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Autor Thema: Frage bezüglich Bewilligungsbescheid  (Gelesen 5591 mal)
schimmy
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« am: November 13, 2010, 12:49:14 »


Hallo zusammen,

habe da mal eine frage bezüglich des Bewilligungsbescheides, unser jetziger läuft noch bis zum 31.12.2010, neu Antrag wurde am 4.11.2010 gestellt und bei der Arge abgegeben, heute dann kam die Neubewilligung ab dem 1.01.2011, Bearbeitungsdauer 1 Woche, die neue Bewilligung geht nur vom 1.01.2011-28.02.2011, wie ich finde ist das ganz schön kurz, denn ich kenne es überwiegend nur mit einer Bewilligungen von 6 Monaten.

Weiß jemand von euch Rat oder ergeht es euch auch so, mit diesen kurz Bewilligungen ?


Gruß Schimmy

Arbeitslos - aber nicht machtlos! ALG II abhängig - aber nicht rechtlos!

Meine Beiträge stellen keine Rechtshilfe da, sondern sind lediglich Erfahrungswerte und meine Meinung, welche ich weiter gebe.
Rudi Wühlmaus
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« Antworten #1 am: November 13, 2010, 14:13:43 »

Hallo zusammen,

habe da mal eine frage bezüglich des Bewilligungsbescheides, unser jetziger läuft noch bis zum 31.12.2010, neu Antrag wurde am 4.11.2010 gestellt und bei der Arge abgegeben, heute dann kam die Neubewilligung ab dem 1.01.2011, Bearbeitungsdauer 1 Woche, die neue Bewilligung geht nur vom 1.01.2011-28.02.2011, wie ich finde ist das ganz schön kurz, denn ich kenne es überwiegend nur mit einer Bewilligungen von 6 Monaten.

Weiß jemand von euch Rat oder ergeht es euch auch so, mit diesen kurz Bewilligungen ?


Gruß Schimmy

Mit Wirkung vom 1.3.2011 wurde Insolvenz beantragt  zwinker

Ansonsten k.P.

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Nach über 10 Jahren Computertechnik müßten die Tastaturhersteller eigentlich gelernt haben, daß Tastaturen unten Abflußlöcher für den Kaffee brauchen.
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Adimin
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« Antworten #2 am: November 13, 2010, 14:39:06 »

Das wäre ne Idee, mit der Insolvenz, ich befürchte aber, das es doch einen anderen Sinn hat.

Es sind ja auch schon Bescheide ergangen mit Dingen, die noch nicht Gesetz sind.

Da nun es wohl nicht mehr bis zum 01.01. klappt mit dem neuen Gesetz werden sie jetzt wohl mit Monatsbewilligungen kommen, bis das Gesetz dann durch ist.

lanny
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« Antworten #3 am: November 13, 2010, 15:09:04 »

Das wäre ne Idee, mit der Insolvenz, ich befürchte aber, das es doch einen anderen Sinn hat.

Es sind ja auch schon Bescheide ergangen mit Dingen, die noch nicht Gesetz sind.

Da nun es wohl nicht mehr bis zum 01.01. klappt mit dem neuen Gesetz werden sie jetzt wohl mit Monatsbewilligungen kommen, bis das Gesetz dann durch ist.

Wie soll das denn laufen, jeden Monat einen neuen Bewilligungsantrag stellen , incl aller Unterlagen?
Haben die bei der Arge nicht zu tun?
Da tun mir die Leute mit Neuanträgen leid,wie lange werden die auf ein Ergebnis bzw auf ihr Geld warten müssen!
Fehlende Unterlagen müssen dann herhalten ,um Zeit zu gewinnen? Ich ahne Böses!
schimmy
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« Antworten #4 am: November 13, 2010, 22:55:16 »


Würde ein Widerspruch sinn machen gegen die zu kurze Bewilligung von 2 Monaten, habe bisher immer Bewilligungen von 6 Monaten und mehr gehabt.

