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Autor Thema: Einladung trotz Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung  (Gelesen 7283 mal)
ELOquent
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« am: Januar 07, 2011, 19:31:36 »

Hallo! Mal kurze Frage,

mein PaP will mich trotz AU zu einem Gepräch einladen, muss ich hin oder nicht?

Gibt es da jetzt genaue Richtlinien an die ich mich halten kann/muss?

Oder ist das auch so ein schwammiges Thema? Finde nix genaues....

Wäre nett wenn mir jemand etwas genaues dazu sagen könnte.

Danke!

Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.

 - Albert Einstein
Linchen©
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« Antworten #1 am: Januar 07, 2011, 19:42:59 »

Was steht denn in dieser Einladung und wie lange bist du schon AU?

Sprächen die Menschen nur von Dingen, von denen sie etwas verstehen, die Stille wäre unerträglich.
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ELOquent
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« Antworten #2 am: Januar 07, 2011, 20:31:37 »

Hallo Linchen,

Mein PaP kennt meine Krankengeschichte. Nur das er mal dies mal jenes verlangt, wie es ihm gerade passt.
Bekommt er dies, dann will er plötzlich was anderes.

Er weiß genau das ich krank bin, hat sogar schon ein Gutachten, hat mich aber nicht zum erneuten male zum Amtsarzt geschickt,
wir hatten vereinbart, dass ich mich durchgehend krankschreiben lassen soll, nur das das auch nicht immer so einfach ist wie man
sich das vorstellt, vor allem, wenn ich den Arzt wechseln muss, weil der bisherige die Praxis verlassen hat. Dann muss man ja wieder von vorn anfangen zu erzählen.

Und heutzutage ist es für uns stigmatisiertr Hartzer auch nicht bei Ärzten so leicht, gegenseitiges Vertrauen aufzubauen...

Jedenfalls hat mich dann meine neue Ärztin 7 Wochen krankgeschrieben und zum letzten Tag einen neuen Termin gemacht.
Promt kam eine Einladung vom PaP zu dem ersten Tag nach der Krankschreibung. Zum letzten Tag der Krankmeldung war ich zum Termin
bei meiner Ärztin, die mich wiederum knapp 7 Wochen krank geschrieben hat und meinte noch zu mir, der hats aber eilig und langsam müssen die doch
merken das Sie krank sind.

Gut, Folgebescheinigung abgegeben. Dann plötzlich sehe ich 10 Tage später ein Tag vor Sylvester am Telefon einen Anruf, habe Telefon auf leise gestellt, die Nummer von meinen PaP!
Ich denke nur wat soll das denn, ich bin Krankgeschrieben ?!...und habe deshalb auch nicht zurückgerufen!

Aufgefallen sind mir auch in diesem Zeitraum, Anrufe abends, die mir als unbekannt angezeigt wurden, da ich meine nächsten Bekannten an der Nummer erkenne und auch sehr, sehr slten noch Werbefuzzies anrufen, werde ich den Verdacht nicht los, dass mein Agent mich kontrollieren möchte.

Tja, und heute bekommen ich ebend eine Einladung, obwohl ich noch 4 Wochen krankgeschrieben bin, er möchte mit mir über meinen Gesundheitszustand sprechen
und ich solle troz AU erscheinen.

Na toll! Irgendwie drollig diese Papnasen....
« Letzte Änderung: Januar 07, 2011, 20:32:18 von ELOquent »

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« Antworten #3 am: Januar 08, 2011, 07:38:48 »

Wenn du deine AU fortlaufend bekommst, gehe doch einfach hin, wenn du nicht gerade bettlägerich bist, somit kann dir keine Pflichtverletzung vorgeworfen werden.
Sollte er dir eine EGV vorlegen, musst du diese nicht unterschreiben, denn diese dürfen nur mit erwerbsfähigen HE's abgeschlossen werden, genau so erklärst du deiner Pappnase dies.
Sollte er dennoch drauf bestehen (tat meine auch) sollte da als Pflicht für dich einzig drinnen stehen, das du alle Veränderungen umgehend meldest. So eine EGV legte mir meine PaP vor, die enthielt nichts, was mich in irgendeiner Form beeinträchtigte.

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« Antworten #4 am: Januar 08, 2011, 10:13:12 »

Ich habe auch eine EGV unterschrieben, Laufzeit 1 Jahr, ... als Ziel: Wiederherstellung der Gesundheit. Bin seit 2 Jahren durchgehend AU

 if (isset($_BRAIN['müde'])){ sleep(); } else { work(); } 
Nach über 10 Jahren Computertechnik müßten die Tastaturhersteller eigentlich gelernt haben, daß Tastaturen unten Abflußlöcher für den Kaffee brauchen.
Windoof nur beim Kunden; Ansonsten LINUX
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« Antworten #5 am: Januar 08, 2011, 14:11:06 »

Also, ich möchte aber vermeiden zu dem "Menschen" hinzugehen.

