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Autor Thema: Lebenslauf - Erwerbsunfähigkeit wg. Krankheit reinschreiben?  (Gelesen 27957 mal)
tunga
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« am: August 12, 2010, 22:54:03 »

Ich aktualisiere gerade mal wieder meinen Lebenslauf.
Ich habe da einige Zeiten wegen krankheitsbedingter Erwerbsunfähigkeit.
Mir stellt sich gerade die Frage, ob es ok ist diese Zeiten auch so zu darin zu benennen.
Wird einem das nicht evtl. als etwas negatives ausgelegt von seiten des JC, so von wegen Bewerbung + LL so geschrieben, dass der Arbeitgeber gar nicht interessiert ist?
Auch hatte ich immer wieder einige wechselnde Minijobs, teils für nur ein paar Monate, sollte ich diese auch immer schön reinschreiben?
Wie sind denn Eure Erfahrungen und Meinungen damit?
Danke

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« Antworten #1 am: August 12, 2010, 23:19:52 »

Nun, wenn das AU waren , dann brauchts das nicht im Lebenslauf. Da warst Du dann ja nicht arbeitslos, sondern AU beim Arbeitgeber.

Krankheiten und Behinderungen, so sie nicht offensichtlich sind oder störend sind (epilepsie im Gefahrgutbereich wäre nicht gut) muss man nicht angeben. Auch den Grad der Behinderung nicht.

Andersherum kann man es angeben, wenn der Chef bereit ist, einen behinderten Menschen mit Förderungen der Agentur einzustellen.

Hier muss man immer abwägen, was für einen selber besser ist.

tunga
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« Antworten #2 am: August 12, 2010, 23:28:27 »

Die Zeiten die ich konkret meine, sind allerdings während meiner Karriere als Arbeitslos gemeldet im ALG2 Bezug und Aufstocker mit Midi+oder Minijob.
Ich hatte bis zum ärztlichen Attest des Amtsarztes immer irgenwie diese Jobs und musste aufstocken - seit ca. 2 Jahren bin ich total im AlG2 Bezug und habe auch nicht mehr arbeiten können.

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« Antworten #3 am: August 13, 2010, 00:06:41 »

Auch dann bin ich der Meinung, das Du die AUZeiten nicht angeben musst.
Warum Du nun ein wenig länger Erwerbslos bist muss ihn nicht interessieren, den möglichen Arbeitgeber.

tunga
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« Antworten #4 am: August 13, 2010, 00:53:38 »

Vielen Dank für Deine Antwort - hilft mir schon mal weiter!  thumppup
Allerdings kann man ja bei sehr unliebsamen Stellenangeboten dies dann erst recht erwähnen...  dawardochwas

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« Antworten #5 am: August 13, 2010, 01:04:32 »

 keine Ahnung pfeifen

Rotkäppchen
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« Antworten #6 am: August 13, 2010, 01:19:48 »

Die zeiten, die du aufstocken musstest, brauchst du nciht als "arbeitslos" anzugeben. Du hast bei der Firma X gearbeitet und es sollte einem Arbeitgeber gleichgültig sein, von was du gelebt hast.

Warst du denn in den Zeiten "krankheitsbedingter Erwerbsunfähigkeit" auch arbeitslos?

Ein Lebenslauf sollte wahrheitsgemäß sein. Wenn du eine Stelle nicht haben möchtest, dann kannst du in den Lebenslauf in diese Lücke "krankheitsbedinge Erwerbsunfähigkeit" reinschreiben.

Wenn du die Stelle aber unbedingt haben willst, dann fülle sie lieber mit privaten Angelegenheiten aus. Vielleicht warst du ja nicht berufstätig, weil dein Mann ja so gut verdiente ("Hausfrau"). Vielleicht warst du während dieser zeit auch im Ausland, bei deiner Tante in Jugoslawien, wo du kurzfristig auch gearbeitet hast ("Aufenthalt in Jugoslawien aus familiären Gründen; Erwerbstätigkeit in..... -Branche"). Im Ausland werden nämlich keine deutschen Zeugnisse erstellt.
tunga
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« Antworten #7 am: August 13, 2010, 01:43:38 »

Die zeiten, die du aufstocken musstest, brauchst du nciht als "arbeitslos" anzugeben. Du hast bei der Firma X gearbeitet und es sollte einem Arbeitgeber gleichgültig sein, von was du gelebt hast.

Warst du denn in den Zeiten "krankheitsbedingter Erwerbsunfähigkeit" auch arbeitslos?

Ja - hatte mal einen so richtigen `prima´ Arbeitgeber, dort arbeitete ich ca. 9 Monate im Midijob+Aufstockung, der, als ich richtig fies krank wurde, keinerlei Krankengeld etc. zahlen wollte, und mir ging es so mies und ich musste mich operieren lassen, dass ich keinen Nerv auf irgendwas hatte.
Also meldete ich dies alles dem JC, war arbeitslos gemeldet und wurde auch nach einigen Monaten zum Amtsarzt geschickt - und mir wurde attestiert, dass ich bis max. 3 Std./tägl. erwerbfähig sei


Ein Lebenslauf sollte wahrheitsgemäß sein. Wenn du eine Stelle nicht haben möchtest, dann kannst du in den Lebenslauf in diese Lücke "krankheitsbedinge Erwerbsunfähigkeit" reinschreiben.

Wenn du die Stelle aber unbedingt haben willst, dann fülle sie lieber mit privaten Angelegenheiten aus. Vielleicht warst du ja nicht berufstätig, weil dein Mann ja so gut verdiente ("Hausfrau"). Vielleicht warst du während dieser zeit auch im Ausland, bei deiner Tante in Jugoslawien, wo du kurzfristig auch gearbeitet hast ("Aufenthalt in Jugoslawien aus familiären Gründen; Erwerbstätigkeit in..... -Branche"). Im Ausland werden nämlich keine deutschen Zeugnisse erstellt.
  thumppup

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