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Autor Thema: Egv- Amtsarzt  (Gelesen 6887 mal)
roland123
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« am: August 26, 2010, 18:21:24 »

Hallo
ich habe heute eine neue Egv zugeschickt bekommen ohne beratung oder ähnliches  die ich unterschreiben soll mit folgendem Inhalt :

1.Ihr Träger für Grundsicherung Agentur für arbeit xxxxx xxxxxx SGB II unterstützt sie mit folgenden Leistungen zur Eingliederung
Nachdem die Arbeitssuche seit 2005 erfolglos geblieben ist ,können Reisekosten zur Vorstellung und Bewerbungskosten nur im Einzelfall und
nach vorheriger Prüfung durch den Arbeitsvermittler/Fallmanager übernommen werden.Die Gründe für die erfolglose Suche müssen dringend analysiert werden .Hierzu ist es erforderlich unterstützend die Fachdienste der Agentur für Arbeit einzuschalten - hier Ärztlicher und Psychologischer Dienst der Agentur für Arbeit

2.Bemühungen von Herrn xxxxx xxxx zur Eingliederung in Arbeit
-frühzeitige Information des Arbeitvermittlers/Fallmanagers durch das Servicecenter d.h. Nennung der relevanten Daten Ag.Tätigkeit Vorstellungstermin
- pünktliche Wahrnehmung von Terminen - bei der arbeitsagentur beim ärztlichen und psychologischen Dienst der Arbeitsagentur


dann das übliche Ortsnah aufhalten Ortsabwesenheit und Rechtsfolgebelehrung jedoch komischerweise  keine Aufforderung für eine bestimmte Anzahl von  Bewerbungen über einen gewissen Zeitraum

die gründe meiner Arbeitslosigkeit sind klar auch für den Fallmanager mangelnde mobilität da ich auf dem land wohne und kein FS habe,
selbst dem Fallmanager ist das so klar das er sich um mich überhaupt nicht kümmert letzter Termin war märz/april 2009 letzte egv noch länger
erst nachdem ich angerufen habe wegen kostenübernahme für zweitwohnung und fahrkosten da ich mich nu auch weiter ausserhalb um arbeit bemühe kam nu diese EGV
was mach ich nun am besten dagegen ?
« Letzte Änderung: August 26, 2010, 18:26:35 von roland123 »
hergau
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« Antworten #1 am: August 26, 2010, 18:54:57 »

Was Du nun machst, mußt Du selbst entscheiden.
Niemand kann Dir sagen, was Du tun sollst, da Du alleine ja auch dafür gerade stehen mußt.

Ich persönlich finde diese EGV recht harmlos und es wäre zu überlegen, diese zu unterschreiben und Du hast Ruhe.
Allerdings bestätigst Du auch mit Deiner Unterschrift, das diese EGV mit Dir besprochen wurde.


Leben und leben lassen
hajoma
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« Antworten #2 am: August 26, 2010, 19:03:29 »

Hallo
ich habe heute eine neue Egv zugeschickt bekommen ohne beratung oder ähnliches  die ich unterschreiben soll mit folgendem Inhalt :

1.Ihr Träger für Grundsicherung Agentur für arbeit xxxxx xxxxxx SGB II unterstützt sie mit folgenden Leistungen zur Eingliederung
Nachdem die Arbeitssuche seit 2005 erfolglos geblieben ist ,können Reisekosten zur Vorstellung und Bewerbungskosten nur im Einzelfall und
nach vorheriger Prüfung durch den Arbeitsvermittler/Fallmanager übernommen werden.Die Gründe für die erfolglose Suche müssen dringend analysiert werden .Hierzu ist es erforderlich unterstützend die Fachdienste der Agentur für Arbeit einzuschalten - hier Ärztlicher und Psychologischer Dienst der Agentur für Arbeit

