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Aktive Erwerbslose in Deutschland (AEiD)

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Autor Thema: EEJ: Die wundersame Geldvermehrungsanlage...  (Gelesen 26562 mal)
Gennaio
Gast
« Antworten #30 am: Juni 28, 2007, 10:14:22 »

RA Kroll, Oldenburg - ist der gut?

Da kann ich mich niewtor nur anschliessen und für die Links danken. (Hast mir "Arbeit" abgenommen.)  daumen

Ra Alfred Kroll ist bzw. war auch mein RA und hat erfolgreich meine KdU erfochten.  Smile
fit
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« Antworten #31 am: Juni 28, 2007, 10:32:16 »


Keine Ursache ... ich war grad wach und da hab ich einfach mal ...

niewtor 

laukasius
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« Antworten #32 am: Juni 28, 2007, 11:13:02 »

Man muss aber auch sehen, dass Nachweise im Falles des Streikbrechens sehr schwer erbracht werden können, und die ARGE keinesfalls auf Seiten des Arbeitnehmers stehen wird.

Da ist es nicht allein mit einer Aufklärung getan, und ich bin überzeugt, dass die Leute mit solchen Nachweisen einfach überfordert sind.
Zudem ist eine solche Arbeitsaufnahme nur kurzzeitig und eine Auseinandersetzung wird man dem gegenüberstellen.

Da ist wieder ein gewisses Wunschdenken vorhanden, dass aber den Tatsachen unterliegen wird.

Aufklären kann man natürlich, aber ein Erfolg?
Gennaio
Gast
« Antworten #33 am: Juni 28, 2007, 22:36:38 »

Dieser Beitrag von REPORT MAINZ "Millionengrab - Wer verdient an den Ein-Euro-Jobs?" ist zwar schon etwas "älter", aber aktuell denn je.

Zitat
O-Ton, Petra Stahlberg, Ein-Euro-Jobberin:

P. Stahlberg

»Bei Hartz IV kommt ja nicht viel zusammen. Das reicht ja hinten und vorne nicht.«

Sie bekommt zu Hartz IV monatlich 150 Euro dazu. Doch was sie nicht weiß, an ihr verdient noch jemand mit. Und zwar 300 Euro zusätzlich, Monat für Monat.

Zwei Ein-Euro-Jobs, doch einer kostet den Steuerzahler fast das dreifache. Wieso? Die 300-Euro-Pauschale pro Monat kassiert bei Petra Stahlberg die GFFB, ein privater Jobvermittler. Chefin Barbara Wagner und ihr Geschäftsmodell: Die GFFB sucht für Arbeitslose Ein-Euro-Jobs im Auftrag der Arbeitsverwaltung.

160 Ein-Euro-Jobber hat die GFFB vermittelt. Die Monatsabrechnung sieht deshalb gut aus. 160 mal die Pauschale macht rund 50.000 Euro allein im April. Gezahlt von der Arbeitsverwaltung. So läuft es in ganz Frankfurt und nicht nur dort.

Quelle
Left of Life
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« Antworten #34 am: Juni 30, 2007, 00:45:12 »

Zitat
AWO möchte ihre Ein-Euro-Jobs nicht missen
Die Arbeiterwohlfahrt möchte die Ein-Euro-Jobs erhalten. Rot-Grün und Verbände wollen sie reduzieren


Die Arbeiterwohlfahrt Bremen (AWO) fordert den Erhalt ihrer Ein-Euro-Jobs. Der neue rot-grüne Senat will dagegen die Zahl der Ein-Euro-Jobs um 20 Prozent verringern und stattdessen bis zu 600 reguläre Jobs für Langzeitarbeitslose im sozialen Bereich schaffen: Die Verträge sollen maximal auf fünf Jahre geschlossen und mit 1.200-1.400 Euro vergütet werden.

AWO-Vorstand Hannelore Bitter-Wirtz bezeichnet die Ein-Euro-Jobs als "großen Erfolg": Den Jobbern sei damit eine unverzichtbare Möglichkeit gegeben, neue Arbeitsfelder kennenzulernen oder nach einer längeren Phase der Arbeitslosigkeit in ein geregeltes Berufsleben zurückzufinden. Daher solle "eine bestimmte Anzahl an Plätzen" in jedem Fall erhalten bleiben.

