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Autor Thema: EGV als Familientherapie  (Gelesen 25238 mal)
Adimin
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Man wird älter..... wenn man in den Spiegel guckt


« Antworten #120 am: April 05, 2010, 21:52:06 »

Nichtsdestotrotz solltest Du den nächsten Termin dringend wahrnehmen.
Wenn Du nicht hingehst dreht sie Dir tatsächlich den Geldhahn zu.

Solange Du noch im Bezug bist, auch aufstockend, musst Du die Termine einhalten. Entschuldigungen sind natürlich möglich, aber mehrere hintereinander sind blöd.

Aufgrund der genannten §§ können die einstellen und vermuten das Du genug Geld zum Leben hast. Und bis das wieder aufgeklärt ist..........

Lalelu
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« Antworten #121 am: April 06, 2010, 10:01:36 »

Zitat
"Sollten Sie auch diesen Termin nicht wahrnehmen, dokumentieren  Sie , dass Sie Geldleistungen einschließlich unserer gemeinsamen Integrationsleistungen nach dem SGB II nicht weiter in Anspruch nehmen müssen, weil Hilfebedürftigkeit nicht mehr vorliegt.
Ihr Leistungsbezug wäre dann gemäß  $ 3 Abs. 3, 1. Halbsatz SGB II und  § 9 SGB II in Verbindung mit  § 48 SGB X vollständig aufzuheben.
Hierzu würden Sie dann einen gesonderten rechtsmittelfähigen Bescheid erhalten."  Zitat v. Lalelu- Ende





Nichtsdestotrotz solltest Du den nächsten Termin dringend wahrnehmen.
Wenn Du nicht hingehst dreht sie Dir tatsächlich den Geldhahn zu.

Solange Du noch im Bezug bist, auch aufstockend, musst Du die Termine einhalten. Entschuldigungen sind natürlich möglich, aber mehrere hintereinander sind blöd.

Aufgrund der genannten §§ können die einstellen und vermuten das Du genug Geld zum Leben hast. Und bis das wieder aufgeklärt ist..........


Blöde ist:
-wenn der 1. Termin einen  Tag vor dem Termin im Kasten liegt.
 ich am Tag u. zum Zeitpkt. des Termins arbeiten muß.
-der nächste Termin, der 2., einen Tag später im Kasten liegt
-ich zum  3.Termin krank bin
-ich zum 4.Termin krank bin
-ich am 5.Termin Tag arbeiten muß
(Die Arbeitszeiten sind der SB bekannt!)

Nun behauptet sie, daß man nicht mehr hilfebedürftig ist, wenn man zu Terminen nicht erscheinen kann.
(Zumal ihr ja die Gründe bekannt sind.)

Desweiteren soll dokumentiert werden, warum man nicht mehr hilfebedürftig ist.

Wenn man dies dann getan hätte, würde sie einen Verwaltungsakt erlassen, darüber, daß der Leistungsbezug aufgehoben ist.

Verstehe ich das insofern richtig ?

Damit unterstellt sie Leistungsbetrug !
Wie kann das gehen, da man , ist man nicht mehr hilfebedürftig, dies der Arge unverzüglich !!! mitzuteilen hat. Mitwirkungspflicht.

Hat man mitgeteilt, nicht mehr bedürftig zu sein, so muß das nicht dokumentiert werden.
Als Nichtleistungsbezieher müßen keinerlei Rechtfertigungen, Beiweise, Dokumentationen erbracht werden.
Es steht ja wohl jedem frei , sich ohne Leistungsbezug unter den Brücken aufzuhalten, oder sonstwas.

Wie soll ein Verwaltungsakt greifen, wenn jemand nicht mehr im Bezug ist, so wie sie dokumentiert haben will.
Umgedreht, wie soll ein Verwaltungsakt zum Abmelden aus dem Bezug  greifen, wenn man weiterhin hilfebedürftig ist.




« Letzte Änderung: April 06, 2010, 10:04:23 von Lalelu »
Adimin
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Man wird älter..... wenn man in den Spiegel guckt


« Antworten #122 am: April 06, 2010, 12:43:07 »

Du liest das Falsch.
Wenn Du nicht zu dem nächsten Termin erscheinst, dann dokumentierst Du in ihren Augen, das Du kein ALGII mehr brauchst.
Du musst dann nicht mehr extra dokumentieren.

