Storch HeinarStorch Heinar
Aktive Erwerbslose in Deutschland (AEiD)

Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge
Übersicht Aktuelles Hartz IV Infobank Daily News Impressum Mitglieder Registrieren
News:


Seiten: 1 2 [3] 4 5   Nach unten
  Drucken  
Autor Thema: rechtliche Stellung eines Sachbearbeiters  (Gelesen 21131 mal)
Gubor
Normale Mitglieder
*
Offline Offline

Beiträge: 131



WWW
« Antworten #30 am: Juli 03, 2009, 17:53:15 »

Schon recht, hier geht es um Hinweise, die aus eigener Erfahrung gegeben werden, oft sogar gerichtsfest - eben weil aus Erfahrung.


Genau so meinte ich das.
Ich hoffe, ich darf weiter aus euren Erfahrungen Honig lecken. Ich habe im Augenblick vier Klagen vor dem SG Münster laufen, nach Abschluß der Verfahren
werde ich die Beschlüsse hier einstellen.
niewtor
Normale Mitglieder
*
Offline Offline

Beiträge: 3.451



« Antworten #31 am: Juli 03, 2009, 18:03:31 »


Narürlich kämen deine eigenen Erfahrungen und Berichte aus deinen SG-Prozessen anderen zugute, wenn wenn du sie hier beschreibst. Ich empfehle dir eine Berichterstattung sogar. Selbst wir nehmen solche Abfolgen gern in unser Hinweis- und Empfehlungsrepertoire auf und beziehen uns darauf.

Ich wünsche jedem mit viel Macht neben dieser Aufgabe etwas, bei dem es um Höheres geht, als um ihn selbst.
Barney
Normale Mitglieder
*
Offline Offline

Beiträge: 13.571



« Antworten #32 am: Juli 03, 2009, 19:50:32 »

So, nachdem das nun geklärt ist, können wir uns ja dem eigentlichen zuwenden: Dem Inhalt des Gespräches.

Darin ging es doch wohl um eine Eingliederungsvereinbarung, die rechtswidrig verhandelt wurde.

Kannst du das bitte noch einmal schildern, Gubor? Sachlich und ohne die Emotionen, reduziert auf den Inhalt.  Smeil

Gruß Barney

Unsere Forderung:  Mindestlohn, Grundsicherung, Arbeitszeitverkürzung

Informieren Sie sich bitte selbst zu den hier behandelten Themen. Meine Beiträge spiegeln nur meine persönliche Meinung wider.
niewtor
Normale Mitglieder
*
Offline Offline

Beiträge: 3.451



« Antworten #33 am: Juli 03, 2009, 20:28:10 »


ich unterhalte mich gern mit Gubor, übrigens...   bliink

Ich wünsche jedem mit viel Macht neben dieser Aufgabe etwas, bei dem es um Höheres geht, als um ihn selbst.
Quirie
Normale Mitglieder
*
Offline Offline

Beiträge: 9.719


Bleibt unbequem - nicht unauffällig!


WWW
« Antworten #34 am: Juli 03, 2009, 20:57:35 »

Zitat
Den von Dir gesetzen Link habe ich benutzt, aber wirklich verstanden habe ich nichts.

Aha, dann hast Du es ja verstanden.  zwinker

Man lernt das wie in anderen Berufen auch über viele Jahre, das kann man nicht mal eben so nebenbei.

Zitat

ich unterhalte mich gern mit Gubor, übrigens...   bliink

Ich auch, Niewtor.   zwinker


LG Quirie  Smeil
« Letzte Änderung: Juli 03, 2009, 23:06:55 von Quirie »

Es hilft nichts, das Recht auf seiner Seite zu haben. Man muss auch mit der Justiz rechnen. (Dieter Hildebrandt)

Keine Rechtsberatung, dafür gibt es Rechtsanwälte !
Gubor
Normale Mitglieder
*
Offline Offline

Beiträge: 131



WWW
« Antworten #35 am: Juli 03, 2009, 23:08:31 »

So, nachdem das nun geklärt ist, können wir uns ja dem eigentlichen zuwenden: Dem Inhalt des Gespräches.

Darin ging es doch wohl um eine Eingliederungsvereinbarung, die rechtswidrig verhandelt wurde.

Kannst du das bitte noch einmal schildern, Gubor? Sachlich und ohne die Emotionen, reduziert auf den Inhalt.  Smeil

Zuerst einmal muss man wissen, dass die Optionskommune Borken in meinen Augen eine schlimme Kommune ist.
Anträge werden umgedeutet, Beratungs- und Aufklärungsarbeit findet nicht statt. Anträge oder sonstige Unterlage sollen in den Hausbriefkasten geworfen werden, nur kommen sie
nie bei dem SB an.

