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Autor Thema: EGV und Zuweisung  (Gelesen 3873 mal)
Qoop
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« am: Dezember 20, 2010, 15:03:35 »

Mein ALG1 ist gerade nach einem Jahr abgelaufen und ich habe mich per Post zum ALG2 angemeldet. Da noch Unterlagen fehlten hat man mich eingeladen und an dem Termin dann gleich eine EGV und Zuweisung vorgelegt. Das "Profiling" bestand aus einem 08/15 Formular, das ich ebenfalls mitbringen sollte.

Ein Bewillungsbescheid habe ich natürlich noch nicht.

EGV habe ich noch nicht unterschrieben und noch nichts von der Zuweisung gehört - dazu wurde mir aber schon gesagt, dass es etwas länger dauern kann als die 3 Tage, die auf der Zuweisung stehen und das ok wäre.

Was ich über diese Jobbörse gehört habe, habe ich nur wenig Interesse daran, da es wohl Stellenanzeigen Surfen unter Aufsicht und Bewerbungstraining durch Leute, denen eher ich noch was beibringen sollte, bedeutet. Zudem können die nach dieser EGV ja wohl so ziemlich alles mit mir machen, was sie wollen?

Komme ich an diesem Kelch irgendwie vorbei? Was bedeutet eigentlich das "aus wichtigem Grund" zum Datenschutz? Brauche ich jetzt einen wichtigen Grund, wenn ich nicht will, dass jeder an meine Daten kommt? Ich habe auch bisher zu nichts eingewilligt.

Würde mich freuen, wenn ihr mir helfen könntet, etwas Licht in meine Möglichkeiten zu bringen :)

Qoop
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« Antworten #1 am: Dezember 20, 2010, 15:04:22 »

Und hier die Zuweisung
Dieter 66
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« Antworten #2 am: Dezember 20, 2010, 15:22:36 »

 bliink
Steht in der EGV nicht ab wann Du das machen sollst, wie lange und was genau?
Das ist doch keine EGV
Ist diese Jobbörse ein privater Verein.
Diese EGV ist absolut rechtswidrig.

Ich bin nicht abergläubig. So was bringt nur Unglück!!
Sir Peter Alexander Baron von Ustinov
Qoop
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« Antworten #3 am: Dezember 20, 2010, 16:39:12 »

bliink
Steht in der EGV nicht ab wann Du das machen sollst, wie lange und was genau?
In der EGV steht "erstellt am 13.12." und "gültig bis 31.3." und "bis zum Ende der Zuweisungsdauer" und "behält grundsätzlich solange ihre Gültigkeit, solange Sie hilfebedürftig sind".

In der Zuweisung steht "Beginn: 14.12." und "Ende: 11.3.".

Mehr als das hier gezeigte habe ich nicht. Aber es soll ja noch etwas von der Jobbörse zugeschickt kommen.
Zitat
Ist diese Jobbörse ein privater Verein.
Scheint ein e.V. zu sein.

Zitat
Diese EGV ist absolut rechtswidrig.
Was/warum genau? Und wie sollte ich reagieren?
Dopamin
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« Antworten #4 am: Dezember 20, 2010, 16:47:29 »

Was zu tun ist:

Erstmal immer freundlich bleiben und LÄCHELN.  Mrgreen

Die Frage "Wie bringt mich das weiter?" Wird nicht gern gehört, aber könnte schonmal den Gegenüber ins Schwimmen bringen. Dann (weiter freundlich lächelnd) um die Zuweisung als Verwaltungsakt bitten. Was DANN kommt, dagegen kann man Rechtsmittel einlegen - ist die gleiche Massnahme drin, ist ein Widerspruch einzulegen - auch wenns sinn- und zweckfrei ist - da anzutreten und fleissig zu protokollieren was da so weitergebildet wird - um am Ende wenns Not tut vor Gericht gute Argumente zu haben warum diese Maßnahme nun überhaupt nichts bringt.

Vielleicht sollte man sich schon um einen Sozialrechtler bemühen...

Dopamin

Bei großen Problemen mit der "ARGE des Vertrauens" kann man sich auch an die örtliche Regionaldirektion, oder das Kundereaktionsmangement in Nürnberg wenden.

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Dieter 66
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« Antworten #5 am: Dezember 20, 2010, 17:37:55 »

Was/warum genau? Und wie sollte ich reagieren?
So eine EGV kann man nicht unterschreiben. Sonst macht man mit Dir was man will.
Also. VA abwarten. Widerspruch!! Gut begründen.
Eine Massnahme zuweisen??? Was ist das denn, sind wir schon im dritten Reich?
Eine EGV oder Massnahme war bisher ohne vorheriges Profiling, rechtswidrig.
Und dann noch, dass hier:
Zitat
Hinweise

Dem beauftragten Träger wird ein selektiver Zugriff auf die Daten Ihres Bewerberprofils eingeräumt, das bei der Grundsicherungsstelle geführt wird. Sie haben das Recht, diesem Datenzugriff vor Ihrer Zuweisung aus wichtigem Grund zu widersprechen.
Sowas darf man nicht einreißen lassen.
Du willst Deine Daten nicht weitergeben lassen und basta.
Für sowas brauch man keinen Grund angeben.