Alleine als ich das letzte mal da war, war ich auf den Nachhauseweg so kaputt, das ich zu Hause kaum
die Treppe hoch kam und nach Luft geschnappt habe und mich übergeben musste. Das hat aber keine physischen Ursachen.

Ich will jetzt auch nicht die ganze Geschichte erzählen, aber dieser "Mensch" verfolgt einem bis in die Träume.

Z.B. bin ich zur Gewerkschaft gegangen um rechtliche Unterstützung auch im Zusammenhang mit meinem PaP zu bekommen,
schließlich habe ich 30 Jahre Beiträge gezahlt und die Gewerkschaft nie in Anspruch genommen, aber da kam der nächste Hammer,
ich schilderte dem Mensch bei der Gewerkschaft meine Situation und sprach den Stress mit meinem PaP an, da fragte er mich wie der
heißt und ich nannte ihm den Namen, das sagte er zu mir, den kenne ich, dass ist ein Kumpel von mir, mit dem bin ich zusammen in einem
Sportverein. Peng! Na ja, sagte er noch zu mir, als ALG-II Empfänger muss man halt die Hosen runter lassen, schliesslich bekommt man ja auch da das Geld.

Da war ich erst mal schon ein wenig geschockt. Dann war ich mal auf einem Jazzfestival was immer einmal im Jahr in unserer Stadt stattfindet, da gehe ich hin weil ich da
immer Leute von früher treffe, weil die da ehrenamtlich mirhelfen. Ich sehe gerade Leute an einer Bierbude stehen und bin hin und habe sie gegrüßt und ein wenig erzält wies so läuft,
nach ein paar Minuten kam pkötzlich ein Person hinter der Bierbude hervor und sagte guten Tag, mein PaP! Wieder Peng! Zu dem er die Leute, die ich kenne, zum Teil auch kennt.

Dann bin ich hin zur Erwerbslosenhilfe in unserer Stadt, da bekam ich nach meiner Schilderung von der netten Dame erklärt, ich sollte doch nicht aus einer Mücke einen Elefanten machen
ind mich durchsetzen. Auch ganz Toll!

Also echte Unterstützung konnte ich auch da nicht erwarten. Und dann gehen mir ständig die Gedanken an meinen toten Kumpel nicht aus dem Kopf, den das Jobcenter bei uns auch bis zur Obdachlosigkeit
schikaniert hat, habe ich ja schon öfter geschrieben und sich auf der Strasse lebend Blasenkrebs zugezogen hatte....

Manoman, manchmal frage ich mich, warum ich noch nicht an Verfolgungswahn leide, Grund genug hätte ich ja, für Leute die die Hartz-Mühle nicht selbst erleben, ist das meist unglaublich, im wahrsten Sinne
des Wortes...

Na ja, danke erstmal für eure Antworten.

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 - Albert Einstein
Adimin
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« Antworten #6 am: Januar 08, 2011, 14:21:57 »

Es kommt ja darauf an, was im Schreiben steht. Steht dort, das er Deine berufliche Situation mit Dir besprechen will, dann braucht man nicht. Alles andere meinen die Argen, man muss.

Eigentlich ist AU bindend und man sollte nicht müssen. Ich kämpfe aber auch gerade gegen eine Sanktion, weil ich AU war.

Ich befürchte, wenn Du größten Ärger vermeiden willst, dann solltest Du hingehen. Aber nicht ohne Begleitung. Nimm Dir irgendjemanden als Zeugen mit.
Wenn es um die ärztliche Untersuchung geht, dann sollst Du wahrscheinlich die Schweigepflichtentbindungen unterschreiben. Könnte er Dir zwar auch per Post schicken, aber naja.
Es kommt da ja nun wieder die Mitwirkungspflicht zum Tragen.
Es ist Schwierig.

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« Antworten #7 am: Januar 08, 2011, 14:28:36 »

Hallo ELOquent..

Lass dich doch nicht fertig machen, ich treffe unsere Mitarbeiter der ARGEn und des Sozialamts auch regelmässig, ob das beim Einkaufen oder im Cafe (eingeladen) ist. Ich grüsse die Damen und Herren sogar noch recht freundlich, um sie auf mich aufmerksam zu machen. Hierfür benötigt man aber ein gesundes Selbstbewußtsein und Selbstwertgefühl, beides habe ich.
Ich gehe auch unaufgefordert in unsere ARGE (jetzt Jobcenter)m dort sieht man mich aber lieber wieder gehen, denn in dem Bewußtsein, das die mir nichts können, geht man unbeschwerter mit denen um.
Wenn du AU bist und es dir gut tut auf ein Jazzfestival zu gehen, dann gehst du dort hin, triffst du diese Pappnase, so grüße ihn ganz freundlich und hinter seinem Rücken zeigst ihm den Stinkefinger, aber er kann dir nichts, auch nicht wenn du zu diesem Festival gehst. Das hat nichts mit der Arbeitsunfähigkeit zu tun. Stress gibt es in zwei Formen, positiv und negativ, ich suche mit den positiven Stress, der lässt mich trotz meiner Erkrankung zur Höchstform auflaufen.
Versuch es einfach mal, wenn es nicht geht kannst du aber sagen: Ich habs versucht!

