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Autor Thema: EGV ich brauche dringend Hilfe  (Gelesen 7486 mal)
kamikaze321
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Beiträge: 3



« am: September 08, 2010, 16:25:23 »

Ich habe die EGV leider unterschrieben, das war mir auch gar nicht bewusst was das im nachhinein für Auswirkungen haben kann. Nun habe ich eine Zuweisung in eine Maßnahme bekommen. Allerdings steht und stand in der EGV die ich unterschrieben habe, nichts von irgendwelchen Maßnahmen. Zusammen mit der Zuweisung ist auch eine Belehrung mit dabei dass mir dies und das gekürzt wird falls ich nicht erscheine. Zusätzlich habe ich noch eine Einladung zur Maßnahme bekommen, also von den Leuten die das durchführen.

Das ist ein Bewerbungstraining ganztags eine Woche lang. Allerdings weiß ich nicht einmal ob mir vom Amt Geld zusteht oder nicht, Der Termin diesbezüglich ist natürlich während der Maßnahme, was rauchen die denn ganzen Tag? zudem arbeite ich noch 4 Stunden pro Woche, was mir als Nebenverdienst zusteht, auch deswegen kann ich nicht erscheinen.

Was soll ich nun machen, die Maßnahme ist sinnlos und ist reine Zeitverschwendung, Statistikbereinigung und Geldveruntreuung.

Ich sehe das folgendermaßen, da nichts im EGV von irgendwelchen verpflichtenden Kursen steht, bin ich nicht verpflichtet daran Teilzunehmen, obwohl mir die Kürzung der noch nicht festgesetzten Bezüge angedroht wird. Sehe ich das richtig? Alle Dokumente habe ich als Anhang beigefügt! Soll ich schriftlich Antworten und als "sonstigen Grund" auf EGV verweisen? Wenn sie mir ein neues EGV vorlegen, sag ich nein danke, habe ich schon. Wenn sie mir was kürzen, so wird geklagt? Wie gesagt, EGV, Zuweisung und Einladung habe ich als PDF dem Anhang begefügt. Tut mr leid für die teild schlechte Qualität.

Danke, Viele Grüße
« Letzte Änderung: September 09, 2010, 19:22:13 von Rudi Wühlmaus »
Patrik
Gast
« Antworten #1 am: September 08, 2010, 17:11:56 »

Hallo

Dein vollständiger Name ist zu sehen. bitte rausnehmen. Schwärze deine Angaben von dir und der Vermittler/in und dann wieder hochladen.



Ich habe die EGV leider unterschrieben, das war mir auch gar nicht bewusst was das im nachhinein für Auswirkungen haben kann. Nun habe ich eine Zuweisung in eine Maßnahme bekommen. Allerdings steht und stand in der EGV die ich unterschrieben habe, nichts von irgendwelchen Maßnahmen. Zusammen mit der Zuweisung ist auch eine Belehrung mit dabei dass mir dies und das gekürzt wird falls ich nicht erscheine. Zusätzlich habe ich noch eine Einladung zur Maßnahme bekommen, also von den Leuten die das durchführen.

Tja das Ding ist gelaufen. EGV unterschrieben und somit musst du dich dran halten. Massnahmen bedarf es nicht unbedingt vorher einer EGV. Die können Sie dir zuweisen die Massnahme.

Kannst du die Zuweisung mal hier einstellen? Aber bitte anonym

Da eine Rechtsbehelfbelehrung dranhängt musst du dem Folge leisten, ansonsten droht Kürzung der Leistungen.

Es gibt aber Urteile wo ein Nicht-Antritt einer Massnahme nicht sanktionierbar ist. Also wäre schnell einklagbar vor Gericht mit Fachanwalt für Sozialrecht. Gerichte brauchen aber 4-6 Wochen dafür. Kannst du diese Zeit überbrücken falls die dich sanktionieren?