Weiter geht es bei der taz

Hier geht es wohl nur darum, das einträgliche Geschäft EEJ nicht zu verlieren. Es sollte inzwischen wohl selbst den Unbedarftesten klar sein, dass EEJ nur in den allerseltensten Fällen wirklich ein Sprungbrett sind. Die Einrichtung EEJ würde blitzschnell verschwinden, wenn die Arbeitgeber auf den monatlichen Obulus verzichten müssten.
Ich bin überzeugt, dass es tatsächlich nur wegen der 500,- Euro pro Jobber überhaupt möglich ist, diesen Unsinn immer weiter zu treiben. An die Erwerbslosen, die immer noch eine Chance vermuten, wird zuallerletzt gedacht.
Barney
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« Antworten #35 am: Juni 30, 2007, 04:29:26 »

Beides denke ich mal. Das Obendraufgeld und die billige Arbeitskraft. Selbst eine Küchenhilfe oder eine Pflegehilfe sind teurer. Mehr leisten sie auch nicht. Oder schaut in den Kindergärten. Auch dort leisten mittlerweile EE-Jobber Arbeit mit dem Kind. Etwas, was von ausgebildeten Erzieherinnen zu leisten sein sollte. Die kosten aber mehr.

Auch dem Arbeitslosenverband Deutschland ging es noch nie so gut wie jetzt. Ich finde das so verlogen. Auch von diesen angeblich so sozialen Verbänden. Dabei ist es schnurzepiepe welcher es ist. Denkt mal nur an das Schreiben, dass vor noch gar nicht allzulanger Zeit von den Präsidenten geschrieben wurde. Das ist doch verlogen.

Gruß Barney

Unsere Forderung:  Mindestlohn, Grundsicherung, Arbeitszeitverkürzung

Informieren Sie sich bitte selbst zu den hier behandelten Themen. Meine Beiträge spiegeln nur meine persönliche Meinung wider.
laukasius
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« Antworten #36 am: Juni 30, 2007, 10:30:29 »

Man kann praktisch jede Maßnahme der Regierung beanstanden.
Ich bin auch heute noch davon überzeugt, dass ein großer Teil der Bevölkerung immer noch nicht weiß, welch großartiges Spiel im Hintergrund abläuft und in wessen Taschen die Steuergelder klimpern.

Der Industrie kann man noch nicht einmal den Vorwurf machen, wenn unsere Parteien so freizügig mit den Geldern umgehen und jede Forderung der Arbeitgeber bereitwillig nachgeben,
Gibt es überhaupt noch den neuen Arbeitsplatz, der nicht subventioniert wird?
Der moderne Sklavenhandel.

Selbst, wenn Leiharbeit die Zukunft ist, davon ist auszugehen, ist es vollkommen unnötig, diese noch zu vergolden, da die Gewinnspannen groß genug sind.
Da werden nicht nur Agenturen großartig umgebaut, sondern der große Teil der Vermittlung abgewälzt und mehr als freizügig finanziert.
Der Bevölkerung werden die Kosten der Arbeitslosigkeit vorgegaukelt und kräftig Sand in die Augen gestreut.

Ein Wirtschaftsboom wird Leute einstellen müssen, auch ohne staatliche Unterstützung und eine Leihfirma wird auch ohne diese auskommen und nur Arbeitslose vermitteln können.

Man hat Verständnisse dafür, dass in Zeiten der Flauten der Staat unterstützend eingreift.
Während eines Aufschwunges muss aber gravierend wieder herabgefahren werden. Dem ist heute nicht mehr so. Die Subventionen werden noch weiter ausgebaut und verlieren sich in immer lächerlicheren Phrasen.

Würden diese Gelder endlich entzogen und in die Ausbildung gesteckt, dürfte es in diesem Sektor absolut kein Problem geben, weil man in Geld schwimmen würde.
Würde diese Ausbildung allerdings wirklich mit aller Kraft vorangetrieben, dann wäre das Spiel mit den Menschen vorbei und wir würden einen so guten Stand der Arbeitskraft erhalten, der kaum zu schlagen wäre.

Allerdings wird dem kurzfristigen Machterhalt der Parteien der Vorzug gegeben, Zahlenmanipulationen werden mit Milliarden unterstützt und viele Taschen gefüllt.

Wir können uns Kriege erlauben und etlichen Staaten den Aufbau der Wirtschaft finanzieren, während unsere Schiulen immer mehr verfallen, die Kindergärten mehr Aufgaben ohne fin. Mittel übernehmen sollen und der einfache Arbeiter Studiengebühren aufbringen darf.

Dabei ist es so einfach, die Augen ein wenig zu öffnen, um das schäbige Spiel zu erkennen, was getrieben wird.
Da werden monatelange Veranstaltungen im Bundestag abgehalten mit herzzerreißenden Szenen unserer Politiker, wenn es um unseren Nachwuchs oder unsere eigene Gesellschaft geht.

