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Autor Thema: EVG für Umschulung  (Gelesen 2747 mal)
linda3333
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Beiträge: 9



« am: Juni 21, 2010, 21:13:25 »

Hallo liebes Forum,

es geht um eine vom Job Center geförderte, 2 jährige Umschulung meines Freundes.

Er hat bereits den Bildungsgutschein bekommen, die EVG bisher noch nicht.

Da ich befürchte, dass er die Umschulung (im technischen Bereich) eventuell vom sprachlichen und vom Stoff her nicht schaffen könnte und evtl. abbrechen müsste, habe ich mich etwas im Internet bzgl. des Abbruchs bei Umschulungen informiert und war schockiert darüber, dass als Schadensersatz die Gesamtkosten der Umschulung (hier 16.000€ !!!) dem Teilnehmer aufgehalst würden.

Meine Frage:

Kann man soetwas anhand einer EGV verhindern, indem man in dieser vereinbart, dass bei einem evtl. vorzeitigen Abbruch Schadensersatzansprüche von 'nur' 30% geltend gemacht würden?

Ich brauche bitte dringend eure Hilfe, die Umschulung hat schon angefangen, den Bildungsgutschein hat er auch, aber die EVG ist glaube ich nicht unterschrieben, muss aber in den nächsten Tagen unterschrieben werden.

Vielen lieben Dank im voraus

Lg Linda
hajoma
Gast
« Antworten #1 am: Juni 21, 2010, 21:30:39 »

Nun, erst einmal abwarten, was der Test beim Bildungsträger sagt.
Dannach erst kann weitergesehen werden.
Ganz wichtig ist, die EGV nicht sofort zu unterschreiben, egal, was der SB bei der ARGE sagt.
Die EGV mitnehmen zuzr Prüfung und hier einstellen.
Eine Umschulung hat in einer EGV nichts zu suchen und Schadensersatzansprüch erst recht nicht, da die im Ausbildungsvertrag geregelt sind.
Zumal es immer darauf ankomme, warum abgebrochen wird.
Rudi Wühlmaus
Maschinist
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Wissen ist Macht


WWW
« Antworten #2 am: Juni 21, 2010, 21:36:14 »

Es wäre vielleicht nicht schlecht, wenn Du hier den Ausbildungsvertrag rein stellst , natürlich anonymisiert

 if (isset($_BRAIN['müde'])){ sleep(); } else { work(); } 
Nach über 10 Jahren Computertechnik müßten die Tastaturhersteller eigentlich gelernt haben, daß Tastaturen unten Abflußlöcher für den Kaffee brauchen.
Windoof nur beim Kunden; Ansonsten LINUX
Barney
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« Antworten #3 am: Juni 22, 2010, 01:34:48 »

Wieso hat eine Umschulung in einer Eingliederungsvereinbarung nichts zu suchen? Das verstehe ich jetzt nicht.


Gruß Barney

Unsere Forderung:  Mindestlohn, Grundsicherung, Arbeitszeitverkürzung

Informieren Sie sich bitte selbst zu den hier behandelten Themen. Meine Beiträge spiegeln nur meine persönliche Meinung wider.
Rotkäppchen
Gast
« Antworten #4 am: Juni 22, 2010, 02:16:47 »

Wenn ein Schadensersatz bei Abbruch "vereinbart" wird, wird er per EGV vereinbart. Ansonsten entsteht keiner. man müsste warten, bis ihm eine EGV vorgelegt wird. Diese darf er nicht unterschreiben. Auch einen anderen Vertrag nicht!!! Bitte nicht, bevor sie nicht geprüft wurden! Wenn ihm ein Vertrag vorgelegt wird, müsste er ihn zwecks Prüfung mitnehmen. Es gibt keine SAnktion, wenn man einen Vertrag prüfen lässt! Wenn du ihn hast, müsstest du entweder zu einer Erwerbsloseninitiative vor Ort gehen, oder du stellst das hier in Forum rein.

Sollte tatsächlich ein Schadensersatzanspruch auferlegt werden, dann nur wenn er die Maßnahme "abbricht" und nicht wenn er die Maßnahme nicht schafft und abgehen muss. Evtl. ist dann die Umschulung für ihn auch noch nichts, wenn ein sprachliches Problem vorliegt. Da wäre ein Sprachkurs geeigneter.
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