Das ist ein Bewerbungstraining ganztags eine Woche lang. Allerdings weiß ich nicht einmal ob mir vom Amt Geld zusteht oder nicht, Der Termin diesbezüglich ist natürlich während der Maßnahme, was rauchen die denn ganzen Tag? zudem arbeite ich noch 4 Stunden pro Woche, was mir als Nebenverdienst zusteht, auch deswegen kann ich nicht erscheinen.

Du stehst dem Arbeitsmarkt zur Verfügung und bist daher auch für solche teils schwachsinnigen Massnahmen vorgesehen. Mit dem Nebenverdienst kann ich dir nicht sagen. 4 Stunden pro Woche hört sich nicht danach an das sich groß was bewegt das deine Hilfebedürftigkeit sich verringert oder ganz verschwindet. aber dazu sagen dir andere bestimmt noch was.

und solange du bei der Massnahme bist wird dein ALG 2 weitergezahlt plus Miete.


Was soll ich nun machen, die Maßnahme ist sinnlos und ist reine Zeitverschwendung, Statistikbereinigung und Geldveruntreuung.

Stimme ich dir zu in allen drei Punkten. Eine Massnahme sollte vom Betroffenen selbst gewollt sein. Nur die interessiert das einen scheiss

naja denke andere werden dir noch gute Tipps geben wie du da raus kommst ohne Sanktionen


Ich sehe das folgendermaßen, da nichts im EGV von irgendwelchen verpflichtenden Kursen steht, bin ich nicht verpflichtet daran Teilzunehmen, obwohl mir die Kürzung der noch nicht festgesetzten Bezüge angedroht wird. Sehe ich das richtig? Alle Dokumente habe ich als Anhang beigefügt! Soll ich schriftlich Antworten und als "sonstigen Grund" auf EGV verweisen? Wenn sie mir ein neues EGV vorlegen, sag ich nein danke, habe ich schon. Wenn sie mir was kürzen, so wird geklagt? Wie gesagt, EGV, Zuweisung und Einladung habe ich als PDF dem Anhang begefügt. Tut mr leid für die teild schlechte Qualität.

Danke, Viele Grüße

Nein Sie muss nicht in der EGV stehen die Massnahme.

Bei Nichtantritt ist keine Sanktion möglich. Tun werden die es aber denke ich doch. dann muss geklagt werden und du bekommst das Geld nachgezahlt.

Warte auf Mobydick. die hat da sicherlich schon was im Hinterkopf

Auf jeden fall die Massnahme nicht antreten. Infoveranstaltung ist ok kannste hingehen. Aber nicht arbeiten.

Zudem würde ich email addy, telefonnummer handynummer und rauchzeichenadressen  nahrr bei denen löschen lassen.

Einladungen müssen mit Rechtsbehelfbelehrungen versehen werden. Dann kannst du auch Fahrtkosten geltend machen. einfach beim Arbeitsvermittler vorlegen und quittieren lassen den Eingang. und niemals alleine zum Amt

Edit: Moment....

Bist du ALG 1 oder ALG 2?
« Letzte Änderung: September 08, 2010, 17:15:30 von Patrik »
Rotkäppchen
Gast
« Antworten #2 am: September 08, 2010, 17:23:33 »

Ich glaube, du hast mehr Glück als Verstand gehabt, denn die EGV ist m.E. harmlos. Sie enthält nur einen Haufen blabla. Außerdem enthält sie keine korrekten Rechtsfolgebelehrungen uns ist meiner Ansicht nach im Falle eines Verstoßes nicht sanktionierbar. Trotzdem würde ich hier vorsichtig sein, denn die sanktionieren durchaus. Man kann es aber eine mögliche Sanktion wegen fehlender korrekter Rechtsfolgebelehrung erfolgreich einklagen.

