Storch HeinarStorch Heinar
Aktive Erwerbslose in Deutschland (AEiD)

Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge
Übersicht Aktuelles Hartz IV Infobank Daily News Impressum Mitglieder Registrieren
News:


Seiten: [1]   Nach unten
  Drucken  
Autor Thema: EGV überrumpelt unterschrieben  (Gelesen 1862 mal)
Stella1807
Normale Mitglieder
*
Offline Offline

Beiträge: 6



« am: November 16, 2012, 14:11:01 »


Hallo ich bins mal wieder.

Ich hatte im August hier schon einmal ein Problem geschildert. Um einen groben Einblick zu bekommen hier nachzulesen :
http://www.aktive-erwerbslose.net/forum/arbeitslosengeld-ii-hartz-iv/h4-aber-arbeitsunfahig-was-nun/

So irgendwie kam alles anders als wie gedacht. Eigentlich war eine neue Begutachtung vorgesehen. Aber ich bekam erst einmal eine neue Einladung bei einen neuen Sachbearbeiter der nun für mich zuständig ist da ich nun 25 jahre mittlerweile bin. Unter anderen fragte er mich ob ich mich arbeitsfähig fühlte. Ich sagte das ich mir eine Beschäftigung die vllt. erst einmal auf 3 Stunde Basis am Tag läuft mir zutrauen würde. Praktisch das ich langsam wieder anfange. Auf die Frage ob ich eventuell in die Rehaabteilung möchte, da diese ja andere möglichkeiiten hätte, sagte ich ausdrücklich das ich das weniger bzw. nicht möchte. Grund die Rehaabteling hatte mich damals in das Berufsbildungswerk gesteckt, was sich nicht sonderlich gut auf meine psyche ausgewirkt hat. Ich sagte ausdrücklich das ich es auf "normalen" weg schaffen möchte wieder ins Arbeitsleben einzusteigen und das sich spezielle Einrichtungen auf meine Psyche negativ auswirkt. (Würde mir meine Psychologin und psychatrische Ärztin auch bestätigen).

Es hat nicht lange gedauert da bekam ich eine Einladung von einer netten Frau aus der Rehabteilung. Ich dachte ich spinne. Naja ich hin zum Termin, man kann sich ja mal anhöre was die gute Frau zu sagen hat. Wie nicht anders zu erwarten, schlug sie mir eine Maßnahme in einer Einrichtung vor wo sich um psychisch Kranke gekümmert wird um sie wieder in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Ich sagte dieser netten Frau das gleiche wie mein SB auch schon, das ich da nicht sonderlich scharf drauf bin aus oben genannten Grund. Sie sagte mir ich solle mir das mal durch den Kopf gehen lassen und sollte dann bis zum nächsten Termin Bescheid geben wie die Entscheidung nun ausfällt. Der nächste Termin war auch so ausgemacht das ich mit ihr und meinen Sb zusammen sitze und das zusammen besprochen wird.

Dieser Termin kam dann auch. Ich nahm vorsichtshalber da meine Mutter mal mit. Es kam eigentlich da nicht weiter viel bei raus. Ich sagte weiterhin das ich da Bedenken habe usw. und meine Mutter bestätigte auch das es mir das damals schon nicht sonderlich gut bekommen ist usw.. Daraufhin sollte ich dann plötzlich zum psychologischen Gutachten wieder mal.Darin sollte auch geklärt werden ob eine Maßnahme wie sie mir angedreht werden soll, möglich sei.

Das Gutachten, bis zu 3 Stunden arbeitsfähig usw. Auf die Frage der amtsärztlichen Psychologin zwecks meiner eignen Einschätzung zur Teilnahme an so einer Einrichtung, sagte ich auch da meine Bedenken, das ich lieber es auf normalen weg schaffen möchte und auch klein erst einmal wieder anfangen möchte und nicht gleich wieder 8 Stunden wohin verfrachtet werden wollen würde, weil mich das gleich mehr als überfodern würde. Sie stimmte mir zu und gab mir da auch recht. Allerdings wusste sie auch nicht was das für eine genaue Maßnahme sei. Sie meinte das sollte ich dann mit der netten Frau besprechen.

Nun hatte ich dann eine Einladung der netten Dame dann am Dienstag jetzt gehabt. Habe ja nix böses gedacht, weil ich der Meinung war das des Gutachten ja besagt das ich recht habe. Leider konnte meine Mutter auch nicht mit zum Termin. Ich also da allein drin. Da ging es dann irgendwie schneller als ich gucken konnte, sie meinte die Amtsärztin hätte keine Bedenken usw. im nächsten Atemzug erzählte mir sie von der Einrichtung. Angemerkt: Sie sagte nur eine Einrichtung für psychisch kranke Menschen, die in chemnitz sei, ich da früh hin muss, da 8 Stunden bin, und wieder nach hause fahren kann und das 3 Monate dauert. Ich war so perplex das ich es grad nur noch schaffte zu sagen, dass es ja genau das ist was ich nicht möchte. Sie entgegntete nur mit dem Worten ich solle mich meiner Angst einfach mal stellen. Dann griff sie plötzlich zum Telefon wählte eine Nummer und ich hörte nur wie sie mich bei diesen Träger anmeldet für den 7.1.2013. Als ich fragte ob sie wenigsten ne Broschüre oder eine Internetadresse hätte, das ich mir wenigstens mal anschaue könnte was da auf mich zukommt, meinte sie, sie hätte da jetz nix da. Sie griff erneut zum Hörer und sagte ich wolle gern Infomaterial, dann bekam ich den Hörer in die Hand wo ich nach meiner emailadresse gefragt worden bin, diese gab ich dann durch, weil ich ja wissen wollte was das nun für verein ist. Sie machte danach die Eingliederunsvereinbarung fertig. Wo ich wohlbemerkt bestimmt 2 mal noch mal nachfragte das sie doch wenigstens mir irgendwas gebe könnte zwecks des "vereins" ich mein sie muss ja wissen wo sie angerufen hat...Nicht einmal das war aus ihr raus zu bekomm. Nix. Sie legte mir dann die EGV vor zum unterschreiben. Ich zögerte, sprach nochma meine Bedenken aus, würde von ihr bequatscht. Ich war so überrumpelt, geschockt usw. das ich so dämmlich war und das unterschriebe hab dummerweise.

