Storch HeinarStorch Heinar
Aktive Erwerbslose in Deutschland (AEiD)

Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge
Übersicht Aktuelles Hartz IV Infobank Daily News Impressum Mitglieder Registrieren
News:


Seiten: [1]   Nach unten
  Drucken  
Autor Thema: Heizung: Ofen oder elektrisch?  (Gelesen 3574 mal)
leon berger
Normale Mitglieder
*
Offline Offline

Beiträge: 26



« am: Januar 08, 2012, 01:04:24 »

Hallo Leute,

leider bin ich noch kein Stück schlauer, was geht, und was nicht.


Ich versuchs nochmal:

- Umzug in Whg wäre genehmigt.

- Whg. hat Kaminanschluß für Ofen.

- Vermieter hat nichts gegen Ofenbetrieb,  will aber keinen Ofen kaufen.

- Vermieter will höchstens Elektro-Heizung zur Verfügung stellen, um seine Vermieter-Pflicht zu erfüllen.

- Es wäre kein Extra-Stromzähler für die Elektro-Heizung vorhanden. Wie soll präzise zwischen Strom für Whg. und Strom für Heizung unterschieden werden? Abgesehen von dem hohen Basistarif, den man durch den höheren Verbrauch hätte?

- Jobcenter soll Geld sparen, bzw. sinnvoll einsetzen. Oder nicht?

- Heizkosten für den Ofen wären mit Holz und Kohle billiger als mit einer Elektro-Heizung.

- Allerdings müßte ein neuer Ofen erstmal gekauft werden. Neu müßte er sein wegen der neuen Emissionsrichtlinien für Öfen ab 2010. Allerdings wäre der Anschaffungspreis angesichts der billigeren Betriebskosten im Vergleich zu Strom schnell wieder ausgeglichen.

- könnte das Jobcenter sagen: egal, ob Strom teurer ist, wir zahlen keinen Ofen?

- d.h. Jobcenter darf keine einmalige Beihilfe für Ofen zahlen, weil sie nur die reinen Heizkosten zahlen, aber nicht das Heizgerät, das die Kosten verursacht?

- oder hat das was mit diesem sagenumwobenem Ermessensspielraum zu tun?

- d.h. kann das Jobcenter sagen, wenn sie die Heizkosten zahlen müssen, dann wäre es  sinnvoll, auch eine Beihilfe für ein Heizgerät zu bewilligen, das niedrigere Heizkosten verursacht?
Auch wenn dies (also Heizgerät) normalerweise Sache des Vermieters ist?

Wer weiß Bescheid?


Rodentia
Team
*****
Offline Offline

Beiträge: 618



« Antworten #1 am: Januar 08, 2012, 15:00:49 »

Ich habe keinen Präzedenzfall gefunden.
Von daher kann ich nur raten - aufgrund meiner Erfahrungen - wie alle anderen bisher auch.

Das Jobcenter wird auf die Elektroheizung verweisen denn dein stärkstes Argument -
die Sparsamkeit, kann gar nicht berücksichtigt werden.
Kein Bescheid läuft länger als 6 Monate. Und nur die nächsten 6 Monate dürfen berücksichtigt werden.

Von daher sehe ich wie schon erwähnt nur die Möglchkeit eines Darlehens durch das Jobcenter, wobei die Gewährung meiner Meinung nach fraglich ist.
Oder man sucht sich eine Wohnung die sinnvoll beheizt werden kann ohne das man vorher selbst investieren muss.

Tut mir leid - ich befürchte du wirst es einfach mal versuchen müssen.

Gruß Tia.
schimmy
Normale Mitglieder
*
Offline Offline

Beiträge: 1.898



« Antworten #2 am: Januar 08, 2012, 20:53:27 »

Hallo,

es währe besser du suchst dir eine Wohnung mit Zentralheizung und gut ist.

Arbeitslos - aber nicht machtlos! ALG II abhängig - aber nicht rechtlos!

