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Autor Thema: EGV/Maßnahme/Sanktion/Arbeitsaufnahme  (Gelesen 29400 mal)
tastensperre
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« am: Juni 17, 2010, 21:14:58 »

Kurz zusammengefaßt:

Ende April wurde ich zu einer neuen SB verwiesen, die mir gleich mit einer Maßnahme kam.
Okay EGV sollte mir zugeschickt werden, kam aber erst am Tag der Beginn der Maßnahme  am 03.05.10 per Post. Maßnahme habe ich nicht angetreten..
Vorsichtshalber legte ich eine AU für 3 Tage vor. In der Zeit ergaben sich bei mir mehrere Minijobs (Midejob) und ich dachte somit die Maßnahme umgehen zu können...hat sich aber zerschlagen, da es private AG`s waren und es sozialversicherungstechnisch zuviel Aufwand gewesen wäre.
Somit kam ich am 11.05.10 eine neue EGV vorgelegt bei dem nächsten Gespräch (wozu ich auch mehr oder weniger von jetzt auf gleich telef. gezwungen wurde). Hatte an dem Tag eigentlich einen wichtigen Termin mit meinem gesch. Mann wegen Probelme unserer Kinder, aber laut Aussage der SB gehen Behörden ja vor Kinder!!!  Unglaublich!!!
Da ich mich nach Drohungen am Telefon eingeschüchtert fühlte und Angst hatte, fuhr ich also noch hin.
Meine SB schrieb und schrieb und laberte und druckte aus zur Unterschrift. Ich aber wollte sie zur Überprüfung mitnehmen. Da flippte sie aus. Es hätte sich ja nichts geändert nur das Datum der Maßnahme...sagte sie.
Dennoch unterschrieb ich nicht gleich. Dann sollte ich unterschreiben, daß ich mich weigere die EGV zu unterschreiben..auch das tat ich nicht, weil ich mich ja NICHT weigerte. Dann mit dem Zusatz, daß ich sie zur Überprüfung mitnehmen wollte..okay das hätte ich notfalls unterschrieben, aber wollte sie dann wohl
doch nicht.
Letzendlich habe ich das Büro dann ohne etwas mitzunehmen verlassen...ich wurde echt nur fertiggemacht und als Nichts dargestellt. War einfach fertig.
Dann bekam ich zum Glück eine Zusage und seit dem 01.06 habe ich eine Arbeit angetreten. Von dieser habe ich erst direkt am 01.06. dem Amt Bescheid gegeben...wollte erst Arbeitsvertrag unterschreiben, um sicher zu gehen.
 
Am 25.05. bekam ich dann einen Bescheid über die Absenkung der Leistungen...
 
Begründung: Gem. § 31 Abs. 1 Ner. 1 a SGB II wird das Arbeitslosengeld II unter Wegfall des Zuschlages nach § 24 SGB II in einer ersten Stufe um 30 % der für den erwerbsfähigen Hilfebedürftigen nach § 20 SGB II maßgebenden Regelleistung abgesenkt...
 
Darunter dann der Zusatz wie folgt:
Ihnen wurde von der für Sie zuständigen Außenstelle der Kommunalen Arbeitsvermittlung der MaßArbeit bereits vor einiger Zeit der Abschluß einer EGV angeboten. Zu dem Inhalt dieser hatten sie einen Änderungswunsch geäußert  (weiß ich nichts von). Der Beginn der Fördermaßnahme sollte verlegt werden vom 03.05. auf den 01.06. (war nicht mein Wunsch, sondern der meiner SB). Trotz dieses Entgegenkommens haben Sie sich am 11.5. geweigert, die Ihnen angebotene EGV zu unterschreiben. (hab ich eben nicht).
 