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« Antworten #6 am: Dezember 20, 2010, 19:42:50 »

Ich hege allerdings die Befürchtung, das es so einfach nicht gehen wird.
Wenn ich das oben richtig gelesen habe, dann ist noch kein Bewiliigungsbescheid angekommen.
Das könnte zu Problemen ala: Keine Unterschrift kein Geld führen.

Qoop
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« Antworten #7 am: Dezember 20, 2010, 20:36:23 »

Könnt ihr mir noch ein wenig dabei helfen gegen was genau und mit welchem Grund (Gesetze) ich Widerspruch einreichen könnte, wenn das als EGV per VA erlassen wird?

Muss ich auch ohne unterschriebene EGV zu der Maßnahme gehen, wenn die Einladung dazu kommt oder sollte ich nichts tun? Ändert sich daran etwas, wenn die EGV per VA kommt?
Dopamin
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« Antworten #8 am: Dezember 20, 2010, 23:12:45 »

Also vor allem, solltest Du Dir erst mal einen Kopf machen in welche Richtung Weiterbildung Sinn machen könnte um Dir den entscheidenden Vorteil anderen mit ähnlicher Ausbildung zu verschaffen. Eione EGV ist Individuell zu gestalten und der dort vereinbarte Inhalt soll Dich WEITERbringen - nicht zurückwerfen.

DAS, was Du Dir vorstellst, schlägst Du der Dame/dem Herrn dann einfach mal vor (ablehnen darf er - sind wir ja nicht so) - und kommt ihr zu keinem erfreulichen Ergebnis, dann soll sie halt das Ding mit VA (Verwaltungsakt) zustellen - nur gegen einen Verwaltungsakt kann man Rechtsmittel einlegen - nicht gegen eine freiwillig unterzeichnete EGV - die msste angefochten werden und das...  bliink

Sei Dir immer bewusst, dass die ARGE von gEsetz wegen dazu verpflichtet ist, Dich darin zu unterstützen, Deinen Lebensunterhalt aus eignen Mitteln bestreiten zu können = ins Erwerbsleben zu bringen.

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« Antworten #9 am: Dezember 21, 2010, 00:08:26 »

In einem Profiling müssen ja alle Argumente auftauchen.
Also neben den Wünschen, Eignungen und Fertigkeiten, Weiterbildungen, Gesundheit und Behinderungen auch alle Dinge, die positiv oder negativ auf den Job einwirken könnten.
Das sind auch z.B. Kinderbetreuungen, usw.

Das alles muss erst einmal abgeklärt sein, bevor eine EGV abgeschlossen werden kann /sollte.

Damit hätte man auch schon die Argumente, die man für einen Widerspruch bräuchte.
Erst wenn all diese Dinge abgeklärt sind, dann dürfte auch erst eine EGV als VA erlassen werden.

Aus diesem Grunde müßtest Du schaun, was bei Dir zutrifft und was noch nicht berücksichtigt wurde.

Ich hoffe nur, das sie nicht auf der Masche reiten, entweder EGV oder kein Bescheid.
Dann müßten wir weiterschauen.

Qoop
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« Antworten #10 am: Dezember 21, 2010, 00:33:00 »

In einem Profiling müssen ja alle Argumente auftauchen.
Also neben den Wünschen, Eignungen und Fertigkeiten, Weiterbildungen, Gesundheit und Behinderungen auch alle Dinge, die positiv oder negativ auf den Job einwirken könnten.
Dazu hatte ich aber, wie erwähnt, ein recht langes 08/15 Formular ausgefüllt (Stärken bewerten, ob ich arbeitsfähig/nicht krank bin etc.) - das reicht nicht?

Nach Wünschen oder eigenen Empfehlungen hat allerdings weder das Formular noch der SB gefragt.
« Letzte Änderung: Dezember 21, 2010, 00:34:04 von Qoop »
Dopamin
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« Antworten #11 am: Dezember 21, 2010, 01:55:30 »

Des ist normal, nix bei denken, dafür haben sie ja mitdenkende "Kunden"... pfeifen

Wenn DIR das reicht, dann reicht das vielleicht, wenn Du aber meinst, du bräuchtest noch... Dann schlage das entsprechend vor.

Die eigene Entscheidung kann Dir hier keiner abnehmen, nur Denkanstöße, die kannst Du hier bekommen...

Dopamin

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