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Autor Thema: Nicht jedes Hundeleben ist ein Hundeleben  (Gelesen 2078 mal)
Forumadmin
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ich guck hier nur mal so


« am: Juli 19, 2009, 17:36:38 »

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Ökovegetarisches für den aufgeklärten Konsumbürgerhund

Verglichen mit Cool Pets Paradise ist Denn's Biosupermarkt schräg gegenüber doch recht preisgünstig. Das "organic vegetarian dog food" der Marke "Yarrah" kostet 53,99 Euro. Allerdings im 15-Kilopack. In die Öko-Veggie-Kerbe schlägt auch eine Privatbäckerei aus Pulheim: Kay Klein's Hundekeks-Manufaktur backt Kekse aus Zutaten wie Vollkornmehl, Haferflocken, Honig und Möhren. Alles öko und ordentlich von Bioland zertifiziert, und alles handgemacht. Das gilt selbst beim Ausstechen der Kekse. "Keine Chemie, nur Natur pur", Pflanzen und volles Korn – genau das sei das Beste für Asta.
...

Solange der Vorrat reicht: Restefressen für die Unterschicht

Wandeln auch die vom Philosophen Wolfgang Ullrich entdeckten Konsumproleten mitunter auf vier Pfoten? Ja, sie wandeln. Denn natürlich gibt es auch Hunde, die in Hartz-IV-Familien leben. Da sind knurrende Mägen am Monatsende vorprogrammiert.

Doch eh Struppi, Hasso und Brutus ins Reichenviertel eilen, ihren Hunger zu stillen, und sei es in kannibalischer Manier, werden auch sie genährt. Von mildtätiger Hand: Längst expandiert die Tafelbewegung, die nicht mehr ganz so frische Lebensmittel einsammelt, um sie an Bedürftige zu verteilen, vom Menschen- ins Tierreich.

22 Ausgabestellen hat die Tiertafel mittlerweile etabliert, 30 weitere sind in Planung. Selbst in der als durchaus nicht arm geltenden bayrischen Landeshauptstadt sind 1.200 Hunde und andere Haustiere auf die kostenlosen Gaben angewiesen.

Menschliche Futterdiebe, die sich (was in den USA mitunter vorkommt) eigenmündig an der Billig-Chappi-Dose vergreifen wollen – sie hätten keine Chance. Da sind die Kontrollmechanismen der Tiertafel davor: Der Bittsteller muss selbst erscheinen, die eigenen Papiere sowie Herrchen oder Frauchen nebst Armutsnachweis präsentieren. Sicher ist sicher!

Doch die Tafel-Aktivisten klagen auch so: Sie stießen an ihre Grenzen. Der Bedarf nach kostenlosem Futter sei einfach zu hoch. Ein Teil der Klientel muss also hungrig nach Hause watscheln. Für die einen Delikatessen, für die anderen Restefressen – solange die Almosen reichen. Class matters!

Telepolis

Hunde und andere Katastrophen....... pfeifen

Ich kann freilich nicht sagen ob es besser wird wenn es anders wird; aber soviel kann ich sagen, es muss anders werden, wenn es gut werden soll. Georg Christoph Lichtenberg
Für Rechtschreibfehler ist meine Tastatur zuständig
Quirie
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« Antworten #1 am: Juli 19, 2009, 19:57:01 »

Ein Hunde-Imbiss......das wäre doch noch mal was...... deenk

  gassipull


LG Quirie  zwinker
« Letzte Änderung: Juli 19, 2009, 19:57:45 von Quirie »

Es hilft nichts, das Recht auf seiner Seite zu haben. Man muss auch mit der Justiz rechnen. (Dieter Hildebrandt)

Keine Rechtsberatung, dafür gibt es Rechtsanwälte !
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