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Autor Thema: Wiederbewillung  (Gelesen 7436 mal)
Michala
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« am: Oktober 24, 2012, 13:06:59 »

Hallo!
Habe heute meine Bewillung erhalten und ich bin entsetzt.
Kann es wahr sein, das der Lohnsteuerausgleich angerechnet wird und anteilig abgezogen wird?
Für was macht man den dann?
Für das Geld habe ich doch 2 Jahre gearbeitet und Steuern gezahlt.
Also, ich versteh das nicht.

Freu mich auf Antwort!
 
Pimpf
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Pimpf - Kein Freund des Jobcenters


« Antworten #1 am: Oktober 24, 2012, 13:33:12 »

Hi Michaela

Leider ja, eine Lohnsteuerrückerstattung wird als Einkommen auf die zu erhaltene Regelleistung
angerechnet.

Es zählt hier im SGB-II leider das Datum in der dieses Geld einem zufließt und nicht der Zeitraum
wofür dieses Geld einem zurückerstattet wird.


Im § 11, 11a, 11b - Zuberücksichtigendes Einkommen - SGB-II steht dazu folgendes:

4. Einkommen in sonstigen Fällen

4.4 Sonstiges Einkommen

(1) Sonstiges Einkommen sind  alle weiteren  Einnahmen in Geld oder Geldeswert, die  nicht von
.....der Einkommensberücksichtigung ausgenommen sind.


Einkommensteuererstattung (11.78)

(4) Eine Einkommensteuererstattung seitens der Finanzverwaltung ist als einmalige Einnahme
.....zu berücksichtigen.

http://www.harald-thome.de/media/files/SGB%20II%20DA/FH-11---20.09.2012.pdf
(PDF-Seite: Hinweise --- Seite 23 --- §§ 11, 11a, 11b)


6.6.4 Berechnung des Freibetrages bei Einmalzahlungen

(1)  Für einmalige Einkommen aus Erwerbstätigkeit (z. B. Weihnachts-/Urlaubsgeld) ist auch ein Freibetrag nach § 11b Absatz 3 zu
gewähren. Hierbei sind sowohl die Einkommensstufe gemäß § 11b Absatz 3 Satz 2 Nummer 1 als auch die Einkommensobergrenzen
gemäß § 11b Absatz 3 Satz 2 Nummer 2 zu beachten. Für den Monat des Zuflusses der Einmalzahlung ist der für das laufende Einkommen
noch nicht genutzte Freibetrag von der Nettoeinmalzahlung abzusetzen. Das nach Abzug des Freibetrages anzurechnende
Einkommen aus der Einmalzahlung ist auf  einen Zeitraum von sechs Monaten aufzuteilen.

(gleicher Link, PDF-Seite 46)


ODER hier:

4. Einmaliges Einkommen
Einmalige Einnahmen stellen alle einmalig oder gelegentlich zufließenden Einkünfte
da.

Das können sein:

Zinsen, Nachzahlungen von anderen Sozialleistungen, Insolvenzgeld, Abfindungen,
Steuererstattungen, Erbschaften, Schenkungen, Lottogewinne, Jubiläumszuwendungen,
Leistungsprämien, einmaliges Urlaubs- und Weihnachtsgeld, Überbrückungsgeld
nach § 51 StVollzG und alles was einmalig oder in größeren Abständen als
monatlich gezahlt wird

Anrechnungszeitpunkt: Einmaliges Einkommen

Einmalige Einkünfte sind, wenn im Monat des Zuflusses schon Leistungen erbracht wurden,
im Zuflussfolgemonat anzurechnen (§ 11 Abs. 3 S. 2 SGB II).

Ist die Einnahme höher als der Leistungsanspruch, ist sie ab dem Monat, der auf den Zufluss folgt,
auf sechs Monate in gleichen Anteilen zu verteilen (§ 11 Abs. 3 S. 3 SGB II).


Bereinigung von einmaligen Einkommen   

1. Vorwegabzugsbeträge
Die einmalige Einnahme in im Zufluss- oder Zuflussfolgemonat zunächst um alle Vorwegabsetzbeträge
des § 11b Abs. 1, 2, 5 und 6 SGB II zu bereinigen (§ 11b Abs. 1 S. 2 SGB II).

