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Autor Thema: Wem "gehören" die Unterlagen ??  (Gelesen 9841 mal)
Turtleman
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« am: November 19, 2010, 02:19:43 »

Hallöchen mal wieder,

Ich hoffe, ich stelle meine Frage halbwegs in der richtigen Rubrik.

Bezüglich einer vom Amt beauftragten Untersuchung sind dem beauftragten
Arzt von meiner Seite her Unterlagen zugeleitet worden.

Erstes Problem;
Diese Unterlagen sind leider bei der Beurteilung nicht berücksichtigt worden.

Zweites Problem;
Ich hätte gerne UNABHÄNGIG von dem ersten Problem meine Unterlagen wieder
zurück. Welche rechtlichen Möglichkeiten habe ich dazu ??

Und (nochmals) zum ersten Problem;
Wie gehe ich am besten gegen das Gutachten vor ?? Den ARZT anzeigen, oder
das Amt (SB), bzw. nur gegenüber dem Amt Wiederspruch einlegen ??

Gruss
Rudi Wühlmaus
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« Antworten #1 am: November 19, 2010, 10:41:31 »

Ich hoffe, dass Du die Unterlagen nicht im Original  ausgehändigt hast.

 if (isset($_BRAIN['müde'])){ sleep(); } else { work(); } 
Nach über 10 Jahren Computertechnik müßten die Tastaturhersteller eigentlich gelernt haben, daß Tastaturen unten Abflußlöcher für den Kaffee brauchen.
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Dieter 66
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« Antworten #2 am: November 19, 2010, 11:06:48 »

.

Zweites Problem;
Ich hätte gerne UNABHÄNGIG von dem ersten Problem meine Unterlagen wieder
zurück. Welche rechtlichen Möglichkeiten habe ich dazu ??
Ich habe das so verstanden, dass Du Deine Unterlagen zur Verfügung gestellt hast
und zwar leihweise, vorübergehend?
Dann gehören sie definitiv Dir. Und, Du hast jedes Recht sie zurück zu fordern.
Zitat
Und (nochmals) zum ersten Problem;
Wie gehe ich am besten gegen das Gutachten vor ?? Den ARZT anzeigen, oder
das Amt (SB), bzw. nur gegenüber dem Amt Wiederspruch einlegen ??
Ich würde schriftlich, klar Stellung dazu nehmen. Und drauf hinweisen, dass das
Gutachten falsch ist/mangelhaft.
Dann einen Facharzt für Arbeitsmedizin konsultieren. Untersuchen lassen und
Situation klar machen.


Ich bin nicht abergläubig. So was bringt nur Unglück!!
Sir Peter Alexander Baron von Ustinov
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« Antworten #3 am: November 19, 2010, 11:48:58 »

Punkt 2 war ja schon abgehandelt. Deine Unterlagen, Deine Rückgabe. zwinker

Punkt zwei wird umfangreicher.
Du hast ja wohl einen Untersuchungsbericht oder einen Bescheid bekommen.
Das steht Dir ja zu, das Du das Gutachten von der Argen SB bekommst. zumindest eine Kopie.
Du kannst auch über den medizinischen Dienst das komplette Gutachten anfordern.
Und dagegen legst Du dann Widerspruch ein, weil.....
...eben nicht alles berücksichtigt wurde,
...die Untersuchung nicht korrekt war,
...die Schlußfolgerungen des Dienstes nicht richtig sind,
... usw.

Sollte jetzt die Untersuchung schon etwas länger her sein, dann kannst Du auch eine neue Untersuchung beantragen. So ein Gutachten gilt ja nur 6 Monate. In der Zeit kann sich ja gesundheitlich wieder viel verändert haben. Zum Guten wie zum Schlechten.

Turtleman
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« Antworten #4 am: November 20, 2010, 01:09:32 »

Hi,

ich hatte die Unterlagen in Kopie eingereicht. Das Gutachten(Inhalt)
kenne ich bereits schon. Aber wie gesagt, die Eingereichten Ärztlichen
Unterlagen meinerseits sollte /wollte ich eigentlich auch wieder haben.

Auf der HP des ärzlichen Dienstes steht, das die Unterlagen, etc. dem
Auftraggeber gehören, wäre in diesem Falle ja das Amt.

Also brauch ich wohl §§, um dehnen entsprechend entgegen zu  treten.

Gruss
Dieter 66
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« Antworten #5 am: November 20, 2010, 10:49:30 »

Also brauch ich wohl §§, um dehnen entsprechend entgegen zu  treten.
Warum?? Sind doch nur Kopien.
Zitat von: Turtleman Heute um 00:09:32
ich hatte die Unterlagen in Kopie eingereicht.
Gut. Bekommste die zurück. Und?
Wenn sie die wieder kopiert haben?

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Turtleman
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« Antworten #6 am: Dezember 17, 2010, 04:48:00 »

Hallo,

ich nochmal.

Kann man wegen (wissentlicher) Falschbegutachtung Anzeige erstatten ??

Ist sozusagen ein Gefälligkeitsgutachten vom Arzt FÜR die Arge, damit DIE
einen Aussteuern können.

GRuss
Adimin
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« Antworten #7 am: Dezember 17, 2010, 09:58:07 »

Könntest Du schon, aber das musst Du auch beweien können.
Und da liegt mit Sicherheit das Problem.

Ein Gutachten ist eine momentane Bestandsaufnahme, die ein Arzt im guten Gewissen nach seinem Können und Kenntnisstand anfertigt.
So soll es jedenfalls sein.
Beweise nun einmal dem Arzt, das es nicht so ist.
Das würde nur durch ein Gutachten gehen, welches ein anderer Arzt erstellt. Und wenn der nun dem Vorgutachter nachweit, das er Dinge nicht aufgeführt hat, die er hätte aufführen müssen.
Dann hast Du aber noch nicht da Willentliche bewiesen. Allerhöchstens das fahrlässige.

Ist kompliziert, eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus und im Endeffekt wird die Sache eingetellt.

Auf alle Fälle könntest Du gegen das Gutachten Widerspruch einlegen und ein neues Gutachten fordern. Zur Not auch Gerichtlich.

Turtleman
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« Antworten #8 am: Dezember 17, 2010, 14:04:03 »



Ist kompliziert, eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus und im Endeffekt wird die Sache eingetellt.

Auf alle Fälle könntest Du gegen das Gutachten Widerspruch einlegen und ein neues Gutachten fordern. Zur Not auch Gerichtlich.

Hi,

Widerspruch beim Amt/und /oder beim Arzt einlegen.

Iss ja an sich kein Bescheid, steht noch nicht einmal ein Datum drauf, wann erstellt.
Adimin
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« Antworten #9 am: Dezember 17, 2010, 14:12:34 »

Eigentlich natürlich erst, wenn daraus ein Bescheid erwächst.
Das würde also bedeuten, das aus diesem Gutachten z.B. eine Aufforderung kommt, sich bei der Grusi nach SGBXII zu melden. Das mus natürlich schriftlich erfolgen.
Nun ist es aber so, das die Grusi meistens das Gutachten der Arge nicht anerkennt. Also ert einmal ablehnt. Und dann legt man Widerspruch ein und das ganze landet dann bei der Rentenversicherung. Die ist nämlich die höchte Instanz.
Und erst wenn die sagt, der Typ ist auf Dauer erwerbsunfähig, erst dann kommt Du in die Grusi und die Arge kann Zahlungen einstellen. Auf alle Fälle müßtet Du warten, bis Du etwas schriftliches erhältst.

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