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Autor Thema: Leistungen aus dem Vermittlungsbudget -  (Gelesen 9240 mal)
Ludwigsburg
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« am: Juli 07, 2010, 13:55:01 »

Bewerbungskosten - ab wann müssen die gewährt werden?

Ab Arbeitssuchendmeldung oder ab Arbeitslosigkeit?
Barney
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« Antworten #1 am: Juli 07, 2010, 13:58:35 »

Manchmal kannst du wirklich verzwickte Fragen stellen.

Ich meine, von dem Zeitpunkt an, ab dem man Arbeitslosengeld bekommt. Auch wenn es Gleichwohlgewährtes ist.


Gruß Barney

Unsere Forderung:  Mindestlohn, Grundsicherung, Arbeitszeitverkürzung

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Ludwigsburg
Gast
« Antworten #2 am: Juli 07, 2010, 14:06:56 »

Manchmal kannst du wirklich verzwickte Fragen stellen.


Tja, die einfachen Sachen, darüber hab ich in den letzten Jahren genug gelesen :-)

Man meldet sich doch 3 Monate vor der Arbeitslosigkeit, um möglichst schnell wieder in Arbeit zu kommen bzw vielleicht gar kein Arbeitslosengeld beziehen zu müssen.

Deshalb erscheint es mir logisch, daß man schon in der Zeit, in der man arbeitet und Arbeit sucht schon gefördert wird.

Das Arbeitsamt rückt aber keinen Antrag raus - war gerade als Beistand da...(nur ab 01.10. hab ich einen mitbekommen)
und Aufklärung und Beratung wurde verweigert: Wir stören den Arbeitsablauf...wurde wortwörtlich gesagt... lol

Rudi Wühlmaus
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Wissen ist Macht


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« Antworten #3 am: Juli 07, 2010, 14:15:28 »

...Wir stören den Arbeitsablauf...wurde wortwörtlich gesagt... lol

Siehst Du, die wollen nicht helfen , nur verwalten.

 if (isset($_BRAIN['müde'])){ sleep(); } else { work(); } 
Nach über 10 Jahren Computertechnik müßten die Tastaturhersteller eigentlich gelernt haben, daß Tastaturen unten Abflußlöcher für den Kaffee brauchen.
Windoof nur beim Kunden; Ansonsten LINUX
Ludwigsburg
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« Antworten #4 am: Juli 07, 2010, 14:30:02 »

Siehst Du, die wollen nicht helfen , nur verwalten.

Die haben sogar Falschauskünfte gegeben: Arbeitssuchendmeldung nur persönlich oder telefonisch möglich z.B.

Barney
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« Antworten #5 am: Juli 07, 2010, 16:31:48 »

Die haben sogar Falschauskünfte gegeben: Arbeitssuchendmeldung nur persönlich oder telefonisch möglich z.B.


Arbeitssuchend kann sich jeder melden, der eine Arbeit sucht. Dazu muß ich nicht arbeitslos sein. Selbst ich könnte mich arbeitssuchend melden. (Die Gesichter dort möchte ich sehen.  Teufelchen)

Jedoch ist auch das an Fristen gebunden. Verpaßt man die, gibt es auch da eine Sperre.

Das Arbeitsamt versucht es wohl immer, eine Sperrfrist auszusprechen. Jedenfalls ist das auch in einem Fall, den ich begleitet hatte, passiert. Derjenige hatte sich ein Dreivierteljahr vor Beendigung des Arbeitsverhältnisses arbeitssuchend gemeldet.

War hier aber nicht die Frage, also zurück zum Thema: Bewerbungskosten vor Arbeitslosigkeit.

Kann ich mir aber nicht vorstellen, dass die Gemeinschaft für die Bewerbungskosten aufkommt, solange eigenes Einkommen vorhanden ist.

Belegen kann ich meine Vermutung nicht.












Gruß Barney

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Dopamin
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« Antworten #6 am: Juli 07, 2010, 16:48:43 »

Ihr machts euch aber heute kompliziert...  pfeifen

Schon im ALGI-Bezug? Wenn ja, Antrag stellen und fertig. Wenn nein, dann werden sicher keine Bewerbungskosten geltend gemacht werden können.

Dopamin

Bei großen Problemen mit der "ARGE des Vertrauens" kann man sich auch an die örtliche Regionaldirektion, oder das Kundereaktionsmangement in Nürnberg wenden.

