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Autor Thema: Juli noch ALG2-ab August ALG1-Muss ich noch eine EGV bei der Arge abschließen?  (Gelesen 5115 mal)
april
alleinerziehende Thüringerin
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« am: Juli 15, 2010, 17:26:31 »

Hi,
ich bekomme noch bis Ende Juli ALG2. Ab August ALG1 ohne ALG2, weil ich darauf verzichte, da Bedarf gedeckt.

Jetzt habe ich am Dienstag ein Gespräch in der Arge. Muss ich dort noch eine EGV unterschreiben? Wenn ja, gilt die dann nur solange, bis ich da draußen bin? Bei ALG1 soll man nämlich auch inzwischen eine unterschreiben.

Eigentlich soll man doch gar keine unterschreiben, sondern als VA kommen lassen.
« Letzte Änderung: Juli 15, 2010, 17:33:39 von april »

lg April
Rotkäppchen
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« Antworten #1 am: Juli 15, 2010, 17:46:49 »

Es kann durchaus sein, dass man dir eine EGV vorlegt. Bei ALG I sind die meist harmloser und es wird nur eine bestimmte Bewerbungszahl gefordert. Es können manchmal aber auch Maßnahmen sein. Wenn man dir so etwas vorlegt, nimm es mit und unterschreibe das erst später.

Wenn man bei ALG I nicht unterschreibt, kann - anders als bei ALG II - die Leistung eingestellt werden. Es gibt dafür keine Sanktion. Das ist leider auch hart.

Trotzdem würde ich erstmal nicht den Teufel an die Wand malen: Wenn es eine EGV ist, nimm sie mit.
april
alleinerziehende Thüringerin
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« Antworten #2 am: Juli 15, 2010, 18:10:33 »

Ich verstehe dich jetzt nicht ganz. Muss ich also die EGV am Dienstag bei der Arge also nicht mehr unterschreiben, sondern einfach mitnehmen? Ich weiß, dass mir am Dienstag bei der Arge eine vorgelegt wird, weil das unter meinen Terminen bei der Jobbörse steht.

WV beachten, EinV erstellen
Vermittlung
Folgegespräch

Weißt du, was WV bedeutet? Ist das die Abkürzung für Wohlverhalten?

lg April
Barney
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« Antworten #3 am: Juli 15, 2010, 18:14:40 »

Nein, deine SB wird wohl eine Wiedervorlage beachten müssen/wollen/sollen/können.

Wenn du aufmerksam hier im Forum die Beiträge über die Aushändigung von EinV gelesen hast, dann ist dir doch sicher aufgefallen, dass immer der Rat kommt, diese nicht sofort und vor Ort zu unterschreiben, sondern mit nach Hause zu nehmen, sich darüber beraten zu lassen und zu überlegen, ob man nicht noch bessere Ideen hat.

Und wenn man sich nicht 100 %ig sicher ist, ob das, was darin steht auch noch in 4 Wochen richtig ist, dann sollte man diese überhaupt nicht unterschreiben, sondern sich einen Verwaltungsakt zukommen lassen. Denn ansonsten ist die EinV ein Vertrag in gegenseitigem Einvernehmen. Und man kommt daraus so gut wie gar nicht wieder raus. Dagegen kann man einem Verwaltungsakt auf dem ganz normalen Weg widersprechen.


Gruß Barney

Unsere Forderung:  Mindestlohn, Grundsicherung, Arbeitszeitverkürzung

Informieren Sie sich bitte selbst zu den hier behandelten Themen. Meine Beiträge spiegeln nur meine persönliche Meinung wider.
april
alleinerziehende Thüringerin
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« Antworten #4 am: Juli 15, 2010, 18:50:48 »

Danke Barney, jetzt weiß ich Bescheid. Bin echt gespannt, wie sie darauf reagiert!

lg April
Barney
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« Antworten #5 am: Juli 15, 2010, 18:53:13 »

Sicher nicht freudig erregt, April. Darauf solltest du dich schon mal einstellen.

Ich weiß nicht, warum, aber vielleicht haben die in den Ämtern so eine Art Wettbewerb. Ums Papiersparen geht es ihnen ganz gewiß nicht. Schicken ja auch sonst alles einzeln und doppelt und dreifach.

Eigentlich ist der Verwaltungsakt ein ganz normaler, sachlicher Vorgang. Warum viele SBs daraus ein Drama machen, muß ich nicht verstehen.


Gruß Barney

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Rotkäppchen
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« Antworten #6 am: Juli 15, 2010, 19:16:53 »

Wenn das so stand:

Zitat
WV beachten, EinV erstellen
Vermittlung
Folgegespräch

"wiedervorlage beachten, EGV erstellen, darin Vermittlung und Folgegespräche vorsehen" sieht das so aus, als wenn man dir eine EGV geben wird, in der eine Bewerbungspflicht auferlegt wird.

