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Autor Thema: Vom Regen in die Traufe  (Gelesen 3348 mal)
GrauerMann
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« am: September 24, 2013, 17:29:54 »

Nach fast 3 Jahren Hartz IV habe ich im März durch Vermittlung des JC endlich wieder eine Festanstellung als Köchin bekommen. Zwar habe ich unterm Strich nur minimal mehr Geld zur Verfügung als vorher, doch ich war ganz glückselig über die Stelle. Es ist das beste Gefühl, wieder einen geregelten Tagesablauf zu haben und nicht mehr regelmäßig im JC zu Kreuze kriechen zu müssen. Leider gibt es aber ein großes Problem mit der Bezahlung, denn ich habe seit 4 Monaten keinen Lohn mehr bekommen. Aus diesem Grund ist meine finanzielle Situation jetzt noch viel schlimmer als vorher. Mein Arbeitgeber sagt, dass es gerade sehr schlecht für ihn läuft und hat mir für September zumindest eine anteilige Zahlung versprochen. Doch ich zweifele seine Aussagen ein bisschen an, denn ich sehe ihn und seine Frau oft mit neuen, schicken Klamotten oder Einkaufstüten in der Hand. Ich will ihm nichts unterstellen, aber andererseits muss ich doch auch an mich denken und ich habe den Eindruck, dass er mich so lange wie möglich hinhalten will. Ich habe ein bisschen im Internet recherchiert und nun frage ich mich, ob es sinnvoll ist, ein gerichtliches Mahnverfahren gegen ihn einzuleiten. Wenn ich die Informationen auf dieser Seite richtig verstehe, scheint es eine sichere und effektive Möglichkeit zu sein, an das Geld zu kommen, das mir zusteht. Hat jemand einen Rat für mich oder war selbst schon in dieser Lage?

Zwanghaftes Arbeiten allein würde die Menschen ebenso verrückt machen wie absolutes Nichtstun. Erst durch die Kombination beider Komponenten wird das Leben erträglich. (Erich Fromm)
Rudi Wühlmaus
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Wissen ist Macht


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« Antworten #1 am: September 24, 2013, 18:49:54 »

Da solltest du doch am besten deine Gewerkschaft einschalten

 if (isset($_BRAIN['müde'])){ sleep(); } else { work(); } 
Nach über 10 Jahren Computertechnik müßten die Tastaturhersteller eigentlich gelernt haben, daß Tastaturen unten Abflußlöcher für den Kaffee brauchen.
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Man wird älter..... wenn man in den Spiegel guckt


« Antworten #2 am: September 25, 2013, 19:04:33 »

.......oder den Anwalt des Vertrauens .

Denn ich glaube nicht, das der ohne Anwalt zahlt.
Und damit dürfte eine vertrauensvolle Zusammenarbeit eh nicht mehr gegeben sein.

GrauerMann
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« Antworten #3 am: September 30, 2013, 16:29:54 »

Das ist wirklich eine schwierige Entscheidung für mich und ich habe jetzt lange darüber nachdenken müssen. In der Gewerkschaft bin ich nicht und eigentlich mache ich auch um Anwälte gerne einen großen Bogen. Allerdings werde ich jetzt wirklich einen einschalten, da ich jetzt im September schon wieder kein Geld bekommen habe und mir tatsächlich genau dieselben Ausreden anhören musste, wie schon in den letzten Monaten.
Ich war so froh, endlich wieder eine Arbeit zu haben und nun habe ich solchen Ärger damit. Das ist wirklich frustrierend!

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Tom_
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« Antworten #4 am: Oktober 13, 2013, 17:15:00 »

Hier bist Du wohl an Betrüger geraten, die Deinen wohl zu guten Willen brutal ausnutzen. SOFORT zum Anwalt für Arbeitsrecht. Jetzt besteht noch die Chance an Dein Geld zu kommen. Was machst Du, wenn deren Lage wirklich so mies ist und sie in Insolvenz gehen? Dann bist Du gekniffen.

Also nicht mehr länger gute Miene zum miesen Spiel machen und aktiv werden!

Hier muß man sich auch die Frage stellen, ob die Angelegenheit nicht längst strafrechtlich relevant ist. Aber das wird Dir der Anwalt verraten. Das ist kein Job, das ist reine Abzocke.
Turtleman
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« Antworten #5 am: August 07, 2015, 11:43:39 »

Hi,

ist zwar ein alter Thread, trotzdem mal zur Info; WENN man davon ausgehen muss, das
der Arbeitgeber Pleite ist, bzw. sein könnte, so nützt dem ArbeitNEHMER eine Klage
nicht viel.

AN bekommt dann vom Gericht u. U. das Arbeitsentgelt noch zugesprochen, der
AG zahlt dann vielleicht auch noch etwas, und dann.....

Ja DANN kommt der Insolvenzverwalter und holt sich die  Lohnzahlung vom AN
wieder retour. Und zwar MIT Zinsen.

Gabs vor wenigen Wochen dazu wieder einen Beitrag bei der Sendung PlusMinus.

Gruss
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