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Autor Thema: Erneut scharfe Kritik des BRH - EEJ  (Gelesen 4938 mal)
Dieter 66
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Je öfter man Geburtstag hat, je älter wird man!!


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« am: November 15, 2010, 09:42:41 »

München (RPO). Der Bundesrechnungshof (BRH) übt in einem internen Bericht scharfe Kritik am bestehenden Hartz-IV-System. Insbesondere bei der Vergabe von Ein-Euro-Jobs wollen die Verfasser eklatante Mängel entdeckt haben.

Die Vergabe von Ein-Euro-Jobs durch die Jobcenter würden in der Mehrzahl der Fälle die Chancen von Langzeitarbeitslosen auf dem Arbeitsmarkt nicht erhöhen, heißt es in der Untersuchung, die der "Süddeutschen Zeitung" (Montagausgabe) vorliegt.

Danach würden bei mehr als der Hälfte der geprüften Fälle die Voraussetzungen für eine staatliche Förderung fehlen. Außerdem wird kritisiert, dass Jobcenter nach wie vor meist wahllos Arbeitsgelegenheiten zuwiesen, ohne die Hilfsbedürftigen weiter zu beraten und individuelle Ziele für die Teilnahme festzulegen. Die Rechnungsprüfer bemängelten weiter, dass die Jobcenter bei der Schaffung von Arbeitsgelegenheiten ihre Tätigkeit seit 2005 nicht merklich verbessert hätten.

Seine Ergebnisse fasste der BRH in einer 46 Seiten starken Stellungnahme an das Arbeitsministerium zusammen. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit (BA) waren 2009 im Schnitt 320.000 Menschen in geförderten Arbeitsgelegenheiten beschäftigt. In 280.000 Fällen handelt es sich um Ein-Euro-Jobs. Die Kosten dafür bezifferte die BA auf 1,7 Milliarden Euro.

Hier lang:


Ich bin nicht abergläubig. So was bringt nur Unglück!!
Sir Peter Alexander Baron von Ustinov
Linchen©
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Lebe den Tag als wär's der Letzte


« Antworten #1 am: November 15, 2010, 10:28:52 »

Es wundert mich eigentlich, dass es inzwischen bis zum BRH vorgedrungen ist, dass EEJ's nicht nur Arbeitsplätze kosten, sondern auch noch immens teuer sind, dass diese keinesfalls in den ersten Arbeitsmarkt führen. All dies wissen wir Erwerbslosen seit Jahren, warum fragt man uns nicht?

Die Antwort ist widerum sehr einfach, man will/wollte es nicht wissen.

Sprächen die Menschen nur von Dingen, von denen sie etwas verstehen, die Stille wäre unerträglich.
Anonym
Dieter 66
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« Antworten #2 am: November 15, 2010, 10:37:37 »

Es wundert mich eigentlich, dass es inzwischen bis zum BRH vorgedrungen ist, dass EEJ's nicht nur Arbeitsplätze kosten, sondern auch noch immens teuer sind, dass diese keinesfalls in den ersten Arbeitsmarkt führen.
Es wird das Klagen erleichten.
Bringst Argumente, dass genau der verordnete EEJ nichts bringt ist dann
halber Sieg.
Zitat
All dies wissen wir Erwerbslosen seit Jahren, warum fragt man uns nicht?

Die Antwort ist widerum sehr einfach, man will/wollte es nicht wissen.
Ach Linchen. Unterschicht gleich Untermenschen, lügen doch, gelle.

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Heiner Peters
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« Antworten #3 am: November 17, 2010, 07:26:07 »

Link zum Dokument des Grauens: http://www.lag-arbeit-hessen.net/fileadmin/user_upload/BRH_Pruefbericht_AGH_2010_1110.pdf

Abspeichern!
« Letzte Änderung: November 17, 2010, 07:27:23 von Heiner Peters »

The mind is like a parachute- it only works when it's open.
Hase
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Che-als Synonym f. Widerstand u. Emanzipation.....


« Antworten #4 am: November 17, 2010, 10:30:42 »

Jahre lange Praxis - da sind sie: manche Richter bei SG, SB,FM, Argen u. die Regierenden:




mir fallen dazu nur noch die drei Affen ein : nichts sehen, nichts hören u. nichts sagen,
stell Dich dumm u. dir geht es gut......  

das was seit Jahren in allen Arbeitslosen Foren u. Sozialgerichten  schon 10000fach bemängelt, geschrieben u. in vielen Bsp./Tagebüchern mancher MAEs veröffentlich wurde, was diese
so genannten 1€ Jobs anbelangte,
genauso was die NICHT vorhandenen Integrationsstrategien der Argen anbelangte und die damit verbundenen
Verschwendungen von Steuergeldern in schwindelerregenden Höhen.....,

aber auch die stell Dich dumm Praktiken mancher Richter/inner (Urteile ) bei den Sozialgerichten diesbezüglich....

Und die Hetzpresse gegen uns "faule" Arbeitssuchenden, welche nicht mal 1€ Jobs machen wollten.......usw-

es wurde allerhöchste Zeit für diesen wahren Bericht des Bundesrechnungshofes !
DANKE sehr gute Arbeit !!!!!  thumppup 

Ob sich zukünftig etwas ändern wird ?  

Aber vor allen Dingen ist es anders bei der so genannten zukünftigen Bürgerarbeit ?

meine Meinung - niemals, diese Bürgerarbeit ist genauso schwachsinnig wie die MAEs u. wird in noch größerem Stil
reguläre Arbeitsplätze vernichten !!!!!!!!

L.G. Hase
« Letzte Änderung: November 17, 2010, 10:33:38 von Hase »

CHE - als Synonym für Widerstand, Emanzipation und Rebellion.

Dopamin
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Hauptberuf: Krawallnudel Nebenberuf: Telefontante


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« Antworten #5 am: November 17, 2010, 10:34:36 »

Erledigt.

Danke Heiner daumen

Dopamin

Bei großen Problemen mit der "ARGE des Vertrauens" kann man sich auch an die örtliche Regionaldirektion, oder das Kundereaktionsmangement in Nürnberg wenden.

Sorgen wir dafür, dass sie nicht arbeitslos werden...
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