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« Antworten #5 am: November 13, 2010, 23:54:39 »

Meiner Meinung nach nicht.
Die Dauer eines Bewilligungsbescheides können die Argen ziemlich frei festlegen.
Die 6 Monate sind eine Richtlinie, die sie gemacht haben. Aber es gibt keine Muss-Grenze, es gibt auch längere bescheide.
Oder eben kürzere.
Und im Hinblick auf die neuen Gesetze wirst Du wahrscheinlich mit einem Widerspruch nicht durchkommen.

Manche raten allerdings, das man immer einen Widerspruch einlegen sollte. Damit die dann was zu tun haben, die SB.
Das bindet aber dann nur die Arbeitskraft und wird die normale Arbeit be(ver)hindern.
Ich spreche weiß Gott nicht für die Argen, aber in Zeiten der Gesetzesänderungen wird es für uns auch schwer werden und man braucht die Entscheidungen der SB ja meistens schnell als Hilfebedürftiger.

Wenn allerdings im Februar immer noch nicht alles durch ist bei den Gesetzen und die wieder nur ein bis zwei Monate bewilligen, dann würde ich auch meckern. Für die Fehler der Regierung können die ja nicht uns leiden lassen. Das versuchen sie ja im Moment, auch wenn sie sich mit dem Vorbeugen der Überlastung bei Gesetzeskraft herausreden.

Sevi
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« Antworten #6 am: November 14, 2010, 09:46:43 »

Huhu!

vor meinem Umzug hatte ich ebenfalls die Anträge 14 - 4 Wochen neu zu stellen. Das war ganz schön nervig,
dazu sind sogar zum Teil die Anträge "verschwunden"!!! Ich hatte die mit Einschreiben geschickt, dazu hat man
mir allen Ernstes erklärt, dass es alles gut uns schön wäre, aber ich könne nicht beweisen, dass der Antrag
in dem Einschreiben war. Mir ist damals gewaltig der Kamm geschwollen! Also gib den Antrag lieber persönlich
ab und lasse es Dir schriftlich bestätigen!

Liebe Grüsse

Sevi 

"Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar." Zitat aus "der kleine Prinz"
Lalelu
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« Antworten #7 am: November 14, 2010, 10:27:58 »



Sevi,Grundsätzlich immer persönlich abgeben.
Ich halte es dabei so, daß ich sämtliche Antragsblätter u. Anlagen auf einem extra Blatt einzeln aufführe u. mir das dann quittieren lassen. So kann nicht behauptet werden, dieses, oder jenes hätte gefehlt.

Schimmy, ich muß in den nächsten Tagen auch wieder einen Bewilligungsbescheid abgeben, der alte ist wie bei dir zum 31.12.2010 abgelaufen.
Ich bin mal gespannt, was die hier verzapfen u. werde berichten.
Diese ganze Sch.... nervt total.
Kaum hat man eine Baustelle beendet, hat man die nächste am Hals.
schimmy
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« Antworten #8 am: November 14, 2010, 14:58:24 »

Hallo Lalelu,

halte uns mal auf den laufenden, wie lange dein neuer Bewilligungsbescheid geht.

Unterschiede gibt es ja immer, auch wie schon von einigen anderen Usern gesagt, wird seitens der Argen die neue Gesetzeslage abgewartet.

Schauen wir mal was kommt.


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Sevi
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« Antworten #9 am: November 14, 2010, 16:24:17 »

Huhu!

danke für den Tipp, aber ich hab nach dem Umzug hier auch immer per Post geschickt und hatte keine Probleme. Vor meinem Umzug (andere Stadt) hab ich massenweise gehabt. Da sind sogar selbst abgegebene verschwunden. Mein Anwalt klagt gerade drauf. Da kommt ein Sümmchen zusammen, weil ich lange Zeit gar nix bekommen hab. Aber Du hast Recht, sicherer ist das allemal, die Dinger selber abzugeben.