Der Einsatz unserer Tornados wird in Windeseile und einmütig beschlossen. Da kann unsere Kanzlerin sogar während eines Gipfels Milliönchen aus der Tasche ziehen, die doch angeblich garnicht vorhanden sind, weil unsere Kassen doch an Schwindsucht leiden.
Da geschehen noch richtige Wunder und irgendwo scheint man doch einige Goldeselchen versteckt zu haben.

Dem gilt es doch, endlich einen gewaltigen Riegel vorzuschieben und dieses Affentheater zu beenden.

Da wird mir jede Partei im Bundestag lieb, ob sie mir nahesteht oder nicht, die solches zur Sprache bringt und der Bevölkerung aufzeigt.

Da können wir jetzt hier im Foren eine ganze Liste von Dingen aufzeigen, die es eigentlich garnicht geben dürfte.
Es gibt sie, und sie alle haben das gleiche Grundübel.

Es ist an der Zeit, unseren Politikern einfach mal die Haare zu schneiden und zwar nach unserem Geschmack.













 




Barney
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« Antworten #37 am: Juli 01, 2007, 01:48:04 »

Zitat
Da wird mir jede Partei im Bundestag lieb, ob sie mir nahesteht oder nicht, die solches zur Sprache bringt und der Bevölkerung aufzeigt.

...

Es ist an der Zeit, unseren Politikern einfach mal die Haare zu schneiden und zwar nach unserem Geschmack.

 daumen daumen daumen

Gruß Barney

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Informieren Sie sich bitte selbst zu den hier behandelten Themen. Meine Beiträge spiegeln nur meine persönliche Meinung wider.
Gennaio
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« Antworten #38 am: Juli 10, 2007, 15:29:25 »

Hintergrund: Ein-Euro-Jobs in Frankfurt/Main

Nach einem kürzlich veröffentlichten Bericht des Bundesrechnungshofes von 2006 haben mindestens 25 Prozent aller bundesweit vergebenen Ein-Euro-Jobs reguläre Arbeitsplätze verdrängt. Weitere 50 Prozent sind in dieser Hinsicht zumindest zweifelhaft. »Die Linke« hat eine Anfrage an den Frankfurter Magistrat gestellt, wie viele Menschen in prekären und untertariflichen Beschäftigungsver­hältnissen bei der Stadt beschäftigt sind. In der Anfrage bringt die Partei auch eigene Erkenntnisse unter: Allein beim Grünflächenamt in Frankfurt am Main seien derzeit rund 100 Ein-Euro-Jobber beschäftigt, während gleichzeitig ebenso viele Jobs seit längerer Zeit nicht mehr besetzt worden seien. Der Rhein-Main-Jobcenter hat im Jahr 2006 insgesamt 8,3 Millionen Euro für die Finanzierung dieser sogenannten Arbeitsgelegenheiten aufgewendet.

Insgesamt 4555 Arbeitsgelegenheiten wurden 2005 bei verschiedenen Trägern eingerichtet, so die Auskunft des Magistrats. Vermutlich sei die Zahl seitdem noch angestiegen, so Hans-Joachim Viehl (Die Linke). Am besten im Geschäft mit Ein-Euro-Jobbern seien die Werkstatt Frankfurt, der Internationale Bund, der Caritas Verband, die GFFB gGmbH, das Dia­konische Werk und die Arbeiterwohlfahrt, Kreisverband Frankfurt. Bei der GEW-Tagung wurde Enttäuschung darüber laut, daß diese Organisationen sich mißbrauchen ließen, Tarifrecht zu brechen.

Auch in der Wissenschaft gibt es prekäre Arbeit. Der Frankfurter Stadtverordnete Hans-Joachim Viehl hat 2005 selber einen Ein-Euro-Job innegehabt: Als Bibliotheks- und Medienassistent. Die Stelle habe sich allerdings nach Antritt als Pförtner-Posten entpuppt. Nach Auskünften von Personalratsmitgliedern gebe es an der Universität Kassel zwischen 20 und 40 Ein-Euro-Jobs in Bibliothek und Verwaltung, in Frankfurt fünf bis sieben. Im wissenschaftlichen Bereich befürchte man hingegen den Imageschaden, so die stellvertretende Landesvorsitzende GEW Hessen, Carmen Ludwig. Nichtsdestoweniger arbeiteten Lehrbeauftragte in Hessen in Forschung und Lehre stark unterbezahlt oder sogar gänzlich ohne Entlohnung. Deshalb müsse auch gar nicht mehr auf Ein-Euro-Jobs zurückgegriffen werden. Zahlen seien darüber allerdings nicht bekannt.

