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Autor Thema: EGV Wiederspruch  (Gelesen 4241 mal)
Makoto
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« am: Juli 25, 2011, 11:25:00 »

Hallo alle miteinander,
ich habe am 7.6.2011 meiner unter Vorbehalt unterschriebenen EGV schriftlich widersprochen. Nun teilte mir die ARGE am 23.7.2011 mit, dass sie den Wiederspruch nicht bearbeiten können, da mein Schreiben auf dem Postweg abhandengekommen ist. Es wird um eine Zweitschrift gebeten.
Meine Frage dazu: Gibt es hier nicht auch eine Frist der ARGE zur Antwort, um auf mein Schreiben zu reagieren. (Einschreiben mit Rückantwort abgesendet am 9.6.2011 eingegangen bei der ARGE am 10.06.2011) Es sind nun schon ca. 6 Wochen vergangen.)
Über eine Antwort eurerseits würde ich mich freuen.
Mit freundlichem Gruß
Makoto
 
Adimin
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« Antworten #1 am: Juli 25, 2011, 12:10:04 »

Nun, um einen Widerspruch zu bearbeiten kann sich die Arge 3 Monate Zeit lassen.
Frage mich nur, wie die einen Widerspruch bearbeiten wollen, der angeblich nicht angekommen ist. Aber egal.

Auch hier wieder der allseits beliebte Rat und Hinweis:

Wichtige Post, also auch Widersprüche sind nur persönlich gegen Stempel auf einer Kopie in der Eingangszone des JC abzugeben.
Nur dann ist es gerichtlich nachweisbar, das ein Schreiben bei der Arge auch eingegangen ist.
Ein Einschreiben mit Rückschein ist kein gerichtsfester Nachweis, das Dein Schreiben auch eingegangen ist. Es weist nur nach, das ein Umschlag beim JC eingegangen ist.

Alternativ würde auch eine Zustellung per Gerichtsvollzieher nützen. Der schaut sich nämlich das Schreiben auch genau an, bevor er es abgibt.

Und je nach Gerichtsbezirk liegen die Kosten für den GV so bei 18€, also auch nicht soviel mehr als ein Einschreiben mit Rückschein.

Nun bleribt Dir wohl nichts anderes mehr übrig, als Dein Schreiben nochmals zuzustellen. Bitte mit den obigen Schritten ausführen.
Wobei das Günstigste die persönliche Abgabe ist.

Dieter 66
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« Antworten #2 am: Juli 25, 2011, 12:42:39 »

Hallo alle miteinander,
ich habe am 7.6.2011 meiner unter Vorbehalt unterschriebenen EGV schriftlich widersprochen. Nun teilte mir die ARGE am 23.7.2011 mit, dass sie den Wiederspruch nicht bearbeiten können, da mein Schreiben auf dem Postweg abhandengekommen ist. Es wird um eine Zweitschrift gebeten.

Wir versenden grundsätzlich mittels Fax. Es gab nie Probleme.
Ob Gericht, RA oder Jobcenter.
Ein interessantes Urteil dazu vom SG Duisburg (dürfte nun rechtskraft haben)

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Makoto
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« Antworten #3 am: Juli 25, 2011, 14:07:52 »

Danke erst mal für die Antworten.

@Adimin
Zitat: Frage mich nur, wie die einen Widerspruch bearbeiten wollen, der angeblich nicht angekommen ist. Zitat ENDE

Das Schreiben ist nachweislich angekommen. Sonst hätte man ja keine Zweitschrift angfordert.

Hier mal der Wortlaut des Schreibens:
Sehr geehrter Herr *******,
Ihr Widerspruch vom 09.06.2011 gegen den Bescheid vom 07.06.2011 ist leider auf dem Postweg abhanden gekommen.
Ich bitte daher um Übersendung einer Zweitschrift, damit eine Entscheidung über Ihren Widerspruch getroffen werden kann.
Für eine kurzfristige Stellungnahme wäre ich dankbar.

Wie soll man also Verfahren, wenn die ARGE ihre erhaltene Post verschlammt?

Bin auf eure Antworten gespannt.

Makoto
schimmy
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« Antworten #4 am: Juli 25, 2011, 15:50:44 »

Hallo Makato,

ich würde es so machen, reiche den Widerspruch noch einmal nach, am besten sowie von Adimin beschrieben, am Empfang gegen Eingangsstempel. Das heute mal Post verloren geht ist vollkommen normal, auch bei Ämtern kann sowas passieren, auch wenn dein Widerspruch dort angekommen sein sollte laut Einschreiben.

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Dopamin
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« Antworten #5 am: Juli 26, 2011, 03:33:14 »

Hmmm. Wie oft kommen eure Unterlagen weg? Wenns öfter passiert:

Alternativ würde auch eine Zustellung per Gerichtsvollzieher nützen. Der schaut sich nämlich das Schreiben auch genau an, bevor er es abgibt.

Und je nach Gerichtsbezirk liegen die Kosten für den GV so bei 18€, also auch nicht soviel mehr als ein Einschreiben mit Rückschein.

Der GV schaut sich das Schreiben nicht nur an, sondern fertigt auch eine Kopie und legt das mit Aktenzeichen ab - gerichtsfester gehts nicht.

Wie gesagt, wenns öfter vorkäme dann würde ich das genau so zustellen lassen, und nicht an den/die zuständige(n) SachbearbeiterIn, nein, nach ganz oben gehört das dann. Wie oft meinst Du, kommt dann in Zukuft noch was in die Grabbel? pfeifen

Dopamin

Bei großen Problemen mit der "ARGE des Vertrauens" kann man sich auch an die örtliche Regionaldirektion, oder das Kundereaktionsmangement in Nürnberg wenden.

Sorgen wir dafür, dass sie nicht arbeitslos werden...
Dieter 66
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« Antworten #6 am: Juli 26, 2011, 11:25:23 »

Wir versenden grundsätzlich mittels Fax. Es gab nie Probleme.
Ob Gericht, RA oder Jobcenter.
Ein interessantes Urteil dazu vom SG Duisburg (dürfte nun rechtskraft haben)

Das Ding hat Rechtskraft:



Also, warum noch teuere Einschreiben? (die dann dennoch verloren gehen)

Wenn jemand kein sendefähiges Fax hat. Das Internet ist voll von Geräten die
senden können aber nicht empfangen (Weil der Toner zu teuer ist).
Wir haben Unseres für 15 € bekommen.
Das hat sich nach 4 Einschreiben mit Rückschein, bezahlt gemacht.
Und, man ist endlich auf der sicheren Seite.

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Makoto
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« Antworten #7 am: Juli 26, 2011, 12:35:06 »

Habe heute meinen Anwalt erreichen könne und die Sache geklärt. Kopie zur ARGE per Einschreiben und gut ist.
Anscheinend habt ihr das auf dem Postwege verlorengegangene Schreiben falsch verstanden. Hier ist die hausinterne Post der ARGE gemeint.
Danke für eure Mitarbeit.
Mit freundlichem Gruß
Makoto
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