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Autor Thema: EGV & Eigenbemühungen  (Gelesen 7022 mal)
Fußmatte
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« am: März 15, 2011, 22:58:38 »

Hallo Forumgemeinde,
ich habe ein Anliegen zum Thema EGV & Eigenbemühungen!

Muss man sich in einer EGV eigentlich die Anzahl der Eigenbemühungen vorschreiben/aufzwingen lassen? deenk

Bei mir sind das zurzeit zwar "nur" 6 Stück (Monat) und das hört sich nicht viel an, ist aber viel für mich!
Weil, ich habe schon ein paar Hundert vorzuweisen und in den Zeitungen/Wochenanzeigern selbst im Internet steht immer der gleiche Mist drin, und das Woche für Woche. Es ist doch wirklich ganz selten das mal etwas Neues drin steht, vorallem etwas vernüftiges. Wobei, von den vernünftigen Firmen bekomme ich auch nur Absagen und das kann ich auch verstehen, es liegt an meinem Alter.

Also was soll das mit den Eigenbemühungen? Man kann sich doch nicht jede Woche oder jeden Monat bei der gleichen Firma bewerben!
Ich hatte die Tage mal gelesen, da hatte sich jemand öfters bei einer Firma beworben, und dafür wurde diese Person von der ARGE sanktioniert. Gegen diese Sanktion wurde eine Klage eingereicht, allerdings ohne Erfolg, die Richter gaben der ARGE recht.


Was machen?


Gruß, Fußmatte... deenk


« Letzte Änderung: März 15, 2011, 23:04:00 von Fußmatte »
lenny
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« Antworten #1 am: März 15, 2011, 23:14:32 »

Meine SB forderte 5 Bewerbugen, die ich späer nicht mehr wusste wie ich sie zusammen bekommen sollte.
Das interessierte meine Madam aber nich, also schrieb ich Tel.Nr auf , rief an, fragte nach Arbeit, wenn ja war ich zu dumm um sie annaehmen zu können , so kamen manchmal 12 mtl zusammen, habe ich alle abgegeben.
Bis ich bei 31 mtl lag(bin doch fleissig), von A-Z quer Beet, gut das es Flate Rate gibt, Arbeit leider nicht!
Nach 5 Monaten hatte ich Ruhe, dank Alter dacht ich. Pustekuchen, noch einmal 5 Monate das selbe Spiel, seitdem habe ich jetzt 17 Monate Ruhe!!
Fußmatte
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« Antworten #2 am: März 15, 2011, 23:37:03 »

seitdem habe ich jetzt 17 Monate Ruhe!!

Du glückliche! daumen

*

Es ist ja nicht so das ich mich nicht bewerben oder arbeiten möchte, ich wäre ja froh wenn ich noch "eine gute Stelle" bekommen würde. Anfangs war ich ja auch noch optimistisch, bis mir klar wurde, ich bin zu alt.

Aber so ein SB muß doch selbst erkennen, dass man sich nicht Woche für Woche bei den selben Firmen bewerben kann, wenn mal etwas dabei ist, was ich auch machen kann/könnte, bewerbe ich mich doch.




lenny
Gast
« Antworten #3 am: März 16, 2011, 00:12:57 »

Du glückliche! daumen

*

Es ist ja nicht so das ich mich nicht bewerben oder arbeiten möchte, ich wäre ja froh wenn ich noch "eine gute Stelle" bekommen würde. Anfangs war ich ja auch noch optimistisch, bis mir klar wurde, ich bin zu alt.

Aber so ein SB muß doch selbst erkennen, dass man sich nicht Woche für Woche bei den selben Firmen bewerben kann, wenn mal etwas dabei ist, was ich auch machen kann/könnte, bewerbe ich mich doch.







Meinst Du wirklich die SB interessieren sich für unsere Lage, nimmst Du diese Schreibtischtäter noch ernst??
Seitdem die Arge dafür gesorgt hatte, dass ich meinen Job nach 2,5 Jahren verlor, finde ich nicht eine einzige Arbeitsstelle ,die nur annähernd die Chance bietet, von der Arge weg zu kommen,so wie ich es hatte.
Für einen Hungerlohn gehe ich nicht arbeiten!
Fußmatte
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« Antworten #4 am: März 16, 2011, 00:42:03 »

Für einen Hungerlohn gehe ich nicht arbeiten!