Quelle: jungeWelt
Gennaio
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« Antworten #39 am: Juli 10, 2007, 15:37:40 »

Auch der Geschäftsführer der Wuppertaler ARGE Thomas Lenz (BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN) und der Wuppertaler Sozialdezernent Stefan Kühn (SPD) bevorzugen auch prekäre Arbeit die aus Steuergeldern finanziert wird.

Zitat
Das Kombilohnmodell der Arge ist jetzt vom NRW-Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales zum Projekt des Monats gewählt wurde. „Damit wurde unsere Vorreiterrolle im Land honoriert“, freute sich Geschäftsführer Thomas Lenz. Auf diesen Lorbeeren wollen sich die Wuppertaler allerdings nicht ausruhen: Bis zum Ende des Jahres will die Arge die Zahl der Kombilohnjobs von bisher 40 auf 100 Stellen ausbauen.

Das Modell ist einfach: Die Arge zahlt rund die Hälfte des jeweiligen Bruttolohns an den Arbeitgeber. Damit bekommen vormals Langzeitarbeitslose trotz Niedriglohns ein existenzsicherndes Einkommen. Der Kombilohn wird bis zu zwei Jahre gefördert und liegt im Durchschnitt bei einem Bruttostundenlohn zwischen acht und zehn Euro.

Quelle: Westdeutsche Zeitung
Gennaio
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« Antworten #40 am: Juli 24, 2007, 14:56:36 »

Arbeitsgelegenheiten: Streit um Ein-Euro-Jobs in Wuppertal

Die Hartz-IV-Empfänger machen oft viel mehr als sie dürfen, behauptet Verdi. Der Elberfelder Erziehungsverein ist empört.


Werden Ein-Euro-Jobber wirklich nur in dem Rahmen eingesetzt, wie es vorgeschrieben ist? Nach Recherchen der WZ ist das zweifelhaft – während es harsche Kritik vom Elberfelder Erziehungsvereins an der Berichterstattung gibt. Vereinsvorsitzende Evamarie Bott hat sich mit Bezug auf den Bericht: „Arge-Jobs: Fluch oder Segen“ in die Diskussion eingeschaltet und erklärte, dass Ein-Euro-Kräfte ausschließlich im hauswirtschaftlichen Bereich eingesetzt würden, zur Entlastung der Erzieherinnen, damit diese verstärkt ihren pädagogischen Aufgaben nachgehen könnten.

(...)

Nach Auskunft der Gewerkschaft Verdi habe es bereits einige Beschwerden über den Einsatz von Arge-Jobbern gegeben. Auf dem Papier werde zwar die per Gesetz vorgeschriebene Regelung festgelegt, aber die Realität sähe häufig ganz anders aus. „Wir wissen von Trägern in Wuppertal, die Arbeitsgelegenheiten auch im pädagogischen Bereich einsetzen“, sagt Grit Genster, stellvertretender Verdi-Geschäftsführerin und nennt ein konkretes Beispiel. So helfe etwa eine ausgebildete Erzieherin in einer Einrichtung als Ein-Euro-Jobber bei der Sprachförderung.

Quelle: Westdeutsche Zeitung

Anmerkung: Was mich an Verdi in Wuppertal mehr als irritiert ist die wohl offensichtlich Tatsache, dass sie sich mit dem "Instrument" MAE/EEJ arrangieren und letztlich nur die "Auswüchse" bekritteln.
Dopamin
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« Antworten #41 am: Juli 24, 2007, 15:00:23 »

Zur Anmerkung:

Vielleicht sind sie noch nicht so weit... Im Zweifel FÜR den Angeklagten...

Dopamin

Bei großen Problemen mit der "ARGE des Vertrauens" kann man sich auch an die örtliche Regionaldirektion, oder das Kundereaktionsmangement in Nürnberg wenden.

Sorgen wir dafür, dass sie nicht arbeitslos werden...
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« Antworten #42 am: August 08, 2007, 11:13:10 »

Zitat
"Ein-Euro-Jobber" setzen seit zwei Jahren Gräber und Anlagen instand

Denkmal jüdischer Friedhof: Wertvoll, aber schwer sanierungsbedürftig

Er ist zwar klein im Vergleich beispielsweise zum Westfriedhof, aber dennoch ein bedeutendes Denkmal für Magdeburg : Der Israelitische Friedhof im Fermersleber Weg. Seit 2005 wird die Sanierung der Anlage vom Magdeburger Jobcenter gefördert.

