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Autor Thema: Noch mal Personalleasing, Zeitarbeit  (Gelesen 7768 mal)
Ying & Yang
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Man kann ohne Hund leben, nur lohnt sich`s nicht.


« am: September 09, 2010, 14:45:59 »

Hatte hier schon mal zum Thema gepostet.

Ist es neuerdings auch üblich, das man dort Verträge bekommt, worin eine 40 Stundenwoche vereinbart wird und die Auszahlung aber nur für 35 Stunden erfolgt ?

Die anderen 5 Stunden wöchentlich, werden gesammelt bis 75 Stunden angefallen sind und erst dann ausgezahlt.

Begründung: Es könne ja sein, das man mal eher geht oder nach Hause geschickt wird und dann würde man überzahlt werden, so kann das nicht passieren !

Arbeit z.B. in Potsdam bei einer Bank, welche monatlich den Vertrag verlängert.
Es werden höchtens 1000,00 Netto anfallen, wobei diese ja dann noch nicht mal ausgezahlt werden.
Notwendig ist eine ABC Karte für Berlin und es soll Schicht gearbeitet werden, bis 21.30 Uhr und auch samstags.

Die eigentlich Stelle worauf beworben wurde, ist natürlich schon besetzt - schöne Ausrede !

2.Alternative sich an eine Versicherung verschachern zu lassen, welche Schnellkurs macht und dann eine U 25 einsetzt, welche eine ganz andere Ausbildung hat und ja auch im eigentlichen Beruf arbeiten möchte.

Doch der Pflicht sich dort zu bewerben, musste sie ja nachkommen.

Gruß
Ying & Yang


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Die von mir gemachten Äusserungen und Kommentare sowie eigene Beiträge spiegeln nur meine persönliche(n) Meinung/Erfahrungen wieder und stellen auch keine Rechtsberatung dar oder ersetzen eine solche.

" Der Verrat wird geliebt - aber nicht der Verräter ! "
Rudi Wühlmaus
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« Antworten #1 am: September 09, 2010, 18:45:15 »


Die anderen 5 Stunden wöchentlich, werden gesammelt bis 75 Stunden angefallen sind und erst dann ausgezahlt.


Das ist ja ein zinsloser Kredit der der Leibude gewährt wird .

Nach 15 Wochen fast einen halben Monatslohn zusätzlich, das geht dann aber in die Abzüge und unterm Strich kommt weniger bei raus als wenn immer normal berechnet und ausgezahlt wird

 if (isset($_BRAIN['müde'])){ sleep(); } else { work(); } 
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« Antworten #2 am: September 09, 2010, 19:17:34 »

Hatte hier schon mal zum Thema gepostet.

Ist es neuerdings auch üblich, das man dort Verträge bekommt, worin eine 40 Stundenwoche vereinbart wird und die Auszahlung aber nur für 35 Stunden erfolgt ?

Die anderen 5 Stunden wöchentlich, werden gesammelt bis 75 Stunden angefallen sind und erst dann ausgezahlt.

Begründung: Es könne ja sein, das man mal eher geht oder nach Hause geschickt wird und dann würde man überzahlt werden, so kann das nicht passieren !
Die 5 Stunden/Woche gehen auf ein Arbeitszeitkonto. Sinn ist, z. B. Zeiten ohne Einsatz zu überbrücken.

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Rudi Wühlmaus
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« Antworten #3 am: September 09, 2010, 19:30:55 »

Die 5 Stunden/Woche gehen auf ein Arbeitszeitkonto. Sinn ist, z. B. Zeiten ohne Einsatz zu überbrücken.

Wenn Du einen Vetrag mit ner Leihbude hast, ist es deren Aufgabe dich zu beschäftigen - sprich zu verleihen. Haben sie nicht die Möglichkeit dich zu verleihen ist es ihr Risiko, denn sie müssen den Vertrag erfüllen und dich bezahlen.  Alles anderes bedeutet das Risiko auf den Arbeitnehmer abwälzen.

Ist meine persönliche Meinung, aber die Arbeitswelt wird immer verrückter.


 if (isset($_BRAIN['müde'])){ sleep(); } else { work(); } 
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« Antworten #4 am: September 09, 2010, 22:56:45 »

Danke euch für die Antworten.

