viel wird, würde ich beim Vorgesetzten mal eine schriftliche Beschwerde einreichen. Die würde ich nicht unbedingt als Beschwrde formulieren, sondern ich würde darin mitteilen, dass eine korrekte Kommunikation mit dieser SB nicht möglich ist und dadurch die Zusammenarbeit schwer ist und du um Austausch der SB bittest.

Es sei dahingestellt, ob das etwas bringt.
Lalelu
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« Antworten #4 am: August 17, 2010, 14:59:53 »


Mir hat die Erfahrung gezeigt, daß die Blockwarte sich bei weitem vorsichtiger verhalten u. sachlicher aggieren, wenn man mit Zeugen bei ihnen erscheint.
Kassandra
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« Antworten #5 am: August 17, 2010, 19:42:44 »

Danke euch, in Zukunft nur noch mit Begleitung (egal wen, hauptsache, es sitzt da jemand).

Ich bin nun heute zu der Erkenntnis gekommen: Je unwirscher und aggressiver ein Sachbearbeiter ist, um so unfähiger ist er.
Die Ausrede mit der ständigen Überlastung glaube ich nicht mehr wirklich. Klar, sind da viele eHB zu betreuen, aber Sinn und Zweck solcher Einladungen soll es doch sein, den eHB zu beraten und zu unterstützen in seinen Bemühungen.

Sollten sich diese "Verbalentgleisungen" und der Tonfall nochmal in besagtem Fall wiederholen, dann ist der Teamleiter gefragt. Ich hätte keine Probleme, das Kommunikationsdefizit anzusprechen und auf einen anderen Sachbearbeiter zu drängen....

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Adimin
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Man wird älter..... wenn man in den Spiegel guckt


« Antworten #6 am: August 17, 2010, 20:09:52 »

 thumppup flowers thumppup

tunga
Dipl.soz. gequälte Exisistenz
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« Antworten #7 am: August 20, 2010, 01:26:38 »

Ziemlich schwer und nervig mit solchen Menschen zu kommunizieren.
Ich hatte auch mal einen SB der so ähnlich war und den habe ich dann mal gefragt, ob er auch so mit seinen Freunden/Bekannten redet und ob er überhaupt welche hätte, denn reden könne man mit ihm ja wohl nicht.
Und ob er mit dem D-Zug durch die Kinderstube gefahren ist und noch nie was von Respekt und Höflichkeit gehört hätte und gefragt ob er auch gerne so behandelt werden wolle, und habe dann auch angefangen so mit ihm zu reden und ihn zu unterbrechen und respektlos mit jajas belegt.
Das Gesicht danach war einfach klasse.

Dann gings eine Zeit lang gut, und als er wieder anfing beschränkte ich mich auf: `Tag, ja, nein, wo steht das? geben Sie mir das schriftlich, Tschüss´.


If You Want Blood - You've Got It ! ...
Zwergenmama
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« Antworten #8 am: August 20, 2010, 10:16:37 »

So eine hatte ich auch einmal- trotz einem anwesendem Zeugen. Als dann gedroht und gepöbelt wurde, habe ich darauf bestanden, daß dieses "Gespräch" beim Vorgesetzten geführt wird- natürlich mit zwei anwesenden Zeugen. Huch..waren die plötzlich freundlich...
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