Meine Beiträge stellen keine Rechtshilfe da, sondern sind lediglich Erfahrungswerte und meine Meinung, welche ich weiter gebe.
Dream71
Normale Mitglieder
*
Offline Offline

Beiträge: 576



« Antworten #3 am: Januar 08, 2012, 23:11:06 »

Schau mal hier
Thema: Heizung: Ofen oder elektrisch?
Text:   Eine elektrische Heizung ist absolut keine Ausnahme.
Und Tausende Hartz IV-Empfänger haben keinen Extra-Zähler, um den Stromverbrauch für das Heizen zu zählen.

Wenn das Jobcenter sparen will, dann muß es selber ausrechnen was sparsamer ist.

Egal, was rauskommt:
Zuerst müßte doch ein Antrag gestellt werden und dann weiß man, was zu tun ist.
Deswegen kann man doch im Antrag begründen, warum man diesen Kaminofen und dann Brennholz lieber möchte als mit Strom zu heizen.

Das Jobcenter wird es wohl so sehen:
Der Vermieter stellt die Heizgeräte zur Verfügung und wir zahlen nur den Heizstrom.

Damit müßte das Jobcenter alles außer den Kosten im Regelsatz (für Haushaltsenergie) zahlen.
Ob es das dann auch wirklich macht, kann man nicht vorhersagen.

Gerade vorgestern noch las ich das:
http://www.tacheles-sozialhilfe.de/forum/thread.asp?FacId=1734772
Gruß Dream
Dream71
Normale Mitglieder
*
Offline Offline

Beiträge: 576



« Antworten #4 am: Januar 08, 2012, 23:25:05 »

Und noch dieses gefunden.
Ist aber keine Rechtsberatung meinerseits.
Gruß Dream
Dream71
Normale Mitglieder
*
Offline Offline

Beiträge: 576



« Antworten #5 am: Januar 09, 2012, 00:25:51 »

Sorry,hier
Wohnung ohne Heizung?
Text:   hi,
das Jobcenter hat diese Wohnung als angemessen anerkannt und den Umzug dorthin kostenmäßig zugesichert?
du schreibst...genehmigt...meinst du das so?
Liegt diese *Genehmigung* schriftlich vor?

Wenn jetzt nur der Kaminanschluss vorhanden ist und der Vermieter evtl. eine E-heizung bereitstellt...
wie wird die Wohnung denn jetzt beheizt?
Gar nicht?
Wie hat der Vormieter geheizt?

Hat der SB bei der Genehmigung nicht gelesen, was im Angebot zum Mietvertrag steht?
selber schuld.
Dann zahlt der Vermieter die Heizgeräte...und das Jobcenter den Heizstrom.
ODER was steht im MV-Angebot des Vermieters?
Abschlag für Heizkosten?...nix?

Was im Regelbedarf für die sonstige Haushaltsenergie vorgesehen ist, zahlt der Mieter aus dem Regelbedarf...
das sind jetzt ca. 29,- mtl.
basta.
einfachste Lösung.
Antrag stellen für einen Ofen... beim Jobcenter... das wird abgelehnt...also bleibt Stromheizung übrig.
Zwergenmama
Normale Mitglieder
*
Offline Offline

Beiträge: 990



« Antworten #6 am: Januar 09, 2012, 16:53:59 »

ist es eigentlich erlaubt, eine wohnung zu vermieten, die vermieterseits nicht mit heizung (in welcher form auch immer) ausgestattet ist? wenn es ein ofenrohr gibt, dann hat (zumindest m.e. nach) der vermieter auch für einen ofen zu sorgen.

was steht denn im mietvertrag drin? unter heizkosten muss irgendetwas festgehalten worden sein.

wenn du im grunde für einen ofen (anschaffung+anschluss durch den schornsteinfeger+jährliche wartungskosten+reparaturkosten) alleine aufkommen sollst, würde ich mal behaupten, die wohnung ist unter diesen umständen als nicht zumutbar einzustufen.

du kannst kein gerät anschaffen und auf deine kosten instandhalten, in algII sind für derartige ausgaben keine posten vorgesehen. heizen über e-lüfter ist unbezahlbar! der vermieter weigert sich ebenfalls und das jobcenter auch.

andere wohnung suchen, würde ich mal sagen ...
« Letzte Änderung: Januar 09, 2012, 16:54:56 von Zwergenmama »
leon berger
Normale Mitglieder
*
Offline Offline

Beiträge: 26



« Antworten #7 am: Januar 10, 2012, 23:20:38 »

Hallo,

bin ich hier im falschem Film?