2.Bemühungen von Herrn xxxxx xxxx zur Eingliederung in Arbeit
-frühzeitige Information des Arbeitvermittlers/Fallmanagers durch das Servicecenter d.h. Nennung der relevanten Daten Ag.Tätigkeit Vorstellungstermin
- pünktliche Wahrnehmung von Terminen - bei der arbeitsagentur beim ärztlichen und psychologischen Dienst der Arbeitsagentur


dann das übliche Ortsnah aufhalten Ortsabwesenheit und Rechtsfolgebelehrung jedoch komischerweise  keine Aufforderung für eine bestimmte Anzahl von  Bewerbungen über einen gewissen Zeitraum

die gründe meiner Arbeitslosigkeit sind klar auch für den Fallmanager mangelnde mobilität da ich auf dem land wohne und kein FS habe,
selbst dem Fallmanager ist das so klar das er sich um mich überhaupt nicht kümmert letzter Termin war märz/april 2009 letzte egv noch länger
erst nachdem ich angerufen habe wegen kostenübernahme für zweitwohnung und fahrkosten da ich mich nu auch weiter ausserhalb um arbeit bemühe kam nu diese EGV
was mach ich nun am besten dagegen ?
Dieser Satz hat in einer EGV nichts verloren.
Wenn der SB meint, es liergt an dir, soll er dir eine Zuweisung  zum Ärztlichen Dienst senden.
Mit der Unterschreift unter dieser EGV verpflichtest du dich zu allem, was die wollen.
Ich würde diese in keinem Fall unterschreiben:
Dieter 66
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« Antworten #3 am: August 26, 2010, 19:22:41 »

Diese EGV ist harmlos.
Man schickt Dich zum Amtsärztlichen Gutachten der Arbeistagentur.
Man will schriftlich haben in wie weit Du arbeitsfähig bist. Das ist auch
schon alles. Du unterschreibst nur, das Du auch dahin gehst, wenn Du dort
einen Termin bekommst.
Gut, Du könntest bemängeln, dass dies per EGV angeordnet wird. Aber, wenig
Erfolg.

Ich bin nicht abergläubig. So was bringt nur Unglück!!
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hergau
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« Antworten #4 am: August 27, 2010, 10:17:17 »

Diese EGV ist harmlos.
Man schickt Dich zum Amtsärztlichen Gutachten der Arbeistagentur.
Man will schriftlich haben in wie weit Du arbeitsfähig bist. Das ist auch
schon alles. Du unterschreibst nur, das Du auch dahin gehst, wenn Du dort
einen Termin bekommst.
Gut, Du könntest bemängeln, dass dies per EGV angeordnet wird. Aber, wenig
Erfolg.

Meine Worte.
Unterschreibt er nicht, kann die nächste EGV oder gar VA wesentlich schlimmer sein.
Ob sich da ein Kampf lohnt ?
Wohl eher nicht.

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Linchen©
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« Antworten #5 am: August 27, 2010, 10:46:29 »

Seit wann raten wir zur Unterschrift einer EGV?
Warum nicht diese EGV als VA kommen lassen, dagegen lässt sich etwas unternehmen, gegen die EGV allerdings eher nicht.
Im übrigen steht in der EGV nicht ausschliesslich die pünktliche Wahrnehmung von Amtsarzt und Psychologen....

Sprächen die Menschen nur von Dingen, von denen sie etwas verstehen, die Stille wäre unerträglich.
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hergau
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« Antworten #6 am: August 27, 2010, 12:16:46 »

Seit wann raten wir zur Unterschrift einer EGV?


Wer ist denn "wir" Huh???
Sprichst Du für die Allgemeinheit oder nur für Dich ?

Nicht "wir" haben zur Unterschrift geraten, sondern ich !!!
Dieser wurde auch von Dieter 66 für gut geheißen. Er würde wohl genauso handeln, wenn ich ihn richtig verstehe.
Und selbst MobyDick, die ja als Koryphäe im Bereich EGV gilt, hat schon geraten, eine harmlose EGV zu unterschreiben. Denn besser wird es nicht.

