Storch HeinarStorch Heinar
Aktive Erwerbslose in Deutschland (AEiD)

Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge
Übersicht Aktuelles Hartz IV Infobank Daily News Impressum Mitglieder Registrieren
News:


Seiten: [1]   Nach unten
  Drucken  
Autor Thema: Heute kürzung wegen nicht bewerbung auf vv vom 13.01.11  (Gelesen 7477 mal)
lomi
Normale Mitglieder
*
Offline Offline

Beiträge: 50



« am: Mai 19, 2011, 17:45:57 »

Hallo zusammen°!

Meine frage ist gibt es irgent welche Zeitlichen begrenzungen ab wann das Jobcenter keine Kürzung mehr vornehmen darf da die vv schon recht alt sind.

Zum Fall:

Ich habe heute Post vom Jobcenter bekommen das sie mich um 60% kürzen wollen da ich mich nicht auf Vermittlungsvorschläge vom 13.01.11,18.01.11,31.01.11,07.03.11 Beworben habe.Ich Frag mich jetzt ob das Jobcenter jetzt noch kürzen darf wegen nicht Bewerbung auf vv vom Januar oder ob es da eine Verfalls frist gibt.

Das Jobcenter hat vor dem SG verloren und muste die alte Kürzung zurück nehmen, und jetzt versuchen sie es natürlich mit allen Mitteln.

Ich wär euch sehr Dankbar wenn ihr mir was dazu sagen könntet.


Hase40
Normale Mitglieder
*
Offline Offline

Beiträge: 48



« Antworten #1 am: Mai 19, 2011, 18:04:21 »

Hallo Lome,

mir persönlich ist keine Fristeinhaltung bekannt! Allerdings sollte dir vorab eine Stellungnahme möglich sein, man nennt dies Anhörung.(§ 24 Zehntes Buch Sozialgesetzbuch)
Enthielten die VV eine Rechtsmittelbelehrung?

Nur mal ganz beiläufig und bitte nicht böse sein, ich kenn ja auch nicht die Hintergründe, ABER: mir wird ganz schlecht, wenn ich lese das du dich auf 5 VV nicht beworben hast.

Man beachte: § 10 SGB II Zumutbarkeit

LG
« Letzte Änderung: Mai 19, 2011, 18:11:44 von Hase40 »
Dieter 66
Normale Mitglieder
*
Offline Offline

Beiträge: 1.599


Je öfter man Geburtstag hat, je älter wird man!!


WWW
« Antworten #2 am: Mai 19, 2011, 18:24:37 »

Ich denke mal, da nutzt die besten Anhörung nichts.
Auch ein SG wird das nicht kippen.

Ich bin nicht abergläubig. So was bringt nur Unglück!!
Sir Peter Alexander Baron von Ustinov
lomi
Normale Mitglieder
*
Offline Offline

Beiträge: 50



« Antworten #3 am: Mai 19, 2011, 19:13:11 »

Ja ich kann deine Haltung verstehen, ich wär glaub ich nicht anders.Aber wie du schon bemerkt hast, du kennst die Hintergründe nicht.Sagen wir so ich bin heil froh das ich immer einen Beistand dabei hatte, sonst würde mir das kein Mensch glauben, was die mit mir abgezogen haben.Eine Rechtaanwältin die da voll und gans hinter mir stehet, hab ich gott sei dank auch gefunden die fühlt sich mittlerweile schon beleidigt durch das jobcenter.Aber was soll ich sagen, das würde bis morgen dauern das zu erklären.Ich bin und bleib im Krieg mit den Pennern wenn jemand meint mich und meine familie zu bedrohen der muss sich das vorher überlegen.Der Fallmanager hat auch anders gekonnt er hat sich den falschen weg und den falschen mann dafür ausgesucht.Auf solche menschen reagier ich erlärgisch und seine vorgesetzten spielen da auch noch mit.

Ich bin und bleib im Krieg solange bis die für alles was sie abziehen zur rechenschaft gezogen worden sind.

Ich entschuldige mich wenn das etwas hart rüber kommt.Aber ich habe damit nicht angefangen.

Mehr kann ich dazu nicht sagen, ich versuch jetzt erstmal die nächste 60% kürzung abzuwehren deshalb frage ich hier mal wieder um rat.

Nur so neben bei, Ich bin seit 01.02.2010 beim Jobcenter (vorher selbstständig und ehrenamtlich  tätig) seit dem Tag bis heute hab ich noch keinen korekten Leistungsbescheit bekommen und werde nur genötigt EGV`s zu unterschreiben und bekomme VV die alles andere als eine normale Arbeit darstellen.Das alles nur weil ich Fragte ob ich den ein euro job machen muss oder ob es da nichts anders gibt was ich machen kann. Nein wir fordern und fÖrdern und sie müssen jetzt erstmal den job machen sonst bekommen sie keine leistungen, hier unterschreiben, tut mir Leid ich unterschreib das nicht, gut sie weigern sich dann verweise ich sie direkt an die Geschäftsleitung.Da ging es dann weiter.
Hase40
Normale Mitglieder
*
Offline Offline

Beiträge: 48



« Antworten #4 am: Mai 19, 2011, 19:47:47 »

Nun das liest sich wahrlich nicht rosig und bringt mich nur schon beim lesen in rasche!

