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Autor Thema: EGV per Post ...  (Gelesen 2257 mal)
Maby
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« am: Januar 01, 2012, 20:20:46 »

Ein gutes Neues und viel Power für das neue Jahr@ all! daumen daumen daumen

Dies erst mal die Wünsche und Grüße vorab!

Mich betreffend habe ich gleich mal zum 31.12.2011 noch eine EGV für das neue Jahr bekommen. Die wohl weniger mit guten Wünschen bedacht ist . (Hatte schon meine Negativen Erfahrungen ) Aber hier im Schwabeländle ist (so behaupte ich aus Erlebtem) so einiges ganz ganz schräg was die JC`s angeht nebst den "behandelnden Gerichten und den Rechtsverdrehern die dem Opportunismus fröhnen ,sich Sporen verdienen auf Kosten von Betroffenen  die letztendlich nur Unterminiert werden und auch unter den Folgen zu leiden haben!

Doch zum Thema,solle dieses Schreiben unterzeichnet bis 13.12.2012 zurückschicken,wie erwähnt mit Post erhalten. Unterhalten geschweige besprochen wurde gar nichts,>  wie abschließend behauptet. <

Hatte mit diesem JC od. dessen SB noch keinerlei Persöhnlichen Kontakt auser bei Antragsabgabe vor mehr als 2 Jahren.

Bin seither ,und auch schon vorher im Krankenstand . War nur einmal im Apr.2011 beim "med. Dienst des JC"" (volkommen unsachlich im Übrigen).

Außerdem sei erwähnt das ich seit Oct 2011 Antrag auf Erwerbsminderung gestellt habe auf eigene Motivation mit Hilfe meines/er Arzte und Therapeuten!Bin außerdem alleinerziehender Mann !

Es steht zwar nichts sofort auffälliges in dieser EGV,doch derartigen Schreibne mag ich nicht einfach gutes Unterstellen.(nach alldem was ich schon in anderen Angelegenheiten mit diesen Schergen hatte bin ich vorsichtig) Zudem ich glaube das diese EGV nur mit Leistungsfähigen bzw. Erwerbsfähigen Leuten zu tätigen ist.

Da ich derartiges nicht genau weiß bitte ich um sachkundigen Rat.Alles weitere im Anhang wo Ihr mal drübersehen könnt. Danke


Heute ist nicht alle Tage , ich komm wieder keine Frage
Adimin
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Man wird älter..... wenn man in den Spiegel guckt


« Antworten #1 am: Januar 02, 2012, 11:52:28 »

Vielen Dank für die schönen Grüße, die voll zurückgehen.

Nun zur Sache:

Eine EGV ist nur mit einem erwerbsfähigem "Kunden" abzuschließen.
Und dieses auch erst nach einem ausführlichen Profiling.

Da Du aber AU bist, also derzeit nicht erwerbsfähig, ist auch keine EGV abzuschließen.
In dieser EGV stehen ja nur Dinge, die sowieso im Gesetz stehen und verbindlich sind.
Dafür muss keine EGV abgeschlossen werden.

In dem Falle wäre keine Antwort die Beste Antwort.  zwinker

Entweder werden Sie Dir dann die EGV als Verwaltungsakt schicken oder nichts weiter machen.

Mal schauen.

Maby
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« Antworten #2 am: Januar 02, 2012, 12:35:04 »

Vielen Dank für die schönen Grüße, die voll zurückgehen.

Nun zur Sache:

Eine EGV ist nur mit einem erwerbsfähigem "Kunden" abzuschließen.
Und dieses auch erst nach einem ausführlichen Profiling.

Da Du aber AU bist, also derzeit nicht erwerbsfähig, ist auch keine EGV abzuschließen.
In dieser EGV stehen ja nur Dinge, die sowieso im Gesetz stehen und verbindlich sind.
Dafür muss keine EGV abgeschlossen werden.

