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Autor Thema: Wie sind die ARGEn eigentlich gesetzlich zustandegekommen???  (Gelesen 10704 mal)
Dopamin
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« am: April 24, 2007, 11:28:33 »

Falls jemand erhellende Links oder ähnliches hat...

Ich bin für Jede Information dankbar...

Ich habe ja die letzten Jahre "verpennt" und betreibe jetzt Grundlagenforschung. Da ich selber kein Suchmaschinengenie bin, stelle ich diese Frage mal hier ein.

Ich habe die "Ergebnisse der Kommission für Moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt" dreiviertel durch und DA ist immer nur von JobCentern die Rede...

Schonmal danke für Eure Unterstützung.

Dopamin

Bitte verschieben, falls falsch einsortiert...

Bei großen Problemen mit der "ARGE des Vertrauens" kann man sich auch an die örtliche Regionaldirektion, oder das Kundereaktionsmangement in Nürnberg wenden.

Sorgen wir dafür, dass sie nicht arbeitslos werden...
Left of Life
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« Antworten #1 am: April 24, 2007, 11:49:20 »

Ich denke, bevor ich hier viel dazu schreibe, hilft dieser Link vielleicht
http://de.wikipedia.org/wiki/Job-Center

Die gesetzliche Grundlage findest du unter http://bundesrecht.juris.de/sgb_2/__44b.html

Ich hoffe, das hilft erstmal weiter  zwinker
Frank 42
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« Antworten #2 am: April 24, 2007, 12:04:21 »

Der Zusammenschluss von BA und Kommunen waren ein Ergebnis im Vermittlungsausschuß zu den Hartz-Gesetzen.
Die einen (Rot-Grün?) wollten es weiterhin der BA überlassen, sich um die Erwerbslosen zu kümmern, die anderen (CDU/CSU, FDP?) fanden, das die Kommunen bessere Chancen hätten bei der Vermittlung "weil sie ja auch bei der Sozialhilfe gute Ergebnisse bei der Vermittlung in Arbeit" erzielt hatten (waren ab zu 80% in EEJs).

Gelesen habe ich es, aber zur Zeit fehlt mir die Lust am suchen.  Smile

Arco
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« Antworten #3 am: April 24, 2007, 12:13:34 »

...  und ich gebe mal ne Antwort HEUTE ABEND  Mrgreen
Barney
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« Antworten #4 am: April 24, 2007, 14:09:32 »

Gibt es denn überhaupt einen Unterschied zwischen Job-Center und Arge? Ich dachte bisher immer, das ist nur ein anderer Name. Sowas passiert doch ständig. Dient meist irgendeiner Verschleierung oder eine Partei will nicht die Bezeichnung der anderen Parteien benutzen, weil das dann pfui ist.

Das mit der erfolgreichen Vermittlung der Sozialämter in Arbeit habe ich aber ganz anders erlebt als Träger einer ABM-Maßnahme, die auf Mithilfe der Berliner Sozialämter angewiesen war. Die hatten überhaupt keinen Nachweis, welche Berufe ihre Schützlinge einmal ausübten, oder welche Interessen bestanden.

Unser Förderbetrieb hatte keine EEJs, sondern tariflich bezahlte ABMs in den Bereichen, Drucker, Setzer und Buchbinder. War dem Arbeitgeberverband ein ständiger Dorn im Auge. Na ja, alte Geschichten.


Gruß Barney

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Informieren Sie sich bitte selbst zu den hier behandelten Themen. Meine Beiträge spiegeln nur meine persönliche Meinung wider.
Dopamin
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« Antworten #5 am: April 24, 2007, 14:15:27 »

Ich weiss halt nur, dass ICH von einem JobCenter "betreut" werde und es eben auch ARGEn gibt oder Optionskommunen, aber ICH habe derzeit Null Plan, wo der Unterschied liegt - Mitarbeiter, die Mist bauen (müssen) scheint es überall zu geben...

