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Autor Thema: Praktikum verboten?  (Gelesen 6828 mal)
Zwergenmama
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« am: März 10, 2009, 11:47:16 »

Eine Freundin von mir, auch alleinerziehend, hat sich einen Praktikumsplatz besorgt, weil sie eine Umschulung erwägt und sich im Vorwege mal schlau machen will. Sie kann ab sofort ein unbezahltes Praktikum im Rahmen der KiTa-Zeiten ihrer Zwergin absolvieren.

Nun wurde Ihr gestern bei der AFA (ALG 1) gesagt, sie dürfe kein Praktikum absolvieren, weil sie dem Arbeitsmarkt dann nicht mehr zur Verfügung steht rooopfl. Man wird ihr sofort alle Leistungen streichen, wenn sie den Platz antritt.

Zusätzlich hat sie ein Schreiben bekommen, in dem ihr eine Sinnvoll-Massnahme der AFA aufgedrückt werden soll. Wie schalte ich den PC an und wo zum Teufel kommen diese lustigen bunten Bilder auf dem Briefumschlag her?
Ihr wurde gesagt, daß diese Massnahme vorrangig zu behandeln ist (na klar, dann ist sie ja offiziell nicht mehr arbeitslos) und ein Praktikum sowie nur Blödsinn wäre.

Ein Praktikum ist aber doch auch eine "Anstellung" am ersten Arbeitsmarkt?! Wie soll sie sich verhalten?
Pete
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« Antworten #1 am: März 10, 2009, 12:35:39 »

Auf ihren Praktikumsplatz bestehen.

Fragen, wieviele Leute durch deren Maßnahme in den 1. A-Markt integriert wurden (schriftlich fordern).

In einer EinV den Passus einbauen das der Praktikumsplatz vorrangig gilt, soweit die Integration in den 1. Arbeitsmarkt erfolglos bleibt. Man kriegt es auch so durch. Ihr müsst kämpfen.

D i e   S t u n d e   d e s   S i e g e r s   k o m m t   f ü r   j e d e n   i r g e n d w a n n!
niewtor
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« Antworten #2 am: März 10, 2009, 18:06:08 »



Ja, das Praktikum kann sich per EinV, in der ja hoffentlich auch die neue Maßnahme beschrieben werden soll, verhandelnd eingebracht werden.

Ohne neue EinV keine Maßnahme, ohne neue EinV kein Praktkum. Die ArGe wird es dennoch versuchen wollen, damit sie die Statistik "bereinigen" kann.

Lass deiner Freundin daran gelegen sein, für das Praktikum zu kämpfen, es lohnt sich. Die Möglichkeit zur Einbringung eigener Vorschläge hat sie allemal. Wie wir allen aber auch immer wieder sagen, wo solche bestehen. Noch eins hinteran: sie stehst persönlich allein davor, informell keinesfalls, da hat sie uns - resp. dich - für sich.


Ich wünsche jedem mit viel Macht neben dieser Aufgabe etwas, bei dem es um Höheres geht, als um ihn selbst.
Zwergenmama
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« Antworten #3 am: März 11, 2009, 01:25:56 »

 keine Ahnung
Ist zu spät..versteh ich nun nicht.. ich geh natürlich mit und höre mir die SB an...
Und was meint ihr mit EinV? EGV? Gab es bei ihr noch gar nicht und sie ist nicht bei der ARGE, sondern noch ALG 1 !!
« Letzte Änderung: März 11, 2009, 01:27:27 von Zwergenmama »
Dopamin
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Hauptberuf: Krawallnudel Nebenberuf: Telefontante


WWW
« Antworten #4 am: März 11, 2009, 02:12:48 »

EGV gibts auch bei ALG I zwinki

Und während der Massnahme würde sie dem Arbeitsmarkt doch auch nicht zur Verfügung stehen, oder?  bae22

Das ist also Unfug, von daher das Praktikum SCHRIFTLICH beantragen (ist normalerweise NICHT üblich, aber wennse das so wollen, sollen se das kriegen) mit dem Vermerk "Chance auf Festanstellung".

So 2 Wochen sollten kein Problem darstellen zwinki

Dopamin

Bei großen Problemen mit der "ARGE des Vertrauens" kann man sich auch an die örtliche Regionaldirektion, oder das Kundereaktionsmangement in Nürnberg wenden.

Sorgen wir dafür, dass sie nicht arbeitslos werden...
Barney
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« Antworten #5 am: März 11, 2009, 02:15:12 »

Schau mal bitte ins SGB III "Sechster Abschnitt Förderung der beruflichen Weiterbildung"

Evtl. hilft es auch, wenn sie dem Amt die Zusicherung gibt, dass sie bei Vermittlung dieses Praktikum abbricht.

Irgendwo steht so etwas. Leider habe ich augenblicklich sehr wenig Zeit, mußt mal selber im SGB III suchen.

Gruß Barney

Unsere Forderung:  Mindestlohn, Grundsicherung, Arbeitszeitverkürzung

Informieren Sie sich bitte selbst zu den hier behandelten Themen. Meine Beiträge spiegeln nur meine persönliche Meinung wider.
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