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Autor Thema: Solikreis Duisburg - Klinikleitung setzt sich über Gerichtsurteil hinweg - Treff  (Gelesen 1315 mal)
Barney
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Beiträge: 13.571



« am: Februar 22, 2007, 15:01:32 »

Zitat
Am 10. März jährt sich der Protest in der Eingangshalle des Klinikums gegen die angedrohte Kündigung, von Teilen des Unterkurses, aufgrund ihrer Teilnahme am Solidaritätsstreik. Insgesamt 6 Kolleginnen und Kollegen des Klinikums wurden aufgrund ihrer Teilnahme daran, bzw. aufgrund der Unterstützung des Protests gegen diese Kündigungen fristlos gekündigt, weitere wurden abgemahnt.

Das Arbeitsgericht Duisburg wies alle Kündigungen zurück. Damit könnte der Fall erledigt sein, leider ist das nicht der Fall. Die Kollegin Ute Kellert, lange Jahre Sprecherin des gewerkschaftlichen Vertrauenskörpers im Klinikum, darf bis heute die Klinik nicht betreten und muss ihren Lebensunterhalt aus Leistungen des Arbeitslosengeldes I bestreiten.

Klinikchef Isenberg kann seine Niederlagen in der Öffentlichkeit und dem Arbeitsgericht nicht verwinden, und setzt sich über das Urteil des Arbeitsgerichts Duisburg vom 14.9.2006 hinweg.

Infobrief

Die Soilidarität geht weiter. Daher trifft sich der Solikreis Duisburg regelmäßig. Das nächste Treffen findet am 24. 2. 2007 statt. Hierzu erreichte mich folgende E-Mail (Die Kenner der Situation vor Ort können sicher die Hyroglyphen deuten):

Zitat
Liebe Freunde,
damit es nicht in Vergessenheit gerät, hier nochmal die

*Herzliche Einladung*
*ZUM TREFFEN DES SOLIDARITÄTSKREISES*
Am Samstag den 24.2.2007 um 16.00 Uhr
Im DGB – Haus, Stapeltor, 47051 Duisburg
Im Julius – Birk – Saal, Untergeschoss
(Links um das DGB Haus herum, Eingang von der Rückseite)

Wer an der Sitzung nicht teilnehmen kann, aber trotzdem Solidarität mit der Betroffenen üben möchte, kann das hier tun:

Anschriftenliste für Protestschreiben

Zum Abschluß noch ein Zitat aus dem Solischreiben von 20 IG Metall-Betriebsräten, Vertrauensleuten und KollgeInnen aus 7 Betrieben der sächsischen Metall-/Elektroindustrie.

Zitat
Es ist allerhöchste Zeit, dass wir zusammenhalten und unsere Solidarität verstärken: egal ob Bauarbeiter oder Metaller, Angestellter im öffentlichen Dienst oder Arzt, Kindergärtnerin oder Krankenschwester und egal ob in Ost oder West!

Wo kämen wir hin, wenn Solidarität in Deutschland künftig kriminalisiert und unterdrückt würde, wie dies derzeit am Klinikum Duisburg geschieht?
Wo kämen wir hin, wenn wir gewerkschaftliche Vertrauensleute uns unser Recht auf sozialen Protest und politische Aktivitäten nehmen ließen
Wo kämen wir hin, wenn unser ohnehin schwaches Recht auf Streik noch weiter eingeschränkt würde? Wenn die mageren Mitbestimmungsrechte von Betriebsräten künftig noch dadurch unterlaufen würden, indem man ‚unbequeme’ Betriebsräte einfach rausschmeißen darf?!
Wir begrüßen es sehr, dass Ihr Euch gegen diese undemokratischen Methoden zur Wehr setzt!

Wir fordern mit Euch Eure sofortige Wiedereinstellung, Eure Rehabilitierung, die rückwirkende Zahlung der Gehälter und nicht zuletzt eine Entschuldigung von Herrn Isenberg.
Haltet durch! Glück auf!!!

der vollständige Brief und weitere Links

Ich füge noch hinzu: Auch Erwerbslose üben Solidarität!
« Letzte Änderung: Februar 22, 2007, 15:03:11 von Barney »

Gruß Barney

Unsere Forderung:  Mindestlohn, Grundsicherung, Arbeitszeitverkürzung

Informieren Sie sich bitte selbst zu den hier behandelten Themen. Meine Beiträge spiegeln nur meine persönliche Meinung wider.
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