Das sind:  Steuern (Nr. 1), Pflichtbeiträge Sozialversicherung (Nr. 2), mit der Einkommenserzielung
verbundene Kosten (Nr. 5) und der Erwerbstätigenfreibetrag (Nr. 6)  abzusetzen. Danach sind die
Verteilungsabzugsbeträge zu ermitteln, ist die einmalige Einnahme immer noch höher als der monatliche
Bedarf, dann ist zu verteilen.


2. Ist die einmalige Einnahmen geringer als der Bedarf sind, sind in einer Summe anzurechnen
Ist die einmalige Einnahme geringer als der monatliche SGB II – Bedarf ist sie im Zufluss oder
Zuflussfolgemonat in einer Summe anzurechnen (§ 11 Abs. 3 S. 2 SGB II).


3. Verteilungsabzugsbeträge
Ist die einmalige Einnahme höher als der monatliche Bedarf ist sie auf sechs Monate in
gleichen Anteilen aufzuteilen und in monatlichen Teilbeträgen zu berücksichtigen (§ 11
Abs. 3 S. 3 SGB II).

Dabei ist jeden Monat abzusetzen: Versicherungspauschale von 30 EUR, Kfz- Versicherung
(beides § 11b Abs. 1 S. 1 Nr. 3 SGB II) und der Altersvorsorgebeitrag in Höhe des Mindestbeitrages
(§ 11b Abs. 1 S. 1 Nr. 4 SGB II) abzusetzen (Umkehrschluss aus § 11b Abs. 1 S. 2 SGB II).


Die Aufteilung auf sechs Monate gilt auch dann, wenn darin ein neuer Bewilligungszeitraum beginnt. Sie  wird
nur dann beendet, wenn für mindestens einen Monat die Hilfebedürftigkeit – ohne Berücksichtigung der
einmaligen Einnahme – entfällt. Der danach noch etwaig übrige Teil der einmaligen Einnahme ist nun dem
Vermögen zuzuordnen (BSG v. 30.09.2008 – B4 AS 29/07 R).


http://www.harald-thome.de/media/files/Folien-SGB-II---07.10.2012-korr.pdf
(PDF-Seite: 62 ff --- auf Seite 64 ist eine Beispielberechnung für Einmalige Einkommen aufgeführt)



Daher hat hier das JC die Leistungsberechnung genau nach Gesetz vorgenommen und somit auch
rechtmäßig dieses einmalige Einkommen aus der Steuererstattung als solches bei dir berücksichtigt.


Wie gesagt, für das JC zählt hier definitiv nur das Datum an dem das Geld dir zugeflossen ist und
somit tatsächlich zur Verfügung stand. Aber nicht für welchen Zeitraum dieses Geld eigentlich
dir zurück erstattet worden ist.

glg
Pimpf

Michala
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« Antworten #2 am: Oktober 24, 2012, 15:08:20 »

  für die Antwort.

Auch wenn sie nicht erfreulich ist!  motz
Dream71
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« Antworten #3 am: Oktober 24, 2012, 20:18:17 »

Ist leider so Michaela
Michala
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« Antworten #4 am: Oktober 29, 2012, 16:47:05 »

Hallo! Jetzt habe ich noch was auf den Herzen.
Habe Vorkasse geleistet für einen Schaden und möchte natürlich das Geld von der Versicherung zurück.
Wird Geld, was man von einer Versicherung zurückerhalten hat, auf die Arge angerechnet?

 
Dieter 66
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« Antworten #5 am: Oktober 29, 2012, 16:59:59 »

Hallo! Jetzt habe ich noch was auf den Herzen.
Habe Vorkasse geleistet für einen Schaden und möchte natürlich das Geld von der Versicherung zurück.
Wird Geld, was man von einer Versicherung zurückerhalten hat, auf die Arge angerechnet?

 
Wenn Du es vor geleistet hast können sie das nicht.
Bestes Beispiel: Der Elo bezahlt seinen Strom selber. Wenn er Ende des Jahres was zurück bekommt
kann man es auch nicht anrechnen.