@roland123
Es ist alleine Deine Entscheidung, was Du tust.
Entweder unterschreiben oder aber sich auf einen Kampf einstellen.
Die User, die Dir empfehlen, nicht zu unterschreiben, helfen Dir dann sicherlich beim Kampf gegen einen VA weiter.
(Hoffentlich)
« Letzte Änderung: August 27, 2010, 12:33:47 von hergau »

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Dieter 66
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« Antworten #7 am: August 27, 2010, 12:34:01 »

Ups.   bliink



Seit wann raten wir zur Unterschrift einer EGV?
Warum nicht diese EGV als VA kommen lassen, dagegen lässt sich etwas unternehmen, gegen die EGV allerdings eher nicht.
Und was bitte schön gedenkst Du gegen diesen VA zu unternehmen???
Welches SG willst Du dann von der Unrichtigkeit/Rechtswidrigkeit dieser EGV überzeugen??
Manchmal kann man hier noch nicht einmal mehr mit dem Kopf schütteln.
Ist Dir bewusst, dass Du zur Mitwirkung verpflichtet bist??
Hoffentlich!!
Ich hatte, genau so eine EGV mal in den Fingern, habe sie von verdammt Sachkundigen
prüfen lassen. Resultat: BilderbuchEGV

Hintergrund einer solchen Anordnung: Der SB/FM will Dich egal wie, aus der Statistik haben.
Dem ist es vollkommen egal ob Du wegstirbst, oder Arbeit hast. Oder, vielleicht kaputt
geschrieben werden kannst. Hauptsache raus. Na, klingelt es??
Wenn Du aber möchtest, das er unnötige Schwierigkeiten bekommt, mach weiter so.

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« Antworten #8 am: August 27, 2010, 12:58:10 »

Zitat Dieter66:" Hintergrund einer solchen Anordnung: Der SB/FM will Dich egal wie, aus der Statistik haben.
Dem ist es vollkommen egal ob Du wegstirbst, oder Arbeit hast. Oder, vielleicht kaputt
geschrieben werden kannst. Hauptsache raus. Na, klingelt es??
Wenn Du aber möchtest, das er unnötige Schwierigkeiten bekommt, mach weiter so."

Nun ja,

ich denke mal es geht hier um roland123 . Und nicht ob sein SB/FM aus irgendwelchen Gründen schwierigkeiten bekommt.

Fakt ist: der VA der EGV kann Wiedersprochen werde(falls man nicht in Bayern wohnt, kommt man auch meistens (und der freiheit zugute) damit durch), der Unterschriebenen EGV kann nicht Wiedersprochen werden (wie auch, man hat dann ja seine Unterschrift darunter gesetzt und gezeigt, dass man damit einverstanden ist)!

Nun Roland 123,

denke es hängt von Deine Eigene Meinung ab, ob Du die EGV unterschreiben willst. Falls Du für die Maßnahmen bist,welche dir "angeboten" weren, dann unterschreib. Falls Du dagegen bist, unterschreibe nicht.
(falls Du nicht unterschreiben willst, musst Du nicht!!! wenn dann eine EGV durch VA (= Verwaltungsakt) kommt. Kann dieser Wiedersprochen werden.
Da ich kein experte bin, und lediglich meine Meinung schreibe, solltest Du viel. auch auf die anderen Aussagen hören, UND DICH DANN NACH DEINEM GEFÜHL ENTSCHEIDEN.
hergau
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« Antworten #9 am: August 27, 2010, 13:05:15 »

Da hast Du was falsch verstanden.
Schwierigkeiten bekommt nicht der SB, sondern der hilfesuchende User, wenn er nicht unterschreibt.

Im übrigen kann man auch in Bayern einem VA widersprechen und durchkommen.
Und in Nicht-Bayern kann auch ein Richter einen VA bestätigen.
Entscheidend ist der Inhalt und wie es zu diesem VA gekommen ist !!!

Ein Va in Bayern ist nicht automatisch gültig und in Nicht-Bayern automatisch ungültig !!!!

Ich selber war bisher elfmal für meine "Klienten" vor Gericht. (0 mal verloren)
Und ich wohne in Bayern, ich weiß, wovon ich spreche.

« Letzte Änderung: August 27, 2010, 13:13:17 von hergau »

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Dieter 66
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« Antworten #10 am: August 27, 2010, 13:17:17 »

Falls Du für die Maßnahmen bist,welche dir "angeboten" weren,

Es geht hier nicht um eine blöde, unsinnige Maßnahme. Sondern, es soll
geprüft werden, ob er arbeitsfähig ist und wenn ja, in welchem Umfang.