Leipziger Straße. Auf den ersten Blick sieht er romantisch aus, der jüdische Friedhof im Stadtteil Leipziger Straße. Viele Gräber dicht an dicht, zum Teil sehr alte Grabsteine aus Sandstein, ein großer Teil der Gräber ist mit Efeu bewachsen. Große Linden spenden Schatten und lassen das Sonnenlicht nur durchbrochen auf die Grabstellen fallen. Wer genauer hinsieht, stellt allerdings fest, dass viele der älteren Gräber große Schäden haben. Grabsteine müssen von Eisenstangen gestützt werden, Einfriedungen sind auseinander gefallen, Grabplatten sind verwittert.

[ ... ]

Träger der Maßnahmen sei immer die Magdeburger Synagogengemeinde, der der Friedhof gehört. " Von dort bekommen wir einen Förderantrag mit entsprechendem Konzept ", sagt Stephanie Lahmann. In den Konzepten sei ganz genau dargestellt, was saniert werden soll, beispielsweise historisch wertvolle und bedeutende Grabstellen. Einfach nur irgendeine Grabstelle herrichten lassen, das gehe nicht.

Die städtische ABM-Gesellschaft " Gise " hat die geförderten Sanierungsmaßnahmen umgesetzt. " Arbeitsbereitstellung " heißt das Programm, besser bekannt auch unter " Ein-Euro-Job ".

Quelle

Der Friedhof ist ein historisch wertvolles und wichtiges Denkmal und von daher schon eine sehr bedeutende Anlage für die Stadt Magdeburg. Wie kann dann die Arbeit dort als zusätzlich angesehen werden? Und wo bleibt die Qualifikation?
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« Antworten #43 am: August 08, 2007, 11:15:21 »

Zitat
Für einen Euro die Stunde: Hilfe für mehr Lebensqualität

Tagtäglich sind sie für die Bewohner des DRK-Betreuungszentrums " Am Wiesenpark " in Oschersleben da. Ihre Arbeit ist für die älteren Menschen eine wichtige Ergänzung zu den eigentlichen Pfl egeleistungen : Mitarbeiter, die sich im Rahmen einer Ein-Euro-Job-Maßnahme der zusätzlichen Betreuung der Heimbewohner widmen.

Oschersleben. Monika Draeger aus Oschersleben ist froh wieder eine Aufgabe zu haben. Seit Februar dieses Jahres arbeitet die 47-J ährige als Ein-Euro-Jobberin im Alten- und Pflegeheim des Deutschen Roten Kreuzes in der Puschkinstraße in Oschersleben. Zusammen mit ihren fünf Ein-Euro-Jobber-Kollegen kümmert sie sich dabei vor allen Dingen um das seelische Wohl der Heimbewohner.

Quelle
Dopamin
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« Antworten #44 am: August 19, 2007, 01:47:04 »

Diesen Link setze ich mal ohne weiteren Kommentar hier ein, ich denke mal um sich ein Bild zu machen ist der auch nicht nötig....

Zitat
Vom Fahrgastbetreuer zum Busfahrer

Seit Februar 2006 setzt die AUTOKRAFT GmbH in Zusammenarbeit mit dem Jobcenter Kiel Fahrgastbetreuer auf Ein-Euro-Basis im Busverkehr des Stadtgebietes Kiel ein. Jetzt schreiben zwei ehemalige Fahrgastbetreuer eine Erfolgsgeschichte im Öffentlichen Personennahverkehr: „Gestern noch Euro-Jobber und heute schon Busfahrer“ bei der AUTOKRAFT. Jürgen Fenske, Sprecher der Geschäftsführung der AUTOKRAFT und Michael Stremlau, Geschäftsführer des Jobcenter Kiel, präsentierten heute im Betriebshof der AUTOKRAFT GmbH die erfolgreiche Kooperation beider Partner.

Michael Stremlau: „Wir sind sehr daran interessiert, Maßnahmen zu fördern, die bei erfolgreichem Anschluss eine reguläre Beschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt ermöglichen. Dies ist mit der AUTOKRAFT in diesem Projekt erfreulicherweise mit zwei Einstellungen gelungen."

...

www.autokraft.de/index.php?sp=de&id=130&nos=1

Dopamin

Bei großen Problemen mit der "ARGE des Vertrauens" kann man sich auch an die örtliche Regionaldirektion, oder das Kundereaktionsmangement in Nürnberg wenden.

Sorgen wir dafür, dass sie nicht arbeitslos werden...
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