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« Antworten #8 am: Januar 08, 2011, 15:23:16 »

Hallo Adimin,

es steht "ich möchte mit ihnen über ihren Gesundheitszustand" sprechen in der Einladung, den kennt er aber ganz genau,
ich habe ihm sogar ein Gutachten gegeben, weil er das verlangte um dann den Amtsarzt einzuschalten, aber nix war,
plötzlich meinte er, der Amtsarzt schreibt sie sowieso krank, also sollte ich mich halt durchgehend krankschreiben lassen damit er auch sieht,
das ich zu den Ärzten gehe und mich um die Genesung bemühe.

Nun wusste er aber auch, dass meine Ärztin aus der Praxis die meine Situation kannte und mich auch öfters krank geschrieben,
nicht mehr in der Praxis war. Da habe ich den nächsten Termin beim Chef der Praxis wahrgenommen, der hat mich behandelt wie ein Kleinkind.
Ich versuchte ihm zu erklären wieso, weshalb, warum und zeigte ihm die EGV und bat um Krankmeldung.

Da hat er mich angemacht und meinte ob ich schon mal ambulante Hilfe bekommen habe und er könne mich nicht einfach so krankschreiben.
Er meinte ich solle mich bei einer Einrichtung melden, die dann nach mir nach Hause kommen um zu sehen, wie es um mich so steht und das alle 14 Tage.

Ich fragte, wie bitte? Warum denn sowas, da meinte er zu mir barsch, na, damit sie wieder eingegliedert werden! Er hatte überhaupt keinen Plan was eine EGV ist!
Dann fragte er mich wie lange ich denn schon arbeitslos sei, ich sagte, na ja schon so einige Zeit, da kam dann gerade eine Sprechstundenhilfe rein, da hat er aber nochmal
so riichtig laut und deutlich gefragt WIE LAANGEE SIND SIEE DENN NUN SCHON ARBEITSLOOOS.....

Ich habe ihm keine Anwort mehr gegeben und bin gegangen. Nun war Essig mit durchgehend Krankschreiben, zumal mir mein PaP schon vorher erklärte, er meine ja, dass nicht jeder Arzt
z.B. über einen längeren Zeitraum krankschreiben darf..., stimmt wohl, für meinen Hausarzt sind schon 2 Wochen eine lange Zeit, aber egal.

Jedenfalls hatte ich erstmal die Schnauze voll zu Ärzten zu gehen und habe abgewartet was kommt, nach einiger Zeit habe ich mir dann bei einer anderen Ärztin in der Praxis
einen Termin geben lassen, weil nun mal meine Akte da liegt und musste wieder von vorn anfangen, wieso, weshalb, warum und die ganze Geschichte die einem durch den Kopf
geht in 15 Minuten zu erzählen, klappt aber meist nicht, weil immer wieder Fragen kommen, weil die Leute einfach Hartz IV nicht richtig einschätzen und die Zusammenhänge erklärt werden
müssen, aber dabei natürlich das Wesentliche, nämlich die Gesundheit in den Hintergrund rückt...aber sie hat mich dann doch krankgeschrieben, bis jetzt halt, und er ist wieder nicht zufrieden....

Weiter gehts dann noch wenn ich Linchen Anworte.
« Letzte Änderung: Januar 08, 2011, 15:31:00 von ELOquent »

Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.

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Man wird älter..... wenn man in den Spiegel guckt


« Antworten #9 am: Januar 08, 2011, 16:04:43 »

Es gibt ja nun Fristen, innerhalb derer etwas gemacht werden kann oder nicht.
ALGII ist für Menschen als Grundsicherung gedacht, die erwerbsfähig sind.
Sind Menschen nun nicht auf Dauer erwerbsfähig, resp. länger als 6 Monate, so besteht für die Arge die Pflicht und das Recht, den Gesundheitszustand zu überprüfen.
Dieses erfolgt über den medizinischen Dienst der Arge.
Wenn der nun feststellt, das Du auf Dauer nicht mehr erwerbsfähig bist, dann müßtest Du einen Rentenantrag stellen.

Aber auch wenn der med.Dienst feststellen würde, Du wärst noch 3 Stunden min. erwerbsfähig, dann müßten die Einschränkungen voll berücksichtigt werden vom PaP.

Um die Untersuchung wirst Du nicht herum kommen, die ist verpflichtend.
Du könntest die Untersuchung auch beantragen, aber nun ist ja schon der PaP tätig geworden.

Aber auch hier bei der Untersuchung gilt: Nie ohne Begleitung.

ELOquent
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« Antworten #10 am: Januar 08, 2011, 17:55:28 »

Hallo Linchen,

also ich bin eigentlich schon sehr selbstbewusst, aber ich lasse jetzt mal die Katze aus dem Sack.

Einiges wollte ich eigentlich für mich behalten, weil ich keinen Bock mehr habe auf Fragen oder RatSCHLÄGE wie, wieso haste dies nicht
oder jenes oder sonstwas getan oder gelassen.