Sorgen wir dafür, dass sie nicht arbeitslos werden...
Ludwigsburg
Gast
« Antworten #7 am: Juli 07, 2010, 16:53:23 »

Schon im ALGI-Bezug?Wenn nein, dann werden sicher keine Bewerbungskosten geltend gemacht werden können.

Dopamin

Dpamin, würd ich solche Fragen nicht stellen würd manches Konto leeerer bleiben...
hab grade mal auf einen lten Antrag geschaut: Da steht: arbeistslos seit oder von Arbeitslosigkeit bedroht...

der SB hätte also auch das zweite ankreuzen können... hat aber das erste angekreuzt und ab 01.10. drauf geschrieben.

Wieso das zweite feld, , wenn es das Leistungen wirklich erst ab ab Arbeitslosigkeit geben kann?
Barney
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« Antworten #8 am: Juli 07, 2010, 23:15:44 »

Ludwigsburg, Anträge sind an keine Form gebunden. Vordrucke erleichtern dem Amt die Arbeit - mehr nicht.

Dopi sagt es schon ganz richtig: Antrag stellen und Bescheid abwarten.

Wobei ich ja auch schon der Meinung bin, dass bei noch vollem Einkommen keine Bewerbungskosten vom Arbeitsamt erstattet werden.

Aber Versuch macht kluch.






Gruß Barney

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Ludwigsburg
Gast
« Antworten #9 am: Juli 07, 2010, 23:46:32 »

Ludwigsburg, Anträge sind an keine Form gebunden. Vordrucke erleichtern dem Amt die Arbeit - mehr nicht.
Darum geht es nicht!

Dopi sagt es schon ganz richtig: Antrag stellen und Bescheid abwarten.
Nee, das macht keinen Sinn... dann wartet man eher mit dem Bewerbungen abschicken bis zum 01.10. und kassiert erstmal...
Wobei ich ja auch schon der Meinung bin, dass bei noch vollem Einkommen keine Bewerbungskosten vom Arbeitsamt erstattet werden.
Und genau da gibt es unterschiedliche Meinungen...es muß doch da aber etwas geben, nach dem die sich zu richten haben...und das wüßt ich eben gern.

Wollte ich einen Test starten, hätte ich das schon getan :-)

Ich möcht aber jemand anderem richtig raten...und da helfen mir keine bloßen Meinungen!

« Letzte Änderung: Juli 07, 2010, 23:57:45 von Ludwigsburg »
SenseOfDelight
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« Antworten #10 am: Juli 07, 2010, 23:54:46 »

Zitat
Förderungsfähig sind
von Arbeitslosigkeit bedrohte Arbeitsuchende und Arbeitslose,
die eine versicherungspflichtige Beschäftigung aufnehmen
wollen

Ausbildungssuchende können gefördert werden, sofern
sie keine schulische oder sonstige nicht versicherungspflichtige
Ausbildung anstreben.

Leistungsvoraussetzungen
Auf die Leistungen (Vermittlungsbudget - Anmerkung Sens') haben Sie keinen Rechtsanspruch.

...
Quelle und mehr: http://www.arbeitsagentur.de/zentraler-Content/Veroeffentlichungen/Merkblatt-Sammlung/MB-3-Vermittlungsdienste-Leistungen.pdf

Hier noch konkretere Infos:
http://www.arbeitsagentur.de/zentraler-Content/HEGA-Internet/A04-Vermittlung/Publikation/HEGA-11-2009-Vermittlungsbudget-Anlage-1.pdf

Für mich - so verstehe ich es halt - bedeutet das: Bewerbungskosten ab Arbeitssuchendmeldung, jedoch leider ohne Rechtsanspruch darauf ... und pauschaliert werden kann auch.

LG Sens'
« Letzte Änderung: Juli 07, 2010, 23:55:51 von SenseOfDelight »

Falls Freiheit überhaupt irgend etwas bedeutet,
dann bedeutet sie das Recht darauf, den Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen...
George Orwell
Ludwigsburg
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« Antworten #11 am: Juli 08, 2010, 00:00:40 »

Dann lieg ich also nicht falsch...

und: Ermessensleistung, ist klar...

aber wie gesagt: Antragsformular  wurde verweigert... dann werd ich mich da zuerst mal beschweren und es erneut anfordern!

