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Autor Thema: Ver.di Hessen: Securitas entlässt Wahlvorstände und Betriebsräte  (Gelesen 3351 mal)
Hartzbeat
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« am: April 02, 2008, 10:52:59 »

@ all zur Information,

Skandal am Frankfurter Flughafen  - Securitas entlässt potenzielle Wahlvorstände und Betriebsräte
Zitat
„Etwa ein halbes Jahr haben sich Mitarbeiter der Frankfurter Niederlassung der Securitas Flugverkehr Services GmbH auf die Wahl in dem betriebsratslosen Betrieb vorbereitet. Fünf Tage vor dem Termin der Einsetzung eines Wahlvorstandes durch den Konzernbetriebsrat der Securitas hagelte es fristlose Kündigungen. Fünf von sieben Wahlvorstandsmitgliedern sowie einige weitere Unterstützer der Betriebsratswahl, die ihre Bereitschaft  zur Kandidatur erklärt hatten, erhielten eine fristlose Kündigung ohne Nennung eines Grundes.
Ver.di Hessen hält dies für einen skandalösen Versuch, die Betriebsratswahl zu torpedieren um die Mitarbeiter von der Wahrnehmung gesetzlich verbriefter Rechte abzuhalten. „Wer die Sicherung des Flugverkehrsrechtes als Firmenauftrag im Portofolio stehen hat, kann unmöglich Recht brechend agieren“, wie Gerhard König heute im Pressedienst seiner Organisation mitteilte. Dieser Vorgang sei der „brutalstmögliche Eingriff in Mitbestimmungsrechte der Beschäftigten“, ein solcher Rückfall in die Methoden des Frühkapitalismus zeige auf,
welchen Wert die von der Securitas-Konzernspitze gerne dargestellte Unternehmensphilosophie habe. Ver.di Hessen reiche für die betroffenen Beschäftigten Kündigungsschutzklage vor dem Arbeitsgericht in Frankfurt
ein und prüfe derzeit, Strafanträge gegen die Verantwortlichen wegen Behinderung der Betriebsratswahl zu stellen.“ [...]
Pressemitteilung von verdi Hessen vom 28.03.2008


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Barney
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« Antworten #1 am: April 03, 2008, 02:37:45 »

Zitat
„Wer die Sicherung des Flugverkehrsrechtes als Firmenauftrag im Portofolio stehen hat, kann unmöglich Recht brechend agieren“, wie Gerhard König heute im Pressedienst seiner Organisation mitteilte.

Ein wenig weltfremd der Kollege oder will er es nur nicht vor den potentiellen Kandidaten zugeben, dass so etwas allgemein üblich ist in beiratslosen Ablegern von Großunternehmen?


Gruß Barney

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Informieren Sie sich bitte selbst zu den hier behandelten Themen. Meine Beiträge spiegeln nur meine persönliche Meinung wider.
Hartzbeat
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« Antworten #2 am: April 08, 2008, 21:00:53 »

@ all - ergänzend als Information,
Zitat
»Methoden wie zur Zeit des Frühkapitalismus«
„Vor der Betriebsratswahl in der Frankfurter Niederlassung der Sicherheitsfirma Securitas wurde fünf Mitgliedern des Wahlvorstandes gekündigt. Securitas spricht von leistungsbedingten Kürzungen. Ver.di sieht darin ein vorsätzliches Verhindern der Wahl und kritisiert den Konzern scharf…“
(Artikel von Christian Klemm im Neues Deutschland vom 04.04.2008 )


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