Also bis Ende 2005 lief alles noch relativ normal, hatte gerade eine Fortbildung hinter mir und war noch richtig euphorisch,
weil ich es schon 3 Monate geschafft hatte, nach über 30 Jahren rauchen nun keine einzige Zigarette meh angerührt zu haben.
Das alleine hatte mich für die Zukunft optimistischer gemacht.

Dann kam ende Dezember eine Einladung vom Amt für Anfang Januar. Gut dachte ich, was solls, hatte bisher RELATIV keine Probleme
mit den Leuten vom Amt.

So nun lief ich bei meinem neuen Vermittler/PaP auf. Der erste Blickkontakt lies mich schon nichts Gutes ahnen.
Er schaute erstmal fast 5 Minuten auf den Monitor und fragte dann, haben sie ihre Bewerbungsunterlagen mit, ich sagte nein.
Wo haben sie sich denn schon überall beworben, ich, da und sa eben.
Er nun wieder glotzt auf seinen Monitor dreht sich um und sagt Gesundheitliche Probleme haben sie auch noch, welche denn.
Ich habe imd erklärt, da meinte er zu mir, Sie können mir ja viel erzählen und legte los...!

Ich sollte alle Krankheitsberichte die sich so in meinem Leben angehäuft haben, mir von den Ärzten zusammen holen und IHM persönlich auf den Tisch legen, wortwörtlich.
Dann wird er mir einen Termin beim Amtsarzt geben. Dann sollte ich zu allen privaten Arbeitsvermittlern und Zeitarbeitsfirmen in meiner Umgebung gehen oder mich bewerben.

Dazu sollte ich noch 15 Bewerbungen monatlich schreiben und nachweisen. So in etwa stand es dann in der EGV. Und ein Termin in 2 Monaten.

Toll! Hat da schon eine Weile gedauert bis ich das verdaut hatte. Gut, ich Bewerbungen geschrieben und meinen Hausarzt gefragt wie sich das mit den Berichten verhält,
weil ich die dem PaP ja auf den Tisch legen sollte. Der Arzt meinte, der bekommt gar nix, der Amtsarzt kann die Krankenakte anforderm, wenn er sie benötigt.

So, ich zum nächsten Termin hin und nur Bewerbungsnachweise abgeliefert, aber nix mit Zeitarbeitsfirmen oder privaten Arbeitsvermittlern und erst recht keine Krankenberichte/-befunde.
Das hat ihn erstmal fuchsig gemacht. Da hat er gleich die EGV geändert und mich darauf hingewiesen, dass ich mich ab sofort Bundesweit bewerben muss diesmal 20 Bewerbungen im Monat.
Wollen wir doch mal sehen ob Sie sich jetzt an die "VEREINBARUNGEN" halten werden, meinte er noch.

Ok, dann kam irgendwann der Termin zum Amtsarzt. Die Amtsärztin meinte dann, ich könnte 6 Stunden arbeiten aber keine Schichtarbeit und noch so einiges was ich jetzt auch
nicht mehr so genau weiß. Dann kam der Termin beim PaP und ich wurde von ihm erstmal mit einem blöden Grinsen und den Worten "Na, Sie sehen ja so blass aus, siind SIIEE kraaank?! empfangen.

Dann schaute er auf das amtsäztliche Gutachten und mumelte sich was in den Bart und zeigte mir es kurz, leider hatte ich Trottel meine Lesebrille nicht mit und fragte, ob ich eine Kopie
bekommen könnte, nö merinte er, das bräuchte er auch nicht, schließlich hätte das Amt das Gutachten ja auch bezahlt und ausserdem hätte ich ihm ja auch nicht die ärztlichen Befunde
auf den Tisch gelegt. Dann hat er wieder die EGV geändert und meinte ich solle mich bundesweit als Produktionshelfer bewerben, was aber meist Schichtarbeit und mehr als 6 Srunden Arbeitszeit
bedeutet hätte, meinte ich noch, da schaute er etwas verdutzt und schaute auf das Gutachten und nickte nur kurz.

Nach diesem Termin kam dann einige Wochen später eine Einladung zu einer Massnahme. Ich da hin und ausser mir waren dort nur Leute, die noch nie in ihrem Leben gearbeitet hatten und man suchte
eine bestimmte Anzahl von Leuten die 6 Monate dort mit Malerarbeiten, Küche Gartenbau und sinst noch was beschäftigt werden sollten.
Die Dame meinte zu mir, dass ich da falsch wäre, zu mal ich schon einige Ausbildungen und Weiterbildungen und Arbeitzzeiten hinter mir hatte.

Ab da hatte ich erstmal die Schnautze voll von meiner PaPnase. Ich habe mich bei ihm nicht gemeldet wegen der Massnahme und den nächsten Termin und noch folgenden sausen lassen.
Dann kam Sanktionen durch weniger Geld. Dann kam eine Einladung zu der ich schon überhaupt keine Lust hatte hinzugehen, aber irgendwie ja das mit den Sanktionen nicht übertreiben.