Sorry das es so ausgeholt habe, aber denke is vllt. besser zum Verständnis.

Meine Frage wäre jetzt ob man da irgendwie was machen kann, obwohl ich diesen mist unterschrieben habe? Ich war eigentlich bis zum Dienstag soweit das ich echt motiviert war wieder ins Arbeitsleben einzusteigen usw., aber durch den ganzen Ärger und diese Horroangst vor dieser Maßnahme ist mir alles vergangen. Merke jetzt schon das es mir wieder schlechter geht. Es kann doch nicht sein das man mich da reinsteckt, und da meine Psyche gefährdet und ich hinter her wieder Reif fürm Psychologen bin.


Wäre lieb wenn mir jemand helfen könnte. Danke
Adimin
Team
*****
Offline Offline

Beiträge: 6.626


Man wird älter..... wenn man in den Spiegel guckt


« Antworten #1 am: November 16, 2012, 20:45:59 »

1. Aus einer unterschriebenen EGV wieder heraus zu kommen ist nicht einfach.
Deshalb sollte niemals eine EGV unterzeichnet werden. Lasst es zur Not auf eine EGV als Verwaltungsakt ankommen. Nur dann kann man mit einem Widerspruch gegen eine EGV vorgehen.
Evtl. Kannst Du einmal die EGV geschwärzt hier einstellen, also Namen und so weg. Oder schicke sie mir einmal per Mail.
Eine Zuweisung zu einer Maßnahme hat aber auch nichts in einer EGV zu suchen.

2. Dir steht das Gutachten des psychologischen Dienstes zu. Dieses kannst Du entweder persönlich bei Deiner SB in Kopie abholen (aber nicht alleine) , oder schriftlich bei der SB anfordern. Das steht Dir zu. Du musst ja immerhin wissen, wie Dich der Dienst einschätzt.
Manchmal weigern sie sich gerne, vor allem beim Psychdienst. Dann sollte ein Anwalt oder Dein Arzt das anfordern.

Und wenn Du das hast, dann kann man weitersehen. Denn ohne das Gutachten zu kennen ist alles andere jetzt Spekulation.

Stella1807
Normale Mitglieder
*
Offline Offline

Beiträge: 6



« Antworten #2 am: November 16, 2012, 21:27:41 »

Ja ich ärgere mich jetzt noch das ich unterschrieben habe. Ich war nur so überrumpelt, das ich dann einfach zwar mit den Worten, bin ich eigentlich nicht so einverstanden mit aber mir bleibt ja nix anderes übrig, unterschrieb. Wobei mir grad aufäält, hätte sie dann nicht eigentlich die Pflicht gehabt, mir zu sagen dass ich nicht gleich unterschreiben muss und ich das auch erstmal mit nehmen kann?

Habe leider keinen eigenen Scanner. Könnte es höchsten abschreiben was drin steht, wenn das schon mal helfen sollte?

Ich mach es gleich mal.


Also...

Ziele: Teilnahme an der Diagnose Arbeitsmarkt, beginnend am 7.1.2013

1. Leistung der Agentur für Arbeit
- Anmeldung beim Bildungsträger
- Übernahme der Kosten für die Maßnahme und der Fahrkosten
- Prozessbegleitung und Auswertung der Maßnahme
- Entscheidung über eine nachrangige Förderung (Unterstützte Beschäftigung oder Werkstatt für behinderte Menschen )

2. Bemühungen von Frau (mir)
- anstrengungsbereite und regelmäßige Teilnahme
- Anzeige aller Veränderungen
- Wahrnehmung der Termine

Seite 2 nur das..
Die EGV wurde mit mir besprochen. Unklare Punkte und die möglichen Rechtsfolgen wurden erläutert. Ich bin mit den Inhalten der EGV einverstanden und habe ein Exemplar erhalten. Ich verpflichte mich, die vereinbarten Aktivitäten einzuhalten und beim nächsten Termin über die Ergebnisse zu berichten.
Seiten: [1]   Nach oben
  Drucken  
 
Gehe zu:  

Powered by MySQL Powered by PHP Powered by SMF 1.1.11 | SMF © 2006-2009, Simple Machines LLC Prüfe XHTML 1.0 Prüfe CSS
Seite erstellt in 0.068 Sekunden mit 21 Zugriffen. (Pretty URLs adds 0.006s, 2q)
© Design 2010 - 2017 by Rudi Wühlmaus