Warte ab was man dir gibt. Nimm es mit, weil du es ja prüfen musst. Ich meine, sie wird das schon zulassen. Wenn das OK ist, ikannst du das ja unterschrieben abgeben.
april
alleinerziehende Thüringerin
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« Antworten #7 am: Juli 15, 2010, 19:23:52 »

Ja aber warum soll ich das denn überhaupt unterschreiben, wenn ich ab 01.08. aus H4 raus bin?
Darum mal anders gefragt. Verliert die EGV (wenn ich sie unterschreibe) automatisch die Gültigkeit, wenn ich raus aus H4 bin? Also angenommen Unterschrift am 20.07. und Nichtigkeit am 1.08. Wenn ja, dann kann ich auch unterschreiben, nach Prüfung. Oder gilt die dann im ALG1 weiter?
« Letzte Änderung: Juli 15, 2010, 19:26:31 von april »

lg April
Rotkäppchen
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« Antworten #8 am: Juli 16, 2010, 00:31:51 »

Ist denn das sicher, dass du ab 1.8. aus ALG I rausbist, weil du ALG II beziehen wirst? Wenn das so ist, würde ich die EGV mitnehmen und gar nicht mehr drauf reagieren. In 14 Tagen bist du da ja raus.


Wenn du aus ALG I raus bist, ist der Vertrag nicht mehr gültig. Es ist ein Vertrag, den man nur mit ALG I-Empfängern abschließen kann solange sie ALG I beziehen.

Alternativ kannst du die EGV auch unterschreiben, wenn du in wenigen Tagen sowieso raus bist.
SenseOfDelight
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« Antworten #9 am: Juli 16, 2010, 00:35:03 »

Umgekehrt: kein Alg II mehr, sondern bald Alg I ohne Alg II und erwartete "ARGE-EGV" kurz vor Ende des Alg-II-Bezugs

LG von Sens'
« Letzte Änderung: Juli 16, 2010, 00:35:42 von SenseOfDelight »

Falls Freiheit überhaupt irgend etwas bedeutet,
dann bedeutet sie das Recht darauf, den Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen...
George Orwell
Rotkäppchen
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« Antworten #10 am: Juli 16, 2010, 00:42:38 »

Stimmt. Sorry.

Wenn du die EGV hast, nimm sie mit. Schau mal, was in den Dienstanweisungen der SB hier steht: http://www.arbeitsagentur.de/zentraler-Content/A01-Allgemein-Info/A015-Oeffentlichkeitsarbeit/Publikation/pdf/Gesetzestext-15-SGB-II-Eingliederungsvereinbarung.pdf (s. Seite 2). Da ist dein konkreter Fall zwar nicht enthalten, man könnte ihn aber evtl. anwenden.

april
alleinerziehende Thüringerin
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« Antworten #11 am: Juli 16, 2010, 00:54:06 »

Ehrlich gesagt, ich verstehe nur Bahnhof. Es muss doch klar geregelt sein, ob eine EGV zumindest durch Wegfall der Bedürftigkeit zunächst einmal nicht mehr gültig ist, bis die Bedürftigkeit wieder eintritt von mir aus. Oder habe ich das jetzt falsch verstanden?

Keine Leistung-keine Pflichten! Wenn ich dich richtig verstehe, meinst du das auch so.
« Letzte Änderung: Juli 16, 2010, 01:01:55 von april »

lg April
april
alleinerziehende Thüringerin
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« Antworten #12 am: Juli 16, 2010, 01:01:07 »

Ist denn das sicher, dass du ab 1.8. aus ALG I rausbist, weil du ALG II beziehen wirst?
Das ist auch so eine Sache. Arge will eine Verzichtserklärung, aber da schrillen bei mir jetzt doch die Alarmglocken, weil ich gelesen habe, dass mir bei einer Verzichtserklärung kein Wohngeld im allgemeinen mehr zusteht, wenn ich noch bedürftig wäre, deshalb lasse ich das mit dem Verzicht und die sollen bitte selbst rechnen. Bekomme im Moment Kinderwohngeld in Höhe von 104€. Ohne Kinderwohngeld hätte ich ein Einkommen mit ALG1, UVG und Kindergeld von 987€. Mein Bedarf liegt bei 1008€.Normalerweise könnte ich dann das Wohngeld für uns beide beantragen.

lg April
april
alleinerziehende Thüringerin
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« Antworten #13 am: Juli 16, 2010, 01:02:51 »

Umgekehrt: kein Alg II mehr, sondern bald Alg I ohne Alg II und erwartete "ARGE-EGV" kurz vor Ende des Alg-II-Bezugs

LG von Sens'

 Danke für die Zusammenfassung! daumen
« Letzte Änderung: Juli 16, 2010, 01:04:00 von april »

lg April
SenseOfDelight
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« Antworten #14 am: Juli 16, 2010, 01:03:28 »

 Zunge2





 lol

Falls Freiheit überhaupt irgend etwas bedeutet,
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