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Autor Thema: EGV und AGH so zulässig?  (Gelesen 6918 mal)
JustMe
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« am: September 07, 2010, 13:28:49 »

Hallo zusammen,

ich habe von diesem Forum erfahren, als ich in einem anderen Forum (e-f.org) per PN darüber informiert wurde, dass Mobydick nicht mehr länger dort unterwegs und ab sofort hier zu finden ist.
Sie hat mir schon mehr als einmal super geholfen, so dass dies Grund genug war, mir dieses Forum genauer anzugucken. Ich lese hier jetzt bereits seit einigen Tagen mit und habe mich jetzt registirert, da ich leider direkt mal eine Frage stellen muss.

Gestern hatte ich ein Gespräch mit meiner neuen Fallmanagerin/Persönlichen Ansprechpartnerin, oder wie auch immer die sich zurzeit nennen.
Nach kurzem Geschwafel kam sie natürlich direkt auf den Punkt und wollte mich in einen 1-Euro Job drücken. Damit habe ich ja vorher eigentlich schon gerechnet, denn mehr kann man von denen ja leider eh nicht erwarten.
Sie hat dann in meinem Beisein direkt bei dem Träger der AGH angerufen und gefragt, ob im Metallbereich noch ein Platz frei ist.
Natürlich war das "ganz rein zufällig" der Fall.
Ich sollte noch gestern zu dem "Vorstellungsgespräch" und eigentlich ab heute dort anfangen.
Eine EGV hat sie mir auch vorgelegt, die ich natürlich direkt vor Ort unterschreiben sollte.
Darauf habe ich mich aber nicht eingelassen, sondern habe darauf bestanden, dass ich diese mit nach Hause nehme und dort unterschreibe.
Sie hat mich am Ende des Gespräches dann gefragt, ob ich irgendwelche Einwände gegen die EGV habe und ich habe ihr gesagt, dass es wohl den Rahmen sprengen würde, wenn ich jetzt alles aufzählen soll.
Wie nicht anders zu erwarten, ist sie darauf überhaupt nicht eingegangen.
Auf die Frage, wie mich die AGH denn weiterbringen soll, wollte sie auch nicht so richtig eingehen.
Ich könnte ja soziale Kontakte knüpfen während der Zeit und Netzwerke aufbauen, was mich dann in Zukunft evtl. weiterbringt.
Was nach den 6 Monaten dann genau passiert, konnte und wollte sie mir natürlich nicht beantworten.
Danach kann und soll ich mich bewerben.
Ich habe dann gefragt, ob sie dabei an Leiharbeit denkt und das hat sie bejaht.
Als ob ich eine AGH machen muss, um mich danach bei einer Sklavenarbeitsorganisation bewerben zu können?!
Den tieferen Sinn muss ich glaube ich nicht verstehen.

Die EGV ist meiner Meinung nach auf jeden Fall absolut unzureichend, unklar und evtl. sogar rechtswidrig.
Ich wüßte jetzt gerne, was ihr davon haltet.


Grüße
Rudi Wühlmaus
Maschinist
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Wissen ist Macht


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« Antworten #1 am: September 07, 2010, 13:36:25 »

Dann erst einmal 

Mobydick wird sich sicherlich Deines Problemes annehmen sobald sie es gelesen hat, bis dahin kannst Du ja noch ein wenig stöbern wenn du möchtest.

 if (isset($_BRAIN['müde'])){ sleep(); } else { work(); } 
Nach über 10 Jahren Computertechnik müßten die Tastaturhersteller eigentlich gelernt haben, daß Tastaturen unten Abflußlöcher für den Kaffee brauchen.
Windoof nur beim Kunden; Ansonsten LINUX
hajoma
Gast
« Antworten #2 am: September 07, 2010, 13:54:26 »

Ich wage zu bezweifeln, daß diese EGV rechtens ist.
Da die Pflichten schon am selben Tag beginnen sollen, hat man ja keine Zeit, diese EGV überhaupt in Ruhe zu prüfen.
Moby wird sicher mehr dazu sagen können.
Aber ich würde weder diesen Termin beim Träger wahrnehmen, noch diese unterschreiben.
Ludwigsburg
Gast
« Antworten #3 am: September 07, 2010, 14:13:44 »

Ich wage zu bezweifeln, daß diese EGV rechtens ist.
Da die Pflichten schon am selben Tag beginnen sollen, hat man ja keine Zeit, diese EGV überhaupt in Ruhe zu prüfen.
Moby wird sicher mehr dazu sagen können.
Aber ich würde weder diesen Termin beim Träger wahrnehmen, noch diese unterschreiben.