Ohne Rechtsfolgebelehrungen gibt es keine Rechtsfolgen. Und folgendes ist an den RFB völlig "danegen geredet":

1) Man erklärt, wer arbeitslos ist
2) Man erklärt dir,d ass du vereinbarte Eigenbemühungen vorlegen musst. MAn hat aber keine Eigenbemühungen von dir in dieser EGV gefordert. Zumindest keine feste Anzahl.
3) Wenn man geforderte Eigenbemühungen nicht nachweist, (was hier nicht der Fall ist), tritt keine Sperrzeit ein, sondern es wird nach § 31 Abs. 1 Satz 1b SGB II sanktioniert. Das ist ja eine Fehlauskunft!
4) Eine Absenkung nach § 31 Abs. 4 SGB II betrifft die Leute, die eine Sperrzeit bekommen haben. Das ist ja bei dir nicht der Fall. Das ist ebenfalls eine Fehlauskunft.

Diese EGV kannst du getrost vergessen. Sollte es Ärger geben, dann melde dich bitte wieder. Das ist ganz schnell ratz fatz eingeklagt. Dein Amt lebt wohl noch etwas hinter dem Mond und hat noch nie schlechte Erfahrungen gemacht.

Bitte beachte aber alles was eine extra Rechtsfolgebelehrung hat: Einladungen zu Terminen, Vermittlungsvorschläge, etc.

Und beantrage bitte schriftlich Bewerbungskostenerstattung und frag mal nach, wie die das erstatten wollen (5 Euros pro Bewerbung? Oder werden nur Belege anerkannt?). Und stelle bitte vor jedem Vorstellungstermin einen schriftlichen Antrag auf Fahrtkosten. Dann werden sie dir danach auch erstattet.

Eine Maßnahme ist in der EGV tatsächlich nicht enthalten. Dann ist der "Nicht-Antritt" auch nicht sanktionierbar (§ 31 Abs. 1 Satz 2 SGB II). Nur der "Abbruch" ist sanktionierbar.

Kannst du bitte anonymisiert hier alles reinstellen, was du zu dieser Maßnahme bekommen hast. Das wehren wir ganz schnell mal ab.
kamikaze321
Normale Mitglieder
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Beiträge: 3



« Antworten #3 am: September 08, 2010, 18:45:18 »

Ich danke euch schon mal, aber leider bin ich immer noch verwirrt.

@Patrik,

Es handelt sich um ALG1, nicht um ALG2. Einerseits sagst du, dass ich EVG unterschrieben habe und deswegen jeder Zuweisung in eine Maßnahme folgen muss, sonst gibt es Kürzungen  und andererseits sagst du dass bei nicht Antritt keine Sanktionen möglich sind. Was stimmt nun?

@Mobydick

ja ich glaube auch, dass ich mehr Glück habe als Verstand habe, ich habe hier andere EGVs gesehen die sehr schlimm waren. Das mit den Bewerbungskosten ist erst einmal egal, habe ich schon gemacht und wurden schon welche erstattet. Ich verstehe dennoch nicht ganz was du meinst. Im Anhang ist alles mit dabei. Seite 4,5 und 6 ist die Zuweisung in eine Maßnahme und sie ist mit Rechtsfolgebelehrung, aber wenn ich die EGV knicken kann weil keine richtige RFB, dann kann ich aber auch die Zuweisung in eine Maßnahme - egal ob Rechtsfolgenbelehrung oder nicht, ebenfalls knicken. Wenn das so nicht gilt, wieso wird dann so viel Aufstand wegen EGV gemacht, dann wird man halt immer eine Maßnahme mit RFB bekommen die man nicht abwenden kann. Ich weiß dass du ersteres gemeint hast, aber das ist ein Widerspruch zu dem was Patrik sagt. Wieso braucht nun die "Zuweisung" wenn es sowieso nicht sanktionierbar ist?

Wie gesagt, es ist alles in dieser PDF Datei enthalten, Seite 1-3 = EGV, Seite 4-6= Zuweisung mit RFB, und Seite 7-8 Einladung zur vorhergehenden Zuweisung. Seite 4-8 habe ich Gestern per Brief bekommen.

