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Autor Thema: Auto über die ARGE finanzieren?  (Gelesen 6590 mal)
Panthau
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« am: Januar 31, 2011, 17:44:25 »

Hallo,

ich habe schon öfters gelesen und auch in den Nachrichten gehört, daß Hartz IV Empfänger einen Laptop (als Einmalleistung ?) von der ARGE finanziert bekommen.
Nun hätte ich seit Jahren die Aussicht auf einen eigenen PKW, der mich 500€ kosten würde.
Eine Begründung, warum man als Arbeitssuchender einen PKW brauch, erübrigt sich wohl auch (jedenfals im Gegnsatz zu einem Laptop).

Kann mir jemand etwas dazu sagen? Vielleicht jemand der auch schon einen PKw als Einmalleistung (oder wie man das nennt?) von der ARGE finanziert bekommen hat?

Gruß Panthau
« Letzte Änderung: Januar 31, 2011, 17:45:09 von Panthau »
Rudi Wühlmaus
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Wissen ist Macht


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« Antworten #1 am: Januar 31, 2011, 18:06:25 »

Hallo,

ich habe schon öfters gelesen und auch in den Nachrichten gehört, daß Hartz IV Empfänger einen Laptop (als Einmalleistung ?) von der ARGE finanziert bekommen.
Nun hätte ich seit Jahren die Aussicht auf einen eigenen PKW, der mich 500€ kosten würde.
Eine Begründung, warum man als Arbeitssuchender einen PKW brauch, erübrigt sich wohl auch (jedenfals im Gegnsatz zu einem Laptop).

Kann mir jemand etwas dazu sagen? Vielleicht jemand der auch schon einen PKw als Einmalleistung (oder wie man das nennt?) von der ARGE finanziert bekommen hat?

Gruß Panthau

Was bringt denn diese  "Einmalleistung" ? Steuern (Jährlich im Voraus) , Versicherung und vor allem Kraftstoff müssen auch finanzierbar sein. deenk

Mir sollte schon mehrfach ein Auto geschenkt werden, habe aber über den Tellerrand geschaut und das Geschenk dankend abgelehnt  zwinker

 if (isset($_BRAIN['müde'])){ sleep(); } else { work(); } 
Nach über 10 Jahren Computertechnik müßten die Tastaturhersteller eigentlich gelernt haben, daß Tastaturen unten Abflußlöcher für den Kaffee brauchen.
Windoof nur beim Kunden; Ansonsten LINUX
lenny
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« Antworten #2 am: Januar 31, 2011, 18:14:41 »

Von einer Autofinanzieren durch die Arge habe ich noch  nie etwas gehört, im Gegenteil, mir hat die Arge nicht  einmal ein Darlehnen für die Reperatur gewähren, was das Ende meines Jobs bedeutete.Das niemand ein PkW finanzieren kann, sind Ammenmärchen, ich kenne genug HartzIV Emfänger die über einen Wagen verfügen!
Ich denke wie sie das finanzieren ist ihre Sache, sie können es aber!
« Letzte Änderung: Januar 31, 2011, 18:15:37 von lenny »
Linchen©
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« Antworten #3 am: Januar 31, 2011, 18:22:22 »

Von einer Autofinanzieren durch die Arge habe ich noch  nie etwas gehört, im Gegenteil, mir hat die Arge nicht  einmal ein Darlehnen für die Reperatur gewähren, was das Ende meines Jobs bedeutete.Das niemand ein PkW finanzieren kann, sind Ammenmärchen, ich kenne genug HartzIV Emfänger die über einen Wagen verfügen!
Ich denke wie sie das finanzieren ist ihre Sache, sie können es aber!

PKW, falls vorhanden zu finanzieren geht eigentlich nur, wenn die Versicherungsprozente schon sehr niedrig sind. Die Kraftfahrzeugsteuer sollte beim Erwerb eines Autos auch nicht ausser acht gelassen werden.
Wir haben einen alten Astra, der jährlich 118 EUR Steuer und 29 EUR monatl. Versicherung kostet.
Dazu kommt noch die Tankfüllung. Bei den Preisen für den öffentlichen Nahverkehr rentiert sich unser Auto schon.
Wir sind vier Personen und müssen kein Tiket für Bus und/oder Bahn zahlen.

Sprächen die Menschen nur von Dingen, von denen sie etwas verstehen, die Stille wäre unerträglich.
Anonym
lenny
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« Antworten #4 am: Januar 31, 2011, 18:29:34 »

PKW, falls vorhanden zu finanzieren geht eigentlich nur, wenn die Versicherungsprozente schon sehr niedrig sind. Die Kraftfahrzeugsteuer sollte beim Erwerb eines Autos auch nicht ausser acht gelassen werden.
Wir haben einen alten Astra, der jährlich 118 EUR Steuer und 29 EUR monatl. Versicherung kostet.
Dazu kommt noch die Tankfüllung. Bei den Preisen für den öffentlichen Nahverkehr rentiert sich unser Auto schon.
Wir sind vier Personen und müssen kein Tiket für Bus und/oder Bahn zahlen.

Natürlich, ich habe 45%, meine Versicherungskosten liegen nicht höher als Deine.
Man kann ebend nicht generell sagen, ein HartzIv Empfänger kann sich kein Auto leisten, zumal man nicht einmal weiß, hat er einen Job etc etc
Hier geht es ja ausschließlich nur um die Frage, ob die Arge ein Auto finanziert...
Panthau
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« Antworten #5 am: Januar 31, 2011, 18:50:17 »

Es geht darum, daß ich das Auto durchaus HALTEN könnte, aber eben keine 500€ für den KAUF locker machen kann.
lenny
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« Antworten #6 am: Januar 31, 2011, 18:53:55 »

Es geht darum, daß ich das Auto durchaus HALTEN könnte, aber eben keine 500€ für den KAUF locker machen kann.