Ich würde mich ebenfalls nicht so überfahren lassen und nicht unterschreiben!
Den Termin beim Träger würde ich wahrnehmen, aber ich würde nur in Begleitung hingehen, ein Schreiben abgeben, mir die Annahme bestätigen lassen, und NICHT  da anfangen.

Eine EGV unterschreibe ich nur, wenn ich mit dem Inhalt einverstanden bin, wenn er mit mir ausgehandelt wurde!



 
Rotkäppchen
Gast
« Antworten #4 am: September 07, 2010, 14:20:44 »

Hast du vielleicht noch zusätzlich zu dieser EGV eine separate Zuweisung für den EEJ erhalten? Wenn ja, müsste man das auch sehen, denn das ist wie ein separater Verwaltungsakt mit RFB.

Ansonsten teile ich die Ansicht der Kollegen: Nicht unterschreiben!!! Du hast dadurch keinen Nachteil, denn es gibt deswegen keine Sanktion. Du bekommst das dann per Verwaltungsakt und man kann dem widersprechen, die aufschiebende Wirkung beantragen, klagen etc. Alles sehr nervig (du hast das ja schon mal erlebt), aber notwendig und meist erfolgreich.

Als rechtswidrig betrachte ich diese EGV nicht. Sie ist nur etwas wenig, denn neben sehr vielem blabla enthält sie nur einen unbestimmten EEJ. Der Träger soll dich ja "einteilen". Das ist ja gar nicht erlaubt! Deine Integration ist eine Angelegenheit der ARGE.

Ich schlage folgendes vor: Reagiere darauf gar nicht und melde dich nicht beim Träger, sofern du nicht noch irgend eine Zuweisung mit Rechtsfolgebelehrung hast (diese müste man dann sehen). Wenn nichts weiter als die nicht unterschriebene EGV vorliegt, hast du gar keine Verpflichtung.

Sollte die SB Druck machen, weil du die EGV nicht unterschrieben hast, oder wissen wollen, weswegen du nicht unterschreibst, kannst du ihr sagen, dass du mit dem EEJ nicht einverstanden bist, weil er dich nicht integriert. Du brauchst eine Arbeit und sonst nichts.

Ansonsten müsste man weitersehen wenn du einen VA hast.
JustMe
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Beiträge: 29



« Antworten #5 am: September 07, 2010, 14:34:16 »

Danke für eure Antworten!
Den Termin habe ich nicht wahrgenommen, da es ja ein Gespräch sein sollte, bei welchem ich natürlich meinen "Arbeitsvertrag" unterschreiben sollte.
Da ich einfach übergangen wurde und mit dieser AGH nicht einverstanden bin, habe ich es gelassen.
Außerdem war ich mit Beistand im Zimmer und wir konnten beide nichts davon hören, dass ich noch am selben Tag zu dem Gespräch sollte zwinki

Ich habe nur diese EGV erhalten und sonst nichts.
Eigentlich wollte ich einen Gegenvorschlag erstellen und diesen meiner SB zuschicken.
Soll ich das erst mal lassen und abwarten, bis die EGV per Verwaltungsakt kommt?

Sind die 30 Arbeitsstunden nicht rechtswidrig?
Ich kann mich an diverse Urteile erinnern, wo 30 Stunden als zuviel angesehen wurden.
Leider bin ich aber nicht ganz auf dem Laufenden und vielleicht gibt es ja mittlerweile ein neues Urteil, welches verbindlich für alle Bundesländer etc. ist?
Ludwigsburg
Gast
« Antworten #6 am: September 07, 2010, 14:47:31 »

Sind die 30 Arbeitsstunden nicht rechtswidrig?

