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Autor Thema: EEJ: Die wundersame Geldvermehrungsanlage...  (Gelesen 26584 mal)
Left of Life
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« Antworten #45 am: August 19, 2007, 01:57:56 »

Zwei neue Arbeitsplätze. Herzlichen Glückwunsch und es ei ihnen von Herzen gegönnt. Mich würde jedoch mal interessieren, wieviele EEJ bei Autokraft beschäftigt sind oder wurden.
Gennaio
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« Antworten #46 am: Dezember 14, 2007, 11:55:57 »

Hartz IV: Die Ein-Euro-Jobber dürfen längst nicht mehr alles sauber machen

Ein-Euro-Jobber müssen seit Juli die Finger von solchem Unrat auf Straßen und Bürgersteigen lassen. Denn die Bundesagentur für Arbeit hat Empfängern von Hartz-IV-Leistungen solche Dienste verboten, weil sie gesetzliche Pflichtaufgaben der Stadt darstellen. Sie muss die Arbeit ohne Ein-Euro-Jobber erledigen und dafür bezahlen.

Quelle: Der Sozialticker

Wenn man den letzten Absatz im Artikel der Märkischen Allgemeine liest, wird man feststellen müssen, dass eine konsequente Umsetzung nicht stattfindet.  wütend
« Letzte Änderung: Dezember 14, 2007, 12:13:59 von Gennaio »
Gennaio
Gast
« Antworten #47 am: Januar 16, 2008, 13:32:59 »

Neues aus Wuppertal bzw. von der ARGE Wuppertal...

Arbeitslose sanieren Sportplätze
Projektwerkstatt: Vor allem die Vereine erhalten Hilfe bei den Arbeiten an den Sportstätten.

Arbeit gibt es genug auf den Wuppertaler Sportplätzen. An 36 davon wird sie jetzt angegangen. Das Beschäftigungs- und Qualifizierungsprojekt von Stadt und Arge soll dafür sorgen, dass die Plätze unter anderem barrierefrei gestaltet, kleine Ausbesserungsarbeiten erledigt, Hänge gesichert und Zaunanlagen nachgebessert werden.

Mehr als 30 Langzeitarbeitslose aus dem gewerblichen Bereich erhalten bei dieser „Projektwerkstatt Sportplätze Wuppertal“ die Chance auf Berufspraxis. Und wie Thomas Lenz, Leiter der Arge, berichtet, sind eben diese mit echten Arbeiten versehenen Maßnahmen besonders beliebt.

Zum gesamten Artikel der "Westdeutschen Zeitung"
Forumadmin
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ich guck hier nur mal so


« Antworten #48 am: Januar 16, 2008, 15:43:29 »

die Vereine verlassen sich auch hier in Berlin immer mehr auf die EEJ´ler!

Es gibt hier mittlerweile ein Buch mit ganzen "Lehrgängen" die in Verbindung zu EEJ stehen.

Ich kann freilich nicht sagen ob es besser wird wenn es anders wird; aber soviel kann ich sagen, es muss anders werden, wenn es gut werden soll. Georg Christoph Lichtenberg
Für Rechtschreibfehler ist meine Tastatur zuständig
Barney
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« Antworten #49 am: Januar 16, 2008, 20:28:53 »

Zitat
Mehr als 30 Langzeitarbeitslose aus dem gewerblichen Bereich

Was ist denn darunter wieder zu verstehen? Ich krieg mich wirklich nicht mehr ein. Wieso sind da nicht die Handwerkskammer und die IHK auf der Palme?  Und vor allen Dingen, sind die Gewerkschaften taub, blind und stumm?

Da werden Arbeitsplätze in unvorstellbaren Größenordnungen vernichtet, aber niemand sagt was dazu.

Ich verstehe ja noch, wenn die Handwerker ob eines kostenlos zur Verfügung gestellten Arbeitssklaven die Klappe halten, schließlich ist es ihr Gewinn, den sie aus dem Praktivkum ziehn. Aber die Gewerkschaften? Merken die immer noch nicht, dass sie nur zahlende Mitglieder bekommen, wenn die auch einen Arbeitsplatz haben?  wütend wütend wütend

Gruß Barney

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Gennaio
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« Antworten #50 am: Januar 16, 2008, 22:01:55 »

Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, gibt es für die ARGE in Wuppertal einen sog. Beirat indem auch Vertreter von ver.di sitzen.
Barney
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« Antworten #51 am: Januar 16, 2008, 23:36:38 »

Die hier?


Gruß Barney

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Gennaio
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« Antworten #52 am: Januar 16, 2008, 23:39:35 »

Kann hinkommen.  zwinki
Barney
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« Antworten #53 am: Januar 16, 2008, 23:42:58 »

Ich halte, wie es ja sicher nicht unbekannt ist, viel von gewerkschaftlichem Kampf. Aber was ich auch schon erlebt habe, waren Gewerkschafter, die schlimmer als Beamte erst alle Vorschriften durchwühlt habe, die vielleicht ihre Aktivität behindern könnten, damit sie ja nichts zu machen brauchen.

Die wußte immer, was nicht geht.

Andererseits habe ich auch mit Gewerkschaftern zusammengearbeitet, die mächtig was auf dem Kasten hatten und sich nicht so einfach abspeisen liesen. Ich könnte, darf es hier aber nicht, Namen nennen.   haltstopp

Gruß Barney

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Gennaio
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« Antworten #54 am: Februar 15, 2008, 22:48:29 »

Zitat
Skandalöse Ausbeutung

Ein Langzeitarbeitsloser sitzt seit zwei Jahren auf einem Leitungsposten, doch statt der ihm zustehenden 2500 Euro zahlt die Stadt 120 Euro. Ausbeutung pur. Die Stadt spart ausgerechnet an einem Ärmsten der Armen, einem Hartz-IV-Empfänger. Das ist ein Skandal. "Nein", sagt die Kulturdezernentin: "Der Betroffene macht zusätzliche Arbeit im Sinne des Gesetzes." Den Leitungsposten habe doch ein anderer. (...)

So der Kommentar der FR-Redakteurin Gaby Buschlinger.

Hier zu den Hintergründen des Ein-Euro-Jobs von Wilfried Lüderitz:

Zitat
Seit zwei Jahren arbeitet im Stadtarchiv ein Ein-Euro-Jobber auf einer BAT IIa-Stelle. Statt rund 2500 Euro bekommt der 62 Jahre alte Wilfried Lüderitz, der 30 Stunden die Woche arbeitet, 120 Euro im Monat. Der Arbeitsrechtler Reinhard Schütte nennt das "illegale Beschäftigung". "Das ist ein starkes Stück", sagt der Rechtsanwalt, an den sich Lüderitz jetzt gewandt hat.

Die Arbeit, die Lüderitz verrichtet, sei weder "zusätzlich" noch "gemeinnützig", wie es bei Ein-Euro-Jobs vorgeschrieben ist, sagt Schütte. Auch diene sie nicht der Qualifikation. Lüderitz hat einen Hochschulabschluss in Pädagogik, Soziologie und Kunstgeschichte und ist examinierter Grafikdesigner. Im Archiv kümmert er sich um das digitale Multimediaarchiv. Dabei wurde er zeitweise unterstützt, sagt er. "Von einem anderen Ein-Euro-Jobber." (...)


Quelle: Frankfurter Rundschau

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