Liebe Grüsse

Sevi 

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« Antworten #10 am: November 14, 2010, 16:33:02 »

sicherer ist das allemal, die Dinger selber abzugeben.
Ich denke nicht dran.
Wir hatten einen Widerspruch gegen einen VA per Post versandt.
Der ist angeblich nicht angekommen. Und es gab einen Widerspruchbescheid
mit negativem Ausgang (weil der Widerspruch nicht angekommen sei)
Gegen diesen Widerspruchbescheid klagen wir.
Man muss das denen abgewöhnen, das sowas angeblich nicht an kommt.
Denn das Ganze: ist nicht angekommen, per Einschreiben oder, noch selber hin bringen,
kostet Zeit und Geld.
Seltsam ist, alle anderen Briefe, auf jedem Amt, kommen an.

Ich bin nicht abergläubig. So was bringt nur Unglück!!
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« Antworten #11 am: November 14, 2010, 19:00:29 »

Wie soll das denn laufen, jeden Monat einen neuen Bewilligungsantrag stellen , incl aller Unterlagen?
Haben die bei der Arge nicht zu tun?

Im Gegenteil: Folgeanträge machen da weniger Arbeit als Änderungsbescheide, v.a. wenn die Änderungen zum Nachteil desjenigen sind. Denn dann würde erst eine Anhörung nach § 24 SGB X erfolgen müssen.
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« Antworten #12 am: November 14, 2010, 20:01:06 »

Ich denke nicht dran.
Wir hatten einen Widerspruch gegen einen VA per Post versandt.
Der ist angeblich nicht angekommen. Und es gab einen Widerspruchbescheid
mit negativem Ausgang (weil der Widerspruch nicht angekommen sei)
Gegen diesen Widerspruchbescheid klagen wir.
Man muss das denen abgewöhnen, das sowas angeblich nicht an kommt.
Denn das Ganze: ist nicht angekommen, per Einschreiben oder, noch selber hin bringen,
kostet Zeit und Geld.
Seltsam ist, alle anderen Briefe, auf jedem Amt, kommen an.
Tu, was Du für richtig hälst, aber dieses Verfahren geht mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit aus, wie das Hornberger Schiessen, weil Du nicht nachweisen kannst, den Brief (und erst recht nicht den Inhalt des Briefes) abgeschickt zu haben.

Wenn ich SOLCHE Probleme bekäme, dann müsste ich wahrscheinlich nur EINMAL meine Unterlagen mit einem netten Anschreiben per Gerichtsvollzieher an die Geschäftsführung zustellen lassen - und danach isses wahrscheinlich vorbei - und die 12 € lass ich mir den Einlauf, den die Leistungsabteilung bekommen wird GERN kosten... pfeifen

Wie sieht die Zustellung per Gerichtsvollzieher aus? Ganz einfach, ich drücke dem GV die Gebühr und die Unterlagen in die Hand, der macht sich von ALLEM eine Kopie für die Akte und sollte sich der Empfänger WEIGERN da was anzunehmen, dann kann der GV den Kram aufn Fußboden legen, das ist zugestellt (=eingegangen und zu bearbeiten) und der Eingang ist GERICHTSFEST belegbar - mit Inhalt (weil Kopie) der Unterlagen.

Dopamin

Bei großen Problemen mit der "ARGE des Vertrauens" kann man sich auch an die örtliche Regionaldirektion, oder das Kundereaktionsmangement in Nürnberg wenden.

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« Antworten #13 am: November 15, 2010, 09:18:43 »

Tu, was Du für richtig hälst, aber dieses Verfahren geht mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit aus, wie das Hornberger Schiessen,
Smeil Dachte ich auch erst.
Klage wurde stattgegeben!!
Wir werden sehen.

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« Antworten #14 am: November 15, 2010, 11:12:48 »

Mein neuer Bewilligungsbescheid läuft von 1.12.2010 bis zum 31.05.2011....

von daher meine ich, liegt dies an den ARGEn, die sich ein Türchen offen halten, für den Fall, dass am 01.01.2011 das neue/umgeschriebene SGBII in Kraft tritt.

Sprächen die Menschen nur von Dingen, von denen sie etwas verstehen, die Stille wäre unerträglich.
Anonym
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