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Autor Thema: Widerspruch oder Überprüfungsantrag? Einkommemnsanrechnung  (Gelesen 1526 mal)
ST76
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« am: Dezember 02, 2012, 15:58:26 »

Hallo,

Meine Partnerin hatte im Oktober erstmals ein Einkommen von über 1200€ brutto, Zufluß im November. Hab mir eine Exelltabelle für die Berechnungen/Anrechnung erstellt. Bis zur Anrechnung vom Einkommen bis September (immer unter 1200€ brutto) hat meine Berechnung immer mit der vom JC übereingestimmt, nur bei der Anrechnung vom Oktobereinkommen nicht. Nach mehrmaligen nachrechnen hab ich dann mal den Differenzbetrag von meiner und der Berechnung vom JC ermittelt. Siehe da, der Differenzbetrag, entspricht genau dem Freibetrag, welcher sich aus den 10% für 1200 bis 1500€ brutto ergeben würde.
Ich schlußfolgere daraus, dass das JC einfach vergessen hat den Freibetrag von 10% für 1200 bis 1500€ brutto anzurechnen.

Nun stellt sich die Frage, einen Widerspruch zu stellen oder doch lieber ein Überprüfungsantrag.

Danke Sven
Adimin
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Man wird älter..... wenn man in den Spiegel guckt


« Antworten #1 am: Dezember 02, 2012, 21:31:09 »

Da die 4 Wochenfrist für einen Widerspruch wohl schon abgelaufen sein dürfte empfiehlt sich ein Überprüfungsantrag.
Der kann  immerhin innerhlb eines Jahres gestellt weren.

Dopamin
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« Antworten #2 am: Januar 24, 2013, 12:43:49 »

Da die 4 Wochenfrist für einen Widerspruch wohl schon abgelaufen sein dürfte empfiehlt sich ein Überprüfungsantrag.
Der kann  immerhin innerhlb eines Jahres gestellt weren.

Adimin,

ich weiss ja, dass da was geändert wurde, gilt das NUR für Leistungen nach dem SGB II? Der §44 SGB X sagt immer noch unter Abs. 4:
Zitat
(4) Ist ein Verwaltungsakt mit Wirkung für die Vergangenheit zurückgenommen worden, werden Sozialleistungen nach den Vorschriften der besonderen Teile dieses Gesetzbuches längstens für einen Zeitraum bis zu vier Jahren vor der Rücknahme erbracht. Dabei wird der Zeitpunkt der Rücknahme von Beginn des Jahres an gerechnet, in dem der Verwaltungsakt zurückgenommen wird. Erfolgt die Rücknahme auf Antrag, tritt bei der Berechnung des Zeitraumes, für den rückwirkend Leistungen zu erbringen sind, anstelle der Rücknahme der Antrag.

Dopamin

Bei großen Problemen mit der "ARGE des Vertrauens" kann man sich auch an die örtliche Regionaldirektion, oder das Kundereaktionsmangement in Nürnberg wenden.

Sorgen wir dafür, dass sie nicht arbeitslos werden...
Adimin
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« Antworten #3 am: Januar 24, 2013, 17:05:51 »

Leider ist das im SGBII nur noch 1 Jahr der Fall.
Es wurde extra nur für Hartzer auf 1 Jahr gesenkt.
Das "Pack" soll sich ja nicht zu lange beschweren können und auch noch Recht bekommen. pfeifen Mrgreen schlagk zwinker

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