Ob Dir da die Arge hilft, ist fraglich, außer vielleicht das Du das Auto für einen Job benötigst, irgendwie klar machen kannst, dass es arbeitsmässig, Arbeitssuche von Vorteil wäre,etc etc dass ist aber eine Ermessenfrage Deines/r SB.

Panthau
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« Antworten #7 am: Februar 03, 2011, 07:24:21 »

Ob Dir da die Arge hilft, ist fraglich, außer vielleicht das Du das Auto für einen Job benötigst, irgendwie klar machen kannst, dass es arbeitsmässig, Arbeitssuche von Vorteil wäre,etc etc dass ist aber eine Ermessenfrage Deines/r SB.
Ist nicht wahr? Nein, ich brauch das Auto um in Urlaub zu fahren. Ob ich den brauche: ich denke mal das ist eine Ermessensfrage.
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« Antworten #8 am: Februar 03, 2011, 08:18:52 »

könntest du zumutbar mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Job kommen, werden sie das Darlehen verweigern, ansonsten, Antrag stellen...

Sprächen die Menschen nur von Dingen, von denen sie etwas verstehen, die Stille wäre unerträglich.
Anonym
lenny
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« Antworten #9 am: Februar 03, 2011, 12:13:55 »

Ist nicht wahr? Nein, ich brauch das Auto um in Urlaub zu fahren. Ob ich den brauche: ich denke mal das ist eine Ermessensfrage.

Habe ich mir schon gedacht!
lenny
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« Antworten #10 am: Februar 03, 2011, 12:16:30 »

könntest du zumutbar mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Job kommen, werden sie das Darlehen verweigern, ansonsten, Antrag stellen...

Trotzdem bleibt es eine Ermessenfrage, oder? Der Antrag kann täglich gestellt werden, wer will jemanden daran hindern?
Adimin
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Man wird älter..... wenn man in den Spiegel guckt


« Antworten #11 am: Februar 03, 2011, 12:51:38 »

Über die Eingliederungshilfe nach SGBIII, meiner Meinung nach, kann sowohl ein Führerschein als auch ein Auto finanziert werden.
Dient ja der Verbesserung der Vermittlungschancen.

Antrag kann jederzeit gestellt werden, man muss sich aber auf einen langen Atem einstellen.
Die Argen finanzieren, wenn überhaupt nur, wenn man einen Job fest in Aussicht hat. Mit Bescheinigung des potentiellen Arbeitgebers.
Eigentlich unlogisch, denn die Vermittlungschancen verbessern sich ja nur, wenn ich noch keinen Job habe. Wenn ich schon einen fest in Aussicht habe, dann brauche ich meine Chancen auch nicht mehr verbessern.

Deshalb auch mein Spruch vom langen Atem. zwinker

Panthau
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« Antworten #12 am: Februar 03, 2011, 12:59:34 »

Die Argen finanzieren, wenn überhaupt nur, wenn man einen Job fest in Aussicht hat. Mit Bescheinigung des potentiellen Arbeitgebers.
Eigentlich unlogisch, denn die Vermittlungschancen verbessern sich ja nur, wenn ich noch keinen Job habe. Wenn ich schon einen fest in Aussicht habe, dann brauche ich meine Chancen auch nicht mehr verbessern.
Kann ich rechtlich geltend machen, daß ich von der ARGE darin unterstützt werde, meine Vermittlungschancen zu verbesseren (was durch ein Auto ja der Fall wäre)?
Den langen Atem hat man als ALGII-Empfänger doch eh schon. Wink
lenny
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« Antworten #13 am: Februar 03, 2011, 13:04:48 »

Kann ich rechtlich geltend machen, daß ich von der ARGE darin unterstützt werde, meine Vermittlungschancen zu verbesseren (was durch ein Auto ja der Fall wäre)?
Den langen Atem hat man als ALGII-Empfänger doch eh schon. Wink

Ich erlebte es als Kann-Bestimmung, verlor, weil mir das Auto, bzw die Reperatur dafür,nicht als Darlehen gewährt wurde, dadurch meinen Job!
Das ist nur meine pers. Erfahrung!
Adimin
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« Antworten #14 am: Februar 03, 2011, 13:11:55 »

Das Ganze ist wie üblich eine Argumentationssache. Sicherlich sollte die Hilfe erfolgen.
Gerade, wenn dadurch ein bestehender Job gefährdert ist, so wie bei Lenny. Da hätte ich ein wenig strenger argumentiert.

Sicherlich soll man ja alle Chancen der Verbesserung der Vermittlungstätigkeit in Anspruch nehmen.
Wobei natürlich Argen in der Stadt anders reagieren können als auf dem ländlichen Bereich.
Wo alles mit Bus und S-Bahn gut zu erreichen ist, da wird man Schwierigkeiten haben.
Aber wer z.B. als Bäcker mitten in der Nacht, wo nix fährt, 40 km fahren muss, der hat widerum gute Chancen.
Oder der Busfahrer, der Morgens die erste Tour fährt. Wie soll der sonst zur Arbeit kommen..
Weitere Argumentation wäre natürlich , das im SGBII ja auch ein Auto erlaubt ist zur Verbesserung der Vermittlungschancen. Und als Darlehn ist es ja evtl. machbar.

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