Leider findet die Maßnahme schon nächste Woche statt und ich will noch antworten. Soll ich bei der Einladung, also Seite 8: "sonstiger Grund" ankreuzen oder überhaupt nichts tun? und was ist mit der letzten Zeile "Vermittlung von Stellenangeboten" Wenn ich ja sage, bekomme ich dann 1euro Jobs aufgedrückt? Und wenn "Nein" wird das Geld gestrichen?

ich danke euch nochmal für die Hilfe
Rotkäppchen
Gast
« Antworten #4 am: September 08, 2010, 18:54:27 »

Das ist aber ein Vertrag mit einer "Agentur für Arbeit" und nicht mit einer "Bundesanstalt für Arbeit". Eine EGV nach ALG I hat auch keine Rechtsfolgebelehrung.

Bei ALG I würde es aber hinkommen, wenn die behaupten, dass die Leistung eingestellt wird, wenn du den Pflichten nicht nachkommst (d.h. keine Bewerbungsbemühungen nachweist).

Kannst du noch die Zuweisung zur Maßnahme hier reinstellen? Bei ALG I muss die Maßnahme auch nicht in der EGV stehen. Wenn du sie nicht antrittst, wird die Leistung eingestellt, bis geklärt ist, weswegen du nicht hingegangen bist. Man unterstellt dir nämlich erstmal "fehlende Mitwirkung", wenn du nicht hingehst, und schickt dir eine Anhörung. In diese Anhörung müsstest du reinschreiben, weswegen du die Maßnahme für absolut verkehrt hälst. Meist fruchtet diese Anhörung.
Rotkäppchen
Gast
« Antworten #5 am: September 08, 2010, 21:22:15 »

Soeben machte mich jemand darauf aufmerksam,d ass die Zuweisung zur Maßnahme an der EGV hinten dranhängt. Hatte ich nicht gesehen. sorry

Diese Maßnahme dauert nur 5 Tage. Ich würde hier mal sagen: Augen zu und durch. Alles andere ist umständlich und nicht ganz risikolos.

Tatsächlich entstand hier ein Missverständnis, da sich dein Amt "Agentur für Arbeit" nennt und die meist nur für ALG II zuständig sind. Ich erkläre deswegen, was mit Verträgen dieser Art bei ALG I geschieht:

Wenn du so einen Vertrag nicht unterschreiben willst (weil er dir z.B. zu hohe Bewerbungsbemühungen auferlegt), muss der Vorgesetzte der SB hierzu entscheiden. Kommt auch auf diese Weise keine Vereinbarung zustande, wird ganz auf sie verzichtet. Man kann dir dies aber per Verwaltungsakt (d.h. per Bescheid) erlassen. Allerdings nur die Bewerbungspflicht, und nicht alles was da sonst noch drinsteht (Maßnahme etc.).

Deine EGV enthielt ja die Maßnahme gar nicht. Es wurde darin nur vertraglich festgelegt, dass die BA von dir ein Profiling erstellen wird und es im Internet veröffentlichen wird, dass man für dich keine Stellen hat, dass man dich auf eine jobbörse verwiesen hat, ein Semesterportal aushändigt, ein Merkblatt über Bewerbungskosten und Fahrtkosten für Vorstellungstermine ausgehändigt hat und man dir einen Termin für die 43. KW ncoh per mail zukommen lässt. Dafür sollst du dich bewerben, dir die Stellen bei der Fachpresse, Jobbörse etc. raussuchen, dich auch initiativ bewerben, und dem Amt alle 3 Monate eine Liste mit den Bemühungen zukommen lassen. Da steht auch drin, was auf der Liste stehen soll und wie du das denen zuschicken sollst.

Wenn du in 3 Monaten keine Stellung gefunden hast und keine familiäre Bindung vorhanden ist, dann ist in Umzug zumutbar. D.h. du musst überall suchen. Wenn du eine Stelle gefunden hast, musst du dem Amt auch den neuen Arbeitgeber und den Sitz nennen. Wenn du Einladungen vom Amt erhälst, musst du diesen folgen. wenn man dir einen Vermittlungsvorschlag zuschickt, musst du dich sofort bewerben. Krankmeldung, Umzug, reisen musst du dem Amt immer vorher mitteilen.