Das habe ich aucht nicht vor! teach

Aber man muß doch irgendwie von solchen Sinnlos-Bewerbungen wegkommen.
Und wenn man den SB darauf anspricht, dass es ja mehr Bewerbungen sind als man erstattet bekommt, dann kommt die Aussage, man muß sich ja nicht überall schriftlich bewerben.

Letztendlich liegt also alles am SB? deenk
lenny
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« Antworten #5 am: März 16, 2011, 02:52:19 »

Das habe ich aucht nicht vor! teach

Aber man muß doch irgendwie von solchen Sinnlos-Bewerbungen wegkommen.
Und wenn man den SB darauf anspricht, dass es ja mehr Bewerbungen sind als man erstattet bekommt, dann kommt die Aussage, man muß sich ja nicht überall schriftlich bewerben.

Letztendlich liegt also alles am SB? deenk


Richtig!

Ich habe in meinem Leben noch nie eine schriftliche Bewerbung weg geschickt und die Arge wird das nicht ändern, hat sie auch nicht.
Wofür gibt es Telefon? Adr. Nr aufschreiben, Ansprechpartner,welche Tätigkeit, Uhrzeit, meine Fritz Box  hilft dabei! Ergebnis: AG meldet sich, oder noch keinen Bescheid,das war´s.
Fußmatte
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« Antworten #6 am: März 17, 2011, 00:56:05 »

Ich habe in meinem Leben noch nie eine schriftliche Bewerbung weg geschickt

Ich wohl, aber nur an die Firmen, bei denen ich auch arbeiten wollte!
lenny
Gast
« Antworten #7 am: März 17, 2011, 01:08:22 »

Ich wohl, aber nur an die Firmen, bei denen ich auch arbeiten wollte!

Das ist ja auch normal, nur ich hatte das Glück, dass ich meine Unterlagen immer erst zum Vorstellungsgespräch mitnehmen musste!
Das lief noch ein bischen besser wie jetzt, denn da waren die AG noch nicht so gierig und  nur darauf aus, vom Staat  noch zusätzlich subventioniert zu werden.
Bei meiner letzten Arbeitsstelle bekam ich die Zusage , nachdem man in die Papiere hinein gesehen hatte sofort mündlich mit, schriftilich nachgereicht.Das waren noch Zeiten, obwohl erst 4 Jahre her!
Tom_
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« Antworten #8 am: März 17, 2011, 10:41:17 »

http://www.my-sozialberatung.de/cgi-bin/baseportal.pl?htx=/my-sozialberatung.de/entscheidungen&localparams=1&db=entscheidungen&cmd=list&range=100&Freigabe==1&cmd=all&Id=998

Zitat
Gericht:                           Sozialgericht Berlin
Aktenzeichen:                   S 37 AS 11713/05
Datum der Entscheidung:   12.05.06
Paragraph:                           §§ 2 Abs. 1 Satz 3, 15 Abs. 1 Satz 5, 16 Abs. 3 SGB II
Entscheidungsart:           Urteil

Überschrift:   1. Es ist unzumutbar einem Hilfebedürftigen aufzubürden monatlich eine starre Mindestanzahl (hier: 10 Stück) an Bewerbungen vorzulegen und ihn damit zu verpflichten, aussichtslose Blindbewerbungen abzuschicken. Es ist zumindest geboten, die Verpflichtung zu einer bestimmten Anzahl von Bewerbungen als Durchschnittswert vorzugeben, um eine flexible Handhabung zu ermöglichen.

2. Eine Verpflichtung sich nur außerhalb des zeit- und ortsnahen Bereichs zu begeben, wenn der persönliche Ansprechpartner bei der BA zugestimmt hat verstößt gegen das Grundrecht auf Freizügigkeit nach Art. 11 GG.