Dachte (bisher) immer, das Jobcenter sei ein Kundenorientierter Service-Dienstleister für den

transparenten Dienst am sozialschwachen Bürger,

der sich an den jeweiligen Lebensumständen der Bürger orientiert, und seine Entscheidungen

danach ausrichtet.

Nun bekomme ich aber hier Ratschläge, die mich stark an eine Appeasement-Haltung gegenüber

dem Jobcenter erinnern:

ich soll dem Jobcenter doch um Himmels Willen keinen Kummer bereiten und meine

Lebensumstände doch bitteschön

an den Vorgaben und Maßstäben des Jobcenters orientieren und anpassen.

Und soll doch lieber eine andere Wohnung suchen, damit  nur ja keine Probleme mit oder für das

Jobcenter entstehen. So werden sicher  keine Veränderungen, Verbesserungen vom Jobcenter zu

erzielen sein.

Vielleicht sollten diese schlauen Ratgeber mal darüber nachdenken, daß eine Whg. nicht nur aus

qm, Miete, und Heizung besteht?

Sondern auch aus dem gesamten Umfeld (grün oder Beton), Nachbarschaft, Garten vorhanden oder

nicht, Tierhaltung möglich oder nicht, usw.

Nehmen wir an, daß der Umzugswillige froh ist, eine Whg. gefunden zu haben, in dem es überhaupt

noch möglich ist,

einen Ofen anzuschließen. Was bei normalen Mietwohnungen schon zur Seltenheit geworden ist.

Kann es sein, daß seitens der Politik generell zum Energiesparen aufgefordert wird, das Jobcenter

dagegen das

Geld unsinnigerweise für unökologischen energieverschwendenden Strom verpulvern darf??

Also doch BananenRepublikDeutschland?

Besser gleich auswandern?
Dream71
Normale Mitglieder
*
Offline Offline

Beiträge: 576



« Antworten #8 am: Januar 11, 2012, 00:38:54 »

Kundenorientierter Service-Dienstleister,die JB.Sag mal wo lebst du eigentlich.
Nach SGB II § 23 müssen Erstausstattungen übernommen werden.
Dazu zählt auch eine angemessene Heizung. Wenn die Wohnung keine Heizquelle hat und der Vermieter dazu nicht verpflichtet ist, muss das JC die Anschaffung bzw. den Einbau einer Heizung bezahlen.
Danach natürlich auch die "angemessenen" Heizungskosten (die in den KdU meistens festgelegt sind).
Für eine Elektroheizung werden die Kosten übernommen, wenn mit einem Zwischenzähler die Heiz- und allgemeinen Stromkosten nachgewiesen werden können.

Es ist richtig, dass die Anschaffung eines Ofens auf Dauer billiger ist. Da kommt es auf die Argumentation und die Intelligenz des Sachbearbeiters an.
Wenn das JC die "Vermieterlösung" mit Elektroheizung will, muss mindestens der Zwischenzähler für den Heizstrom übernommen werden.
Zumal müsstest du ja wissen was in deinem Mietvertrag steht.
Ich würde keine Wohnung anmieten welche mit Strom beheizt wird.Auf dauer viel zu teuer.
Also ist der Rat, suche die eine andere Wohnung bestimmt nicht falsch.
Gruß Dream
Rodentia
Team
*****
Offline Offline

Beiträge: 618



« Antworten #9 am: Januar 11, 2012, 19:13:22 »

Hi,
das ist jetzt der zweite Thread in dem du nicht hörst was du hören willst. Tut mir leid.