Ich meine, damit kann man leben. Das ist ja nichts besonderes als Arbeitsloser und du hast nichts verkehrtes unterschrieben. Diese EGV hätte sich dein Amt auch sparen können. Trotzdem unterschreibt man nichts, wenn man sich nicht sicher ist. Und zur Maßnahme würde ich hingehen. Wegen 5 Tagen riskiert man nichts.
Patrik
Gast
« Antworten #6 am: September 09, 2010, 15:34:51 »

Ich denke was Moby schrieb ist soweit korrekt.

Ich bin von einer EGV nach SGB 2 ausgegangen. also nach ALG 2.

Und du hast immer noch nicht deine Daten und die des Arbeitsvermittlers geschwärzt.

Könnte ein Moderator sich mal drum kümmern und das rausnehmen?
Rudi Wühlmaus
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Wissen ist Macht


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« Antworten #7 am: September 09, 2010, 19:37:04 »

Könnte ein Moderator sich mal drum kümmern und das rausnehmen?

Ja Patrik, glaubst Du denn, das wir Mod´s alle erdenklichen  Tools auf dem Rechner haben um Dateien zu bearbeiten  zwinker

@kamikaze321, war so frei und habe die Namen geweisst  Smeil
« Letzte Änderung: September 09, 2010, 21:36:11 von Rudi Wühlmaus »

 if (isset($_BRAIN['müde'])){ sleep(); } else { work(); } 
Nach über 10 Jahren Computertechnik müßten die Tastaturhersteller eigentlich gelernt haben, daß Tastaturen unten Abflußlöcher für den Kaffee brauchen.
Windoof nur beim Kunden; Ansonsten LINUX
Patrik
Gast
« Antworten #8 am: September 10, 2010, 01:21:41 »

Sach ich gar nicht das ihr sowas braucht.

Nur Dinge rausnehmen aus nem beitrag könnt ihr noch oder? Mrgreen

Aber gut nun isses ja okay.
kamikaze321
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« Antworten #9 am: September 10, 2010, 02:31:16 »

Hi Leute,

ich war gestern nochmal auf der Seite, da habe ich die Datei nicht mehr gesehen, wahrscheinlich weil ich nicht eingeloggt war. Ich bin davon ausgegangen dass der Mod es gelöscht hat. Erst jetzt sehe ich dass es nicht der Fall war, tut mir Leid und danke für die editierte Version. Nun zum Thema...

Ich habe gestern eine böse Email an die Sachbearbeiterin geschrieben, hier ein Auszug:

Nun am Dienstag habe ich ein Schreiben bekommen um an einer Maßnahme teilzunehmen.  Diese soll am 13. September beginnen und zwar muss ich um 7 Uhr 55 da sein. Das kann ja wohl nicht angehen oder? 1) In meiner Eingliederungsvereinbarung ist das so nicht geregelt. Abgesehen davon bekomme ich zur zeit noch kein ALG1 da mein Antrag immer noch nicht abgegeben ist, und raten Sie mal wann der Termin ist. Am 13 September um 9 Uhr, also während der Maßnahme. Darüber hinaus habe ich noch eine Beschäftigung, und zwar 4 Stunden pro Woche, welche mir natürlich zusteht, da nicht mehr als 60 Stunden pro Monat. Das könnt ihr zwar noch nicht wissen, allerdings werdet ihr es am 13 September erfahren wenn ich den Antrag abgebe. Auch deswegen kann ich an so einer Maßnahme nicht teilnehmen.