Nochmals meine Frage:
Wurde eine Rechtsfolgebelehrung bei den Vermittlungsvorschlägen mitgeschickt?
Gab es eine Anhörung?

Du kannst mir auch gern ne PN schicken.
« Letzte Änderung: Mai 19, 2011, 19:50:05 von Hase40 »
lomi
Normale Mitglieder
*
Offline Offline

Beiträge: 50



« Antworten #5 am: Mai 19, 2011, 20:09:55 »

Ja Rfb waren dabei, wie immer, die geben sich mittlerweile richtig mühe.

Ich war heute schon bei meiner Anwältin, wir können die meisten wieder abwehren, aber bei ein Paar vv`s ist es Schwierig. Sie meinte ob ich mal im forum fragen kann ob es so etwas wie zeitliche begrenzungen für sanktionen gibt. Konkret wie es sich verhält wenn das jobcenter kürzungen auf nicht bewerbung von vv´s erlässt die aber schon im januar mir zu gingen. so quasi rückwirkend.

Bevor jemand frägt warum das die Anwältin nicht selber weiss, sie ist keine Fachanwältin für Sozialrecht. Wie ihr aber sicher selber wisst ist es sehr schwer eine angagierten Anwalt zu finden der sich mit so etwas beschäftigen will. Sie ist super und ich helf ihr gern sich arbeit zu sparen und somit mir geld.Win win situation.Das forum findet sie übriegens super, sie wusste nicht das es so etwas gibt.Jetzt liest sie selber mal hier nach. daumen oder frägt mich ob ich mal schauen kann. psst

Ach ja Anhöhrung hab ich auch bekommen, aber aus erfahrung raus bringt das nichts man muss auf den kürzungsbescheit warten. Dann widerspruch, bringt auch nichts , dann klage und auf einmal gehts doch
« Letzte Änderung: Mai 19, 2011, 20:13:26 von lomi »
Hase40
Normale Mitglieder
*
Offline Offline

Beiträge: 48



« Antworten #6 am: Mai 19, 2011, 20:20:42 »

Schau mal lomi, das hier schon einmal Thema und vielleicht hilft es dir weiter:

http://www.aktive-erwerbslose.net/forum/kinder-junge-erwachsene-u-25/ruckwirkend-100-ig-sanktionieren/

Für deine Anwältin hätt ich noch eine super Seite: http://www.harald-thome.de/download.html
« Letzte Änderung: Mai 19, 2011, 20:24:55 von Hase40 »
lomi
Normale Mitglieder
*
Offline Offline

Beiträge: 50



« Antworten #7 am: Mai 19, 2011, 20:30:14 »

  Schild
Dieter 66
Normale Mitglieder
*
Offline Offline

Beiträge: 1.599


Je öfter man Geburtstag hat, je älter wird man!!


WWW
« Antworten #8 am: Mai 20, 2011, 08:57:56 »

Dann widerspruch, bringt auch nichts , dann klage und auf einmal gehts doch
Widerspruch ist ein Muss. Aber, Klage?? Ist sinnlos.
EA (mit Eilbedürftigkeit). Bei einer Sanktion geht es um die physische existentielle Bedrohung.
Also so etwa:
Absender XXXXXX----------Datum
An das SG Stadt
Zitat
Beantrage ich, wie folgt zu erkennen:
I. Die aufschiebende Wirkung des Widerspruchs vom XX.XX.XXXX  (Anl. X) gegen den Sanktionsbescheid vom XX.XX.XXXX wird gem. § 86b Abs.1 S.1 Ziff. 2 SGG angeordnet. Die Vollziehung aus dem angefochtenen Sanktionsbescheid wird bis zum Abschluss des Vorverfahrens ausgesetzt, zu Unrecht per Absenkung oder aus anderweitigen Gründen einbehaltene Beträge sind der Antragstellerin wieder auszubezahlen.

II. Die Antragsgegnerin trägt die Kosten des Verfahrens
Dann kommt die Begründung.
Und da drunter, beantragst Du die PKH. damit der Antwalt sein Geld bekommt.
In drei vier Wochen weiss Du mehr.
Eine Klage läuft ein Jahr. Dann ist Deine Sanktion Geschichte.
Willste doch wohl nicht??

Ich bin nicht abergläubig. So was bringt nur Unglück!!
Sir Peter Alexander Baron von Ustinov
Seiten: [1]   Nach oben
  Drucken  
 
Gehe zu:  

Powered by MySQL Powered by PHP Powered by SMF 1.1.11 | SMF © 2006-2009, Simple Machines LLC Prüfe XHTML 1.0 Prüfe CSS
Seite erstellt in 0.042 Sekunden mit 21 Zugriffen. (Pretty URLs adds 0.007s, 2q)
© Design 2010 - 2020 by Rudi Wühlmaus