Ich habe einen Freund gefragt der auch arbeitslos war, aber noch nix mit Hartz IV zu tun hatte, weil seine Frau verdient, ob er mich zum Amt begleitet. Er kam mit und ich sagte noch vorher
er solle aber still sein und nur zuhören, er sieht ziemlich kräftig aus und ich wollte ihn halt als Beistand und Zeuge, sonst nix.

Gut, wir zum Termin und die PaPnase meinte zum Kummpel, Sie habe ich aber nicht eingeladen und ich sagte das er mitkommen dürfte. Gut.

Dann sprach mich mein PaP auf die Massnahme an, warum ich die nicht angenommen hätte, ich fragte ihn was denn die Dame von der Massnahme ihm mitgeteilt habe, da meinte er sie hätte gesagt
ich hätte mich unmotiviert verhalten. PENG!!! Da stieg mein Adrenalin aber schlagartig an, er murmelte wieder was von der gleichen Massanhme und plötzlich fing mein Kummpel an sich einzumischen
und quatschte ihn an, ich meinte zu ihm er brauche hier nix zu sagen und der PaP sagte noch Gesetz ist Gesetz und dann sagte ich: So jetzt ist Feierabend! Ich möchte mich nicht mehr mit Ihnen unterhalten
und werde zur Teamleitung gehen. Er meinte bitte schön und hat mit noch den Weg dorthin gezeigt.

Wir dahin, aber gerade Niemand im Raum. Und dann fing mein Kummpel an mich anzumachen, dass war ein Fehler von dir, du musst mit dem verhandeln u.s.w. u.s.f ...und ich war eh schon fix und fertig.
Da mein Kummpel noch zu mir gesagt mit dir kann man eh nicht reden und hat mich stehen gelassen und ist abgehauen und nie wieder gesehen. Peng!

Dann kam eine freundliche Dame an und sah mich ganz mitleidig und sagte, Sie sitzen hier ja so alleine kann ich Ihnen helfen, ich sagte ich möchte zur Teamleitung und sie meinte, ach die haben gerade Besprechung, aber sie sage bescheid und ich möge doch ein wenig warten.

So und dann kam der Punkt bei mir, wo ich zu mir sagte, jetzt ist schluss mit lustig. Ich bin nach Hause habe meine Mutter angerufen und gesagt, dass ich ab jetzt nicht mehr zum Amt gehen werde.
Ich habe dann 2 Jahre lang von meinem Ersparten was sich so nach über 40 Jahren noch übrig hatte und die Unterstützung meiner Mutter gelebt.

Ich konnte mich einfach nicht überwinden zum Amt zu gehen, schon der Gedanke daran hat mich krank gemacht. Aber keine Krankenversicherung und der Gedanke wie das weiter gehen soll,
hat mich auch nicht gerade glücklich gemacht, aber Ruhe vom Amt!

So nach ca. 2 Jahren ging nach dem Aufstehen wie immer in die Küche ein becher Wasser trinken und Tee kochen. Ich setze den Becher an und plötzlich fällt mir der Becher aus der Hand und das Wasser
läuft mir aus dem Mund und ich reagiere garnicht, nach einem Moment denke ich mir, was war das denn und hebe den Becher auf und fer fliegt wieder aus der Hand....
Dann wieder gewartet und wollte mir Wasser für den Tee aufsetzen und kann aber den Topf nicht richtig gerade halten und werde langsam beunruhigt, was los ist und will jetzt zu mir selbst
laut sagen: Was ist denn jetzt passiert und kommt aber nur Genuschell aus meinem Mund....

Da habe ich aber langsam Angst bekommen! Gottseidank hatte sich das dann wieder normalisiert, aber die Angst blieb trotzdem und keine Krankenversicherung um zum Azt zu gehen.
Also habe ich, auch weil es schon sehr Eng mit dem Geld war und meine Mutter mir auch nicht weiter helfen konnte, musste ich ob ich wollte oder nicht zwangläufig zum Amt, schon alleine
wegen der Krankenversicherung.

Also ich zum Amt Antrag mit allem drum und drann abgegeben und von der Sachbearbeiterin zur Krankenkasse. Da kam dann der nächste Hammer, mir wurde mitgeteilt, dass ich über 1600 EUR an die Kasse
zurück zahlen muss, wegen Krankenkassenpflicht den Stress überspringe ich jetzt mal.

Jedenfalls konnte ich später zum Arzt gehen und der schickte mich zum Neurologen. Die Damen hat dann gleich einige Untersuchungen wie MRT und EEG und so weiter.
Dann eines Abends zu am Wochenende wird mir Abends plötzlich ganz mullmig und habe Angst gleich umzukippen, Herz rast und ich zittere, bin mit Taxi zu meiner Mutter gefahren wo es dann etwas besser
wurde. Dann hatte ich das aber plötzlich später mehrmals am Tag und auch in der Nacht. Hat sich dann als heftige Panikattacken herausgestellt....