Im Rahmen einer Anhörung nach § 24 Zehntes Buch SGB X (es war ein tel. vereinbarter erzwungener Termin von jetzt auf gleich...Anhörug???) wurde Ihnen am  11.5. in einem  längeren Gespräch Gelegenheit gegeben, sich zu der Angelegenheit zu äußern. Über die Rechtsfolgen wurden sie bei diesem Gespräch umfassend informiert.
Die Rechtsfolgen sind Ihnen bei dieser Gelegenheit vorgelesen worden.
(hab ich wohl nicht zugehört...nur gedroht hat sie mir mit Sperrung usw.Vorgelesen und besprochen wurde da gar nichts)
 
Nunja somiit bakam ich als Aufstocker halt für Juni noch Euro 5,70...klasse..eigentlich müßten sie das Geld auch zurückfordern, da ich meinen ersten Lohn Ende Juni bekomme...aber der Aufhebungsbescheid ist zum 01.07.,was mich auch verwundert.
Ich möchte das alles einfach nicht so stehen lassen und auf mein Recht pochen, falles es mit dem Job nicht klappt, was man ja vorher nicht weiß...denn wenn ich wieder auf das Amt angewiesen sein müßte, wär da die Sanktion....genau dagegen möchte ich Widerspruch einlegen. Zumal ich solche Behauptungen auch nicht
einfach hinnehmen möchte, weil es nicht stimmt. Ein VA liegt meines Erachtes auch nicht vor..nur ein normaler Bescheid, wie ich ihn immer mtl. bekam wegen wechselnder Einkommen.
 
 
Könnt Ihr mir da vielleicht helfen, wie ich den Widerspruch nun selber verfassen kann..auch was die aufschiebende Wirkung betrifft. Auf welche § kann ich mich berufen usw.?
Der Bescheid kam mit Datum 25.05.10...habe also nicht mehr soviel Zeit.
 
hajoma
Gast
« Antworten #1 am: Juni 17, 2010, 21:23:37 »

Du kanns sofort einen Widerspruch einlegen.
Zur Fristwahrung reicht der Satz:
Hiermit lege ich gegen den Bescheid vom xx.xx.xxxx Widerspruch ein.
Die Begründung wird nachgereicht.

Das sollte eigentlich reichen, damit du die Begründung gut formulieren kannst.

Ich denke mal, Mobydick wird dich hierbei unterstütezn.
hergau
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27.09.1996-04.02.2010


« Antworten #2 am: Juni 17, 2010, 21:33:12 »

Und auf jeden Fall bei der Arge die Telephonnummer nachweislich löschen lassen !!!

Leben und leben lassen
Rotkäppchen
Gast
« Antworten #3 am: Juni 17, 2010, 23:09:10 »

1. Hole dir beim Amtsgericht einen Beratungsschein und suche einen Fachanwalt für Sozialrecht auf. Wenn du keinen kennst, dann schau hier mal in die Datenbank rein: www.my-sozialberatung.de Es kostet dich beim Anwalt alles 10 Euros, die du nach gewonnenem Verfahren vom Anwalt zurückbekommst. Und das Verfahren gewinnst du mit Sicherheit! Das ist nämlich eine Nötigung. Die Frau hätte dir ja auch einen VA geben können, anstatt einen Sanktionsbescheid.

Über solche Fälle freuen sich sogar die Anwälte, denn das ist ein sicher gewonnenes Verfahren und es zahlt die Gegenseite. D.h. die ARGE. Ich wette, deine SB macht dir so etwas nie wieder!

Dem Anwalt kannst du noch dieses Urteil zeigen: Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen unter dem Aktenzeichen: L 12 B 153/07 AS ER vom 12.11.2007: "Wird eine Eingliederungsvereinbarung per Verwaltungsakt erlassen, ist eine Regelsatzabsenkung aus verfassungskonformer Sicht nicht mehr möglich. Ein Absenkungsbescheid kann dann nicht auf § 31 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 a SGB II gestützt werden, wenn der Sozialleistungsträger von der Möglichkeit Gebrauch gemacht hat, eine Eingliederungsvereinbarung gemäß § 15 Abs. 1 Satz 6 SGB II durch Verwaltungsakt festzulegen." Und weiter lautet dieses Urteil: "Der Zwang zum Abschluss einer Eingliederungsvereinbarung stellt einen Eingriff in den Schutzbereich der in Artikel 2 Abs.1 Grundgesetz nominierten Vertragsfreiheit dar. Dieser Eingriff in die Vertragsfreiheit ist auf Grund des Verhältnismässigkeitsgrundsatzes nicht gerechtfertigt."