Nein
Rotkäppchen
Gast
« Antworten #7 am: September 07, 2010, 15:15:42 »

Danke für eure Antworten!
Den Termin habe ich nicht wahrgenommen, da es ja ein Gespräch sein sollte, bei welchem ich natürlich meinen "Arbeitsvertrag" unterschreiben sollte.
Da ich einfach übergangen wurde und mit dieser AGH nicht einverstanden bin, habe ich es gelassen.
Außerdem war ich mit Beistand im Zimmer und wir konnten beide nichts davon hören, dass ich noch am selben Tag zu dem Gespräch sollte zwinki

Ich habe nur diese EGV erhalten und sonst nichts.
Eigentlich wollte ich einen Gegenvorschlag erstellen und diesen meiner SB zuschicken.
Soll ich das erst mal lassen und abwarten, bis die EGV per Verwaltungsakt kommt?

Sind die 30 Arbeitsstunden nicht rechtswidrig?
Ich kann mich an diverse Urteile erinnern, wo 30 Stunden als zuviel angesehen wurden.
Leider bin ich aber nicht ganz auf dem Laufenden und vielleicht gibt es ja mittlerweile ein neues Urteil, welches verbindlich für alle Bundesländer etc. ist?

Wenn man einen bestimmten Wunsch hat, kann ein Gegenvorschlag Sinn machen. Ansonsten lohnt es sich mit jemandem zu "verhandeln", mit dem keine "Verhandlung" möglich ist.

Ich meine, die SB wird noch etwas Druck machen, damit du unterschreibst, und dann wird sie dir einen VA schicken. Dann können wir weitersehen. Wichtig ist, dass du nichts übersiehst, was eine Rechtsfolgebelehrung hat. Es erscheint mir nämlich etwas seltsam, dass sie dir außer der EGV nichts gibt und alles nur mündlich macht, oder einfach nur so auf einem Zettel einen Vorstellungstermin beim Träger aufschreibt oder gar keine Zuweisung gibt.
Ludwigsburg
Gast
« Antworten #8 am: September 07, 2010, 15:20:28 »


Ich habe nur diese EGV erhalten und sonst nichts.
Eigentlich wollte ich einen Gegenvorschlag erstellen und diesen meiner SB zuschicken.
Soll ich das erst mal lassen und abwarten, bis die EGV per Verwaltungsakt kommt?

Das kannst du nur selbst entscheiden, wie du vorgehst.

Abwarten bis der Verwaltungsakt kommt wäre das Einfachste und gibt dir mehr Zeit. Könnte aber vom Richter negativ ausgelegt werden.

Ich habe meinen SB immer gesagt, daß sie innerhalb 14 Tagen von mir schriftlich bekommen, warum ich die vorgelegte EGV nicht unterschreiben kann, wenn ich es nach Prüfung zuhause nicht kann. Meiner Meinung nach müßte ein Vertrag grundsätzlich ausgehandelt werden...

5 Jahre lang bin ich damit gut gefahren...habe denen das erste Mal ausführlich begründet, (danach darauf verwiesen) was alles nicht ok ist und das ich einen Vertrag nur unterschreibe, wenn er mir genehm ist...ohne Folgen, danach war immer monatelang Ruhe bis zum nächsten Versuch.

Beim letzten Mal waren dann erstaunlicherweise Verhandlungen möglich...ich konnte schlußendlich alles akzeptieren und habe das erste Mal unterschrieben. Die haben genau gewußt, daß ich einen Verwaltungsakt nicht kampflos hingenommen hätte...

JustMe
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« Antworten #9 am: September 07, 2010, 16:03:48 »

Ich habe außer der EGV nichts bekommen bezüglich des EEJ.
Sie hat mir noch nicht einmal etwas auf einen zusätzlichen Zettel geschrieben, sondern mir lediglich kurz den Weg zu dem Büro (wo das Gespräch stattfinden sollte) auf einem Infoblatt des Trägers gezeigt.
Mein Wunsch ist es in Arbeit zu kommen, von welcher man leben und nicht nur überleben kann.
Das habe ich der "guten Frau" auch bereits gesagt, jedoch hat ihr das scheinbar nicht gepasst.
Sie hat mir danach im Verlauf des Gespräches nämlich "vorgehalten", dass sich bei mir ja scheinbar alles immer um's Geld dreht.
Naja, wahrscheinlich macht sie ihren Job nur aus Nächstenliebe.
Da fragt man sich, warum sie keinen EEJ macht, wo sie doch so davon überzeugt ist und Geld keine Rolle spielt.

