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Aktive Erwerbslose in Deutschland (AEiD)

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Autor Thema: Jobcenter praktiziert Rechtsbeugung im Amt und ignoriert Artikel 13 des GG  (Gelesen 33680 mal)
lanny
Gast
« Antworten #60 am: Januar 14, 2008, 19:35:53 »

Hallo Sybille,

das mit Lanny machst Du gut, wie ich finde.

Gruß Erich

Na prima!
Barney
Normale Mitglieder
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Beiträge: 13.571



« Antworten #61 am: Januar 14, 2008, 23:03:20 »

Ich möchte noch einmal auf unseren Threaderöffner zurück kommen.

Offensichtlich ein Berliner. Sowohl F-Admin als auch ich hatten angeboten, dass wir uns mit ihm treffen. Im Kiez-Treff von Ver.di. Dort findet Beratung auch für Nichtgewerkschaftsmitglieder statt, hatte ich geschrieben.

Inzwischen haben wir den 14. Januar 2008. Es hat sich niemand gemeldet. Wieso wird solch ein Hilfsangebot vor Ort nicht angenommen, wenn man alleine nicht gegen den SB ankommt, kein Geld hat und die ganze Geschichte wahr ist?

Das begreife ich nicht.

Ich ärger mich auch gerade über die Sturheit der Mitarbeiter der Ämter. Mich hat die Wut darüber aber so mobilisiert, dass ich mir Unterstützung dort suche, wo ich mich auch gleichzeitig selber einbringen kann. In meinem Fall ist das der Erwerbslosenausschuß von Ver.di. Nun mag man über Gewerkschaften oder andere Institutionen denken, was man will. Aber wenn man seine Sache nicht selbst in die Hand nimmt, kann man nicht "meckern", dass andere nicht das machen, was man gerne hätte.

Foren hin oder her - sie reichen nicht, um irgend etwas zu verändern. Sie können nur über große Distanzen informieren, Gedanken austauschen, anregen, verbinden. Tätig werden muß man vor Ort. Und da reicht es m.E. auch nicht, wenn man sich jeden Montag auf der Straße trifft und laut ruft "Hartz IV muß weg". Wir müssen in die Gremien mit fundiertem Wissen, um dort Änderungen zu erzwingen.

Ein Beispiel für mich ist der Mindestlohn. Den haben nicht die Gewerkschaften gefordert, den haben auch nicht die Parteien in die Diskussion gebracht. Es waren Initiativen, die nicht locker gelassen haben. Und genau so wird es mit der Grundsicherung kommen. Die parlamentarischen Gremien, die Parteien und die Verbände werden das Thema nicht weiter unterdrücken können, möchten sie halbwegs einen sozialen Frieden in Deutschland.

Und deswegen kann ich nur jedem raten: Laß dich nicht von deinen persönlichen Problemen so niederdrücken, dass du dich nicht mehr mit anderen gemeinsam auflehnen kannst. Don Quijote spielen, und alleine gegen die Windmühlenflügel rennen, bringt nichts, gar nichts!

Ich weiß aus der Erfahrung der letzten Jahre, dass es schwierig ist, Gleichgesinnte zu finden, mit denen man sich zusammentun kann und möchte. Trotzdem dürfen wir nicht locker lassen. Schau in unsere Rubrik Vor Ort aktiv. Vielleicht findest du auch was Passendes für dich.

Gruß Barney

Unsere Forderung:  Mindestlohn, Grundsicherung, Arbeitszeitverkürzung

Informieren Sie sich bitte selbst zu den hier behandelten Themen. Meine Beiträge spiegeln nur meine persönliche Meinung wider.
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