Es gibt noch mehr in etwa gleichlautende Urteile. Das ist nur eins von vielen.

2. Wenn du keinen Beratungsschein bekommst, oder es mit dem Anwalt nicht klappt, dann melde dich hier bitte nochmal. Da findet sich schon eine Lösung. Wäre nur sehr schade, wenn deine ARGE die Kosten nicht zahlen muss, denn u.U. wiederholen die dann noch das Spielchen. Die lernen erst wenn es weh tut. 

3. Zeit hast du dazu durchaus, zeit zum Anwalt zu gehen. Vermutlich bekommst du im laufe der nächsten Woche einen Termin. Schickst erstmal den fristwahrenden Widerspruch von hajoma. Und bitte nachweislich abgeben.

4. Verwahre bitte alle Belege auf, die dir wegen dieser Sache entstehen: fotokopien, Fahrten zum Anwalt, Porto etc. Das kannst du deiner ARGE danach alles in Rechnung stellen.

5. Danach müsste man eine Dienstaufsichtsbeschwerde wegen Nötigung schreiben. Da kann ich dir weiterhelfen. Ist denn das eine ARGE oder eine Optionskommune? Das sieht mir sehr nach Optionskommune aus, denn die machen solche Sachen mit Sanktionen. Dementsprechend müsste man die Beschwerde entweder nach Nürnberg oder zum Landrat schicken. Danach wird es deiner SB gar nicht mehr gut gehen.
tastensperre
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« Antworten #4 am: Juni 17, 2010, 23:52:24 »

Mein Ra ist einfach nicht kompetent denk, weil ich ihm schon einige Mails geschrieben habe, indem ichden Sachverhalt erklärte und auch anrief..aber nichts kommt, was ich nicht verstehe.
Ein VA lag ja meines Erachtesn auch nicht vor....nur die nicht unterschriebene EGV und dann der schriftliche Bescheid erst über eine Sperrung, dann aber die Anseknungvon 30 %.
Da ich ja jetzt seit dem 01.06. arbiete und mir zum 01.07 kein Zuschuß mehr zusteht, heißt daß ja, falls der Widers´pruch Erffolg hätte, daß sie mir für Juni nachzahlen müßten..richtig.
Es ist eine Kommune denk ich (kommunale Arbeitsvermittlung für Ldkr. Osnabrück).
Kann ich den Widerspruch denn nun selber schreiben?
Für eine Dienstaufsichtsbeschwerde fehlen mir Beweise glaub ich..hatte keinen Beistand mit.
Rotkäppchen
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« Antworten #5 am: Juni 18, 2010, 00:03:43 »

Du brauchst aber einen FA für Sozialrecht und hast die Gelegenheit, einen neuen zu wählen, denn das ist eine neue Angelegenheit.
tastensperre
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« Antworten #6 am: Juni 18, 2010, 00:06:20 »

Den habe ich ja speziell dafür, den RA für Sozialrecht wegen der EGV und der Maßnahme....aber wegen dem ganzen Hin und Her, hatte ich ihm erst mitgelteilt, daß ein Widerspruch sich wohl erledigt hat wegen meiner Arbeitsaufnahme..aber ich erst später gelesen habe, daß die Sanktion ja bestehen bleibt, wen ich mal wieder nach Probezeit oder so beim Amt antanzen muß...deshalb will ich doch nun Widerspruch einlegen, aber mein RA reagiert nicht. Geht das denn nicht ohne?
« Letzte Änderung: Juni 18, 2010, 00:08:48 von tastensperre »
Rotkäppchen
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« Antworten #7 am: Juni 18, 2010, 02:18:00 »

Der Widerspruch ist recht einfach zu schreiben.