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Lebe den Tag als wär's der Letzte


« Antworten #11 am: August 27, 2010, 13:31:15 »

Es geht hier nicht um eine blöde, unsinnige Maßnahme. Sondern, es soll
geprüft werden, ob er arbeitsfähig ist und wenn ja, in welchem Umfang.

Bist du ARGE anhängig gewesen, in einem laufenden Rentenverfahren?
Nein?
Ich schon!!!

Sprächen die Menschen nur von Dingen, von denen sie etwas verstehen, die Stille wäre unerträglich.
Anonym
hajoma
Gast
« Antworten #12 am: August 27, 2010, 14:47:25 »

Es ist verwunderlich, was hier so alles geschrieben wird.
Den sogenannten "Fachleuten" hier, die diese EGV als nicht so schlimm ansehen, vergessen wohl,  daß im SGB II geschrieben ist, daß eine EGV nur mit einem erwerbsfähigen Hilfsbedürftigen abgeschlossen werden darf.
Also muß vor der EGV erst einmal geprüft werden, ob der ELO erwerbsfähig ist. Dazu ist zunächst einmal der ärztliche Dienst gefragt. Erst später dann kann die EGV in Angriff genommen werden.
Da hier nun ein Rentenverfahren läuft, dürfte der Abschluß der EGV nicht rechtens sein.
Aus diesem Grund würde ich auch keine noch so "harmlose" EGV unterschreiben, entgegen der Meinung einiger "Fachleute" hier. Denn daraus könnte beim Rentenverfahren ein nicht wiedergutzumachender Nachteil entstehen.
Patrik
Gast
« Antworten #13 am: August 27, 2010, 15:20:54 »

Es ist verwunderlich, was hier so alles geschrieben wird.
Den sogenannten "Fachleuten" hier, die diese EGV als nicht so schlimm ansehen, vergessen wohl,  daß im SGB II geschrieben ist, daß eine EGV nur mit einem erwerbsfähigen Hilfsbedürftigen abgeschlossen werden darf.
Also muß vor der EGV erst einmal geprüft werden, ob der ELO erwerbsfähig ist. Dazu ist zunächst einmal der ärztliche Dienst gefragt. Erst später dann kann die EGV in Angriff genommen werden.
Da hier nun ein Rentenverfahren läuft, dürfte der Abschluß der EGV nicht rechtens sein.
Aus diesem Grund würde ich auch keine noch so "harmlose" EGV unterschreiben, entgegen der Meinung einiger "Fachleute" hier. Denn daraus könnte beim Rentenverfahren ein nicht wiedergutzumachender Nachteil entstehen.


Richtig

wundert mich nur das Moby dazu noch nix geschrieben hat. deenk

Im gesetz steht klar und deutlich das eine EGV (egal ob VA oder nicht) nur mit einem "erwerbsfähigen Hilfebedürftigen" abgeschlossen werden soll. Dies wird besonders deutlich gesagt. Und auch oberste Gerichte sehen das so. Eine Zuweisung per  EGV ist im Gesetz nicht vorgesehen und somit rechtswidrig.

Also hier geht es nicht darum da sich so durchzumogeln. Es geht darum den Arge Mitarbeitern aufzuzeigen wie es das gesetz vorsieht.

Das heisst...


Zuweisung zum Amtsarzt. Dazu ist er durch die Mitwirkungspflicht gebunden und wenn er nicht hingeht muss er Konsequenzen fürchten.

Antrag auf Fahrtkosten stellen wenn der Amtsarzt weiter weg ist.

Nach der Feststellung der Erwerbsfähigkeit kann erst weitergemacht werden mit der Arbeitsvermittlung. Oder halt nicht oder nur eingeschränkt.

Ich wundere mich ehrlich das man rät sowas rechtswidriges zu unterschreiben.
 bliink
rintho
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« Antworten #14 am: August 27, 2010, 15:28:46 »

Rente? Ich les hier dauernd Rente .... Wo schreibt roland denn was von Rente?
da steht was von mangelnder Mobilität - aber das bezieht sich ja ausdrücklich nicht aufden Gesundhgeitszustand, sondern auf fehlenden FS und ländliche Umgebung!

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