Danke!
Barney
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« Antworten #12 am: Juli 08, 2010, 00:05:36 »

Zitat
Zitat von: Barney am Heute um 22:15:44
Ludwigsburg, Anträge sind an keine Form gebunden. Vordrucke erleichtern dem Amt die Arbeit - mehr nicht.
Ludwigsburg:
Zitat
Darum geht es nicht!

Du schriebst, dass ihr nur 1 Vordruck mitbekommen habt ab 1.10. Das klang so, als würde dir nur ein Vordruck fehlen.

Zumindest können bei lohnendem Einkommen, Bewerbungskosten von der Steuer abgesetzt werden. So ganz leer geht derjenige dann nicht aus. Vorausgesetzt er ist steuerpflichtig.

Einzig der § 45 aus dem SGB III nimmt Stellung

Zitat
SGB III § 45 Förderung aus dem Vermittlungsbudget
(1) Ausbildungsuchende, von Arbeitslosigkeit bedrohte Arbeitsuchende und Arbeitslose können aus dem Vermittlungsbudget der Agentur für Arbeit bei der Anbahnung oder Aufnahme einer versicherungspflichtigen Beschäftigung gefördert werden, wenn dies für die berufliche Eingliederung notwendig ist. Sie sollen insbesondere bei der Erreichung der in der Eingliederungsvereinbarung festgelegten Eingliederungsziele unterstützt werden. Die Förderung umfasst die Übernahme der angemessenen Kosten, soweit der Arbeitgeber gleichartige Leistungen nicht oder voraussichtlich nicht erbringen wird.
(2) Nach Absatz 1 kann auch die Anbahnung oder die Aufnahme einer versicherungspflichtigen Beschäftigung mit einer Arbeitszeit von mindestens 15 Stunden wöchentlich in einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union, einem anderen Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum oder in der Schweiz gefördert werden.
(3) Die Agentur für Arbeit entscheidet über den Umfang der zu erbringenden Leistungen; sie kann Pauschalen festlegen. Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts sind ausgeschlossen. Die Förderung aus dem Vermittlungsbudget darf die anderen Leistungen nach diesem Buch nicht aufstocken, ersetzen oder umgehen.

Danach ist es eine Kann-Leistung.



Gruß Barney

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Ludwigsburg
Gast
« Antworten #13 am: Juli 08, 2010, 00:10:59 »

Ludwigsburg, Anträge sind an keine Form gebunden. Vordrucke erleichtern dem Amt die Arbeit - mehr nicht.


Sollte man meinen! Hier reagieren Sie aber auf formlos gestellte Anträge gar nicht erst.

Hatte z.B. Antrag auf Fahrtkostenbeihilfe für jemanden geschrieben, wurde gegen Eingangsbestätigung Mitte März abgegeben.  Das nötige Formular wurde angefordert... kam aber nicht. Mehrfach angemahnt, zuletzt täglich.

Erst nach Arbeitsaufnahme kam es...dann warten auf Bescheid.

Erst als ich dann schrieb, wenn das Geld nicht innerhalb weniger Tage bewilligt wäre, würde der inzwischen angetretene Job fristlos gekündigt werden müssen, weil kein Geld mehr für Sprit.

Da kam endlich die Nachricht, daß monatlich ca 200 € gezahlt würden...4 Monate lang

Ist seltsam, aber hier ist die Agentur für Arbeit schlimmer als die Arge...
Ludwigsburg
Gast
« Antworten #14 am: Juli 08, 2010, 00:18:33 »



Du schriebst, dass ihr nur 1 Vordruck mitbekommen habt ab 1.10. Das klang so, als würde dir nur ein Vordruck fehlen.


Beitrag 1:
Zitat
Bewerbungskosten - ab wann müssen die gewährt werden?

Ab Arbeitssuchendmeldung oder ab Arbeitslosigkeit?

Arbeitssuchend gemeldet am 30.06. per mail...
heute persönlich hin
arbeitslos ab 01.10.

Antrag verlangt für Bewerbungen ab heute, bekommen für die Zeit ab 01.10.

für die Zeit, in der man arbeitssuchend, aber nicht arbeitslos ist würde kein Antrag herausgegeben weil kein Anspruch auf Leistungen...

und das ist offensichtlich eben nicht so!

Bewerbungskosten sind übrigens immer Ermessungsleistungen... außer in einer EGV fest zugesagt.

Aber das Ermessen muß auch begründet werden - und die Heutige wird nicht reichen!



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