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Autor Thema: Zeitarbeitsfirma zwingt mich zu Vermiitlungsgutschein. Ist das rechtens?  (Gelesen 2840 mal)
krieg
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« am: Mai 15, 2012, 12:47:07 »

Hallo liebe Mitebetroffene,

im zuge meiner verpflichtung mich bewerben zu müssen, bekam ich heute eine email von einer zeitarbeitsfirma mit folgenden inhalt:
------------------
vielen Dank für die Zusendung Ihrer Bewerbungsunterlagen deren Erhalt wir hiermit bestätigen möchten.
Nach erster Sichtung können wir sagen, dass Ihr Profil sehr vielversprechend aussieht.
Um jedoch jetzt zielgerichtet arbeiten zu können, benötigen wir von Ihnen noch folgende Unterlagen:
- die unterschriebene Vermittlungsvereinbarung
- den vollständig ausgefüllten Bewerberbogen.
Die Vermittlungsvereinbarung muss getroffen werden um 2 wichtige Punkte zu regeln:
1. Wir verpflichten uns auf der Grundlage des Vermittlungsgutscheins kostenlos für Sie tätig zu werden.
2. Laut Datenschutzgesetz dürfen wir Ihre persönlichen Daten in Form eines Profiles nur mit Ihrer Unterschrift an die möglichen Arbeitgeber weiterleiten.
Der Bewerberbogen rundet Ihre Angaben aus dem Lebenslauf ab und erlaubt es uns eine zielgerichtete Auswahl ihrer möglichen Arbeitsstellen vorzunehmen.
Aus diesem Grund haben wir den Bewerberbogen und den Vermittlungsvertrag gleich als Dokumente dieser Mail beigefügt.
--------------------------

ich möchte dieser firma aber keine vermittlungsgutschein zu kommen lassen.
die haben meine bewerbungsunterlagen und wenn sie der ansicht sind, eine passende arbeit für mich zu haben, können sie mich gerne zu einem vorstellungsgespräch vorladen.
alles andere möchte ich jedoch nicht.
bin ich rechtlich jetzt dazu verpflichtet, mit dieser firma einen vermittlungsvereinbarung einzugehen und denen einen vermittlungsgutschein zu kommen zu lassen?
für mich persönlich hört sich das eher nach einer dreisten masche an um sich zu bereichern.
ich finde diese verhalten auch sehr unseriös.

Ich bitte euch alle in dieser Frage um Hilfe.

Grüße

krieg
Rudi Wühlmaus
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Wissen ist Macht


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« Antworten #1 am: Mai 15, 2012, 19:25:29 »

ist das ne Zeitarbeitsfirma oder ein privater Vermittler ?


 if (isset($_BRAIN['müde'])){ sleep(); } else { work(); } 
Nach über 10 Jahren Computertechnik müßten die Tastaturhersteller eigentlich gelernt haben, daß Tastaturen unten Abflußlöcher für den Kaffee brauchen.
Windoof nur beim Kunden; Ansonsten LINUX
krieg
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« Antworten #2 am: Mai 15, 2012, 20:21:57 »

Gute Frage...

die nennen sich selbst wohl: "Personalservice"...

Gruß
krieg
Hase40
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« Antworten #3 am: Mai 17, 2012, 13:33:30 »

Das Original des Vermittlungsgutscheins benötigt der private Arbeitsvermittler erst nach der Arbeitsaufnahme des Vermittelten, um den Antrag auf Auszahlung nach 6 Wochen Beschäftigungsdauer stellen zu können. Jeder Arbeitsvermittler bekommt vorab nur eine Kopie des Original-Vermittlungsgutscheins.

Hase
Zwergenmama
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« Antworten #4 am: Mai 17, 2012, 17:07:09 »

ich würde dem ehrlich gesagt so wenig wie nur irgend möglich in die hände geben. wenn der erst einmal deinen original-gutschein hat ... wer weiß, wo der dich unterbringt, da steckst du ganz schnell in "schwierigkeiten". zudem liegt hase mit seiner antwort vollkommen richtig!

bis auf den bewerberbogen würde ich NICHTS unterschreiben, ansonsten kann der mit dir machen, was er will.
« Letzte Änderung: Mai 17, 2012, 17:08:35 von Zwergenmama »
krieg
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« Antworten #5 am: Mai 17, 2012, 21:52:28 »

Hab mich jetzt mal einwenig erkundigt und das ganze sieht wohl so aus:

miese, dreiste masche, mehr nicht.
man bestimmt selbst, ob man einem privaten arbeitsvermittler und sowas sind die scheinbar, einen vermittlungsgutschein zu kommen lässt.
das ist dann nämlich ein vermittlungsvertrag und in deutschland herrscht immer noch vertragsfreiheit. es gibt keine gesetzliche grundlage nach der man zu einem vermittlungsgutschein verpflichtet wäre.
meiner meinung nach, versuchen die zu suggerieren, das man dies tun müßte, um mit einem kasse zu machen.
in anderen fälle über die ich gelesen habe, hat man die leute nur so lange in irgendeinen abzockjob gesteckt, wie der vermittlungsgutschein gültigkeit hatte. danach saßen sie wieder auf der straße.
von mir bekommen die nichts.