Ich kann verstehen, dass ihr mich aus der Statistik verbannen wollt.  Auch das Zuschieben der Steuergelder an 3te ist hier offensichtlich. Von mir aus könnt ihr die Steuergelder veruntreuen, aber lassen Sie mich aus dem Spiel. Dazu kommt noch eine sinnfreie Maßnahme, wer hat sie eigentlich veranlasst? ich bestehe darauf es zu erfahren, waren Sie das? Inwiefern soll mich diese Maßnahme weiter bringen, können Sie das begründen? Wieso wurde diese Maßnahme, ohne Absprache mit mir, veranlasst? Inwiefern können Sie oder jemand anders, ohne Absprache mit mir, entscheiden, was mich weiterbringt? Ohne Ihre Hilfe habe ich, was die Ausbildung angeht, auch nicht weniger zustande gebracht als Sie. Woher also die Erkenntnis mir im Alleingang helfen zu können? In dieser Maßnahme werden mir irgendwelche Pädagogen oder Psychologen und/oder Germanisten unter anderem was von Internet und Xing usw. erzählen.
Zensiert Zensiert........

...Wie gesagt, falls mir das ALG1 deswegen gekürzt wird so werde ich gerichtlich dagegen vorgehen und Stress machen. Aus oben genannten Gründen habe ich nicht vor bei dieser Maßnahme zu erscheinen (Überschneidung, sinnlos und nicht vereinbart). D.h. aber nicht, dass ich Grundsätzlich nicht bereit bin die gesetzlichen Pflichten zu erfüllen. Ich hätte auch statt dieser Email, auch eine Bewerbung schreiben können, das hätte mich vielleicht weiter gebracht....

Daraufhin wurde ich heute angerufen, ud mir wurde gesagt dass ich da nicht teilnehmen muss, weil da irgend ein Fehler passiert ist, Es hat wohl jemand anderes veranlasst, oder sowas ähnliches....  naja ist doch gut gegangen. ich danke euch allen nochmal für die Hilfe.

Viele Grüße
Rotkäppchen
Gast
« Antworten #10 am: September 10, 2010, 03:07:00 »

Wenn du dir selber einen Gefallen tun willst und diese mail noch nicht abgeschickt hast, dann schicke sie bitte nicht ab, denn außer Ärger bringt sie dir nichts.



Nun am Dienstag habe ich ein Schreiben bekommen um an einer Maßnahme teilzunehmen.  Diese soll am 13. September beginnen und zwar muss ich um 7 Uhr 55 da sein. Das kann ja wohl nicht angehen oder? 1) In meiner Eingliederungsvereinbarung ist das so nicht geregelt. Abgesehen davon bekomme ich zur zeit noch kein ALG1 da mein Antrag immer noch nicht abgegeben ist, und raten Sie mal wann der Termin ist. Am 13 September um 9 Uhr, also während der Maßnahme. Darüber hinaus habe ich noch eine Beschäftigung, und zwar 4 Stunden pro Woche, welche mir natürlich zusteht, da nicht mehr als 60 Stunden pro Monat. Das könnt ihr zwar noch nicht wissen, allerdings werdet ihr es am 13 September erfahren wenn ich den Antrag abgebe. Auch deswegen kann ich an so einer Maßnahme nicht teilnehmen.


Ganz schön agressiv. Da lässt du dich auf ein niedriges Niveau herab.

Du hast hier nicht berichtet, dass du den Antrag nicht abgegeben hattest. Du hast nur berichtet, dass du die EGV unterschrieben hast. Ohne genehmigten Antrag ist es ja nicht einmal klar, ob du eine Leistung bekommst. Die EGV ist jetzt gültig, denn man muss nur "arbeitssuchend" sein, um eine abzuschließen (§ 37 SGB III). Nichtsdestotroz: Deine EGV war harmlos! 

Eine Maßnahme muss nicht in der EGV stehen. Bei ALG I schon gar nicht!

