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Autor Thema: Krankenversicherung  (Gelesen 2117 mal)
OhmeinScott
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« am: Februar 20, 2014, 11:58:41 »

Hallo Forum!
Ich stehe vor folgendem Problem,
undzwar habe ich jetzt 3 Monate in meinem Elternhaus von meinen ersparnissen gelebt.
Jetzt kam ein Schreiben von meiner Krankenkasse, ich solle mich darum kümmern versichert zu werden, oder ich werde zu einer freiwilligen mitgliedschaft (AOK) gezwungen.
Meines Wissens nach, müsste ich doch vom Land versichert werden können, wenn ich mir selbst keine Versicherung leisten kann.
Aber als ich mich danach erkundigt habe wurde ich immer ans Jobcenter verwiesen, ich solle doch Hartz4 beantragen.
Ich will aber kein Hartz4 beantragen.

Ich lebe wie gesagt bei meinen Eltern, ich bin über 23, ich mache keine schule und habe weder Einkommen, noch Vermögen und ich wohne in Hessen.
Die Sache pressiert gerade, da die AOK mir eine Frist gesetzt hat und ich durch das herumgeschickt werden ne Menge Zeit verloren habe.

Wie komme ich jetzt an meine Krankenversicherung?

Vielen Dank schonmal für eure Antworten.

P.S. Die Sufu hat auf Anhieb nichts passendes ausgespuckt.
Ghansafan
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« Antworten #1 am: Februar 20, 2014, 20:58:41 »

Hallo,

in Deutschland besteht Versicherungspflicht, wenn Du also nicht über einen Arbeitgeber oder das Arbeitsamt,JC, pflichtversichert bist, musst Du Dich freiwillig pflichtversichern.

Verstehe ich nicht so recht, wenn Du hilfebedürftig bist, dann steht Dir auch Alg II zu. Warum willst Du darauf verzichten ? 

Beziehst Du Alg II, dann werden auch die Beiträge gezahlt.

Du solltest also schon umgehend  einen Antrag auf Alg II stellen.

§ 37 SGB II - Die Antragstellung auf Leistungen wirkt auf den 1. des Monats zurück
« Letzte Änderung: Februar 20, 2014, 21:32:52 von Ghansafan »
Ghansafan
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Beiträge: 290



« Antworten #2 am: Februar 20, 2014, 21:50:39 »

Hallo,

Nachtrag:

Wer trotz Versicherungspflicht nicht krankenversichert ist, für den kann es teuer werden. Denn er schuldet der Krankenkasse oder Versicherung die seit Beginn der Versicherungspflicht nicht bezahlten Beiträge. Aufgrund einer neuen gesetzlichen Regelung werden jedoch Personen ohne Versicherung diese Schulden erlassen, wenn sie sich bis zum 31. Dezember 2013 bei einer Krankenkasse gemeldet haben. Das gilt auch rückwirkend und unabhängig davon, ob sie der gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung beitreten. Ab 2014 müssen rückständige Beiträge aber wieder nachgegezahlt werden. Für gesetzlich Versicherte können die Kassen dann aber die Beiträge wegen Nichtversicherung angemessen ermäßigen.

















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