Ich habe meinen Bekannten als Beistand begleitet. Die Begrüßung durch den SB muss man erlebt haben.
Nach unerfreulichem Vorgeplänkel sollte mein Bekannter sofort eine EinV unterschreiben. Der SB hat die gesamte EinV Wort für Wort laut vorgelesen, man glaubt es nicht.
Nachdem er mit seiner Vorleserei am Ende war, forderte er die sofortige Unterschrift.
Ich habe daraufhin gesagt, dass wir die EinV mit nach Hause nehmen, um sie zu überprüfen.
 
Der SB wurde lauter und verlangte unter sofortiger Sanktionsandrohung die von ihm begehrte Unterschrift. Ich habe darauf hingewiesen, dass mein Bekannter
sich in keinem Fall weigert eine EinV abzuschließen, aber eben erst nach Prüfung.
Gebetsmühlenartig und lauter werdend verlangte er die Unterschrift.
Meinen Einwand lt. DA der BA über die Nichtsanktionsfähigkeit bei Weigerung eine EinV nicht zu unterschreiben, wischte er mit den Worten: das interessiert mich einen Scheißdreck
vom Tisch. Ich habe den SB drei mal auf das rechtswidrige Tun aufmerksam gemacht, aber genau das hätte ich auch meinem Dobermann erzählen können.

Das Ende der Posse war, ich habe die EinV mitgenommen und wir haben den Ort des Geschehens verlassen
Gesprächsprotokoll für uns angefertigt und sind lecker Kaffee trinken gegangen.

Ich bin von Haus aus ein eher ruhiger und nachdenklicher Mensch, 13facher Opa, da wird mich so ein SB nicht aus der Ruhe bringen. Aber ihn habe ich ganz schön auf Betriebstemperatur gebracht.

freundl. Grüße
Quirie
Normale Mitglieder
*
Offline Offline

Beiträge: 9.719


Bleibt unbequem - nicht unauffällig!


WWW
« Antworten #36 am: Juli 03, 2009, 23:18:34 »

Wenn ich das richtig sehe, wart Ihr zu Zweit und dieser Herr war allein?

Sehr ungewöhnlich, würde hier nie vorkommen. Sowie jemand dabei ist, wird hier sofort ein zweiter Kollege hinzugezogen. Ich halte das auch für eine gute Sache, die Situation entspannt sich meist dadurch.

Habt Ihr denn inzwischen wenigstens den Vorgesetzten hinzugezogen?

Der korrekte Dienstweg führt ja, wie Du sicher weißt, von oben nach unten. Mir ist dabei immer die Variante "von ganz oben nach unten" am liebsten. zwinker


LG Quirie


Es hilft nichts, das Recht auf seiner Seite zu haben. Man muss auch mit der Justiz rechnen. (Dieter Hildebrandt)

Keine Rechtsberatung, dafür gibt es Rechtsanwälte !
Gubor
Normale Mitglieder
*
Offline Offline

Beiträge: 131



WWW
« Antworten #37 am: Juli 03, 2009, 23:24:59 »

Ja, der Sachbearbeiter war allein, während der ganzen Aktion, immerhin ein Stunde. Der SB gilt in Borken als harter Hun..., angeblich nicht zu knacken.
Mit dem Vorgesetzten habe ich noch nicht gesprochen, kann meinen Bekannten auch erst Montag Abend erreichen. Ich möchte nichts ohne seine Zustimmung unternehmen.

fG
siggi
eAlex79
Manchmal isset besser.. ;)
Normale Mitglieder
*
Offline Offline

Beiträge: 9.300


Keep Smiling ;-)


« Antworten #38 am: Juli 03, 2009, 23:26:22 »

Hattest Du nun eigentlich Informationen zu der Zahl der vergebenen EEJ erhalten? Dazu hattest Du doch mal was gefragt. Meine ich.

Quirie
Normale Mitglieder
*
Offline Offline

Beiträge: 9.719


Bleibt unbequem - nicht unauffällig!


WWW
« Antworten #39 am: Juli 03, 2009, 23:36:56 »

Ich hoffe, Du denkst nicht an den direkten Vorgesetzten, den Gruppenleiter oder wie die sich da gerade nennen, sondern mindestens an den regionalen Chef von`s Ganze.

Wer ist das in Borken?

Wie gesagt, von ganz oben nach unten.

In meinen Jugendtagen war ich eine Weile bei einem großen Versicherungskonzern beschäftigt. Ich möchte die Zeit nicht missen, auch wenn sie nur mäßig schön war. Ich habe viel gelernt.  Mrgreen

Ich war da in einer Abteilung für Großschäden und Prozesse beschäftigt, zusammen mit einem Dutzend anderer Juristen. Und wenn uns einige ganz spezielle Anwälte besonders böse wollten, weil etwas zu langsam ging, ließen sie ihre Schreiben beim höchsten Boss des Ganzen, damals war das ein Herr Schieren, privat zustellen. Kannst Du Dir vorstellen, was los war, wenn die Sache beim kleinsten Schlusslicht, also bei uns ankam? Da hatten schon diverse Leute um ihre Karriere gezittert, und die Reaktion war entsprechend.