So und jetzt habe ich fertig und bin müde!

Wenn tarsächlich jemand das bis zum Ende durchgelesen hat, dann vielen Dank!  flowers


« Letzte Änderung: Januar 08, 2011, 18:07:41 von ELOquent »

Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.

 - Albert Einstein
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« Antworten #11 am: Januar 08, 2011, 18:00:31 »

Es gibt ja nun Fristen, innerhalb derer etwas gemacht werden kann oder nicht.
ALGII ist für Menschen als Grundsicherung gedacht, die erwerbsfähig sind.
Sind Menschen nun nicht auf Dauer erwerbsfähig, resp. länger als 6 Monate, so besteht für die Arge die Pflicht und das Recht, den Gesundheitszustand zu überprüfen.
Dieses erfolgt über den medizinischen Dienst der Arge.
Wenn der nun feststellt, das Du auf Dauer nicht mehr erwerbsfähig bist, dann müßtest Du einen Rentenantrag stellen.

Aber auch wenn der med.Dienst feststellen würde, Du wärst noch 3 Stunden min. erwerbsfähig, dann müßten die Einschränkungen voll berücksichtigt werden vom PaP.

Um die Untersuchung wirst Du nicht herum kommen, die ist verpflichtend.
Du könntest die Untersuchung auch beantragen, aber nun ist ja schon der PaP tätig geworden.

Aber auch hier bei der Untersuchung gilt: Nie ohne Begleitung.



Adimin, ich wäre ja froh wenn er mich zum Amtsarzt schicken würde, aber einmal will er es so dann wieder so,  keine Ahnung
Ach so, ich hatte aber auch schon 2 Besuche beim Amtsarzt...!
« Letzte Änderung: Januar 08, 2011, 18:03:44 von ELOquent »

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« Antworten #12 am: Januar 08, 2011, 19:24:47 »

Hallo Linchen,

also ich bin eigentlich schon sehr selbstbewusst, aber ich lasse jetzt mal die Katze aus dem Sack.

Einiges wollte ich eigentlich für mich behalten, weil ich keinen Bock mehr habe auf Fragen oder RatSCHLÄGE wie, wieso haste dies nicht
oder jenes oder sonstwas getan oder gelassen.

Also bis Ende 2005 lief alles noch relativ normal, hatte gerade eine Fortbildung hinter mir und war noch richtig euphorisch,
weil ich es schon 3 Monate geschafft hatte, nach über 30 Jahren rauchen nun keine einzige Zigarette meh angerührt zu haben.
Das alleine hatte mich für die Zukunft optimistischer gemacht.

Dann kam ende Dezember eine Einladung vom Amt für Anfang Januar. Gut dachte ich, was solls, hatte bisher RELATIV keine Probleme
mit den Leuten vom Amt.

So nun lief ich bei meinem neuen Vermittler/PaP auf. Der erste Blickkontakt lies mich schon nichts Gutes ahnen.
Er schaute erstmal fast 5 Minuten auf den Monitor und fragte dann, haben sie ihre Bewerbungsunterlagen mit, ich sagte nein.
Wo haben sie sich denn schon überall beworben, ich, da und sa eben.
Er nun wieder glotzt auf seinen Monitor dreht sich um und sagt Gesundheitliche Probleme haben sie auch noch, welche denn.
Ich habe imd erklärt, da meinte er zu mir, Sie können mir ja viel erzählen und legte los...!

Ich sollte alle Krankheitsberichte die sich so in meinem Leben angehäuft haben, mir von den Ärzten zusammen holen und IHM persönlich auf den Tisch legen, wortwörtlich.
Dann wird er mir einen Termin beim Amtsarzt geben. Dann sollte ich zu allen privaten Arbeitsvermittlern und Zeitarbeitsfirmen in meiner Umgebung gehen oder mich bewerben.

Dazu sollte ich noch 15 Bewerbungen monatlich schreiben und nachweisen. So in etwa stand es dann in der EGV. Und ein Termin in 2 Monaten.

Toll! Hat da schon eine Weile gedauert bis ich das verdaut hatte. Gut, ich Bewerbungen geschrieben und meinen Hausarzt gefragt wie sich das mit den Berichten verhält,
weil ich die dem PaP ja auf den Tisch legen sollte. Der Arzt meinte, der bekommt gar nix, der Amtsarzt kann die Krankenakte anforderm, wenn er sie benötigt.

So, ich zum nächsten Termin hin und nur Bewerbungsnachweise abgeliefert, aber nix mit Zeitarbeitsfirmen oder privaten Arbeitsvermittlern und erst recht keine Krankenberichte/-befunde.
Das hat ihn erstmal fuchsig gemacht. Da hat er gleich die EGV geändert und mich darauf hingewiesen, dass ich mich ab sofort Bundesweit bewerben muss diesmal 20 Bewerbungen im Monat.
Wollen wir doch mal sehen ob Sie sich jetzt an die "VEREINBARUNGEN" halten werden, meinte er noch.