Das nennt sich schönstes Beamtendeutsch.

Man könnte das auch anders schreiben:
Damit sagst Du, wenn Du nicht zum Termin erscheinst, das Du kein ALGII mehr brauchst.

Ausserdem würde ich die Aufstellung Deiner Einladungen und Entschuldigungen mitnehmen.
Und nicht zu vergessen einen Beistand.

Lalelu
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« Antworten #123 am: April 07, 2010, 10:19:25 »

Du liest das Falsch.
Wenn Du nicht zu dem nächsten Termin erscheinst, dann dokumentierst Du in ihren Augen, das Du kein ALGII mehr brauchst.
Du musst dann nicht mehr extra dokumentieren.

Das nennt sich schönstes Beamtendeutsch.

Man könnte das auch anders schreiben:
Damit sagst Du, wenn Du nicht zum Termin erscheinst, das Du kein ALGII mehr brauchst.

Ausserdem würde ich die Aufstellung Deiner Einladungen und Entschuldigungen mitnehmen.
Und nicht zu vergessen einen Beistand.

 lol Das "Dokumentieren" habe ich ja wohl komplett falsch verstanden. Jetzt wo du es erklärst, leuchtet mir die Bedeutung in diesem Fall ein.

Man kann die Wünsche der Blockwartin, mir eine Lektion erteilen zu wollen, drehen wie man will.
Es ergeben sich keinerlei Zusammenhänge ziwschen nicht wahr genommenen , entschuldigten Vorladungen und einer daraus entstandenen fehlenden Hilfebedürftigkeit.

Was ist, und was die gerne hätte, oder will, sind ganz verschiedene unabhängige Dinge
Ich werde dem wiedersprechen.
Je mehr ich deren Wunschdenken sacken lasse, desto lächerlicher wird das Ganze.

Wie will sie ihre Zwangsabmeldung begründen ?
Sie konnte mich in keine Eingliederungsmaßnahme stecken, die mich in Arbeit bringt ? Mir keinen Job vermitteln ? Die nun zum 5 Mal angeforderten Unterlagen nicht bekommen, obwohl sie seit Monaten vorliegen ?
Sie wird arg in Erklärungsnot geraten.
Und wie bereits gesagt, liegt keine Bedürftigkeit mehr vor, bin ich verpflichtet dies selbst umgehend zu melden.

Spinnen wir die Sache mal weiter.
Es ist ja gar nicht so unwahrscheinlich, daß ich die nächste Vorladung ebenfalls nicht wahr nehmen kann, ich, oder mein Kind krank sind.
Und dann erläßt sie den Verwaltungsakt ? teach

In Kürze kriegt sie erstmal mehrfache Post, nicht nur wegen ihrem Wunschdenken.
« Letzte Änderung: April 07, 2010, 10:24:43 von Lalelu »
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« Antworten #124 am: April 07, 2010, 11:00:44 »

Das Problem ist ganz einfach, das sie im Moment am längeren Hebel sitzt.
Wenn sie der Meiung ist, Du brauchst kein Geld mehr, weil Du Dich eben nicht gemeldet hast, dann kann sie erst einmal stoppen.

Und Du muss sehen, wie Du das dann wieder hinbekommst.

Dopamin
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« Antworten #125 am: April 07, 2010, 11:00:57 »

Sachmal,

hattest Du nicht einen guten Anwalt? pfeifen

Ich glaub das würde Dir auch ein wenig Entlastung bringen  Smeil

Dopamin

Bei großen Problemen mit der "ARGE des Vertrauens" kann man sich auch an die örtliche Regionaldirektion, oder das Kundereaktionsmangement in Nürnberg wenden.

Sorgen wir dafür, dass sie nicht arbeitslos werden...
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« Antworten #126 am: April 19, 2010, 13:47:04 »

Der Anwalt sagte, daß die "Aufhebung" (so wie es die Blockwartin will)  der Bedürftigkeit nicht haltbar ist, nicht im Zusammenhang mit einer Nichtbedürftigkeit steht.
Nach wenigen Tagen wäre per EA das Geld wieder frei.