In dem Falle wäre keine Antwort die Beste Antwort.  zwinker

Entweder werden Sie Dir dann die EGV als Verwaltungsakt schicken oder nichts weiter machen.

Mal schauen.



  dir erst mal und werde dies so beherzigen .Erlaube mir dir eine PN zu senden . viele Grüße...
 

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schimmy
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« Antworten #3 am: Januar 02, 2012, 13:41:40 »

Hallo Maby,

ich würde an deiner stelle auf diese EGV nicht reagieren und den VA abwarten. Widerspruch kannste dann immer noch gegen den VA einlegen,dafür haste dann auch nochmal 4 Wochen zeit.

§ 15 SGB II besagt, eine EGV darf nur mit einem Erwerbsfähigen Hilfeempfänger abgeschlossen werden,und da du Krankgeschrieben bist,entfällt das so oder so,dieses würde auch ein Richter nach einen Antrag auf Einstweilige anordnung kurz EA so sehen, nur für den Fall das daß Jobcenter dir eine Sanktion aufs Auge drücken will.

Halte uns mal auf den laufenden wenn das Jobcenter sich bei dir meldet.

Gruß schimmy

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Meine Beiträge stellen keine Rechtshilfe da, sondern sind lediglich Erfahrungswerte und meine Meinung, welche ich weiter gebe.
Maby
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« Antworten #4 am: Januar 02, 2012, 14:10:21 »

Hallo Maby,

ich würde an deiner stelle auf diese EGV nicht reagieren und den VA abwarten. Widerspruch kannste dann immer noch gegen den VA einlegen,dafür haste dann auch nochmal 4 Wochen zeit.

§ 15 SGB II besagt, eine EGV darf nur mit einem Erwerbsfähigen Hilfeempfänger abgeschlossen werden,und da du Krankgeschrieben bist,entfällt das so oder so,dieses würde auch ein Richter nach einen Antrag auf Einstweilige anordnung kurz EA so sehen, nur für den Fall das daß Jobcenter dir eine Sanktion aufs Auge drücken will.

Halte uns mal auf den laufenden wenn das Jobcenter sich bei dir meldet.

Gruß schimmy

Danke dir Schimmy,
werde ich so handhaben und auch das weitere hier posten.
Anzumerken sei das ich natürlich aufgrund erlebtem dementsprechend viel "sichere" Infos sammeln möchte um das hier nicht zu erleben;

https://sozialgerichtsbarkeit.de/sgb/esgb/show.php?modul=esgb&id=131665&s0=&s1=&s2=&words=&sensitive

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schimmy
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« Antworten #5 am: Januar 02, 2012, 15:02:51 »

Hallo Maby,

Zitat
Zwischen den Beteiligten streitig ist die Rechtmäßigkeit einer von der Beklagten wegen fehlender Eigenbemühungen ausgesprochenen Sanktion mit Minderung der Regelleistung für den Kläger zu 1 für die Zeit vom 01.08.2009 bis 30.10.2009 um 30 %.

In diesem Urteil geht es um Eigenbemühungen. Dieses trifft auf deinen Fall nicht zu,deine EGV per Post ist dagegen harmlos,verpflichtet dich zu keinen Eigenbemühungen. Du bist ja übrigens auch Krankgeschrieben. Bei diesem Urteil handelt es sich auch um eine Einzelfallentscheidung.

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« Antworten #6 am: Januar 02, 2012, 15:59:51 »

Hallo Maby,

In diesem Urteil geht es um Eigenbemühungen. Dieses trifft auf deinen Fall nicht zu,deine EGV per Post ist dagegen harmlos,verpflichtet dich zu keinen Eigenbemühungen. Du bist ja übrigens auch Krankgeschrieben. Bei diesem Urteil handelt es sich auch um eine Einzelfallentscheidung.