Einen Gegenvorschlag kann ich doch jetzt schon erstellen und ihr diesen zukommen lassen, oder?
Wahrscheinlich wird sie darauf nicht eingehen und mich erneut einladen, um mir dann Honig ums Maul zu schmieren und mich gleichzeitig einzuschüchtern.
Wenn es dann aber zum Verwaltungsakt kommt, kann ich mich doch auf den Gegenvorschlag berufen?

Die jetzige EGV ist ja quasi ein Blankoscheck für meine SB.

Jetzt ist die Frage, ob ich wirklich erst einmal nichts unternehme und auf die EGV per VA warte, oder schon vorab etwas unternehme.
Was ist denn wohl die klügere Entscheidung?
Wenn ich jetzt einfach abwarte und dadurch wirklich schlechtere Karten vor Gericht habe, dann ist das ja auch nicht das Gelbe vom Ei.
Ludwigsburg
Gast
« Antworten #10 am: September 07, 2010, 16:31:52 »

Einen Gegenvorschlag kann ich doch jetzt schon erstellen und ihr diesen zukommen lassen, oder?
Natürlich kannst du das.

Dann gibt es ihren und deinen und mit beiden eine Grundlage für Verhandlungen, die ich einfordern würde.
Rotkäppchen
Gast
« Antworten #11 am: September 07, 2010, 16:56:55 »

Wenn du eine konkrete Vorstellung hast, um in Arbeit zu kommen (z.B. durch Antrag einer Bildungsmaßnahme oder eines Vermittlungsgutscheines), dann würde ich einen Gegenvorschlag machen und die Vorstellung mit einbringen. Der macht dann - im Gegensatz zur EGV deiner SB - auch einen Sinn und man kann eine Integrationsstrategie erkennen. In so einem Fall kannst du das machen und evtl. - bevor du ihn abschickst - hier mal reinstellen, damit das überprüft werden kann. Ansonsten kann man sich damit nömlich auch ein Eigentor schießen.

Wenn du keine konkrete Vorstellung für eine Integration hast, dann würde ich gar nicht darauf reagieren. Die verhandelt nämlich nicht mit dir.
JustMe
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« Antworten #12 am: September 07, 2010, 19:02:01 »

Ich würde halt noch immer gerne an einem Lehrgang teilnehmen.
Das habe ich schon bei meinem letzten SB versucht durchzusetzen, aber darauf wurde bis heute nicht eingegangen.
Komischerweise liegt dazu immer Infomaterial aus, aber genehmigen wollen sie so etwas natürlich nicht.
Es kostet die Allgemeinheit ja Geld und daher muss sicher gestellt werden, dass dieses nicht zum Fenster raus geworfen wird.
Außerdem muss man durch einen EEJ ja sicherstellen, dass ich geeignet bin und nicht einfach den Lehrgang abbrechen werde.
Das waren eigentlich immer die "Argumentationen".
Jetzt dient der EEJ scheinbar nur noch dazu, mich später an eine Leiharbeitsfirma vermitteln zu können crazi
Ich werde mal etwas schreiben und dann könnt ihr mir ja vielleicht sagen, ob ich es abschicken kann, oder es besser lassen sollte.
Rotkäppchen
Gast
« Antworten #13 am: September 07, 2010, 19:34:12 »

Dann schlage ich folgendes vor:

1) Schreibe einen Antrag für einen Lehrgang. Bitte mit genauem Datum und gut begründet.

2) Schreibe einen Gegenvorschlag und setze diesen Lehrgang dort mit rein.

Dann stelle alles hier rein. Das müsste überprüft werden. Und das würde ich deiner SB dann abgeben anstelle der EGV.
JustMe
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« Antworten #14 am: September 30, 2010, 15:43:43 »

Meine SB hat mir die EGV nicht per Verwaltungsakt geschickt, mich aber stattdessen gestern erneut zu einem Gespräch eingeladen.
Natürlich hat Sie mir die Einladung erst einen Tag vorher per förmlicher Zustellung zukommen lassen. Da das Schreiben schon vom 24.09 ist, frage ich mich, ob es sich dabei mal wieder nur um eine Schikane gehandelt hat. Hätte meine Schwester mir nämlich nicht ihr Auto geliehen, hätte ich keine Möglichkeit gehabt zur ARGE zu kommen, da ich kein Geld mehr für ein Zugticket habe.

