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Autor Thema: Der Sozialbetrug “Bürgerarbeit”!  (Gelesen 5976 mal)
Adimin
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Man wird älter..... wenn man in den Spiegel guckt


« am: Juli 15, 2010, 22:28:39 »


Der Sozialbetrug “Bürgerarbeit”!

Ein paar Fakten über die Bürgerarbeit sollte an dieser Stelle schon einmal zur Diskussion gestellt werden dürfen, Frau von der Layen will  36.000 Menschen zur Bürgerarbeit verpflichten, ein Ablehnen dieser Bürgerarbeit soll es laut Ursula von der Layen nicht geben, wer die Bürgerarbeit verweigert, dem soll der Hartz IV Regelsatz auf Null gekürzt werden

Mit der Bürgerarbeit sollen also 36.000 sozialversicherungspflichtige Jobs geschaffen werden. Die Vergütung beträgt in der Regel zwischen 657 und 900 Euro brutto. Das bedeutet, von dem Betrag werden noch einmal Steuern, Renten- und Krankenkassenbeiträge abgezogen. Von dem Rest muss dann Miete, Heizung, Strom und der Lebensunterhalt beglichen werden, also es kann gar weniger werden, als zuvor. Und nun muss man auch wissen, dass der Heizkostenzuschuss nicht mehr gewährt wird, da man ja in einem sozialversicherungspflichtigen Job integriert ist, und nur Hartz IV Empfänger die kompletten Heizkosten erstattet werden.
Das bedeutet in letzter Konsequenz das mit diesen Bruttobetrag auch die kompletten Heizkosten finanziert werden müssen.

Den Job kann man auch nicht so einfach kündigen, was im übrigen die heutigen Arbeitnehmer  selbst  mit ordentlichen Tarifverträgen auch nicht mehr ohne weiteres können, denn sie bekommen eine Sperre von drei Monaten verhängt, in denen sie keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld I haben.

Aber nun kommen wir zum wesentlichen, zum Kostenfaktor Bürgerarbeit.

Das dreijährige Projekt ” Bürgerarbeit” wird mit insgesamt rund 1,3 Milliarden Euro gut zur Hälfte vom deutschen Staat (690 Millionen Euro) und zum anderen Teil vom Europäischen Sozialfonds finanziert.

Nun wollen wir doch mal rechnen: 36.000 Menschen werden von diesen 1,3 Milliarden Euro drei Jahre lang finanziert. 12.735 Euro pro “Bürgerarbeiter”. Macht im Monat 1061 Euro. Wovon der “Bürgerarbeiter” laut von der Leyen aber nur 900 Euro (Brutto) erhält,
die Differenz von immerhin 161 Euro pro Mann und Monat versickern  in unsaubere  Kanäle, dies sind immerhin 197 Millionen Euro.

Doch nun kommt der eigentliche Clou, denn diese 36.000 Arbeitslose werden die ganze Zeit so oder so aus dem üblichen dafür vorgesehenen Sozialbudget finanziert, und daran ändert sich nichts, die Gelder fließen weiterhin an die entsprechenden Stellen.

Denn der Bundeshaushalt hat den Zuschuss für die Bürgerarbeit als Mehrbelastung deklariert, wie kann es denn eine Mehrbelastung sein, doch nur wenn doppelt gezahlt wird?!

Na dämmert es einigen langsam?

Quelle und lesen: link

Lalelu
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« Antworten #1 am: Juli 16, 2010, 00:26:53 »



Das ist doch mal was, was man an div. Stellen liegen lassen , oder verteilen könnte.  thumppup

Nicht zu lang u. für jeden eigentlich verständlich
Katinka
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« Antworten #2 am: Juli 19, 2010, 18:12:07 »

Ja. Wäre eine gute Aufgabe das in Flugi-Größe leicht verständlich zu übersetzen und die Bevölkerung dann aufzuklären, dass sich da wieder die Kommunen und der lokale Polit-Klüngel, sowie wahrscheinlich die üblichen Träger daran bereichern werden, anstatt dass etwas von dem Geld tatsächlich bei den Armen ankommen wird.

Kann man nicht gleich beim Europäischen Soziafonds den Betrug melden, wenn sich das tatsächlich so gestalten sollte, dass Gelder in dunkle Kanäle verschwinden? Und gleichzeitig um Transparenz bitten, es muss unbedingt geklärt werden, wie und wo Rechenschaft über die erhaltenen Gelder abgelegt werden muss und wie die Bürger Einsicht darüber haben können, wie die Gelder verwendet werden.

Ebenso muss geklärt werden, dass bei Bürgerarbeit die Leute finanziell nicht schlechter gestellt sein dürfen als bei Hartz IV, es gibt doch das Recht auf eine Grundsicherung und wenn z.B. die Rente nicht reicht, kann doch auch aufgestockt werden.

Zusätzlich dazu sollte man darauf verweisen, dass das Ersetzen von regulärer Arbeit durch EEJ, unbezahlte Praktika, ZAF und durch andere subventionierte Arbeit (U25, Ü50) das soziale Netz für alle Bürger abschafft. Die Leute müssen sich klarmachen, dass jeder draußen ist, der ein Kind alleine aufzieht oder der mal ne ernsthafte Krankheit erwischt, und das ist so gut wie jeder ab einem gewissen Alter. Dass das nicht nur faule, mit Bier und Chipstüte vor der Glotze verblödende Drückeberger sind, sondern es wirklich jeden treffen kann und zwar ganz schnell.

Bin gerne bereit für ne Zusammenarbeit, Think-Tank-mäßig, zusammen fallen einem bestimmt ganz gute Formulierungen ein. Kann man ja mal nen Thread deswegen aufmachen, um einige Flugis zu solchen Themen herzustellen, paar grafisch Begabte machen sicher auch gerne mit.
Kann man dann auf Ämtern und sowieso überall in der Stadt verteilen, wo man auf verunsicherte Mittelschicht stößt, die auch schon so langsam das Diskutieren anfängt, es dämmert halt den Intelligenteren unter ihnen auch schon, dass sie wahrscheinlich die nächsten Hartzer sind mit bisschen Pech.
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