Zitat
Ich kann verstehen, dass ihr mich aus der Statistik verbannen wollt.  Auch das Zuschieben der Steuergelder an 3te ist hier offensichtlich. Von mir aus könnt ihr die Steuergelder veruntreuen, aber lassen Sie mich aus dem Spiel. Dazu kommt noch eine sinnfreie Maßnahme, wer hat sie eigentlich veranlasst? ich bestehe darauf es zu erfahren, waren Sie das? Inwiefern soll mich diese Maßnahme weiter bringen, können Sie das begründen? Wieso wurde diese Maßnahme, ohne Absprache mit mir, veranlasst? Inwiefern können Sie oder jemand anders, ohne Absprache mit mir, entscheiden, was mich weiterbringt? Ohne Ihre Hilfe habe ich, was die Ausbildung angeht, auch nicht weniger zustande gebracht als Sie. Woher also die Erkenntnis mir im Alleingang helfen zu können? In dieser Maßnahme werden mir irgendwelche Pädagogen oder Psychologen und/oder Germanisten unter anderem was von Internet und Xing usw. erzählen.[/i] Zensiert Zensiert........

Mensch Mann!  sagnix

Zitat
...Wie gesagt, falls mir das ALG1 deswegen gekürzt wird so werde ich gerichtlich dagegen vorgehen und Stress machen. Aus oben genannten Gründen habe ich nicht vor bei dieser Maßnahme zu erscheinen (Überschneidung, sinnlos und nicht vereinbart). D.h. aber nicht, dass ich Grundsätzlich nicht bereit bin die gesetzlichen Pflichten zu erfüllen. Ich hätte auch statt dieser Email, auch eine Bewerbung schreiben können, das hätte mich vielleicht weiter gebracht....

Die können dich nicht kürzen. Die können nur die Leistung einstellen, wenn du nicht hingehst. Das dürfte aber kein großes Problem sein, denn du beziehst ja noch keine. Die stellen ansonsten die Leistung so lange ein, bis du glaubhaft erklärt hast, weswegen du nicht dort warst. Die meisten Menschen können sich eine Leistugnseinstellung nicht leisten, auch wenn das danach alles nachträglich bezahlt werden, und gehen zur Maßnahme. In deinem Fall geht es ja nur um 1 Woche. Die hätten dich danach eine ganze Weile in Ruhe gelassen. Warum gehst du die 5 Tage nicht einfach hin?

Zitat
Daraufhin wurde ich heute angerufen, ud mir wurde gesagt dass ich da nicht teilnehmen muss, weil da irgend ein Fehler passiert ist, Es hat wohl jemand anderes veranlasst, oder sowas ähnliches....  naja ist doch gut gegangen. ich danke euch allen nochmal für die Hilfe.

Das war mal wieder mehr Glück als Verstand.
Ludwigsburg
Gast
« Antworten #11 am: September 10, 2010, 12:39:09 »

ich hätte diese mail auch nicht abgeschickt... sehe das wie du, moby...

und noch was zusätzlich:
Warum geben immer noch so viele ihre Telefonnummer heraus?
Warum verlassen sich noch immer so viele auf das, was ihnen am Telefon gesagt wird?

Und an die Admins: könnt ihr nicht ein zweites Forum einrichten, damit ALG I + ALG II  zusammen in einem nicht zu ständigem Durcheinander führen?

Patrik
Gast
« Antworten #12 am: September 10, 2010, 13:44:55 »

Hi Leute,

ich war gestern nochmal auf der Seite, da habe ich die Datei nicht mehr gesehen, wahrscheinlich weil ich nicht eingeloggt war. Ich bin davon ausgegangen dass der Mod es gelöscht hat. Erst jetzt sehe ich dass es nicht der Fall war, tut mir Leid und danke für die editierte Version. Nun zum Thema...