Genau Arbeitszeitkonto wurde dies genannt. Toll das man dann mit dem Lohn Zeiten überbrückt, weil es an Vermittlung fehlt und die stecken sich die fette Kohle ein, denn der AG zahlt ja mehr, damit auch die vom Perso leben können ;-(

Mit Arbeit hat das alles nichts mehr zu tun - Sklaverei, nenne ich das, welche schon mit jungen Menschen betrieben wird und die Motivation verschossen wird.

Gruß
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dragonflyer
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« Antworten #5 am: September 10, 2010, 14:55:15 »

Die Sache mit den Zeitarbeitskonten ist leider irgendwo im Tarifvertrag verankert, wenn ich das recht in Erinnerung habe.

Diese Vorgehensweise ist in der Zeitarbeitsbranche üblich. Ob dagegen schon jemand geklagt hat, ist mir nicht bekannt.

ARGE-Dreisatz: Warum? Wo steht das? Geben Sie mir das schriftlich?     

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Ying & Yang
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« Antworten #6 am: September 12, 2010, 11:29:41 »

Danke Dir für die Antwort. 

Die haben ja wohl ihre eigenen Tarifveträge, soweit ich weiß ?!

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« Antworten #7 am: September 12, 2010, 11:52:01 »

http://www.aequivalent-personal.de/news/index.php?id=12

http://www.bza.de/406.html

DA sind die Tarifveträge und auch die Tarifgruppen zu finden.

Gerne ordnen einige Zeitarbeitsfirmen die Leute in die falschen Tarifgruppen ein...

Von Zeitarbeitsfirmen, die den Christlichen Zeitarbeitstarif angeschlossen sind, sollte man die Finger lassen. Die wurden schon mehrfach von Gerichten für nicht tariffähig eingestuft, weil die extrem niedrig ansetzen.

ARGE-Dreisatz: Warum? Wo steht das? Geben Sie mir das schriftlich?     

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Katinka
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« Antworten #8 am: September 13, 2010, 16:35:12 »

Muss man denn so ein Zeitarbeitskonto akzeptieren? Ich denke, es gibt doch ein Arbeitnehmerüberlassunsgesetz AÜG, worin steht, dass das unternehmerische Risiko eben nicht vom Arbeitnehmer zu tragen ist. Was ist, wenn der AN früher entlassen wird, muss dann das ausstehende Geld erst eingeklagt werden. Anfangs kriegt man doch nur 6 Euro nochwas in der Probezeit, und wenn die davon noch was einbehalten? Und GEZ muss auch gezahlt werden, zur Tafel kann man nicht mehr, etc, am Ende hat man dann trotz Arbeit irgendwie trotz Aufstockung kaum mehr als Hartz-IV!
dragonflyer
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« Antworten #9 am: September 13, 2010, 16:50:58 »

Muss man denn so ein Zeitarbeitskonto akzeptieren? Ich denke, es gibt doch ein Arbeitnehmerüberlassunsgesetz AÜG, worin steht, dass das unternehmerische Risiko eben nicht vom Arbeitnehmer zu tragen ist. Was ist, wenn der AN früher entlassen wird, muss dann das ausstehende Geld erst eingeklagt werden. Anfangs kriegt man doch nur 6 Euro nochwas in der Probezeit, und wenn die davon noch was einbehalten? Und GEZ muss auch gezahlt werden, zur Tafel kann man nicht mehr, etc, am Ende hat man dann trotz Arbeit irgendwie trotz Aufstockung kaum mehr als Hartz-IV!

Durch die Freibeträge aus Erwerbstätigkeit hat man schon mehr als rein Hartz4, man sollte allerdings drauf achten, dass alles als Absetzbetrag genommen wird, was irgendwie möglich ist.

Zeitarbeitskonten sind irgendwo im Tarifvertrag und in den Arbeitsverträgen verankert. Ob man die verweigern kann, weiß ich nicht, leider.

P.S. Auch als Aufstocker kann man sich von der GEZ befreien lassen
« Letzte Änderung: September 13, 2010, 16:51:36 von dragonflyer »

ARGE-Dreisatz: Warum? Wo steht das? Geben Sie mir das schriftlich?     

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« Antworten #10 am: September 14, 2010, 10:26:23 »

Sie bekommt zur Zeit ALG I und wird auch kein aufstockendes ALG II bekommen, da sie mit ihrem Freund zusammen lebt.

Als sie zusammen gezogen sind, hatten beide Arbeit !

Selbst Wohngeld wurde abgelehnt.

Danke euch für die Antworten.

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