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Autor Thema: EEJ: Neue SGB-II-Arbeitshilfe vom 14.7.2009  (Gelesen 4612 mal)
niewtor
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Beiträge: 3.451



« am: Juli 27, 2009, 23:57:44 »


Die AGH MAE (EEJ) und die Eingliederungsvereinbarung


Neue SGB-II-Arbeitshilfe vom 14.7.2009


A 1.4 Arbeitsmarktpolitische Zweckmäßigkeit


Fachliche Hinweise

(1) Eingliederungsvereinbarung

Die Teilnahme an einer AGH MAE erfolgt grundsätzlich auf der Basis einer Potenzialanalyse und einer individuell mit dem Teilnehmer vor Maßnahmeeintritt abgeschlossenen Eingliederungsvereinbarung bzw. der mit Verwaltungsakt nach § 15 Abs.1 Satz 6 SGB II festgelegten Bestimmungen.
Auch die Unterbreitung einer AGH MAE im Rahmen eines Sofortangebotes nach § 15a SGB II setzt voraus, dass zumindest im Rahmen eines (Kurz-) Profilings die Fördernotwendigkeit im Hinblick auf den für eine AGH MAE vorrangig in Betracht kommenden Personenkreis festgestellt wurde. Die pauschale Zuweisung jedes Antragstellers in eine AGH MAE ist unzulässig. Ergänzend wird auf die fachlichen Hinweise und Empfehlungen zu A 4.5 verwiesen.


(2) Maßnahmeinhalte

Die Maßnahmeinhalte sind an den Bedarfslagen der identifizierten Zielgruppen auszurichten und auf die individuellen Erfordernisse und Bedürfnisse der erwerbsfähigen Hilfebedürftigen abzustimmen. Die Maßnahmeinhalte müssen zumindest mittelbar zur Aufnahme einer Tätigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt hinführen („erste Stufe einer Integrationsleiter“).
AGH MAE sind inhaltlich so auszugestalten, dass Teilnehmer/innen über die Bereitstellung ihrer Arbeitskraft hinaus auch in ihrer persönlichen und beruflichen Entwicklung gefördert werden (z.B. durch feste Ansprechpartner beim Maßnahmeträger, geeignete Qualifizierungselemente, Unterstützung bei der Arbeitsplatzsuche, Bewerbungstraining, Praktika).


Empfehlungen


(3) Festlegung Maßnahmeziele

Auf der Basis einer Analyse des Bestandes und des voraussichtlichen Zugangs an erwerbsfähigen Hilfebedürftigen sollten die mit dem Einsatz von AGH MAE verfolgten Ziele von der ARGE/ AAgAw im Rahmen eines regionalspezifischen erarbeiteten Arbeitsmarktprogramms festgelegt werden.


(4) Integrationsstrategie

Die Eingliederungsvereinbarung oder der Verwaltungsakt nach § 15 Abs. 1 Satz 6 SGB II sollten nicht nur die Notwendigkeit einer AGH MAE feststellen, sondern auch die mit der AGH MAE verfolgte individuelle Zielsetzung. Nur durch die Festlegung der erforderlichen Schritte, Leistungen und Bemühungen sowie Indikatoren für deren Nachhaltung wird die Teilnahme an einer AGH MAE sinnvoll in den individuellen Integrationsprozess eingebettet.


Ich wünsche jedem mit viel Macht neben dieser Aufgabe etwas, bei dem es um Höheres geht, als um ihn selbst.
Forumadmin
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Beiträge: 5.519


ich guck hier nur mal so


« Antworten #1 am: Juli 29, 2009, 13:22:24 »

es gibt mehrere neue Arbeitshilfen:

unter anderem zum Vermittlungsbudget und zu den Maßnahmeträgern

alle einzusehen auf der Seite der Bremer Arbeit GmbH

Ich kann freilich nicht sagen ob es besser wird wenn es anders wird; aber soviel kann ich sagen, es muss anders werden, wenn es gut werden soll. Georg Christoph Lichtenberg
Für Rechtschreibfehler ist meine Tastatur zuständig
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