Ich bin nicht abergläubig. So was bringt nur Unglück!!
Sir Peter Alexander Baron von Ustinov
Michala
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« Antworten #6 am: Oktober 29, 2012, 19:02:22 »

Danke Dir!

 
Pimpf
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Pimpf - Kein Freund des Jobcenters


« Antworten #7 am: Oktober 29, 2012, 20:34:57 »

Versuchen werden die es trotzdem. Und ich bin da etwas anderer Meinung als Dieter 66.

Denn lt. SGB-II-Gesetz ist es nun mal so, dass alles was während des Sozialleistungsbezuges und des Bewilligungszeitraumes einem
an Gelder zugeht als Einkommen angerechnet werden.

Da für den Strom ein Anteil in der RL bereits mit eingerechnet worden ist, man diesen also sozusagen aus der eigenen RL zahlen muss,
wird ein Guthaben, wenn man dieses nach der Jahresabrechnung hätte und erhält, auch nicht als Einkommen angerechnet werden.
Ebensowenig wie man dann für eine etwaige Nachzahlung an den Stromanbieter hierfür eine Beihilfe vom JC erhalten kann.

Bei der Jahresendabrechnung des Vermieters bzgl. der Neben- und Heizkosten ist es so, dass ein etwaiges Guthaben daraus auch
dem JC zusteht, da diese ja hierfür monatlich diese Kosten innerhalb der Angemessenheit gezahlt haben. Und bei einer Nachforderung
diese dann innerhalb der Angemessenheit dann zu übernehmen ist (vom JC). Halt weil dafür das JC diese Kosten übernimmt und diese
zusätzlich zur RL einem zahlt (im Gegensatz zum Strom, der ja anteilsmäßig bereits in der RL einberechnet ist und daher selber aus
der RL monatlich an den Anbieter zu leisten ist).



Folgendes steht im SGB-II, § 11, 11a, 11b - Zu berücksichtigendes Einkommen:

4.4 Sonstiges Einkommen
Erstattung Energiekostenvorauszahlung (11.79)

(5) Die  Erstattung einer Energiekostenvorauszahlung ist nicht als
Einkommen zu berücksichtigen, wenn und soweit die Erstattung aus
Zahlungen resultiert, die während des Bezuges von Arbeitslosen-
geld II aus den Leistungen zur Deckung des Regelbedarfs bestritten
wurden.

Beispiel:
Im Kalenderjahr 2010 wurde ganzjährig Arbeitslosengeld II bezogen.
Der Hilfebedürftige hat an sein Energieversorgungsunternehmen
monatlich 30 EUR aus seinem Regelbedarf gezahlt.
Die Abrechnung im Februar 2011 ergibt, dass nur monatlich 20
EUR zu zahlen gewesen wären. Die Erstattung von 120 EUR
darf nicht angerechnet werden.


http://www.harald-thome.de/media/files/SGB%20II%20DA/FH-11---20.09.2012.pdf
(PDF-Seite: Hinweise -- Seite 24 -- § 11, 11a, 11b)


Abgrenzung Einkommen und Vermögen

Einkommen:
im Sinne von § 11 Abs. 1 SGB II ist grundsätzlich alles
das, was jemand ab dem Monat der Antragstellung 
wertmäßig dazu erhält (§ 37 Abs. 2 S. 2 SGB II).


Vermögen:
im Sinne von § 12 Abs. 1 SGB II ist grundsätzlich alles
das, was jemand vor Antragstellung wertmäßig bereits
hatte, auch dann, wenn es im Leistungsbezug zur Auszahlung
gebracht wird (BSG v. 30.07.2008 - B 14 AS 26/07 R, Rn.
23; BSG v. 30.09.2008 - B 4 AS 29/07 R, Rn. 18). 

