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Autor Thema: Darlehen Waschmaschine - Nur über einen Händler?!  (Gelesen 1492 mal)
Andreas_Stgt
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« am: April 11, 2012, 16:35:10 »

Hallo,
ich begleite ALGII Kunden  (STUTTGART) ehrenamtlich und habe einen Fall zum Thema Darlehen für eine Waschmaschine:
Kundin ist in der Grundsicherung im Alter (Sozialhilfe), jedoch wird dort so ein Darlehensantrag Analog zu ALGII laufen / gleiche Rechtsanwendung, denke ich.
Dem Antrag wurde zugestimmt, jedoch muss die Kundin diese Waschmaschine bei einem bestimmten Händler kaufen (Firma Möck, Stuttgart).
Die Stadt Stuttgart hätte einen Vertrag mit diesem Händler sodaß keine andere Beschaffungsmöglichkeit für die Kunden besteht.
Die Kundin hat daraufhin den Antrag zurückgezogen, da ihr die Maschinen dort zu teuer waren (sie war schon mal dort).

Frage:
Zumindest bei einer Beihilfe (Erstausstattung usw.), fände ich das mit der Einschränkung (Händler steht fest) noch OK.
Doch bei einem Darlehen, wo die Kundin ja jeden Cent selbst bezahlt, ist das für mich nicht nachvollziehbar.
Da der Händler, durchaus seriös, nicht unbedingt preislich mit Sonderangeboten am freien Markt mithalten kann, vom Gebrauchtmarkt mal ganz abgesehen.

Gibt es da Erfahrungen wie man so ein Darlehen Händlerunabhänig erzwingen kann ?

« Letzte Änderung: April 11, 2012, 16:37:35 von Andreas_Stgt »
Turtleman
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Beiträge: 225



« Antworten #1 am: April 16, 2012, 12:07:11 »

Hallo,

also zumindest das mit dem (von euch wohl gewollten) GEBRAUCHTkauf
ist "abzulehnen". Kostet(beim Händler) in der Regel AB 100 Euro, was
HALBWEGS vernünftiges eher 170 Euro. Und dann mit eingeschränkter
Garantie.

--------------------------------

Ich schätze mal das Amt will euch KEIN Bargeld geben, deshalb
wohl Abrechnung mit festen Vertragspartner, auf Gutscheinbasis.

Nun ist es ja so, das bei bestimmten Lebensbedindungen, bzw. bei bestimmten
Personengruppen(Asyl, etc.) auch bei Lebensmittel(n) auf Gutscheinbasis
gearbeitet wird. Sollte man dann vielleicht mal nachfragen, wie das bei Real, Marktkauf,
Kaufland und co mit Gutscheineinkauf ist..auch fürs Amt.

Denn solche Geschäfte verkaufen(bedingt) auch Elektrogroßgeräte.

Gruss
Andreas_Stgt
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Beiträge: 7



« Antworten #2 am: April 18, 2012, 18:05:06 »

Nein, es ging über einen deutlich höheren Betrag - ca. 350 Euro. (Darlehen). Das war der Dame eben zuviel. Sie möchte eine neuer gebrauchte / Sonderangebot bis max. 250 Euro kaufen.
Der genannte Händler hat gar keine gebrauchte Weisse Waren, nur ab und zu B-Ware mit optischen Mängeln.

Ich selbst  (ALG II) habe nun meinen eigenen Antrag auf ein Darlehen für einen Kühlschrank problemlos (schriftlich) bewilligt bekommen UND
das ganz ohne EInschränkungen. Sprich Geld (150 Euro) auf Konto, keine Händlerbeschränkung.
Komisch, bei der Kundin ist der Unterschied , neben anderer Sachbearbeiterin nur dass es bei ihr der Rechtskreis Grundsicherung im Alter war und es um ne Waschmaschine ging.
Habe mal den Leiter angemailt - evtl. hat die SB , trotz meinem Beisein, einen Fehler gemacht das Darlehen an einen Händler zu binden.
« Letzte Änderung: April 18, 2012, 18:07:33 von Andreas_Stgt »
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