Hallo Schimmy,

ja da hast du recht, so liest sich das auch. Und der Unterschied zu der "neuen" EGV ist klar. Dennoch sei angemerkt das seinerzeit dieses Urteil bzw. die Umstände auch "angepaßt" wurden. Das heißt z.B. das es Eigenbemühungen von 4 an der Zahl gab,das ich zum Zeitpunkt als ich diese zu erbringen hatte auch schon AU war und das auch bekannt warund das es keine Anhörung gab wie da behauptet. Da ich zwar aus A-Stadt weg bin hat sich das JC geändert und zwar noch negativer als zuvor.  Die Gerichtsbarkeit ist die selbige die ,so mein Eindruck, absolut auf das Trittbret der JC aufspringt und auch bei so manchen offensichtlichen rechtmäßigen Begehren von LB"s trotzdem gegen diese entscheidet. Diese Ecke des Landes hat andere Uhren.....so meine Meinung. Insofern habe ich da natürlich einen bitteren Beigeschmack wenn ich an diese Rechtsprecher denke!!
Werde dennoch versuchen dem Quark standzuhalten und auch darüber berichten.

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schimmy
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« Antworten #7 am: Januar 02, 2012, 19:51:11 »

Hallo Maby,

Zitat
Das heißt z.B. das es Eigenbemühungen von 4 an der Zahl gab,das ich zum Zeitpunkt als ich diese zu erbringen hatte auch schon AU war und das auch bekannt warund das es keine Anhörung gab wie da behauptet.

Wenn du AU bist und das Jobcenter das auch weiß,macht es wenig sinn sich zu Bewerben,denn wenn du länger Krank bist,heißt Ende offen,kannst du einem Arbeitgeber kein Zeitfenster sagen,wann du zur verfügung stehst. Das selbe hatte ich auch,war sehr lange Krankgeschrieben,eine EGV hatte ich hier zuhause liegen,die ich nicht Unterschrieben habe,es kam auch kein VA,die wollten auch laut EGV das ich 8 Eigenbemühungen pro Monat bringen sollte,habe aber mich während der ganzen Krankheitsfase nicht beworben.

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Maby
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« Antworten #8 am: Januar 02, 2012, 20:52:54 »

Hallo Maby,

Wenn du AU bist und das Jobcenter das auch weiß,macht es wenig sinn sich zu Bewerben,denn wenn du länger Krank bist,heißt Ende offen,kannst du einem Arbeitgeber kein Zeitfenster sagen,wann du zur verfügung stehst. Das selbe hatte ich auch,war sehr lange Krankgeschrieben,eine EGV hatte ich hier zuhause liegen,die ich nicht Unterschrieben habe,es kam auch kein VA,die wollten auch laut EGV das ich 8 Eigenbemühungen pro Monat bringen sollte,habe aber mich während der ganzen Krankheitsfase nicht beworben.

Ja wie gesagt das bezog sich auf das Urteil bzw. was daraus gemacht wurde (gelogen ). Und der RA der mich vertreten hat konntest den Hasen geben.Mittlerweile bin ich auch nicht mehr so blauäugig. Das ist aber auch das einzig positive . Und das man trotz AU so behandelt wird und derartige Eigenbemühungen erbringen soll ist auch so ne Finte. Irgend einen Anlass haben die Krampfhaft gesucht und da kümmerte die weder Attest_AU etc sonst noch ein Umstand. Der Stein des Anstoßes war seinerzeit diese EGV-via VA und dann waren die ganz wepsig! Deshalb nun auch meine Fragerei in so einer EGV Angelegenheit! Mit meinem Junior möchte ich nicht Gefahr laufen noch kürzer treten zu müssen wie eh schon. Denke aber das diese Infos von dir /euch mich stärken und mir auch gewisse Rechtsicherheit vermitteln. Und im Zweifel werde ich wohl wieder neuen RA ordern müssen. Versuche das aber vorab ohne weil diese Robenträger sich mittlerweile als opportunisten etabliebrt haben im SGB2 geschehen und wirklich die einzigen sind die immer lachen und verdienen!

Nichts desto trotz 

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