• Nach der Rechtsprechung des BSG ist alles, was im Leistungsbezug zufließt, als
Einkommen zu berücksichtigen. Dabei muss geprüft werden ob es sich um laufendes
oder einmaliges Einkommen handelt, denn diese sind unterschiedlich anzurechnen.
Laufendes Einkommen ist ausschließlich im Zuflussmonat anzurechnen (§ 11 Abs. 2 S. 1
SGB II). Einmaliges Einkommen, insofern es niedriger ist als der monatliche Bedarf, ist
im Monat, der auf den Monat des Zuflusses folgt, in einer Summe anzurechnen (§ 11 Abs.
3 S. 2 SGB II), wenn es höher ist, ist es auf sechs Monate in gleichen Teilen zu verteilen (§
11 Abs. 3 S. 3 SGB II).


• Nicht als Einkommen anzurechnen ist im Bedarfszeitraum zur Auszahlung gebrachtes Vermögen
(Sparguthaben, Lebensversicherungen, Verkäufe aus geschütztem Hausrat …). Solche Zahlungen,
die aus einer Vermögensumschichtung zum Verkehrswert erfolgen, sind zum Vermögensbestand zu
rechnen, weil sie den Vermögensbestand nicht verändern (BSG v. 30.09.2008 – B 4 AS 57/07 R;
LSG BaWü v. 09.08.2007 – L 7 AS 5695/06 und v. 08.07.2008 – L 13 AS 4522/07).
Eine Überschussbeteiligung ist auch dem Vermögen zuzurechnen (SG Düsseldorf
v. 09.01.2009 – S 7 44 AS 195/06 – [a.A. als BSG]).


http://www.harald-thome.de/media/files/Folien-SGB-II---07.10.2012-korr.pdf
(PDF-Seite: 48)

Daher wird mit aller Wahrscheinlichkeit, wenn das Geld, mit dem du in Vorkassen getreten bist,
von der Versicherung dir zurückerstattet wird, dieses vom JC als Einkommen, nach Zufluss dessen
auf deinem Konto, auf deine RL angerechnet werden.

lg
Pimpf


Michala
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« Antworten #8 am: Oktober 29, 2012, 21:35:32 »

 

Mal schauen, was mein Rechtsantwalt dazu sagt. Weil da landet der Fall, wenn die es versuchen.
Das wäre ja eine bodenlose Frechheit.

Und zweitens heißt das für mich: Einen Job finden!!!

 Mrgreen
Dieter 66
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« Antworten #9 am: Oktober 30, 2012, 10:20:35 »

Versuchen werden die es trotzdem.
Stimmt.
Bei manchen JC ist das so.
Macht demonstrieren. Versuchen kann man es ja mal.
Kommt es zur Klage gibt man nach. Die bis dahin entstandenen Kosten zahlt eh die Allgemeinheit.
Zitat
Denn lt. SGB-II-Gesetz ist es nun mal so, dass alles was während des Sozialleistungsbezuges und des Bewilligungszeitraumes einem
an Gelder zugeht als Einkommen angerechnet werden.
Tja. Das ist genau die richtige Denke. So was lieben die JC.
Der dressierte Hartzer.

Bitte nochmal genau lesen:
Habe Vorkasse geleistet für einen Schaden und möchte natürlich das Geld von der Versicherung zurück.

Ich gehe davon aus, dass jemand, der entsprechend versichert ist, bei Michale einen Schaden verursacht hat.
Da sie aber das zerstörte/defekte Teil dringend brauchr ist sie finanziell in Vorlage gegangen. (Von welchem
Geld auch immer. Angespart/geliehen). Denn, bei Versicherungen kann die Regulierung mal 6 Wochen dauern.
Also hatte sie etwas was sie auch brauch.
Wenn nun dieses Etwas im Zeitwert von einer Versicherung reguliert wird, ist es kein Geldzufluss.
Weil sie den Regulierungsbetrag nicht zur Verfügung hat, sondern, ihr zerstörtes Teil damit ersetzen muss,
respektive ihre Vorlage ersetzen muss

Da nützen die besten Paragraphen und deren krumme Auslegung nichts.

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« Antworten #10 am: Oktober 30, 2012, 11:44:57 »

Michaela hat den Schaden selbst gemacht.
Michaela hat sich in ihr Schlafzimmer eingesperrt, Klinke kaputt und Tür mußte kaputt gemacht werden, damit sie befreit werden konnte.
Michaela mußte sich nichts leihen.
Michaela hat Konto überzogen.
Michaela war in Minus.