Naja, meine SB hat mich dann gefragt, warum ich die EGV nicht unterschrieben habe und ich habe ihr geantwortet, dass ich sie so nicht unterschreiben kann.
Sie hat mich gefragt, was mich denn daran stört und ich habe ihr gesagt, dass mir der unbestimmte EEJ nicht passt.
Sie wollte ihn dann "präzisieren" und ich habe ihr gesagt, dass mich ein EEJ nicht auf den ersten Arbeitsmarkt bringen kann und es daher Schwachsinn ist.
Dann ging natürlich wieder das Gequatsche von vorne los, wie gut EEJ doch sind und ich bekomme ja auch am Ende ein Zeugnis, welches bei Arbeitgebern angeblich gut ankommt crazi
Ich habe ihr gesagt, dass ich eine richtige Arbeit möchte, von der man leben kann ohne auf die 4 großen Buchstaben angewiesen zu sein und alles andere mir nichts bringt.
Sie wollte dann wissen, was ich denn unternehme um in Arbeit zu kommen.
Natürlich habe ich sie erst mal etwas dumm gefragt, was ich denn wohl mache und dass ich nach offenen Stellen gucke im Internet, sowie der lokalen Zeitung.
Scheinbar hat sie mir das aber nicht geglaubt und wollte wissen, welche Webseiten ich denn besuche. Ich habe ihr dann gesagt, dass eigentlich nur meinestadt.de und arbeitsagentur.de in Frage kommen.
Sie konnte dann aber absolut nicht glauben, dass es keine offenen Stellen gibt, welche in Frage kommen.
Ihrer Meinung nach findet man Arbeit, wenn man nur will *ich kann es nicht mehr hören* nomore
Logischerweise musste sie sich dann selbst überzeugen und hat auf arbeitsagentur.de geguckt.
Mir war sofort klar, dass sie nichts finden wird, denn wie sie in einem früheren Gespräch ja selbst gesagt hat, kann sie keine Stellen backen.
Sie hat mir dann eine Stelle von einer Zeitarbeitsfirma ausgedruckt als Produktionshelfer.
Dass es sich dabei aber garantiert um Schichtarbeit handelt, was leider für mich nicht in Frage kommt, war ihr egal. Da müsste ich halt einfach mal gucken.
Gleichzeitig hat sie aber schon angemerkt, dass bei diesem Angebot wohl noch eine andere Zeitarbeitsfirma ihre Finger mit drin hat und dort stand in der Stellenbeschreibung, dass es sich um Schichtarbeit handelt.

Sie hat mir jetzt schon wieder einen neuen Termin für ein weiteres Gespräch am Montag gegeben.
Langsam frage ich mich ernsthaft, ob die "gute Frau" Langeweile hat!
Ich soll ihr bis dahin einen lückenlosen Lebenslauf (welchen ich bei gefühlten 1000 verschiedenen SB übrigens schon gefühlte 10000 mal abgegeben habe) und meine Vorstellung einer EGV mitbringen.
Wir können das dann klären meinte sie.
Eine Einladung mit Rechtsfolgenbelehrung etc. habe ich natürlich nicht bekommen, sondern es ist eine mündliche Vereinbarung.
Beim Gespräch gestern habe ich natürlich nebenbei gefragt, ob sie (die ARGE) denn noch Lehrgänge/Weiterbildungen zahlen und das hat sie kurz und knapp verneint.
Ich bin mir also nicht so wirklich sicher, was ich jetzt in eine EGV schreiben soll.
Am liebsten würde ich sie ja auch gerne ärgern - so wie sie es mit der mehr als knappen Einladung gemacht hat - und der mündlichen Einladung nicht nachkommen. Es kommt eh wieder nichts bei dem Gespräch heraus außer BLAH BLAH.
Aber das bringt ja im Endeffekt auch nichts, denn sie wird mich dann mit absoluter Sicherheit erneut schriftlich einladen.
Sie braucht scheinbar wirklich eine Daseinsberechtigung....
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