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Autor Thema: Probleme beim GEZ Befreiungsantrag  (Gelesen 17118 mal)
frankgehrig
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« am: Oktober 16, 2010, 16:24:34 »

Hallo liebe Leute,

heute gehts um meine GEZ-Befreiung vllt. könnt ihr mir helfen oder habt einen Rat für mich.

Hartz IV Anträge sind ja bekanntlich 6 Monate befristet, danach muss man einen "Weiterbewilligungsantrag" stellen, der dann auch wieder nur für 6 Monate befristet ist, somit ist auch eine GEZ Befreiung nur für diesen Zeitraum von 6 Monaten gültig, den man auch jede 6 Monate neu beantragen muss.

Habe ich auch alles pünktlich und ordentlich gemacht, allerdings habe ich der gez die Nachweise per mail zu info@gez.de zugeschickt, also eingescannt.

Nun habe ich per Post Rückantwort von diesem "SCH.... Verein" bekommen:
Zitat: "Schon bei der Antragstellung sind die Voraussetzungen für eine Befreiung durch Vorlage des entsprechenden Nachweises im Original oder in beglaubigter Kopie zu belegen. Dies ist nur möglich, wenn die Nachweise per Post geschickt werden."

"Da die Nachweise jedoch nicht per Post, sondern gescannt per E-Mail gesandt wurden, liegen uns diese weder im Original noch in Kopie mit Original-Beglaubigungsvermerk vor. Die Nachweise erfüllen daher nicht die vom Gesetzgeber geforderte Form."
(siehe dateien gezzzzfu und GEZ Befreiung fu)

Als ich im Frühjahr bei der ARGE war, habe ich der Sachbearbeiterin gesagt, dass die GEZ nur Originale oder Kopien mit Beglaubigungsvermerk akzeptieren, die Sachbearbeiterin hat mir dann allerdings gesagt, das man nie Originale verschicken soll und beglaubigen würde man der GEZ auch nichts. Sondern sie hat mir stattdessen nur ein Nachweis ausgedruckt, dass ich Arbeitslosengeld für 6 Monate bewilligt bekommen habe, ohne Zuschlag nach § 24 SGB II, dieser Nachweis ist ohne Unterschrift gültig. Zitat: "Diese Bescheinigung wurde maschinell erstellt und ist ohne Unterschrift gültig." Meinen ALG Bewilligungsbescheid und den Berechnungsbogen würde man auch nicht beglaubigen.
(siehe datei GEZ Bescheinigungfu)

http://drop.io/mjk8fi0

Tja und nu bin ich bissle ratlos, ich will nicht alle 6 Monate Briefmarken verpulvern, wenn ich diesen Schikanierern auch das per mail zuschicken kann.

Habt ihr einen Rat für mich, wie ich das jetzt aus der Welt schaffe, bzw. wie ich gegenüber der GEZ nun argumentieren soll?

Denn da die ARGE mir keine beglaubigte Kopie ausstellt und meinen Bewilligungsbescheid und den Berechnungsbogen auch nicht beglaubigt, brauch ich, meiner Meinung nach, der GEZ die Nachweise auch nicht per Post zuschicken, macht doch auch garkeinen Sinn, außer Mehrkosten.

Liebe Grüße,
Frank


Rotkäppchen
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« Antworten #1 am: Oktober 16, 2010, 16:32:11 »

Probiere es bitte bei der Stadt im Bürgerhaus. Gehe bitte mit dem Originalbescheid. Die kopieren es dort und beglaubigen es. Die schicken es auch in einigen Orten per Sammelpost an die GEZ, so dass du das nicht selbst machen musst.
SenseOfDelight
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« Antworten #2 am: Oktober 16, 2010, 18:34:08 »

Die Bescheinigung zur Vorlage bei der GEZ für Alg-II-Empfänger, die Du angehängt hast in Deinem Link, MUSS reichen (und tut es bei allen Alg-II-Empfängern, die ich kenne), denn dies Änderung gilt bereits seit letztem Sommer, also 2009. Die GEZ kann keinen beglaubigten Bewilligungsbescheid fordern (würde ich also widersprechen bzw. anderweitig versuchen, "abzubügeln"), denn diese Bescheinigung reicht.

Siehe hier: http://www.arbeitsagentur.de/nn_166486/zentraler-Content/Pressemeldungen/2009/Presse-09-052.html

Gruß von Sens'

« Letzte Änderung: Oktober 16, 2010, 18:36:21 von SenseOfDelight »

Falls Freiheit überhaupt irgend etwas bedeutet,
dann bedeutet sie das Recht darauf, den Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen...
George Orwell
frankgehrig
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« Antworten #3 am: Oktober 16, 2010, 20:57:52 »

Huhuten Abend Sens,
Vielen, vielen Dank, für den Link und deine Antwort, du hast meinen Abend gerettet. Dankeschön. Schild
Siehe hier: http://www.arbeitsagentur.de/nn_166486/zentraler-Content/Pressemeldungen/2009/Presse-09-052.html

lieben Gruß,
Frank


PS: Auch herzlichen Dank an Mobydick, für deine Antwort.

