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Autor Thema: Hartz IV Regelsatz und Mehrbedarf 2012  (Gelesen 2853 mal)
schimmy
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« am: Dezember 17, 2011, 19:56:09 »

ALG II Regelsatz 2012 und Mehrbedarf

Im kommenden Jahr 2012 wird der Regelsatz für Arbeitslosengeld II (ALG II) leicht erhöht. Bis auf den Hartz IV Regelsatz für Kinder bis 5 Jahre (plus 4 Euro) und den Hartz 4 Regelsatz für volljährige Kinder bis 24 Jahre die noch zu Hause wohnen (plus acht) werden die Kinderregelsätze nicht erhöht. Die Erhöhung des Hartz IV Regelsatzes wirkt sich auch den Mehrbedarf aus.

Leichte Erhöhung der ALG II-Regelsätze 2012

Der Eckregelsatz für Alleinstehende erhöht sich nach der neuen Regelung auf 374 Euro, und für zusammenlebende und verheiratete Partner innerhalb einer Bedarfsgemeinschaft auf 337 Euro bei Anrechnung von 90 Prozent des Eckregelsatzes. Kinder bis fünf Jahre erhalten ab 2012 219 Euro, Kinder von sechs bis dreizehn Jahre erhalten 251 Euro und der Regelsatz für Kinder von 14 bis 17 Jahren erhöht sich auf 287 Euro monatlich. Für 18- bis 24-Jährige im elterlichen Haushalt Lebende und Personen dieser Altersgruppe, die ohne Zustimmung ausgezogen sind (U25 Regelung) gilt der Regelsatz in Höhe von 299 Euro.

ALG II Mehrbedarf 2012

Für besondere Lebensumstände gewährt die Bundesagentur Arbeitslosengeld II-Empfängern einen Zuschlag für einen Mehrbedarf. Dieser muss individuell beantragt werden und gilt nur bei Antragsstellung. Ab dem neuen Jahr 2012 werden die Beträge für Mehrbedarf jedoch nicht mehr gerundet.

ALG II Mehrbedarf Schwangere

Für Schwangere ab der 13. Schwangerschaftswoche ergibt sich ein Mehrbedarf von 17 Prozent der maßgeblichen ALG II-Regelleistung. Bei einem Eckregelsatz von 100 Prozent ergibt sich ein Mehrbedarf in Höhe von 63,58 Euro.

Mehrbedarf für Alleinerziehende

Für Alleinerziehende mit einem Kind unter sieben Jahren beziehungsweise mit zwei und drei Kindern unter 16 Jahren ergibt sich ein Mehrbedarf von 36 Prozent des Regelsatzes. Der Mehrbedarf für Alleinerziehende mit minderjährigen Kindern wird mit 12 Prozent des Regelsatzes pro Kind (maximal 60 Prozent des Regelsatzes) berechnet.

Nicht-Erwerbsfähige Sozialgeldempfänger

Erwerbsunfähige Sozialgeldempfänger mit Schwerbehindertenausweis mit Merkzeichen G haben Anspruch auf einen Mehraufwand von 17 Prozent des Regelsatzes.

Mehrbedarf für erwerbsfähige Behinderte

Der Mehrbedarf für erwerbsfähige Behinderte, die Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben gemäß Paragraph 33 des Sozialgesetzbuches IX erhalten, liegt bei 35 Prozent des Regelsatzes.

Mehrbedarf für eine kostenaufwendige Ernährung

Der Mehrbedarf für eine kostenaufwendige Ernährung schwankt zwischen 25,56 und 61,36 Euro. Anspruch darauf haben Hartz IV-Empfänger, die beispielsweise aus gesundheitlichen Gründen nachweislich eine cholesterinarme Kost benötigen oder auf Spezialkost wegen Diabetes angewiesen sind.