Das beseitigt aber nicht den Umstand, daß ich irgendwann hin muß.

Inzwischen ist weiteres vorgefallen,
Eine 10% Sanktion, deren eine beweisbare Entschuldigung, sowie eine beantwortete beweisbare Anhörung voraus geht.
Dann ein angebblich nicht eingegangener Eingang einer Arbeitgeberbestätigung, daß ich zum Vorladetermin arbeiten mußte, also nicht erscheinen konnte.

Jetzt gehen sie in die Vollen.

Was alles für eingangsbestätigte Unterlagen verschwinden, oder gar nicht angekommen sind , das geht auf keine Kuhhaut.




« Letzte Änderung: April 19, 2010, 13:48:03 von Lalelu »
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« Antworten #127 am: April 29, 2010, 09:30:57 »

Gestern waren wir ja zum Termin: Lalelus Mausi wurde versetzt und ist nun nicht mehr zuständig daumen

Ich hoffe mal zur AfA allerdings VOR den Schreibtisch, nicht dahinter... Schade eigentlich, wir hatten so eine schöne Strategie falls mal wieder Unterlagen verschwinden... pfeifen

Wie auch immer, der Neue (vorerst für 3 Monate) hat eine neue EGV vorgelegt die 2 Bewerbungsbemühungen/Monat vorsieht (von Mausi übernommen - danke Zwergenmama für diese schnuckelige Bezeichnung). Keine Massnahme zur Statistikbereiningung, sondern Ruhe um zu Hause wieder alles ins Lot zu bringen was in den letzten Monaten dank Mausi aus dem Ruder lief. Die Sanktion ist vom Tisch. Ohne weiteren Verwaltungsaufwand.

Lalelu hat gestern als wir uns trennten noch gar nicht verarbeitet, dass sie ihren Besen los ist... sagnix

Mal sehen wann sie sich meldet

Dopamin

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« Antworten #128 am: April 29, 2010, 11:00:03 »

Na, das sind doch schon mal gute Nachrichten.
Dann hat sie jetzt erst mal ein wenig Ruhe.
Gut gemacht Ihr beiden. Schild

Aber packt Eure Strategien nicht so weit weg. Wer weiß was noch so kommt.
Wie sah die Strategie denn aus?
(Nichtneugierignurwißbegierig)

Dopamin
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« Antworten #129 am: April 29, 2010, 11:30:58 »

Nein, die Pläne sind nur erst mal wieder im Schreibtisch gelandet. Ich glaube aber nicht, dass wir die brauchen werden - wenn doch sind die schnell wieder aus dem Hut gezaubert.

Wir waren ein wenig uneins: Lalelu wollte Mausi ihr (jobtechnisches) Grab schaufeln, und ich war einfach der Meinung dass Mausi das mal schön alleine machen soll (sie hat ja auch so schön vorgelegt) - wir erinnern uns Lalelus Rücken verträgt das Schaufeln nicht wirklich gut...

Wie stellt man Unterlagen supergeruichtsfest nachweisbar zu? Eben, mitm Gerichtsvollzieher an die Geschäftsführung der ARGE mit einem schnuckeligen, süßen Anschreiben, dass (in diesem Fall) Frau Mausi trotz mehrfacher, nachweisbarer Einreichung der Unterlagen (Nachweis liegt bei), nicht einmal davor zurückschreckt Sanktionen zu verhängen...

Wir wissen ja, dass unser GF nicht der freundlichste Mensch auf Erden ist, WIE OFT hätte er ihr das wohl durchgehen lassen? pfeifen

Dopamin


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« Antworten #130 am: April 29, 2010, 12:37:26 »

 rooopfl lol rooopfl

Lalelu
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« Antworten #131 am: April 30, 2010, 07:14:24 »


Danke, Dopi, daß du schon berichtet hast  flowers thumppup

So richtig realisiert habe ich den Untergang von Mausi immer noch nicht. Fast 1,5 Jahre Stress mit ihr waren schon so in den Alltag integriert, daß positives Denken gar nicht mehr möglich war. Ich muß mich erst mal an die neue Situation gewöhnen. Und es wird jetzt Kraft kosten die Schäden zu beheben.

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