3. Arbeitsgelegenheiten nach § 16 Abs. 3 SGB II sind eine Eingliederungsmaßnahme für "aussichtslose Fälle". Allein aus der Dauer der Arbeitslosigkeit kann die in § 2 Abs. 1 S. 3 SGB II geforderte Feststellung, dass der Hilfebedürftige auf dem ersten Arbeitsmarkt in absehbarer Zeit nicht erwerbstätig sein kann, nicht abgeleitet werden.

4. Sinn und Zweck der Eingliederungsvereinbarung ist die Entwicklung einer individuellen Eingliederungsstrategie.
« Letzte Änderung: März 17, 2011, 10:43:41 von Tom_ »
Fußmatte
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« Antworten #9 am: März 17, 2011, 22:43:40 »

Hi Tom_

Da sind es sogar 10 Bewerbungen. Zurzeit sind für mich die 6 schon zuviel, und das aus unterschiedlichen Gründen.
Ich muß oder soll nächste Woche eh wieder zum Jobcenter, obwohl das halbe Jahr noch nicht rum ist, sondern erst 4 Monate. Dann werde ich mal schauen ob ich den Psychologischen-Dienst des Jobcenters in Anspruch nehmen kann. Denn ich habe schon länger psychologische Probleme, und der Grund dafür sind das Jobcenter, Arbeitslosigkeit und der ganze HartzIV-Mist.

Irgendwie/wann muß man ja zur Ruhe kommen.

Gruß, Fußmatte
Tom_
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« Antworten #10 am: März 17, 2011, 23:19:16 »

Tipp: Suche Dir einen Therapeuten/-in der/die Entspannungsübungen vermittelt. Von autogenem Training bis Imagination. Sehr hilfreich in angespannten Situationen. Kosten trägt die Krankenkasse.
Fußmatte
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« Antworten #11 am: März 18, 2011, 00:03:58 »

Tipp: Suche Dir einen Therapeuten/-in der/die Entspannungsübungen vermittelt. Von autogenem Training bis Imagination. Sehr hilfreich in angespannten Situationen. Kosten trägt die Krankenkasse.

Entspannungsübungen? Hört sich gut an! thumppup

Aber so lange das Jobcenter nervt, kann man sich doch nicht entspannen! teach

Oder läuft das so? keine Ahnung
Man kommt von so einer Übung nach Hause, öffnet den Postkasten und findet dort einen Brief vom Jobcenter, normalerweise öffnet man diesen Brief, aber nach so einer Entspannungsübung schmeißt man den Brief weg!

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Momentan warte ich ja auf einen Therapieplatz, aber vor Ende August wird das nichts, und bis dahin werde ich versuchen ob ich beim PD des Jobscenters etwas erreichen kann.

Fußmatte
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« Antworten #12 am: März 24, 2011, 21:20:18 »

Nochmals ich, mit einer Frage!

Wenn so eine EGV für ein halbes Jahr ausgestellt ist, kann dann der SB mich trotzdem schon nach 4 Monaten wieder einladen? deenk


schimmy
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« Antworten #13 am: März 24, 2011, 22:30:29 »

Hallo Fußmatte,

dein SB kann dich so oft Einladen wie er möchte, das hat mit den 6 Monaten gültigkeit der EGV nichts zu tun.

Vergesse nicht die Fahrtkosten zu beantragen beim Jobcenter für jede Einladung.

Gruß Schimmy

Arbeitslos - aber nicht machtlos! ALG II abhängig - aber nicht rechtlos!

Meine Beiträge stellen keine Rechtshilfe da, sondern sind lediglich Erfahrungswerte und meine Meinung, welche ich weiter gebe.
Fußmatte
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« Antworten #14 am: März 25, 2011, 18:48:53 »

dein SB kann dich so oft Einladen wie er möchte, das hat mit den 6 Monaten gültigkeit der EGV nichts zu tun.
Hallo Schimmy!

Das finde ich aber nicht gut, ein Vertrag ist doch ein Vertrag... deenk

Gruß, Fußmatte

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