Ich habe gestern eine böse Email an die Sachbearbeiterin geschrieben, hier ein Auszug:

Nun am Dienstag habe ich ein Schreiben bekommen um an einer Maßnahme teilzunehmen.  Diese soll am 13. September beginnen und zwar muss ich um 7 Uhr 55 da sein. Das kann ja wohl nicht angehen oder? 1) In meiner Eingliederungsvereinbarung ist das so nicht geregelt. Abgesehen davon bekomme ich zur zeit noch kein ALG1 da mein Antrag immer noch nicht abgegeben ist, und raten Sie mal wann der Termin ist. Am 13 September um 9 Uhr, also während der Maßnahme. Darüber hinaus habe ich noch eine Beschäftigung, und zwar 4 Stunden pro Woche, welche mir natürlich zusteht, da nicht mehr als 60 Stunden pro Monat. Das könnt ihr zwar noch nicht wissen, allerdings werdet ihr es am 13 September erfahren wenn ich den Antrag abgebe. Auch deswegen kann ich an so einer Maßnahme nicht teilnehmen.

Ich kann verstehen, dass ihr mich aus der Statistik verbannen wollt.  Auch das Zuschieben der Steuergelder an 3te ist hier offensichtlich. Von mir aus könnt ihr die Steuergelder veruntreuen, aber lassen Sie mich aus dem Spiel. Dazu kommt noch eine sinnfreie Maßnahme, wer hat sie eigentlich veranlasst? ich bestehe darauf es zu erfahren, waren Sie das? Inwiefern soll mich diese Maßnahme weiter bringen, können Sie das begründen? Wieso wurde diese Maßnahme, ohne Absprache mit mir, veranlasst? Inwiefern können Sie oder jemand anders, ohne Absprache mit mir, entscheiden, was mich weiterbringt? Ohne Ihre Hilfe habe ich, was die Ausbildung angeht, auch nicht weniger zustande gebracht als Sie. Woher also die Erkenntnis mir im Alleingang helfen zu können? In dieser Maßnahme werden mir irgendwelche Pädagogen oder Psychologen und/oder Germanisten unter anderem was von Internet und Xing usw. erzählen.
Zensiert Zensiert........

...Wie gesagt, falls mir das ALG1 deswegen gekürzt wird so werde ich gerichtlich dagegen vorgehen und Stress machen. Aus oben genannten Gründen habe ich nicht vor bei dieser Maßnahme zu erscheinen (Überschneidung, sinnlos und nicht vereinbart). D.h. aber nicht, dass ich Grundsätzlich nicht bereit bin die gesetzlichen Pflichten zu erfüllen. Ich hätte auch statt dieser Email, auch eine Bewerbung schreiben können, das hätte mich vielleicht weiter gebracht....

Daraufhin wurde ich heute angerufen, ud mir wurde gesagt dass ich da nicht teilnehmen muss, weil da irgend ein Fehler passiert ist, Es hat wohl jemand anderes veranlasst, oder sowas ähnliches....  naja ist doch gut gegangen. ich danke euch allen nochmal für die Hilfe.

Viele Grüße

Wenn du das abgeschickt hast dann Prost Mahlzeit.

Diese, ich nehme Sie als Beschwerde an, ist voller emotionaler Wörter. Zudem noch fordernd geschrieben das die dich in Ruhe lassen sollen. werden die jetzt ganz bestimmt nicht. Sachlich geht es zwar schon zu aber wie gesagt die beiden anderen Dinge hauen das wieder weg.


Eine Beschwerde sollte, schriftlich (nicht per email), sachlich, emotionslos, gut formuliert und beweisbar abgeschickt werden.

Deine war ein Schnellschuss. Vermutlich sogar Schuss ins eigene Bein. Das beste was dir passieren kann ist das die darauf überhaupt nicht reagieren und sich auch zukünftig persönlich nicht davon beeinflussen lassen.

Zudem solltest du lernen mit Daten wie Telefonnummer, Handynummern, emailadressen, Faxnummern sorgsamer umzugehen und diese beim Amt löschen zu lassen.

Und das alles wegen 5 Tagen Bewerbungstraining? Ich wäre zwar nicht begeistert. Aber allemal besser als 6 Monate sowas machen zu müssen. Und ich kenne von meinem Onkel die Kurse. dem hat das was gebracht. er wollte das auch.

ging auch nur 5 tage. und 2 davon sind se wandern gewesen Mrgreen
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