Ist natürlich eine Lust und Zeitfrage, brauche die Infos nicht sofort, weil läuft ja nicht weg, aber ich würde halt schon gern die "Historie" erforschen... Nur, wie schon vorher erwähnt habe, was Internetrecherche angeht bin ich ein Looser... Muss noch viel üben...

Dopamin

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Left of Life
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« Antworten #6 am: April 24, 2007, 14:23:01 »

Wenn ich das richtig verstanden habe, bilden Arbeitsagenturen und Kommunen gemeinsam die Arbeitsgemeinschaften (ARGE), die dann wiederum die Job-Center ins Leben rufen. Letztlich sind ARGE und Job-Center identisch. Nur die Bezeichnungen sind mal so, mal so.
Barney
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« Antworten #7 am: April 24, 2007, 14:25:09 »

Da ist was dran. Arge heißt doch nichts weiter als Arbeitsgemeinschaft und die gibt es doch auch beim Straßenbau und den Grünflächenbetrieben. Für ein bestimmtes Projekt schließen sich da einige Betriebe zusammen und heißen dann Arge sounso.

Und einige wurden wohl auf Dauer zusammengelegt und heißen nun Jobcenter.

Gruß Barney

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Kugelblitz
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« Antworten #8 am: April 24, 2007, 18:32:21 »

Ist natürlich eine Lust und Zeitfrage, brauche die Infos nicht sofort, weil läuft ja nicht weg, aber ich würde halt schon gern die "Historie" erforschen... Nur, wie schon vorher erwähnt habe, was Internetrecherche angeht bin ich ein Looser... Muss noch viel üben...
Dopamin

Weißt Du,wie ich das immer mache? Neee ? Ich schreibe meine Frage einfach bei Googel rein  coffee und hab dabei schon ganz viele interessante Seiten gefunden zwinker Smile. Manchmal mußt Du auch einfach die Frage wieder anders formulieren,um zum Ziel zu kommen. Oder gib einfach ein Stichwort ein. Versuchs mal,ich mach das auch so  Mrgreen
Ich hoffe aber,dass Du Deinen PC gut gegen Viren und Würmer gesichert hast,weil ab und zu kommen Seiten,da hat mein AntiVir laut geschrieen.  pcprob1
Wenn Du Hilfe brauchst,schreib ganz laut  Mrgreen,ich habs mir auch selber beigebracht und immer viel gefragt

Ach,irgendwo hatte ich mal gelesen,dass diese ArGen mit ihren GmbH 's überhaupt nicht abgesichert sind und praktisch im leeren Raum dümpeln. Also unsere hier ist im Handelsregister eingetragen und mit 25000 € abgesichert.
Sind die ArGen nicht auch halb eigenständig,oder wieso kann die BA deren Verträge kündigen?
fit
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« Antworten #9 am: April 24, 2007, 18:46:24 »

Schaut gern mal hier zum Thema und der Unsicherheit rechtlicher Konstellation ARGE/AA+Kommune:

http://www.aktive-erwerbslose.net/forum/index.php?topic=1367.msg6756#msg6756
http://www.aktive-erwerbslose.net/forum/index.php?topic=1367.msg6759#msg6759

Gruß     
niewtor
« Letzte Änderung: April 24, 2007, 18:47:24 von niewtor »
Kugelblitz
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« Antworten #10 am: April 24, 2007, 18:59:50 »

Ha,wenigstens das Gedächtnis funktioniert noch. Wußte doch,dass ich sowas gelesen hab  Mrgreen
Arco
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« Antworten #11 am: April 24, 2007, 21:08:31 »

...  das größte Problem mit den Argen oder AFs und den JobCenter ist es das diese keine öffentlich-rechtliche Gebilde sind und weder das AA in Nürnberg noch das BMAS in irgendeiner Weise weisungsbefugt sind.