Ich fand diese Arbeitsweise sehr überzeugend und habe sie auch während meiner eigenen Anwaltstätigkeit immer gern angewendet, wenn jemand danach schrie.  Smeil


LG Quirie


 
« Letzte Änderung: Juli 03, 2009, 23:47:15 von Quirie »

Es hilft nichts, das Recht auf seiner Seite zu haben. Man muss auch mit der Justiz rechnen. (Dieter Hildebrandt)

Keine Rechtsberatung, dafür gibt es Rechtsanwälte !
Gubor
Normale Mitglieder
*
Offline Offline

Beiträge: 131



WWW
« Antworten #40 am: Juli 03, 2009, 23:52:47 »

Hattest Du nun eigentlich Informationen zu der Zahl der vergebenen EEJ erhalten? Dazu hattest Du doch mal was gefragt. Meine ich.


Die nachfolgenden Informationen beziehen sich daher nur auf die „klassische“
Zusatzjob-Variante.
Im Jahr 2008 waren insgesamt 1.561 Personen in einem „klassischen“ Zusatzjob
beschäftigt:
              Klassische Zusatzjobs nach Geschlecht und Alter
                                                       1.561
                         
Die Zahlen beziehen sich auf den Kreis Borken, Auskünfte nur bezogen auf die Stadt Borken waren nicht zu bekommen.

fG
siggi
Gubor
Normale Mitglieder
*
Offline Offline

Beiträge: 131



WWW
« Antworten #41 am: Juli 04, 2009, 00:03:03 »

@Quirie,
der dirkte Vorgesetzte ist der Fachbereichsleiter, dann Bürgermeister, dann Landrat, dann Kommunale Aufsicht Münster und zum Schluß   Der Regierungspräsident.

Um zu vermeiden, dass Beschwerden und Eingaben abhanden kommen, darf man solche Sachen zur Kommunalaufsicht Münster, Dezernat 31 senden, das ist glaube ich hoch genug.
Da lag ich doch mit meiner Vermutung bzgl. Deines Berufes genau richtig, nur das Du bei einer Versicherung in Diensten standest, konnte ich nicht erahnen.

fG
siggi
Quirie
Normale Mitglieder
*
Offline Offline

Beiträge: 9.719


Bleibt unbequem - nicht unauffällig!


WWW
« Antworten #42 am: Juli 04, 2009, 00:07:16 »

Zitat
Da lag ich doch mit meiner Vermutung bzgl. Deines Berufes genau richtig, nur das Du bei einer Versicherung in Diensten standest, konnte ich nicht erahnen.

Die Versicherungszeit ist lange her. Anwältin war ich danach, zwanzig Jahre lang. Aber auch das ist vorbei.
Jetzt kümmere ich mich nur noch um meinen Hund.   zwinker


LG Quirie

Es hilft nichts, das Recht auf seiner Seite zu haben. Man muss auch mit der Justiz rechnen. (Dieter Hildebrandt)

Keine Rechtsberatung, dafür gibt es Rechtsanwälte !
Quirie
Normale Mitglieder
*
Offline Offline

Beiträge: 9.719


Bleibt unbequem - nicht unauffällig!


WWW
« Antworten #43 am: Juli 04, 2009, 00:10:30 »

Zitat
Um zu vermeiden, dass Beschwerden und Eingaben abhanden kommen, darf man solche Sachen zur Kommunalaufsicht Münster, Dezernat 31 senden, das ist glaube ich hoch genug.

Aber die ärgern sich nicht wirklich. Die sind dafür da.

Ich würde wohl den Regierungspräsidenten nehmen.  Persönlich/vertraulich. angel1


LG Quirie

Es hilft nichts, das Recht auf seiner Seite zu haben. Man muss auch mit der Justiz rechnen. (Dieter Hildebrandt)

Keine Rechtsberatung, dafür gibt es Rechtsanwälte !
niewtor
Normale Mitglieder
*
Offline Offline

Beiträge: 3.451



« Antworten #44 am: Juli 04, 2009, 00:13:15 »


Hahahaha, Quirie, ich dachte ja schon immer, Gubor hätte eine ähnliche berufliche Laufbahn wie du.      pfeifen

Ich wünsche jedem mit viel Macht neben dieser Aufgabe etwas, bei dem es um Höheres geht, als um ihn selbst.
Seiten: 1 2 [3] 4 5   Nach oben
  Drucken  
 
Gehe zu:  

Powered by MySQL Powered by PHP Powered by SMF 1.1.11 | SMF © 2006-2009, Simple Machines LLC Prüfe XHTML 1.0 Prüfe CSS
Seite erstellt in 0.091 Sekunden mit 22 Zugriffen. (Pretty URLs adds 0.012s, 2q)
© Design 2010 - 2019 by Rudi Wühlmaus