Rodentia
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« Antworten #4 am: Oktober 16, 2010, 21:16:58 »

Es geht ja nicht darum das denen die Bescheinigung nicht reicht, sondern darum das sie es
nicht per email sondern Post haben wollen.

Die Lösung wäre in dem Fall einfach, wie Moby vorschlägt auf der Gemeinde oder im Bürgerbüro abgeben.
Fertig.
schimmy
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« Antworten #5 am: Oktober 16, 2010, 23:29:18 »

Einfach per Post schicken das ganze, das reichen schon 0,55 Euro aus, oder eben per Einschreiben mit Rückschein, du siehst die Wahl hast du !

Arbeitslos - aber nicht machtlos! ALG II abhängig - aber nicht rechtlos!

Meine Beiträge stellen keine Rechtshilfe da, sondern sind lediglich Erfahrungswerte und meine Meinung, welche ich weiter gebe.
Ludwigsburg
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« Antworten #6 am: Oktober 18, 2010, 12:09:22 »

Einfach per Post - und dann isse nicht angekommen... Teufelchen
Und dann?
SenseOfDelight
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« Antworten #7 am: Oktober 19, 2010, 02:16:45 »

Die GEZ ist die einzige "Behörde" *räusper*, die ich mit 55-Cent-Post "beglücke" ... ist bisher immer angekommen.

Gruß von Sens'

Falls Freiheit überhaupt irgend etwas bedeutet,
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George Orwell
Ludwigsburg
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« Antworten #8 am: Oktober 29, 2010, 09:12:05 »

Glück gehabt!
SenseOfDelight
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« Antworten #9 am: Oktober 29, 2010, 10:14:12 »

Glück gehabt!

Hm ... 8 mal 2 (jeweils Antrag auf vorläufige Befreiung und Bescheid/Bescheinigung dann nachgeschickt) = 16 Mal Glück gehabt ...

Gruß von Sens'

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Dieter 66
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« Antworten #10 am: Oktober 29, 2010, 10:16:45 »

Hm ... 8 mal 2 (jeweils Antrag auf vorläufige Befreiung und Bescheid/Bescheinigung dann nachgeschickt) = 16 Mal Glück gehabt ...

Gruß von Sens'
Bei der ARGE wird Dich und auch uns, dass Glück ganz schnell, verlassen. motz

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Sir Peter Alexander Baron von Ustinov
SenseOfDelight
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« Antworten #11 am: Oktober 29, 2010, 10:44:00 »

Dieterle  zwinki, schau' mal, was ich geschrieben hatte:

Zitat von: SenseOfDelight
Die GEZ ist die einzige "Behörde" *räusper*, die ich mit 55-Cent-Post "beglücke" ... ist bisher immer angekommen.

Dass ich das nicht mit ARGE-Schreiben mache, ist klar wie Kloßbrühe.

Lieben Gruß von Sens'


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Dieter 66
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« Antworten #12 am: Oktober 29, 2010, 11:50:35 »

Dieterle  zwinki, schau' mal, was ich geschrieben hatte:

Dass ich das nicht mit ARGE-Schreiben mache, ist klar wie Kloßbrühe.

Lieben Gruß von Sens'


Weiss ich doch.
Sagte das auch nur weil, wir einen Widerspruch an die ARGE gesandt haben.
Via normaler Post. Der ging offensichtlich, erstaunlichweise, verloren. rooopfl

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« Antworten #13 am: Oktober 29, 2010, 21:06:30 »

Mal ab von GEZ hat mir heute eine SB gesteckt, das sie ihren Kunden auch immer empfiehlt, wichtige Post direkt mit Kopie, Stempel und Unterschrift abzugeben.
Finde ich auch völlig korrekt.

Alles andere ist leider heute nicht mehr zu empfehle. Wobei ich sagen muss, das auch bei der GEZ schon das eine oder andere Schreiben............. pfeifen

Ludwigsburg
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« Antworten #14 am: Oktober 31, 2010, 15:05:18 »

tja, manche glauben anscheinend, ihnen kann das nicht passieren...bis es dann doch passiert. Aber das muß jeder selbst wissen, ob er das Risiko eingeht. ich gebs lieber im Bürgerbüro ab und laß mir da die Abgabe bestätigen... mir hat das schon die Zahlung von GEZ Gebühren trotz abgegebenem Antrag erspart.
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