Gruß
krieg
Turtleman
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« Antworten #6 am: Mai 21, 2012, 13:34:19 »

Hallöchen,
..hast Du dir das "Angebot" selber gesucht ??

KONKRETE(s) Stellenangebot als Mauer, Tischler, Altenpfleger, Koch, etc.pp ??

WENN das ein konkretes Gesuch war, auf das Du dich gemeldet hast, so
geht das mit dem "Verlangen" der Firma wohl "eher nicht".

Hört sich nämlich nach POOL an, und außerdem hätte man bei dem
Angebot in der Anzeige gleich auf den Vermittlungsgutschein hinweisen
MÜSSEN.

ALLERDINGS ; Wenn Dir das "Angebot" vom Jobcenter(mit Rechtsbelehrung)
zugeschickt wurde, kommste da so einfach nicht raus.....

Wenn die Firma bei Dir nochmals nachfragen sollte(oder Sie "meckern"), dann
muss man "überlegen".....

Eventuell ist ja Dein Amt gegenüber einem Vermittlungsgutschein NEGATIV
eingestellt, KÖNNTE man der Firma dann EVENTUELL so mitteilen(dann sind die
erst richtig sauer *g*). Auch in Verbindung mit der Poolgeschichte KÖNNTE
das Jobcenter "no" sagen.

Mit diesem "Wissen"(Jobcenter lehnt eher ab), KÖNNTE man der
Firma auch "neutral" schreiben, das ein Vermittlungsgutschein beantragt
wurde, und man sich dann wieder meldet......

Gruss
krieg
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« Antworten #7 am: Mai 21, 2012, 17:25:08 »

Hallo Turtleman!

Zitat
KONKRETE(s) Stellenangebot als Mauer, Tischler, Altenpfleger, Koch, etc.pp ??

WENN das ein konkretes Gesuch war, auf das Du dich gemeldet hast, so
geht das mit dem "Verlangen" der Firma wohl "eher nicht".

das war eine konkrete stelle, die ich mir im rahmen meiner verpflichtung mich bewerben zu müssen, aus einem stellenmarkt selbst ausgesucht habe. ich habe mich nur auf die besagte konkrete stelle beworben und auf sonst nichts.
da stand auch nichts von einem vermittlungsgutschein, zumindest nichts, was für mich sichtbar gewesen wäre.

die haben mir einen richtig personalisierten vermittlungsvertrag geschickt, den ich unterschreiben sollte, damit die einen vermittlungsgutschein ergattern und mit mir kasse machen können.
unseriöser geht es kaum noch.
ich habe das auch dem jc mitgeteilt und auch die meinten, das die keinen einforderbaren anspruch auf einen vermittlungsgutschein hätten.
das habe ich auch so weiterkommuniziert und gleichzeitig auch der weitgabe meiner persönlichen daten widersprochen (ich traue denen nicht!).
seither kam nichts mehr von dieser feinen firma. für mich persönlich sind das unseriöse abzocker.
da man aber verpflichtet ist sich zu bewerben (egal ob es in der jeweiligen persönlichen situation sinn macht oder nicht /krankheit/gesundheitliche einschränkungen usw) und auf den stellenmärkten fast nur noch zeitarbeitsfirmen vertreten sind, kann man scheinbar leicht an schwarze schafe geraten...

Gruß
krieg
« Letzte Änderung: Mai 21, 2012, 17:40:52 von krieg »
Adimin
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Man wird älter..... wenn man in den Spiegel guckt


« Antworten #8 am: Mai 23, 2012, 11:29:06 »

Nun, es gibt ja auch schwarze Schafe unter den Zeitarbeitsfirmen oder Personalvermittlern. pfeifen

Es gibt ja Firmen, auch in der Zeitarbeit, in denen werden Mitarbeiter fest eingestellt, um einen festen Stamm zu haben und bei schnellen Aufträgen nicht erst lange suchen zu müssen. (Ich kenne tatsächlich so eine Firma keine Ahnung  )
Die kriegt dann natürlich keinen Vermittlungsgutschein, kann aber andere Förderungen als Arbeitgeber bekommen.

Eine Anzeige auf eine bestimmte Anstellung , wo ein Vermittlungsvertrag herauskommen soll, das sieht für mich streng nach Abzocke aus.
Das sollte meiner Meinung nach auch so gekennzeichnet sein.

Hier in Deinem Falle sollte das JC nichts mit zu tun haben und ich würde denen auch weder eine Unterschrift, noch irgendwelche Daten , geschweige denn einen Vermittlungsgutschein geben.

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