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Autor Thema: Selbständig u. Arbeitnehmer, jetzt arbeitslos -ALG1?  (Gelesen 5951 mal)
Meura
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Beiträge: 4



« am: September 25, 2010, 09:17:00 »

Hallo, ich bin die Neue und hoffe mir kann jemand bei meinem speziellen Problem helfen.

Ich bin seit 5 Jahren Selbständig mit einer gutgehenden, kleinen Firma, aber ich bin auch Arbeitnehmer.

Die Zeit, welche die Firma in Anspruch nimmt, kann ich mit Absprache meines AG während meines jetzt schon 21jährigen Vollzeitjobs miterledigen. Den Papierkram aus der Selbständigkeit erledige ich Abends und am WE.

Mein Vorhaben ist: Ich möchte mich mit meiner Tätigkeit aus der Vollzeitbeschäftigung auch Selbständig machen.

Meine Frage: Wenn ich gekündigt werde,
 1. bekomme ich aufgrund meiner Einkünfte aus Selbständigkeit eigentlich ALG1?
 2. erhalte ich einen Gründungszuschuss auf mein geplantes 2. Gewerbe?
 3. wenn ja, muss ich dem Arbeitsamt Unterlagen über mein Tun und Handeln (Erfolgsübersicht) vorlegen?

Wäre toll, wenn jemand mit darauf antworten könnte. Habe seit fast 25 Jahren nichts mehr mit dem Arbeitsamt zu tun und weiß daher auch nicht wie die heute ticken.

LG
Ludwigsburg
Gast
« Antworten #1 am: September 25, 2010, 17:40:14 »

Wer Arbeitslosengeld 1 benötigt, muß dem Arbeitsmarkt zur verfügung stehen...
Meura
Normale Mitglieder
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Beiträge: 4



« Antworten #2 am: September 25, 2010, 18:28:23 »

Im Prinzip schon korrekt, aber ich möchte mich aus meiner Arbeitslosigkeit heraus ja selbständig machen. Und da sind Frage 2 und Frage 3.
Rotkäppchen
Gast
« Antworten #3 am: September 25, 2010, 19:21:53 »

Ich fürchte nein, denn Arbeitslosengeld ist für Arbeitslose. Das bist du ja nicht. Die werden das Einkommen mit dem ALG  verrechnen und wird vermutlich nichts rauskommen.

Solltest du bei deinem Vorhaben bleiben, empfehle ich dir, erstmal den Bescheid von ALG I abzuwarten. Damit würde ich zu einem guten Fachanwalt für Sozialrecht gehen, denn der wird etwas durchsetzen müssen. Ich meine, dein Fall ist im Gesetzbuch nicht vorgesehen.



Ich kann dir mal einen ähnlichen Fall schildern, der mir bekannt ist:

Eine Dame hatte 2 Jobs: Montag, mittwochs und freitags arbeitete sie bei Firma X und dienstags und donnerstags bei Firma Y. Beide Firmen zahlten für sie Beiträge ein.

Sie verlor ihren Hauptjob bei Fa. X und beantragte hierfür ALG I. Sie bekam aber so gut wie nichts, denn man zog ihr vom ALG das Einkommen von Fa. Y ab. Wie das so üblich ist, konnte man mit einem Amt nicht reden und keiner wusste dort Bescheid. Man riet ihr, ihren 2. Job ebenfalls zu kündigen, um ALG I zu beziehen. Das wollte sie nicht. Es wurde ein Anwalt eingeschaltet. Es brachte nichts.
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