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Autor Thema: Existenzgründung nicht finanzierbar  (Gelesen 5179 mal)
Zwergenmama
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« am: März 03, 2009, 14:47:33 »

Ich habe nun endlich alle notwendigen Daten zur Existenzgründung zusammen und muß feststellen, daß ich mir das ganze Vorhaben abschminken kann. Alleine die freiwilligen und Zwangsversicherungen würden monatlich knapp 500 € verschlingen. Muß ich dies der AfA mitteilen?
Mir wird von Anfang an unterstellt, daß ich nur Zeit schinden will. Allerdings haben wir im November den Kompromiss geschlossen, daß ich mich weiterhin ganz normal bewerbe, paral die Ex.Gründung vorbereite. Was ich auch nachweislich getan habe. Ich stehe also eh die ganze Zeit in der Vermittlung der AfA.

Was soll ich der SB nun am besten schreiben?
Adimin
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Man wird älter..... wenn man in den Spiegel guckt


« Antworten #1 am: März 03, 2009, 15:10:02 »

Ich hoffe, das Du auch alle negativen und positiven Dinge in Deine Berechnungen einbezogen hast.
Es gibt ja die Existenzgründungszuschüße, Hilfen und auch weiterhin aufstockend Alg II.
Dadurch würden sich ja einige Versicherungen erübrigen Denn solange Du Geld von der Arge bekommst bist Du doch noch KV und RV versichert. Das würde dann doch schon mal aus der Berechnung herausfallen.

Das man am Anfang Angst bekommt, ob man mit der Selbstständigkeit auch genügend Geld verdient ist normal. Es kommt dann aber doch auf den laufenden Betrieb an.
Und solange noch nicht die hohen Einnahmen laufen ist die Arge verpflichtet, Dich zu unterstützen.
Also, verhungern solltet Ihr nicht und unversichert werdet Ihr schon nicht sein.
Auch müssen bei der Berechnung der Existenzgrundlage Versicherungen und andere Unkosten abgezogen werden.


Falls Du Deiner SB aber nun die Genugtuung geben mußt, das Du es Ihr mitteilen mußt, dann sollte ein einfaches Schreiben reichen. Wie schnell dann die üblichen Schikanen wieder einsetzen wirst Du dann ja sehen.
Gut, das Du nicht gezwungen werden kannst, Dich nun auch Selbstständig zu machen. Du hast eben Dein Bestes versucht.  daumen

Aber rechne nochmal genau nach, bevor Du dort hinschreibst. teach

Zwergenmama
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« Antworten #2 am: März 03, 2009, 15:21:54 »

Ich habe inkl. Ex.Zuschuss, Kindergeld und Kindesunterhalt knapp 1600 €. Davon gehen 500 € an Versicherungen weg. Hört sich erst einmal gut an, aber alleine hier liege ich bereits unter dem regulären ALG 2-Satz für Alleinerziehende.
Die KiTa will 240 €, Miete 500 €, Privathaftpflicht, Autovers., STEUERN !!, Benzin & Co.

Ich müßte einen Stundensatz von mind. 15 € ansetzen, aber in dieser Region komme ich mit viel Glück auf vielleicht 4 € die Stunde.

Ein Fass ohne Boden...
Adimin
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Man wird älter..... wenn man in den Spiegel guckt


« Antworten #3 am: März 03, 2009, 15:28:11 »

Das sind aber doch auch Unkosten, welche bei der Arge angerechnet werden müssen.
Vielleicht sollten unsere Regelsatzkünstler hier noch einmal drüber gucken.

Zwergenmama
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« Antworten #4 am: März 03, 2009, 20:07:58 »

Ehrlich gesagt bin ich es einfach leid. Egal, was ich versuche..irgend einer scheisst mir immer ans Bein daannce
 
Innerhalb welcher Frist muss ich der SB die Neuigkeit präsentieren? Mein Drucker hat gerade seinen Geist aufgegeben..

Unter diesen Umständen würde es sich schon fast "lohnen", wenn ich mich ohne Ex-Zuschuss selbstständig mache und gleich von ALG 1 in ALG 2 gehe. Dann wäre ich versichert, die Miete wird zumindest vorerst gezahlt. Aber ich habe dann die Pest an der Backe..
« Letzte Änderung: März 03, 2009, 20:11:52 von Zwergenmama »
Zwergenmama
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« Antworten #5 am: März 03, 2009, 20:28:23 »

Ich habe heute übrigends Absage Nr. 58 einkassiert. Innerhalb von 7 Monaten. Und immer der gleiche Grund: Zu unflexibel.
Forumadmin
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ich guck hier nur mal so


« Antworten #6 am: März 04, 2009, 07:50:29 »

Absagen sind bitter,
aber mache doch eins, schraube deine eigenen Erwartungen dabei nicht zu hoch.
Wenn du mit einem gesunden Schuss Misstrauen an die Sache rangehst, ist es nicht mehr allzu schlimm.
Entweder es klappt, oder es klappt halt nicht!

Deine Festkosten wirst du kaum senken können.
Allerdings erscheint mir dein Kitasatz recht hoch, oder irre ich mich.

Wenn sich deine Selbständigkeit nicht realisieren lässt, kann auch dein SB nichts dagegen sagen,
es ist freiwillig!!
 

Ich kann freilich nicht sagen ob es besser wird wenn es anders wird; aber soviel kann ich sagen, es muss anders werden, wenn es gut werden soll. Georg Christoph Lichtenberg
Für Rechtschreibfehler ist meine Tastatur zuständig
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