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Autor Thema: Betriebskostenabrechnung gefordert - zahle Pauschal + keine Abrechnung erhalten  (Gelesen 5246 mal)
meinnameistdas
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« am: Mai 12, 2011, 16:17:36 »

Ich habe heute ein Schreiben vom Jobcenter bekommen, in dem folgendes von mir gefordert wird:
• Betriebskostenabrechnungen 2009 + 2010
• Heizkostenabrechnungen 2009 +2010

Da ich jedoch die Nebenkosten pauschal bezahle (da eine exakte Abrechnung nicht möglich ist, und mein Vater der Vermieter ist), habe ich keine Abrechnungen erhalten.

Reicht es nun aus, dem Jobcenter mitzuteilen, dass die NK pauschal bezahlt werden, und sich die Beträge nicht geändert haben, oder muss nun extra eine Abrechnung erstellt werden ?
Rudi Wühlmaus
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« Antworten #1 am: Mai 12, 2011, 17:08:15 »

Für mich ist erstmal die Frage offen, ob die Wohnung die Du bewohnst auch auf dem Freien Markt vermietet werden würde.
Wenn ja, ist vom Vermieter (Vater) eine detailierte Betriebskostenabrechnung zu erstellen. Genauso verhält es sich mit den Heizkosten (individuelle Kaloriemeter an jeder Heizung)

Du kannst Dir sicherlich vorstellen, das die Jobcenter (ARGEN) mit "Argusaugen" gerade die Mietverhältnisse von Eltern ==> Kind betrachten.


Oder ist es ein "Untermietverhältniss" Huh? (Keine in sich abgeschlossene Wohnung)

 if (isset($_BRAIN['müde'])){ sleep(); } else { work(); } 
Nach über 10 Jahren Computertechnik müßten die Tastaturhersteller eigentlich gelernt haben, daß Tastaturen unten Abflußlöcher für den Kaffee brauchen.
Windoof nur beim Kunden; Ansonsten LINUX
meinnameistdas
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« Antworten #2 am: Mai 12, 2011, 18:06:42 »

Die Wohnung ist eine seperate (eigenständige) Wohnung, die auch auf dem freien Markt vermietet werden könnte.
Insgesamt sind in dem Haus 3 eigene Wohnungen, die z.Zt. alle von Familienangehörigen bewohnt werden.
Ist der Vermieter dazu verpflichtet (sofern bisher von keinem Mieter gefordert), eine Abrechnung zu erstellen, nur weil das Jobcenter (ehemals ARGE) eine von mir haben möchte ?!?
Die Heizkosten können garnicht exakt abgerechnet werden, da kein Heizkörper im Haus ein Kaloriemeter besitzt.
Aber ich zahle auch nur 500 EUR Heizkosten (incl. Warmwasseraufbereitung) pauschal / Jahr, was bei 41m² und den immer weiter steigenden Rohstoffpreisen wohl weniger sein dürfte, als es sonst wäre (zumal dann ja noch die mit den Kaloriemeter verbundenen Kosten dazukommen würden).
Die anderen Kosten könnten exakt abgerechnet werden (was jedoch einigen Aufwand bedeutet), und dürften dann vermutlich auch etwas höher sein, als es derzeit der Fall ist.

Die Frage ist ja auch nur, ob jetzt eine Abrechnung erstellt werden muss, oder es reicht, dem Jobcenter mitzuteilen, dass die nebenkosten unverändert sind (da sich an der Pauschale nichts geändert hat), und es keine weiteren Abrechnungen gibt.
Hase40
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« Antworten #3 am: Mai 12, 2011, 19:55:36 »

Hallo meinnameistdas

Bei einer Betriebskostenvorauszahlung verhält sich das anders, denn hier muss eine Abrechnung erfolgen. Mit einer Betriebskostenpauschale ist alles abgegolten!

schau mal was ich dazu gefunden habe und genau so hab ich's mir auch schon gedacht:
Zitat: "Betriebskostenpauschale

Soweit die Mietvertragsparteien die Zahlung einer Betriebskostenpauschale durch den Mieter vereinbart haben, gilt diese der Abgeltung der nach der Vereinbarung umgelegten Betriebskosten. Über die Pauschale wird regelmäßig nicht abgerechnet." Zitatende Ds heißt hier ist der Vermieter NICHT verpflichtet eine Abrechnung zu erstellen.

Quelle:
http://www.rechtsanwalt-rossbach.de/Betriebskosten%20Nebenkosten%20Vorauszahlung%20Pauschale%20Abrechnung%20Nachzahlung.htm

Genaus würd ich das zu Papier bringen, vom Vermieter Unterschreiben lassen und ab zum Jobcenter.

Hier gibts auch noch Info's mit §§

http://www.wohnungsanwalt.de/Wohnungsanwalt/page14/page16/page16.html
LG
Hase
« Letzte Änderung: Mai 12, 2011, 19:58:41 von Hase40 »
meinnameistdas
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« Antworten #4 am: Juni 05, 2011, 17:03:27 »

Danke für die Antworten.

Das ganze hat sich nun erledigt.
Habe für meinen Vermieter (Vater) eine Betriebskostenabrechnung für die beiden Jahre erstellt, mit genau den Werten, die ich pauschal zahle (für 2009 entsprechend auf die 7 Monate berechnet).

Habe nun Bescheid bekommen.
Für 2009 wurden 0,02 EUR, und für 2010 sage und schreibe 0,04 EUR zuviel Heizkosten gezahlt *lol*
Naja, das liegt dann wohl an der Betragsrundung für die monatlichen Beträge.

Aber zur Verteidigung des Jobcenters muss ich auch sagen, dass ich bei den anderen Betriebskosten für 2009 6,39 EUR und für 2010 10,96 EUR nachgezahlt bekomme.

Thema hat sich also für mich erledigt.
schimmy
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« Antworten #5 am: Juni 05, 2011, 20:50:16 »

Hallo meinnameistdas,

Glückwunsch zu dem Erfolg, es geht ja auch manchmal ganz anders ab und die Jobcenter zieren sich die Kosten zu Bezahlen.

Gruß Schimmy

Arbeitslos - aber nicht machtlos! ALG II abhängig - aber nicht rechtlos!

Meine Beiträge stellen keine Rechtshilfe da, sondern sind lediglich Erfahrungswerte und meine Meinung, welche ich weiter gebe.
Hase40
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« Antworten #6 am: Juni 05, 2011, 23:31:32 »

NA gugg! Respekt!
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