Ok, dann kam irgendwann der Termin zum Amtsarzt. Die Amtsärztin meinte dann, ich könnte 6 Stunden arbeiten aber keine Schichtarbeit und noch so einiges was ich jetzt auch
nicht mehr so genau weiß. Dann kam der Termin beim PaP und ich wurde von ihm erstmal mit einem blöden Grinsen und den Worten "Na, Sie sehen ja so blass aus, siind SIIEE kraaank?! empfangen.

Dann schaute er auf das amtsäztliche Gutachten und mumelte sich was in den Bart und zeigte mir es kurz, leider hatte ich Trottel meine Lesebrille nicht mit und fragte, ob ich eine Kopie
bekommen könnte, nö merinte er, das bräuchte er auch nicht, schließlich hätte das Amt das Gutachten ja auch bezahlt und ausserdem hätte ich ihm ja auch nicht die ärztlichen Befunde
auf den Tisch gelegt. Dann hat er wieder die EGV geändert und meinte ich solle mich bundesweit als Produktionshelfer bewerben, was aber meist Schichtarbeit und mehr als 6 Srunden Arbeitszeit
bedeutet hätte, meinte ich noch, da schaute er etwas verdutzt und schaute auf das Gutachten und nickte nur kurz.

Nach diesem Termin kam dann einige Wochen später eine Einladung zu einer Massnahme. Ich da hin und ausser mir waren dort nur Leute, die noch nie in ihrem Leben gearbeitet hatten und man suchte
eine bestimmte Anzahl von Leuten die 6 Monate dort mit Malerarbeiten, Küche Gartenbau und sinst noch was beschäftigt werden sollten.
Die Dame meinte zu mir, dass ich da falsch wäre, zu mal ich schon einige Ausbildungen und Weiterbildungen und Arbeitzzeiten hinter mir hatte.

Ab da hatte ich erstmal die Schnautze voll von meiner PaPnase. Ich habe mich bei ihm nicht gemeldet wegen der Massnahme und den nächsten Termin und noch folgenden sausen lassen.
Dann kam Sanktionen durch weniger Geld. Dann kam eine Einladung zu der ich schon überhaupt keine Lust hatte hinzugehen, aber irgendwie ja das mit den Sanktionen nicht übertreiben.

Ich habe einen Freund gefragt der auch arbeitslos war, aber noch nix mit Hartz IV zu tun hatte, weil seine Frau verdient, ob er mich zum Amt begleitet. Er kam mit und ich sagte noch vorher
er solle aber still sein und nur zuhören, er sieht ziemlich kräftig aus und ich wollte ihn halt als Beistand und Zeuge, sonst nix.

Gut, wir zum Termin und die PaPnase meinte zum Kummpel, Sie habe ich aber nicht eingeladen und ich sagte das er mitkommen dürfte. Gut.

Dann sprach mich mein PaP auf die Massnahme an, warum ich die nicht angenommen hätte, ich fragte ihn was denn die Dame von der Massnahme ihm mitgeteilt habe, da meinte er sie hätte gesagt
ich hätte mich unmotiviert verhalten. PENG!!! Da stieg mein Adrenalin aber schlagartig an, er murmelte wieder was von der gleichen Massanhme und plötzlich fing mein Kummpel an sich einzumischen
und quatschte ihn an, ich meinte zu ihm er brauche hier nix zu sagen und der PaP sagte noch Gesetz ist Gesetz und dann sagte ich: So jetzt ist Feierabend! Ich möchte mich nicht mehr mit Ihnen unterhalten
und werde zur Teamleitung gehen. Er meinte bitte schön und hat mit noch den Weg dorthin gezeigt.

Wir dahin, aber gerade Niemand im Raum. Und dann fing mein Kummpel an mich anzumachen, dass war ein Fehler von dir, du musst mit dem verhandeln u.s.w. u.s.f ...und ich war eh schon fix und fertig.
Da mein Kummpel noch zu mir gesagt mit dir kann man eh nicht reden und hat mich stehen gelassen und ist abgehauen und nie wieder gesehen. Peng!

Dann kam eine freundliche Dame an und sah mich ganz mitleidig und sagte, Sie sitzen hier ja so alleine kann ich Ihnen helfen, ich sagte ich möchte zur Teamleitung und sie meinte, ach die haben gerade Besprechung, aber sie sage bescheid und ich möge doch ein wenig warten.

So und dann kam der Punkt bei mir, wo ich zu mir sagte, jetzt ist schluss mit lustig. Ich bin nach Hause habe meine Mutter angerufen und gesagt, dass ich ab jetzt nicht mehr zum Amt gehen werde.
Ich habe dann 2 Jahre lang von meinem Ersparten was sich so nach über 40 Jahren noch übrig hatte und die Unterstützung meiner Mutter gelebt.

Ich konnte mich einfach nicht überwinden zum Amt zu gehen, schon der Gedanke daran hat mich krank gemacht. Aber keine Krankenversicherung und der Gedanke wie das weiter gehen soll,
hat mich auch nicht gerade glücklich gemacht, aber Ruhe vom Amt!

