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Autor Thema: Mitbetroffene in einer BG bei einer Sanktion.  (Gelesen 3068 mal)
Dieter 66
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« am: Januar 12, 2011, 14:23:36 »

Habt Ihr Euch schon mal darüber Gedanken gemacht, was es bedeutet wenn ein BG Mitglied
sanktioniert wird? (Erst recht dann, wenn diese Sanktion äusserst umstritten ist)
Folgender Fall. Drei Personen, Ehepaar mit Kind.
Frau wird sanktioniert. SG segnet es ab. Drei Monate um die 100 € weniger.
Ich meine, dass stellt eine Zumutung für den Ehemann dar. Kind kann man aussen vorlassen.
Ist eh Nummer eins und weiss nichts von H4.
Muss der Mann das mitmachen und, wo steht dies geschieben?
Kommt jetzt nicht mit: Kann sich ja trennen.

Ich bin nicht abergläubig. So was bringt nur Unglück!!
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Rudi Wühlmaus
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« Antworten #1 am: Januar 12, 2011, 14:39:32 »

das kann dann ja mit "Sippenhaft" umschrieben werden! Es wird ja "nur" die betreffende Person sanktioniert, letztendlich soll aber das dadurch zwangsweise betroffene BG Mitglied dafür sorgen, das  der Sanktionierte wieder auf Linie gebracht wird.

Es soll also auch in der BG "Druck" ausgeübt werden.

Übrigens, nicht nur Ehepaare mit Kindern bilden eine BG  teach
« Letzte Änderung: Januar 12, 2011, 14:42:40 von Rudi Wühlmaus »

 if (isset($_BRAIN['müde'])){ sleep(); } else { work(); } 
Nach über 10 Jahren Computertechnik müßten die Tastaturhersteller eigentlich gelernt haben, daß Tastaturen unten Abflußlöcher für den Kaffee brauchen.
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Dieter 66
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« Antworten #2 am: Januar 12, 2011, 14:44:51 »

das kann dann ja mit "Sippenhaft" umschrieben werden! Es wird ja "nur" die betreffende Person sanktioniert, letztendlich soll aber das dadurch betroffene BG Mitglied dafür sorgen, das  der Sanktionierte wieder auf Linie gebracht wird.
Jou. Wie beim Bund.
Nur da war es ungeschriebens Gesetz.
Zitat
Übrigens, nicht nur Ehepaare mit Kindern bilden eine BG  teach
Tu ich doch wissen.
Ich wollte nur nicht alle Varianten peace auflisten. bliink

Dennoch halte ich diese Sitution für absolut verfassungswidrig!!

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Rudi Wühlmaus
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« Antworten #3 am: Januar 12, 2011, 14:57:49 »

Dennoch halte ich diese Sitution für absolut verfassungswidrig!!

Nicht nur das ist m.E. verfassungswidrig

 if (isset($_BRAIN['müde'])){ sleep(); } else { work(); } 
Nach über 10 Jahren Computertechnik müßten die Tastaturhersteller eigentlich gelernt haben, daß Tastaturen unten Abflußlöcher für den Kaffee brauchen.
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« Antworten #4 am: Januar 12, 2011, 15:26:00 »

Nicht nur das ist m.E. verfassungswidrig
Nö, stimmt.
Das ganze Hartz.

Aber, unsere Situation. Bin Altersrentner. Wäre ich allein stehend käme ich mit meiner Rente zu recht.
Dadurch ist meine Frau Aufstockerin.
Über Weihnachten 2010 wurde sie sanktioniert (VA-Maßnahme-Nichtantritt. Ist/war nicht sanktionierbar)
Jetzt kommt der Arbeistvermittler mit einer neuen Sanktion (60%) wegen einem Satz in einer Bewerbung,
die nicht an den AG gerichtet war.
Ich sehe daher, erheblichen Handlungsbedarf meinerseits.

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« Antworten #5 am: Januar 12, 2011, 15:58:07 »

Hmmm...

Ich denke mal laut nach...

Nehmen wir mal ein Ehepaar von dem einer saktioniert wird. Eine BG und deren geringerer Grundbedarf wird ja mit dem gemeinsamen wirtschaften begründet. So, nun geht das SGB hin und sagt, nur der Teil der BG darf sanktioniert werdne, der gegen die Auflagen verstößt. Das BGB wiederum begründet einen Unterhaltsanspruch des einen Ehepartners an den anderen - sogar Taschengeld könnte z.B. vom nicht verdienenden Ehepartner per Gericht eingeklagt werden. x % des Einkommens, weiss der Geier ob netto oder brutto. Was ich meine, selbst wenn der nicht sanktionierte Partner hinginge und sagt: Nö, dass iss meine Milka, kannst ja das nächste Mal tun wie Dir geheißen, dann bekommste auch ne Tafel, so hätte der sanktionierte Partner sicher Anspruch auf einen Teil der Schoki ob sanktioniert oder nicht - Schutz von Ehe und Familie und entsprechender im BGB fixierter Rechte und Pflichten unter Ehegatten. Gut, es geht wohl kaum einer wegen nem Riegel Schoki vor Gericht, bzw würde diese Klage wohl abgewiesen werden, aber...

Iss hier wer BGB-fest? peace

Ganz anders bei diesen "wilden Ehen" ohne Trauschein - da isses ja noch wieder ganz anders weil keine Ansprüche untereinander bestehen.

Nunmal davon ab, dass es hier ums Existenzminimum geht, das ja nicht noch heruntergekürzt werden können dürfte. Naja oder so ähnlich, ihr wisst schon was ich meine.

Dopamin

Bei großen Problemen mit der "ARGE des Vertrauens" kann man sich auch an die örtliche Regionaldirektion, oder das Kundereaktionsmangement in Nürnberg wenden.

Sorgen wir dafür, dass sie nicht arbeitslos werden...
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