„Widerspruch gegen den Sanktionsbescheid gem. § 31 As. 1 Satz 1 a) SGB II

Gegen diesen Bescheid lege ich fristgerecht Widerspruch ein.

Begründung:“

Ein Beschluss des Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen unter dem Aktenzeichen: L 12 B 153/07 AS ER vom 12.11.2007 besagt:  "Wird eine Eingliederungsvereinbarung per Verwaltungsakt erlassen, ist eine Regelsatzabsenkung aus verfassungskonformer Sicht nicht mehr möglich. Ein Absenkungsbescheid kann dann nicht auf § 31 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 a SGB II gestützt werden, wenn der Sozialleistungsträger von der Möglichkeit Gebrauch gemacht hat, eine Eingliederungsvereinbarung gemäß § 15 Abs. 1 Satz 6 SGB II durch Verwaltungsakt festzulegen." Und weiter lautet dieses Urteil: "Der Zwang zum Abschluss einer Eingliederungsvereinbarung stellt einen Eingriff in den Schutzbereich der in Artikel 2 Abs.1 Grundgesetz nominierten Vertragsfreiheit dar. Dieser Eingriff in die Vertragsfreiheit ist auf Grund des Verhältnismäßigkeitsgrundsatzes nicht gerechtfertigt."

Sie haben sich aber nicht einmal eines Verwaltungsaktes bedient, sondern haben einfach sanktioniert, als ich die Eingliederungsvereinbarung mitnahm.  Es hat Ihrerseits nicht einmal eine Anhörung nach § 24 SGB X stattgefunden! So etwas kann man nicht "einfach so, telefonisch" erledigen!

Gerne zitiere ich Ihnen auch noch einige ähnlich lautende Urteile und die Dienstanweisung, die sich auf der Homepage Ihres  Dienstherren befindet, an die Sie sich nicht gehalten haben!  Nach Veröffentlichung dieser Urteile wurde nämlich auf Sanktionen vorerst verzichtet.

Ich empfinde Ihre Sanktion als eine Nötigung und behalte mir das Recht vor, entsprechende Schritte einzuleiten.

Mit freundlichen Grüßen


Du müsstest beim Sozialgericht noch die aufschiebende Wirkung beantragen, damit dein Amt nicht sofort kürzen kann.  Ich meine, das wird kein Problem geben. Zumindest kein großes.
tastensperre
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« Antworten #8 am: Juni 18, 2010, 22:41:10 »

Der Widerspruch ist recht einfach zu schreiben.

„Widerspruch gegen den Sanktionsbescheid gem. § 31 As. 1 Satz 1 a) SGB II

Gegen diesen Bescheid lege ich fristgerecht Widerspruch ein.

Begründung:“

Ein Beschluss des Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen unter dem Aktenzeichen: L 12 B 153/07 AS ER vom 12.11.2007 besagt:  "Wird eine Eingliederungsvereinbarung per Verwaltungsakt erlassen, ist eine Regelsatzabsenkung aus verfassungskonformer Sicht nicht mehr möglich. Ein Absenkungsbescheid kann dann nicht auf § 31 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 a SGB II gestützt werden, wenn der Sozialleistungsträger von der Möglichkeit Gebrauch gemacht hat, eine Eingliederungsvereinbarung gemäß § 15 Abs. 1 Satz 6 SGB II durch Verwaltungsakt festzulegen." Und weiter lautet dieses Urteil: "Der Zwang zum Abschluss einer Eingliederungsvereinbarung stellt einen Eingriff in den Schutzbereich der in Artikel 2 Abs.1 Grundgesetz nominierten Vertragsfreiheit dar. Dieser Eingriff in die Vertragsfreiheit ist auf Grund des Verhältnismäßigkeitsgrundsatzes nicht gerechtfertigt."