ALG II-Mehrbedarf für Warmwasserbereitung
Es besteht Anspruch auf den neu eingeführten Mehrbedarf für Warmwasserbereitung (Paragraph 12, Absatz 7, Sozialgesetzbuch II), wenn die Warmwasserbereitung dezentral in der Wohnung erfolgt, zum Beispiel mit Hilfe von Durchlauferhitzern oder Gasetagenheizungen.
Der Mehrbedarf für Warmwasser für Alleinstehende, Alleinerziehende sowie Personen mit minderjährigem Partner beträgt 8,60 Euro.
Für Partner ab 18 Jahren werden 7,75 Euro berechnet. 18- bis 24jährige Angehörige der Bedarfsgemeinschaft (entspricht volljährigen Kindern) erhalten 6,88 Euro. Für 14- bis 17-jährige Angehörige der Bedarfsgemeinschaft (entspricht Kindern oder minderjährigen Partnern) werden 4,02 Euro berechnet. Kindern im Alter von sechs bis dreizehn Jahren steht ein Mehrbedarf für Warmwasser in Höhe von 3,01 Euro zu. Für Kinder bis fünf Jahre wird 1,75 Euro angesetzt. (gr)

http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/hartz-iv-regelsatz-und-mehrbedarf-2012-6909001.php
« Letzte Änderung: Dezember 17, 2011, 19:56:50 von schimmy »

Arbeitslos - aber nicht machtlos! ALG II abhängig - aber nicht rechtlos!

Meine Beiträge stellen keine Rechtshilfe da, sondern sind lediglich Erfahrungswerte und meine Meinung, welche ich weiter gebe.
Zwergenmama
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« Antworten #1 am: Dezember 17, 2011, 21:18:27 »

für alleinerziehende mit einem 9-jährigen bleibt also alles beim alten. bis auf die 10€ erhöhung für mich. und für den miggerkram machen die so ein gewese ...
Pimpf
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Pimpf - Kein Freund des Jobcenters


« Antworten #2 am: Dezember 18, 2011, 02:36:50 »

Ja, Zwergenmama, kann man so sagen.


Du erhälst weiterhin 12 % als Mehrbedarf für Alleinerziehung von deiner Regelleistung dazu.

.....................2011................2012................Differenz
Regelsatz........364,00 Euro.......374,00 Euro.......10,00 Euro
Mehrbedarf.......44,00 Euro.........44,88 Euro.........0,88 Euro
----------------------------------------------------------
Gesamt:.........408,00 Euro........418,00 Euro.......10,88 Euro

Normalerweise, wäre der Mehrbedarf wg. Alleinerz. nicht gerundet worden bisher, dann hätte man auch im Jahr 2011 "nur" 43,68 Euro erhalten. Da aber diese Rundungsregelung gültig gewesen war, wurde dieser Betrag im kfm. Sinne halt auf 44,00 Euro aufgerundet. Die Differenz vom nicht gerundeten Betrag in Höhe von 43,68 Euro auf den ab 2012 geltenden Betrag in Höhe von 44,88 Euro würde dann schon 1,20 Euro ausmachen durch die RL-Anhebung.


Bei mir macht die Differenz zwischen den bisher gewährten Mehrbedarf in Höhe von 131,00 Euro zu dem ab 2012 gewährten Mehrbedarf in Höhe von 134,64 Euro schon einen Betrag von 3,64 Euro aus, die ich zusätzlich jeden Monat mehr habe ab Januar (zzgl. der Regelsatzanhebung um 10,00 Euro). (bin Alleinerziehend mit zwei minderjährigen Kinder unter 16 Jahre und erhalte somit auch 36 % an Mehrbedarf).

Aber diese 10,00 Euro Erhöhung im Januar wird von den Preissteigerungen in fast allen Bereichen für den tgl. Lebensbedarfes und Energiekosten etc. bereits aufgezehrt.

Z.b. die Monats-Schülerfahrkarte steigt ab Januar bei uns um 2,50 Euro im Monat an, sie kostet dann nicht mehr 48,50 Euro sondern dann schon 51,00 Euro im Monat. Und so ähnlich geht es dann auch bei anderen Sachen weiter die jetzt wieder zum Jahresbeginn mit den Preisen sich erhöhen werden.

Und in der RL für Kinder ist weiterhin nur ein Betrag in Höhe von knapp 12 Euro für den Posten "ÖPNV" vorgesehen. Somit erfolgt ab Januar mtl. eine Unterdeckung des Bedarfes vom Kind um 39,00 Euro (51,00 Euro - Anteil in RL des Kindes).

Da es auch eine Änderung im Saarland bzgl. der bisherigen Übernahme durch das Amt für Ausbildungsförderung gegeben hat, wird ab Januar auch für Sozialleistungsbezieher nicht mehr möglich sein, die Fahrtkosten sich vom Amt für Ausbildungsförderung und somit dem hiesigen Landkreis, vollständig erstatten zu lassen (nach Einreichung der benutzten Fahrkarten).