So nach ca. 2 Jahren ging nach dem Aufstehen wie immer in die Küche ein becher Wasser trinken und Tee kochen. Ich setze den Becher an und plötzlich fällt mir der Becher aus der Hand und das Wasser
läuft mir aus dem Mund und ich reagiere garnicht, nach einem Moment denke ich mir, was war das denn und hebe den Becher auf und fer fliegt wieder aus der Hand....
Dann wieder gewartet und wollte mir Wasser für den Tee aufsetzen und kann aber den Topf nicht richtig gerade halten und werde langsam beunruhigt, was los ist und will jetzt zu mir selbst
laut sagen: Was ist denn jetzt passiert und kommt aber nur Genuschell aus meinem Mund....

Da habe ich aber langsam Angst bekommen! Gottseidank hatte sich das dann wieder normalisiert, aber die Angst blieb trotzdem und keine Krankenversicherung um zum Azt zu gehen.
Also habe ich, auch weil es schon sehr Eng mit dem Geld war und meine Mutter mir auch nicht weiter helfen konnte, musste ich ob ich wollte oder nicht zwangläufig zum Amt, schon alleine
wegen der Krankenversicherung.

Also ich zum Amt Antrag mit allem drum und drann abgegeben und von der Sachbearbeiterin zur Krankenkasse. Da kam dann der nächste Hammer, mir wurde mitgeteilt, dass ich über 1600 EUR an die Kasse
zurück zahlen muss, wegen Krankenkassenpflicht den Stress überspringe ich jetzt mal.

Jedenfalls konnte ich später zum Arzt gehen und der schickte mich zum Neurologen. Die Damen hat dann gleich einige Untersuchungen wie MRT und EEG und so weiter.
Dann eines Abends zu am Wochenende wird mir Abends plötzlich ganz mullmig und habe Angst gleich umzukippen, Herz rast und ich zittere, bin mit Taxi zu meiner Mutter gefahren wo es dann etwas besser
wurde. Dann hatte ich das aber plötzlich später mehrmals am Tag und auch in der Nacht. Hat sich dann als heftige Panikattacken herausgestellt....

So und jetzt habe ich fertig und bin müde!

Wenn tarsächlich jemand das bis zum Ende durchgelesen hat, dann vielen Dank!  flowers




Da du das an mich adressiert hast, ELOquent, habe ich mir das auch komplett durch gelesen. Dich hat man ja wirklich richtig in die Tonne getreten.
Warum hast du nicht einen Bericht zu den ganzen Schikanen an das Reaktionsmanagement geschrieben, dieses in Kopie an den Landrat, das Arbeitsministerium deines Bundeslandes und an das Bundesarbeitsministerium?
So habe ich seinerzeit eine Santion, die über meinen Sohn verhängt war, abgewehrt.
Du hättest auf eine andere Pappnase bestehen sollen, dies habe ich im übrigen mal für mich durch gezogen.
Wenn ich mir allerdings deinen Bericht durchlese, weißß ich, dass du dies ohne kompetente Hilfe gar nicht hin bekommst.
Panikattacken sollen unglaublich sein und kaum nachvollziehbar für jemanden, der es nicht kennt.
Ich kann dir eigentlich nur wünschen, dass du jemanden findest, der dir hilfreich zur Seite steht, denn mit diesem Schmierlapp von PaP lommst du auf keinen grünen Zweig und er wird weiterhin versuchen, dich zu schikanieren.
Aus dem Stehgreif weiß ich auch keine Hilfe anzubieten.
Hast du mal drüber nachgedacht, einen EM Rentenantrag zu stellen? Falls das überhaupt möglich ist...

Ich wünsche dir alles Liebe und hoffe, dass dein PaP auf irgendeine Weise aus dem Amt entfernt wird.

Sprächen die Menschen nur von Dingen, von denen sie etwas verstehen, die Stille wäre unerträglich.
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Man wird älter..... wenn man in den Spiegel guckt


« Antworten #13 am: Januar 09, 2011, 00:10:32 »

Auch ich habe mir das nun ganz durchgelesen und muss das erst einmal sacken lassen.
In Deinem Fall scheiint ja nun alles falsch gelaufen zu sein, was falsch laufen kann.
Ich lass mir das mal übers Wochende durch meinen kopf gehen.

Grundsätzlich mal: Du hast Anspruch auf das gutachten. Es geht immerhin um Dich. Wobei der Pap auch nur eine Kurzversion bekommt, in der das für ihn relebvante drinne steht.
Aber immerhin.
Du könntest auch das Langgutachten direkt beim Amtsarzt anfordern.


ELOquent
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« Antworten #14 am: Januar 10, 2011, 14:47:43 »

Erst mal schönen Dank fürs lesen und antworten.  Smeil

Ich habe mich entschieden den Termin wahrzunehmen, falls nichts ernstes dazwischen kommt.

Augen zu und durch und abwarten was er/sie von mir wollen, danach sehe ich weiter....

Grüße ELOquent

Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.

 - Albert Einstein
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