Sie haben sich aber nicht einmal eines Verwaltungsaktes bedient, sondern haben einfach sanktioniert, als ich die Eingliederungsvereinbarung mitnahm.  Ich nahm sie nicht mal mehr mit aus Wut..aber das spielt keine Rolle oder? Ändere ich dementsprechend um, daß ich sie zur Prüfung mitnehmen wollte. Es hat Ihrerseits nicht einmal eine Anhörung nach § 24 SGB X stattgefunden! So etwas kann man nicht "einfach so, telefonisch" erledigen! Hier wurde telefonisch der Termin "vereinbart...mittags rief sie an und ich sollte nachmittags antanzen, was ich ja dann auch Angst auch tat, aber es war doch in dem Sinne auch keine Anhörung dann, nur ein normaler Termin..oder?

Gerne zitiere ich Ihnen auch noch einige ähnlich lautende Urteile und die Dienstanweisung, die sich auf der Homepage Ihres  Dienstherren befindet, an die Sie sich nicht gehalten haben!  Nach Veröffentlichung dieser Urteile wurde nämlich auf Sanktionen vorerst verzichtet.

Ich empfinde Ihre Sanktion als eine Nötigung und behalte mir das Recht vor, entsprechende Schritte einzuleiten. Heißt notfalls einen kompetenten RA hinzuziehen, wenn meiner nicht mehr reagiert?

Mit freundlichen Grüßen


Du müsstest beim Sozialgericht noch die aufschiebende Wirkung beantragen, damit dein Amt nicht sofort kürzen kann.  Ich meine, das wird kein Problem geben. Zumindest kein großes.
Wie genau schreibe ich das? Ich beantrage die aufschiebende Wirkung für...Huh? Muß ich meinen Widerspruch beifügen? DEN schicke ich doch erstmal ganz normal an meine Leistungsabteilung, die mir auch den Absenkungsbescheid geschickt haben richtig>?

Rotkäppchen
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« Antworten #9 am: Juni 18, 2010, 22:56:27 »

Wenn ich dich zu allerletzt richtig verstanden habe, hast du zum Sanktionsantritt, nämlich am 1.7., eine Arbeit gefunden, die dich aus der kompletten Hilfebedürftigheit herausholt. Für was willst du dann noch den Richter bemühen? Du schadest uns allen damit, denn die Gerichte sind überlastet und der Richter muss sich damit befassen. Er wird beschließen, dass sich die Sache erledigt hat und vermutlich noch einen ganzen Beschluss von mehreren Seiten schreiben müssen. Bitte lass das!!! Du verärgerst ihn, denn du lässt alle umsonst arbeiten.

Auch den Widerspruch kannst du dir sparen, wenn zu Sanktionsantritt die Leistung beendet ist. Was soll denn deine SB kürzen, wenn es keine Leistung gibt?

Wenn du dich ärgerst, dann schreib eine Dienstaufsichtsbeschwerde wegen der Nötigung und der Unverschämtheit. Schick den SAnktionsbescheid mit. Das ist ein Beleg. Dann geht es deiner SB danach nicht mehr gut. Der wird das sehr peinlich sein.
Rudi Wühlmaus
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« Antworten #10 am: Juni 19, 2010, 01:46:31 »

Nur mal ne Frage von einem Doofen  phobiie
.
Was ist mit der addierenden Wirkung von Sanktionen innerhalb des gewissen Zeitraumes?

Ich frage nur so hypothetisch , Angenommen die Sanktion (30%) ist nicht rechtens, kann aber nicht angewandt werden wegen Arbeitsaufnahme. Nach einem 1/2 Jahr muß wieder ALG II  beantragt werden und es wird wieder eine Sanktion (30%) ausgesprochen, diesmal zu recht.  Wird dann 60% Sanktioniert?