Ab Januar gibt es diese Leistungen für Sozialleistungsbezieher nur noch über das BuT-Paket im Saarland (ob bundesweit entzieht sich meiner Kenntnis). Der Antrag dafür wurde bereits Anfang November bei der zuständigen Stelle eingereicht (bei uns das Kreissozialamt). Bis dato liegt mir noch keine Antwort darüber vor, so dass ich überhaupt momentan nicht weiß, wie mein Kind ab Januar zur 16 km entfernten Schule kommen soll. Denn jeden Monat zusätzlich alleine aus der RL die notwendigen Kosten vorzulegen, ist bei mir leider wegen anderen Ausgaben die ebenfalls mtl. von mir zu tragen sind und von keinem Dritten bezuschusst oder übernommen werden, nicht mehr möglich. Ich bin bereits mtl. immer unter dem eigentlichen Existenzminimum mit meinen beiden Kinder (beide in lfd. Therapien). Betrifft Gott sei Dank nur meinen Ältesten, der jüngste besucht momentan noch die 3. Klasse der örtlichen Grundschule (aber wegen ADHS und Legasthenie scheinen sich jetzt noch zusätzliche Lernschwierigkeiten heraus zu kristallisieren, die noch abgeklärt werden müssen und eine Versetzung in die 4. Klasse momentan mehr wie fraglich ist. Aber nochmals eine Klassenwiederholung, er hatte bereits die 1. Klasse wiederholt und sich dann an der neuen Schule hier, wo er komplett neu eingeschult worden ist, gut eingelebt und die Leistungen waren Ende des 2. Schuljahres überraschenderweise ziemlich gut gewesen, können sich gravierend zusätzlich negativ auf das Kind auswirken. Die Lehrkraft und ich hatten schon gedacht, dass er den "Bogen" jetzt raus hätte und man eigentlich damit rechnen konnte, dass die Leistungen nicht wieder so gravierend abfallen würden beim Kind.). Mal abwarten was dann im Gespräch im Januar mit der Lehrkraft jetzt kommen wird. Das die Versetzung gefährdet sein wird, hatte sie mir kurz in der Schule am Freitag erwähnt und um ein Gespräch im Januar gebeten.

Antrag auf Legasthenieförderung läuft beim JA, wird aber wohl nicht kampflos von statten gehen, da bereits jetzt schon angekündigt worden ist, das man sich nicht auf eine Legastheniefördertherapie nur versteifen sollte, da es noch evtl. andere Wege gäbe das Kind zu unterstützen. Aber ich werde mich nicht scheuen eine Klage auf Legasthenieförderung zu führen wenn es darauf ankommen sollte. Denn für eine Förderschule ist das Kind zu intelligent (lt. IQ-Testung bei der zuständigen ADHS-Ärztin), dort wäre er eher mit der Zeit unterfordert als richtig gut gefordert und gefördert. Aber ich vermute das genau dieser Weg vom JA wohl mir vorgeschlagen wird. Ob das dann sowieso im Sinne und zum  Wohl des Kindes wäre, der ja hier vor Ort in Grundschule und Hort sehr gut integriert ist mittlerweile, bezweifle ich mal sehr stark. So wie ich meinen jüngsten kenne, wird er sich bei einer Umschulung auf eine Förderschule dann dort eher noch verweigern und zu einem totalen Schulverweigerer dann sich entwickeln. Das hatte ich schon mal bei ihm gehabt, als er nach der 1. Einschulung im Jahr 2008 feststellte, dass er sich anstrengen konnte wie er mochte, aber es einfach nicht mit dem lesen und schreiben lernen klappen wollte und die damalige Lehrkraft ihm auch andauernd nur Lernunwilligkeit und -faulheit unterstellt hatte anstatt meinen Verdacht aufzugreifen, das bei ihm evtl. eine Lese- und Rechtschreibschwäche vorliegen könnte, bis er halt dann aus lauter Verzweifelung nicht mehr in die Schule gehen wollte und sogar ernsthaft erkrankt war.

Im Januar ist dann eh noch die "Begutachtung" wegen meines Verschlimmerungsantrages bzgl. des Kindes beim Versorgungsamtes (zum einen wegen der seit Dezember 2010 jetzt offiziellen Diagnose "Legasthenie" (vorher nur eine LRS-Diagnose gewesen) und der stärkeren Verschlechterung seiner Sehkraft, die damals noch gar nicht bei der Antragsstellung auf Anerkennung eines GdB (Grad der Behinderung) akut gewesen war und erst danach festgestellt worden ist.).