Auch ist eigentlich nicht klar WER für diese Gebilde  (meißtens ja GmbHs) im Endeffekt die übergeordnete Dienststelle ist !!!

Habe das hautnah hier bei uns in Kassel mitbekommen als es um Fördergelder ging (Ermessensentscheidungen) und haufenweise je nach Nase abgelehnt wurden oder die §§ des SGB II und III z.B. nach eigenem Dünken ausgelegt werden.

Weder Nürnberg (Herr Alt) und auch nicht der zuständige Referatsleiter und Staatssekretär aus Berlin/Bonn konnten sich in einigen Fällen hier nicht durchsetzen und waren seltsamerweise recht erstaunt das die "Beamten" hier nicht spuren !!!

Auch der direkte Kontakt von Münte hat nichts bewirkt   lol   schade das ich das Gesicht nicht gesehen habe  Teufelchen Teufelchen

Zwei Angelegenheiten gehen jetzt vor Gericht mit Amtshaftung und Schadensersatz  (  übrigens  zwinker von Berlin/Bonn sogar indirekt als Vorschlag im persönlichen Gespräch "gefordert" und unterstützt  Mrgreen)

Apropo "Beamte",   die sind in den höhreren Gefilden selbstverständlich bei der Arge oder AF(K) und auch noch in ihrem alten Job (Stadt oder AA) in Lohn und Brot.

Der Geschäftsführer der AF war vorher Chef des Sozialamtes und nachher    -    BEIDES   Grr

Übrigens wie es scheint,  ist diese Problematik nicht extra so gemacht worden sondern hat sich so verselsbtständigt durch das Kuddelmuddel damals zwischen Hartz-Kommission, Bundestag und Bundesrat ......

JETZT  will es wieder KEINER gewesen sein   wütend wütend
Dopamin
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« Antworten #12 am: April 24, 2007, 21:19:37 »

Diese Frage kam mir halt so in den Sinn beim Lesen des "Pamphlets". Die Sache mit dem "Verantwortung vor Ort" war ja auch so gewollt - wenn auch in anderer Hinsicht. Nämlich, dass man vor Ort besser wisse, was auf dem regionalen Arbeitsmarkt los sei. Theoretisch finde ich gar nciht mal so übel - nur leider was in der Praxis bei rauskommt... *urgs*

Allerdings sollten im Pamphlet auch die JobCenter direkt der BA unterstellt werden...

Kuddelmuddel triffts... Ich versuche hinter die Mechanik (eigentlich sollten sich die Verantwortlichen etwas dabei gedacht haben) und ich bin zwar nicht die hellste, aber soooo doof bin ich ja nu auch wieder nicht... Ja schlagt mich ich weiß selber dass diese Verantwortlichen mehr reden als denken und wenn se schonmal denken - gute Nacht...

Aber ich konnt mir das nicht sparen...

Dopamin

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Barney
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« Antworten #13 am: April 24, 2007, 22:07:04 »

Verantwortliche, Dopamin. Welche Verantwortlichen meinst du. Die gibt es doch eben nicht, hat es nie gegeben.

Ein Politiker ist nicht verantwortlich. Geht was schief, tritt er zurück. Haftung?  lol lol lol

Viele der Politiker, die heute hohe politische Ämter bekleiden, sind über den Weg des Abgeordneten in ihr Amt gekommen. Und als Abgeordneter brauchst du nicht einmal schreiben und lesen zu können. Das einzige, was notwenidg ist, du muß gewählt werden.

Das merkt man doch immer wieder.

Gruß Barney

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« Antworten #14 am: April 24, 2007, 22:20:44 »

Mir ist dieses Verhalten ja auch nicht entgangen, aber (nennt mich meinetwegen naiv) ich WILL das SO nciht akzeptieren! *mitdemfussaufstampf*

Naja ich glaube auch "so hinnehmen" wäre der passendere Ausdruck gewesen...

Dopamin

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