Wenn dem so ist, wäre das doch eine Begründung um  gegen die nicht gerechtfertigte Sanktion anzugehen, damit die Akte sauber ist

Und Moby, bitte , bitte haue mich jetzt nicht   phobiie

« Letzte Änderung: Juni 19, 2010, 13:30:40 von Rudi Wühlmaus »

 if (isset($_BRAIN['müde'])){ sleep(); } else { work(); } 
Nach über 10 Jahren Computertechnik müßten die Tastaturhersteller eigentlich gelernt haben, daß Tastaturen unten Abflußlöcher für den Kaffee brauchen.
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tastensperre
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« Antworten #11 am: Juni 19, 2010, 08:41:17 »

Wenn ich dich zu allerletzt richtig verstanden habe, hast du zum Sanktionsantritt, nämlich am 1.7., eine Arbeit gefunden, die dich aus der kompletten Hilfebedürftigheit herausholt. Für was willst du dann noch den Richter bemühen? Du schadest uns allen damit, denn die Gerichte sind überlastet und der Richter muss sich damit befassen. Er wird beschließen, dass sich die Sache erledigt hat und vermutlich noch einen ganzen Beschluss von mehreren Seiten schreiben müssen. Bitte lass das!!! Du verärgerst ihn, denn du lässt alle umsonst arbeiten.

Auch den Widerspruch kannst du dir sparen, wenn zu Sanktionsantritt die Leistung beendet ist. Was soll denn deine SB kürzen, wenn es keine Leistung gibt?

Wenn du dich ärgerst, dann schreib eine Dienstaufsichtsbeschwerde wegen der Nötigung und der Unverschämtheit. Schick den SAnktionsbescheid mit. Das ist ein Beleg. Dann geht es deiner SB danach nicht mehr gut. Der wird das sehr peinlich sein.

Der Sanktionsantritt ist zum 01.06.10....meine Arbeitsaufnahme ebenfalls zum 01.06.10, aber der Aufhebungsbescheid erst zum 01.07.10. D.H., daß mir im Juni noch der Zuschuß zusteht, denn DA wurde gekürzt!
Zudem geht es mir darum, falls ich wieder zum Amt muß, weil es mit der Probezeit nicht klappt, ich ja wieder abhängig werde und die Sanktion DANN ihre Gükltigkeit behält, da noch kein Jahr verstrichen wäre. So zumindest steht es in der RFB.
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« Antworten #12 am: Juni 19, 2010, 08:42:51 »

Nur mal ne Frage von einem Doofen  phobiie
.
Was ist mit der addierenden Wirkung von Sanktionen innerhalb des gewissen Zeitraumes?

Ich frage nur so hypothetisch , Angenommen die Sanktion (30%) ist nicht rechtens, kann aber nicht angewandt werden wegen Arbeitsaufnahme. Nach einem 1/2 Jahr muß wieder ALG II  beantragt werden und es wird wieder eine Sanktion (30%) ausgesprochen, diesmal zu recht.  Wird dann 60% Sanktioniert?

Wenn dem so ist, wäre das doch eine Begründung um die gegen die nichtgerechtfertigte Sanktion anzugehen, damit die Akte sauber ist

Und Moby, bitte , bitte haue mich jetzt nicht   phobiie



Genau DAS meine ich...darum geht es mir, daß nicht 60 % gekürzt werden, falls ich den Job nicht behalte!!!!
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27.09.1996-04.02.2010


« Antworten #13 am: Juni 19, 2010, 09:06:28 »

Eine Sanktion soll immer zeitnah erfolgen.
Wird diese nun nach 6 Monaten angewand, glaube ich nicht das es dann noch zum tragen kommt.
Leider gibt es keine genaue Definition, was denn "zeitnah" genau bedeutet.

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tastensperre
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« Antworten #14 am: Juni 19, 2010, 09:24:15 »

Eine Sanktion soll immer zeitnah erfolgen.
Wird diese nun nach 6 Monaten angewand, glaube ich nicht das es dann noch zum tragen kommt.
Leider gibt es keine genaue Definition, was denn "zeitnah" genau bedeutet.

Die Sanktion wurde ja bereits für Juni angewandt....durch die Arbeitsaufnahme habe ich jedoch keinen Anspruch mehr und somit wär das erstmal hinfällig....mir geht es aber drum, was Rudi Wühlmaus geschrieben hat!!! Sollte ich den Job nicht behalten (muß ja erstmal die 3 mon. Probezeit bestehen) wär ich wieder abhängig und somit käme die Sanktion weiter zum tragen.
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