Oh, je, bin schon wieder vom eigentlichen Thema abgekommen.

SORRY dafür.

Mache jetzt auch mal Schluß am PC und gehe zu Bett. Morgen ist ja auch noch ein Tag und die Jungs werden wohl auch wieder relativ früh (ca. 8.00 Uhr der Jüngste) auf den Beinen sein.

glg
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Rudi Wühlmaus
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« Antworten #3 am: Dezember 20, 2011, 11:08:05 »

...
Mache jetzt auch mal Schluß am PC und gehe zu Bett. Morgen ist ja auch noch ein Tag und die Jungs werden wohl auch wieder relativ früh (ca. 8.00 Uhr der Jüngste) auf den Beinen sein.

glg
Pimpf

Vielleicht solltest Du mal großzügig RUNDEN auf 10:00 Uhr  deenk

 if (isset($_BRAIN['müde'])){ sleep(); } else { work(); } 
Nach über 10 Jahren Computertechnik müßten die Tastaturhersteller eigentlich gelernt haben, daß Tastaturen unten Abflußlöcher für den Kaffee brauchen.
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Pimpf - Kein Freund des Jobcenters


« Antworten #4 am: Dezember 20, 2011, 22:37:50 »

Nö Rudi, der Kleine (10 J. - 3. Kl. Grundschule) ist tatsächlich auch an den WE bereits morgens ab 7:00 Uhr in etwa munter. Entweder er steht dann auf und geht ins WZ "spielen" (wg. beengter Wohnsituation m. Schimmelbefall usw. - würde jetzt hier den Rahmen sprengen) oder er versucht noch eine Stunde liegen zu bleiben und weckt mich dann.

Bringt wohl sein geregelter und strukturierter Tagesablauf, der für ein ADHS-Kind besonders wichtig ist, halt dann auch am WE mit sich. Werktags steht er immer so zwischen 6:30 Uhr und 7:00 Uhr auf, frühstückt und zieht sich dann an und um 7:40 Uhr verlassen wir das Haus und gehen Richtung Grundschule. Abends liegt er um Punkt 20:00 Uhr im Bett, eingeschlafen ist er dann so in etwa und je nach Tagesform bei ihm so zwischen 21 Uhr und 23 Uhr (hängt mit seiner täglichen Medikamentengabe wegen seinem ADHS zusammen).

Der Große (knapp 13) ist dagegen das genaue Gegenteil. Ein richtiger Morgenmuffel, den ich momentan werktags kaum morgens um spätestens 6:00 Uhr wach bekomme. Frühstücken möchte er überhaupt nichts (paßt mir zwar nicht, aber was soll ich dagegen machen, der hat seinen eigenen "Dick"kopf) und das Haus muss er spätestens um 6:30 Uhr verlassen um seinen Bus in die Landkreisstadt zu erwischen und von dort mit den E-Wagen (eingesetzter Schulbus des ÖPNV-Betriebes um das hohe Personenaufkommen in den normalen Linienbussen abzufangen) weiter zur 16 km entfernten Gesamtschule zu fahren. Der Unterricht beginn morgens um 7:35 Uhr für ihn dann dort.

Daher schläft er an den WE um so lieber länger (meistens bis es Mittagessen dann gibt). Ebenso ist er auch an den schulfreien Tagen eine regelrechte Nachteule geworden. Tja, wenn man den halben Tag ja verschläft, wundert mich dann dieses gar nicht mehr.

Und somit bin ich gezwungenermaßen auch an den WE, wo ich eigentlich wirklich mal bis 10:00 Uhr schlafen könnte (wenn nicht der Kleine ein Kommunionskind wäre und am Sonntag dann der Kirchgang eigentlich Pflicht wäre), relativ früh aufzustehen.

glg
Pimpf
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Lebe den Tag als wär's der Letzte


« Antworten #5 am: Dezember 21, 2011, 13:47:44 »

Ich bekomme den erhöhten RS nicht mehr vom JC.. Ab 01.01.2012 beziehe ich Grusi  Zunge2

Sprächen die Menschen nur von Dingen, von denen sie etwas verstehen, die Stille wäre unerträglich.
Anonym
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