 Mrgreen
Dieter 66
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« Antworten #11 am: Oktober 30, 2012, 11:49:19 »

Ist es auch Michaelas Versicherung???
Wenn ja, guten Kampf mit der Versicherung. phobiie

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« Antworten #12 am: Oktober 30, 2012, 15:38:58 »

@ Dieter 66:

Zitat:
"Tja. Das ist genau die richtige Denke. So was lieben die JC.
Der dressierte Hartzer."

Das trifft ganz bestimmt nicht auf mich zu. Für meinen SB bin ich
kein "pflegeleichter und gutgläubiger" ALG-2-Empfänger und auch
keiner der vom SB "dressiert" worden ist oder werden kann. Dafür bin
ich eher bei dem bekannt, dass ich um meine Rechte, auch notfalls
mit Hilfe von Anwalt und Gericht, kämpfe.

Zudem habe ich nur das eingestellt, was laut Gesetzesvorgabe beim
SGB-II nun einmal als Tatsache nachzulesen ist.



Zitat:
"Ich gehe davon aus, dass jemand, der entsprechend versichert ist, bei Michale einen Schaden verursacht hat.
Da sie aber das zerstörte/defekte Teil dringend brauchr ist sie finanziell in Vorlage gegangen. (Von welchem
Geld auch immer. Angespart/geliehen). Denn, bei Versicherungen kann die Regulierung mal 6 Wochen dauern.
Also hatte sie etwas was sie auch brauch.
Wenn nun dieses Etwas im Zeitwert von einer Versicherung reguliert wird, ist es kein Geldzufluss.
Weil sie den Regulierungsbetrag nicht zur Verfügung hat, sondern, ihr zerstörtes Teil damit ersetzen muss,
respektive ihre Vorlage ersetzen muss.

Da nützen die besten Paragraphen und deren krumme Auslegung nichts."


Das wiederum interessiert hierbei das JC überhaupt nicht die Bohne. Für die gilt die Zahlung von der
Versicherung im Zuflussmonat als Einkommen und wird so auch von denen behandelt.

Bestes Beispiel ist doch hierfür die Steuerrückerstattung. Diese Erstattungen werden einem
Leistungsbezieher auch als Einkommen angerechnet während des Leistungsbezuges, unabhängig
davon, dass es sich hierbei um eine Erstattung von zuviel gezahlten Steuern aus einer Erwerbstätigkeit
VOR dem Leistungsbezug sich handelt. Auch hier zählt lediglich wann das Geld einem zugeflossen ist und
nicht für welchen Zeitraum oder Zweck dieses Geld nun von einem Dritten erstattet worden ist.


Wie gesagt, auch ich kämpfe andauernd mit unserem hiesigen Amt um meine zustehenden Leistungen,
zum größten Teil bisher mit Erfolg. Einiges steht noch aus bzw. wird auf einen Verhandlungstermin vor
dem hiesigen Sozialgericht gewartet.

Daher ziehe ich mir auch keineswegs den Schuh an, ein "dressierter Hartzler" zu sein.

lg
Pimpf
Dieter 66
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« Antworten #13 am: Oktober 30, 2012, 16:12:40 »



Daher ziehe ich mir auch keineswegs den Schuh an, ein "dressierter Hartzler" zu sein.
Das ist auch gut so. Denn da warst Du persönlich gar nicht mit gemeint. flowers

Ich bin nicht abergläubig. So was bringt nur Unglück!!
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« Antworten #14 am: Oktober 31, 2012, 16:52:15 »

Jetzt möchte ich doch mal ganz zaghaft etwas anmerken  deenk

Wenn ich aus meinem Regelsatz das Fahrgeld zum ärztlichen Dienst auslege und 2 Monate später erstattet bekomme ist das dann auch unter dem Geldzufluss zusehen also anzurechnen Huh?Huh??

 if (isset($_BRAIN['müde'])){ sleep(); } else { work(); } 
Nach über 10 Jahren Computertechnik müßten die Tastaturhersteller eigentlich gelernt haben, daß Tastaturen unten Abflußlöcher für den Kaffee brauchen.
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