Nein, du sollst das Jobcenter ganz sicher nicht beschwichtigen.
Aber aus deren Warte sieht es nun mal so aus: Wohnung hat Elektroheizung = alles geschwätzt.

Und nochmal für die unaufmerksam lesenden....
Es geht NICHT darum ob sich ein Ofen in bälde ammortisiert und in welchem Umfeld du wohnen willst solange du die Mietobergrenzen beachtest - denn laut Jobcenter bist du nur 6 Monate in Bezug, dannach eben nicht mehr.
Denn länger läuft dein aktueller Bescheid nicht, und der ist nun mal Maßgebend.

ALG2 ist offiziell nicht für "lebenslang" ausgelegt. Nicht mal für Jahrelang. Sondern Übergangsweise bis du dir
wieder mit deiner Hände Arbeit selbst helfen kannst.
Deshalb KANN es das Jobcenter gar nicht interessieren ob sich ein Ofen in 2 Jahren rechnet oder nicht.

Das hat nichts mit meiner Einschätzung von Sparsamkeit zu tun.
Sondern mit der aktuellen Gesetzgebung.
Und weißte was, das ich die schwachsinnig finde hat nichts damit zu tun das ich mich unterwerfe oder versuche den "Tiger" zu beschwichtigen.

Kundenorientierter Service-Dienstleister 
Wo denn das?

Und natürlich MUSST du dir keine andere Wohnung suchen.
Nimm die. Ich persönlich kann auf die sich abzeichnenden permanenten Zickeren und die damit verbundenen Klagen verzichten. Aber es gibt Menschen die fühlen sich dadurch motiviert und beflügelt.
Jeder muss selbst wissen was er sich zumuten kann oder eben auch nicht.
Beides ist gleichermaßen berechtigt.
Gruß Tia.
Dream71
Normale Mitglieder
*
Offline Offline

Beiträge: 576



« Antworten #10 am: Januar 11, 2012, 19:26:06 »

Ja Tia,oder man Trollt sich.
Gruß Dream
leon berger
Normale Mitglieder
*
Offline Offline

Beiträge: 26



« Antworten #11 am: Januar 11, 2012, 20:26:28 »

Wenn das JC nun partout keine Beihilfe für den Ofen zahlen darf (wg des Halbjahreslimits),

dann müßte der Umzugswillige sich eben nach einem günstigem gebrauchtem Ofen umsehen.

Diese Option scheint mir pragmatischer zu sein, als der Tip, doch besser gleich eine andere Whg zu

suchen.

Gäbe es denn da Unterschiede bezüglich der Pauschalsätze für Heizkosten?

Oder wäre der monatliche Zuschuß für Kohle/Holz oder Strom identisch.

Und zwar das ganze Jahr über, oder nur im Winter?
Dream71
Normale Mitglieder
*
Offline Offline

Beiträge: 576



« Antworten #12 am: Januar 11, 2012, 20:48:12 »

Da mache dich mal klug was für deine Region gezahlt wird.
Einfach googeln.
Gruß Dream
leon berger
Normale Mitglieder
*
Offline Offline

Beiträge: 26



« Antworten #13 am: Januar 11, 2012, 22:30:58 »

Weiß jmd, ob es Unterschiede in den Heizkostenpauschalen gibt für Ofen und Strom?

Speziell für NRW.

Wie wird die Heizpauschale  berechnet bzw. ausgezahlt: nur für die Wintermonate oder fürs ganze Jahr?
Seiten: [1]   Nach oben
  Drucken  
 
Gehe zu:  

Powered by MySQL Powered by PHP Powered by SMF 1.1.11 | SMF © 2006-2009, Simple Machines LLC Prüfe XHTML 1.0 Prüfe CSS
Seite erstellt in 0.162 Sekunden mit 21 Zugriffen. (Pretty URLs adds 0.076s, 2q)
© Design 2010 - 2018 by Rudi Wühlmaus